­čÄž Vergangenheit und Zukunft in Rudolfsheim-F├╝nfhaus

Interview mit Selin Altan Huber

Episode #039

In der 39. Folge von „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“ spricht Brigitte Neichl mit der Selin Altan Huber. Selin ist seit 2013 Mitarbeiterin im Bezirksmuseum. Neben Beruf und Museum, hat Sie sich mit den Austria Guides for future ein drittes Standbein aufgebaut und bietet – auch im 15. Bezirk – Touren zu den Themen Klimaschutz und Klimagerechtigkeit an.

Neben der Zukunft hat sie damit durch ihre T├Ątigkeit im Bezirksmuseum auch ein Auge auf die Vergangenheit und Gegenwart des 15. Bezirks.

Mit dabei sind auch die Gr├Ątzelkorrespondentinnen Karin Elise Sturm „Southy“ und Karin Martiny „Nordy“, die aus dem S├╝den bzw. dem Norden von Rudolfsheim-F├╝nfhaus berichten.

Karin Martiny berichtet vom Projekt Gemeinschaftliches Kompostieren in der Markgraf R├╝diger-Stra├če und spricht mit Cordula F├Âtsch vom Verein Gartenpolylog.

Karin Elise Sturm besucht Dietmar P├╝ringer, Inhaber der Weinviertlerie am Schwendermarkt und bietet Einblicke in das reichhaltige Angebot des regionalen Nahversorgers.

Co-Moderator dieser Folge ist Maurizio Giorgi.


Die Podcast-Episode zum Artikel

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#039 Vergangenheit und Zukunft in Rudolfsheim-F├╝nfhaus

Transkript der Podcast-Episode:

Intro

Maurizio und Brigitte bei den Podcast-Aufnahmen

Brigitte
Hallo Maurizio! Heute haben wir ja schon ein kleines Abenteuer im Museum hinter uns.

Maurizio
Ja, hallo Brigitte, allerdings! Fast w├Ąren wir aus unserem eigenen Museum ausgesperrt gewesen, weil das neue Gitter heruntergelassen war und der Schl├╝ssel von Thomas nicht richtig gesperrt hat.

Brigitte
Aber dann kam die Retterin in der Not …

Maurizio
N├Ąmlich in Gestalt unser holden Museumsleiterin mit der richtigen Schl├╝sselqualifikation.

Museumsleiterin Brigitte Neichl konnte mit der passenden Schl├╝sselqualifikation das Gitter entsperren, Foto: Brigitte Neichl 2021

Brigitte
Ja, genau. Jedenfalls ist der Zugang zum Museum wieder gesichert, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer. Ihrem Besuch steht nichts mehr im Wege und auch unsere heutige Podcast-Folge kann ordnungsgem├Ą├č starten.

Hallo und herzlich willkommen zur 39. Folge von F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten. Mein Name ist Brigitte Neichl.

Dieser Podcast wird Ihnen pr├Ąsentiert vom Bezirksmuseum Rudolfsheim-F├╝nfhaus, dem Veranstaltungs-Museum im Herzen des 15. Bezirks.

Das Museum bietet Ausstellungen, Veranstaltungen und Events f├╝r Erwachsene und Kinder und diesen Podcast. Mehr dazu finden Sie auf www.museum15.at

Maurizio
Wen hast Du denn diesmal interviewt, liebe Brigitte?

Brigitte
Diesmal habe ich wieder mit einer unserer Kolleg*innen gesprochen, n├Ąmlich mit Selin Altan Huber. Sie ist nicht nur hier im Bezirksmuseum aktiv, sondern hat auch ein innovatives und zukunftstr├Ąchtiges Projekt gestartet.

Maurizio
Da bin ich aber gespannt! Legen wir gleich los?

Brigitte
Aber sicher, lieber Maurizio! Los geht’s! [00:02:11]

Interview mit Selin Altan Huber

Selin Altan Huber (li) und Brigitte Neichl bei der Gedenkst├Ątte f├╝r den ehemaligen Turnertempel

Brigitte
Ich spreche heute mit Selin Altan Huber. Sie ist in Istanbul, in der T├╝rkei, geboren und lebt seit Oktober 2002 in Wien. Selin arbeitet als Test-Managerin in der Softwareentwicklung und seit 2013 ist sie ehrenamtlich im Museum t├Ątig. Und das in unterschiedlichen Bereichen. Selin unterst├╝tzt bei der Veranstaltungsbetreuung, hilft beim j├Ąhrlich stattfindenden Tag der Bezirksmuseen mit, und heuer recherchiert sie auch zum Schicksal j├╝discher ├ärztinnen und ├ärzte in der NS-Zeit. Passend zum Thema des Tages der Bezirksmuseen 2022 „Medizin, Gesundheit & Wohlbefinden in Rudolfsheim-F├╝nfhaus“.

Das ist aber noch nicht alles! 2018 hat Selin eine Ausbildung zur Fremdenf├╝hrerin begonnen und ein Jahr sp├Ąter erfolgreich abgeschlossen. Mit diesem dritten Standbein war sie 2020 Gr├╝ndungsmitglied der Austria guides for future, die sich als Allianz der Fridays for future Austria verstehen und die Bewegung und ihre Ziele auf regionaler, nationaler und globaler Ebene unterst├╝tzen.

Das Team der Austria guides for future (Selin Altan Huber in der Mitte in wei├č), Foto: Austria guides for future 2020

Bei den speziellen Touren, die sie anbieten, geht es um die Themen Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. Diese Touren f├╝hren nicht nur, aber auch durch den 15. Bezirk. ├ťber all diese Themen werde ich heute mit Selin sprechen.

Liebe Selin, herzlich willkommen bei F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten. Danke, dass Du da bist. Ich freue mich auf unser Gespr├Ąch!

Selin
Ja danke sch├Ân, ich freue mich auch auf das Gespr├Ąch mit Dir, Brigitte. [00:04:00]

FRAGE 1

Brigitte
Kommen wir zur ersten Frage. Wie hat es Dich von der T├╝rkei nach Wien und speziell in den 15. Bezirk verschlagen und dann auch noch ins Bezirksmuseum.

Selin
Ich habe in Istanbul maturiert an der ├ľsterreichischen Schule St. Georgs Kolleg. Und dann bin ich zum Studieren nach Wien gekommen. Ich habe an der TU Wien Wirtschaftsinformatik studiert und w├Ąhrend des Studiums habe ich mit meinem damaligen Freund und jetzigen Mann genau auf der anderen Seite vom G├╝rtel im 6. Bezirk in einem Studentenheim gewohnt.

Und gleich nach Ende des Studiums sind wir dann in den 15. Bezirk in eine gef├Ârderte Mietwohnung umgezogen, wo wir jetzt seit 2008 hier leben.

Brigitte
H├Ąttest Du eigentlich zur├╝ck in die T├╝rkei wollen nach der Ausbildung? Also hat Dich die Liebe quasi gehalten?

Selin
Genau, ich bin im Oktober 2002 nach ├ľsterreich gekommen und gleich am selben Tag habe ich schon mein Mann kennengelernt. Es war dann klar, dass es kein Zur├╝ck mehr gibt.

Brigitte
Sch├Ân f├╝r uns!

Selin
Und 2013 habe ich dann mich beim Bezirksmuseum beworben und seitdem bin ich im Team. Da hatte ich auch ein Jahr Karenz, wie ich meinen Sohn bekommen habe. Da habe ich dann weniger im Museum gearbeitet, aber ich war immer im Team. So viel Zeit ich hatte, versuche ich in allen Bereichen zu helfen.

Brigitte
Danke daf├╝r auch! [00:05:38]

FRAGE 2

Ich habe jetzt schon ein wenig von deinen drei Standbeinen berichtet. Magst Du uns da noch ein bisschen mehr dar├╝ber erz├Ąhlen und wie bringst Du Beruf, die T├Ątigkeit als Fremdenf├╝hrerin, das Bezirksmuseum und nicht zu vergessen – Du hast es ja schon angesprochen – die Familie unter einen Hut.

Selin
Zuerst einmal: Im Angestelltenverh├Ąltnis bin ich nur Teilzeit und beim Rest der Zeit bin als Fremdenf├╝hrerin t├Ątig. Letztes Jahr in der Pandemie haben wir Austria Guides for future als Verein gegr├╝ndet und haben im Winter, wo wir nicht f├╝hren konnten, viel vorgearbeitet und viel vorbereitet.

So habe ich jetzt mehrere Touren, unter anderem eine durch den 15. Bezirk, wo ich viele Klima-Vorreiterprojekte von Wien meinen G├Ąsten zeige und auch so B├╝rgerinitiativen. Und wir haben z.b. eine Stadtwildnis im 15., also wirklich sehr spannende Sachen, die ich meinen G├Ąsten zeige.

Wie ich das alles unter einen Hut bringe: Wir sind sehr gut organisiert, mein Mann und ich. Wir machen Wochenpl├Ąne schon voraus, wer meinen Sohn an welchem Tag abholt und zum Sport oder zum Musikunterricht bringt. Und die Zeit, die ├╝brig bleibt nutze ich sehr gut aus.

Brigitte
Hat da das Studium geholfen bei dieser Einteilung, also lernt man das da vielleicht? Oder hast Du das immer schon k├Ânnen.

Selin
Ja wahrscheinlich, aber ich arbeite am besten, wenn ich sehr viel zu tun habe. Unter Druck arbeite ich am Effizientesten und am besten. Je mehr Sachen ich zu tun habe, geht es irgendwie besser.

Brigitte
Ja, das kenne ich, genau und wenn die Deadlines lauern, dann geht’s auf einmal sehr schnell.

Selin
Genau, das ist super!  Und nebenbei arbeite ich auch sehr gerne im Bezirksmuseum. Wie Du auch vorher erw├Ąhnt hast, recherchiere ich, f├╝r den n├Ąchste Bezirksmuseum-Tag ├╝ber j├╝dische ├ärzte und ├ärztinnen in der NS-Zeit. Das ist auch ein sehr spannendes Projekt, ich freue mich auch dar├╝ber.

Und das geht irgendwie, aber ich muss auch sagen, ich arbeite bei den ├ľsterreichischen Lotterien nur Teilzeit also nicht mehr Vollzeit. Und das hilft auch.

Brigitte
Ja klar, das sind ein paar Stunden, aber trotzdem ist das ein Riesenprogramm, dass Du da bew├Ąltigst.

Selin
Danke! [00:08:21]

FRAGE 3

Brigitte
Die dritte Frage meine Interview-G├Ąste hat immer ganz konkret mit dem 15. Bezirk zu tun. Daher auch an Dich die Frage: Was macht f├╝r Dich den speziellen Reiz von Rudolfsheim-F├╝nfhaus aus und hast Du einen Geheimtipp f├╝r ein ganz besonders sch├Ânes Fleckchen, das Du unseren H├Ârerinnen und H├Ârern verraten m├Âchtest?

Selin
Was ich in dem Bezirk sehr gern habe, ist, dass es so gut verkehrstechnisch vernetzt ist. Bin sehr schnell in der Stadt, aber ich bin auch sehr schnell im Sommer an der Alten Donau schwimmen – das macht es f├╝r mich schon sehr reizvoll, das ich mitten in der Stadt lebe, aber auch sehr schnell rauskommen, wenn ich das Chaos der Gro├čstadt nicht aushalte.

Nachdem ich mein Kind bekommen habe, habe ich auch sehr viele Familien, die hier leben, kennengelernt. Und ist es einfach sch├Ân, auf die Stra├če zu gehen und Leute zu treffen, die man kennt. Also diese Anonymit├Ąt der Gro├čstadt habe ich da nicht, was ich sehr gern habe.

Mein Lieblings-Fleckerl in Rudolfsheim-F├╝nfhaus ist die Stadtwildnis im Auer-Welsbach-Park.

Stadtwildnis im Auer-Welsbach-Park 2020, Foto: Brigitte Neichl

Das ist eine Fl├Ąche, wo nicht so oft gem├Ąht wird und der  Raum der Natur ├╝berlassen wird, wo die Natur sich ausbreiten kann, wo die Insekten und Bienen Raum zum Leben finden und das ganze ist mit zwei sehr sch├Ânen Skulpturen begrenzt, mit den Flammenfrauen.

Charlotte Seidl: Flammenfrau ÔÇ×SarahÔÇť im Auer-Welsbach-Park 2020, Foto: Brigitte Neichl
Charlotte Seidl: Flammenfrau ÔÇ×SarahÔÇť im Auer-Welsbach-Park 2020, Foto: Brigitte Neichl

Ja, dort f├╝hle ich mich am besten.

Brigitte
Liebe Selin, vielen Dank f├╝r das Gespr├Ąch. Ich w├╝nsche Dir und Deinen Kolleginnen alles Gute f├╝r das Projekt Austria guides for future und freue mich, dass Du neben der Zukunft durch deine T├Ątigkeit im Bezirksmuseum auch ein Auge auf die Vergangenheit und die Gegenwart des 15. Bezirks hast.

Selin
Ja vielen Dank, dass ich dabei war.

Brigitte
Ein Hinweis noch an Sie, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer: in den Shownotes bzw. dem Blogartikel zur Podcast-Folge verlinken wir alle Infos zu Selin Altan Huber und den Austria Guides for future.

Baba Selin und alles Gute und bis bald im Museum.

Selin
Danke sch├Ân, Baba! [00:10:48]

Ende Interview

Maurizio
Sehr interessant! Ich wusste zwar, dass Selin die Fremdenf├╝hrer-Ausbildung abgeschlossen hat und auch von den Austria Guides for future habe ich schon geh├Ârt, aber dass unsere Kollegin sogar Gr├╝ndungsmitglied dieses Vereins  ist und selbst Touren zum Thema Klimaschutz und Klimagerechtigkeit anbietet, wusste ich nicht. Da muss ich unbedingt mal mitgehen, wenn Selin im 15. Bezirk unterwegs ist.

Brigitte
Das m├Âchte ich auch machen! Alle Infos zu den Angeboten finden Sie liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer nat├╝rlich in den Shownotes bzw. im Blogartikel zur Podcast Folge.

Maurizio
Gibt’s heute wieder Gr├Ątzelberichte, liebe Brigitte?

Brigitte
Na klar, wie k├Ânnten wir denn ohne die tollen Reportagen und Interviews unsere beiden Gr├Ątzelkorrespondentinnen auskommen!

Karin Martiny„Nordy“ – berichtet wieder aus dem Norden von Rudolfsheim-F├╝nfhaus und Karin Elise Sturm„Southy“ – aus dem S├╝den. [00:12:20]

Ein Hinweis an Sie, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer: Die Interviews und Berichte unserer Gr├Ątzelkorrespondentinnen sind erfreulicherweise sehr inhaltsreich und ausf├╝hrlich. Wir bringen daher im Podcast nur einige Ausschnitte, um unsere „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“ nicht allzu sehr zu ├╝berziehen. In voller L├Ąnge k├Ânnen Sie die Gr├Ątzelkorrespondenzen aber auf unserem YouTube-Kanal, dem BM15-Channel, anh├Âren. Die Links gibt es – wie gewohnt – in den Shownotes.

Gr├Ątzelkorrespondenzen

Brigitte
Wir beginnen mit Karin Martiny „Nordy“. Karin was hast Du heute Interessantes mitgebracht?

Karin Martiny „Nordy“

Karin Martiny
Hallo Brigitte und Maurizio, liebe H├Ârerinnen und H├Ârer. Ich bin immer noch in der Markgraf R├╝diger Stra├če in der N├Ąhe des 1. Wiener Wohnstra├čen Gr├Ątzels.

Markgraf R├╝diger Stra├če, Plan: wien.gv.at

Ich bin die Allee Richtung H├╝tteldorferstra├če weiter spaziert, wobei mir vier Holzcontainer aufgefallen sind, die sich auf der Allee zwischen der Markgraf-R├╝diger-Stra├če Nummer 4 und Nummer 5 befinden.

Holzcontainer f├╝r gemeinschaftliches Kompostieren in der Markgraf R├╝diger Stra├če, Foto: Karin Martiny 2021

Ein Blick auf die darauf angebrachten Hinweisschilder verr├Ąt mir, dass es sich dabei um gemeinschaftliches Kompostieren handelt und man bei Interesse gerne Cordula F├Âtsch kontaktieren kann.

Holzcontainer mit Strukturmaterial und Hinweisschild, Foto: Karin Martiny 2021

Das habe ich gern gemacht und wir treffen uns hier gleich zu einem Gespr├Ąch und zur ersten Ernte.

Cordula F├Âtsch ist Mitarbeiterin im Verein Gartenpolylog und Initiatorin dieses Projekts, das bereits gro├čen Anklang gefunden hat.

Hallo Cordula! Also vielen Dank f├╝r die Einladung zur Ernte heute vom gemeinschaftlichen Kompostieren in der Markgraf R├╝diger Stra├če.

Ja, wir sind jetzt eigentlich mitten im Geschehen vom Ernten. Und ist das jetzt die erste Ernte eigentlich?

Cordula F├Âtsch
Ja, also wir kompostieren seit letztem September und das ist das erste Mal, dass wir ernten. Der Kompost ist zwar schon eine Zeit lang fertig, aber wir haben noch ein Sieb gebraucht und das hat ein bisschen gedauert. Und jetzt ernten wir gerade zum ersten Mal und teilen uns das auf, genau.

Cordula F├Âtsch, Initiatorin des gemeinschaftlichen Kompostierens, Foto: Karin Martiny 2021

Karin Martiny
Und begonnen habt ihr im September letzten Jahres. Wie ist es eigentlich zu dieser Idee gekommen?

Cordula F├Âtsch
Ich hab im Rahmen eines anderen Forschungsprojekts dazu recherchiert was es so irgendwie an M├Âglichkeiten gibt, St├Ądte essbarer und gr├╝ner zu machen und bin eben auf diese Idee des gemeinschaftlichen Kompostieren gesto├čen, was es schon ganz vielen anderen L├Ąndern recht weit verbreitet gibt. In Frankreich z.b. gibt es das in ganz vielen verschiedenen St├Ądten und auch in Prag oder in Budapest. Und ich hab mir gedacht, wieso gibt es das eigentlich in Wien oder im deutschsprachigen Raum nicht oder kaum.

Und daraus ist Idee dann entstanden das einzureichen bei seiner Wien-F├Ârderung f├╝r Soziale Innovation, und dann haben wir diese F├Ârderung bekommen und damit das Projekt begonnen.

Karin Martiny
D.h. der Schwerpunkt bezieht sich darauf, dass das im ├Âffentlichen Raum stattfindet, also das Kompostieren hier. Und wie kann man mitmachen oder wie sprecht’s ihr die Leute an?

Cordula F├Âtsch
Wir haben eben letztes Jahr im Herbst einen Infotag gemacht, wo wir es einfach rundherum in den H├Ąusern ausgeh├Ąngt haben und ├╝ber so Netzwerke wie „FragNebenan“.

Und dann waren eigentlich eh gleich von Anfang an 20 Leute da, die gesagt haben, dass sie das interessiert und jetzt halt so, dass der Kompost vor allem f├╝r sich selber Werbung macht.

Jetzt stehen da diese vier Holzcontainer direkt an der Stra├če und da h├Ąngt auch die Info drauf und da melden sich die Leute bei uns, wenn sie mitmachen wollen.

Karin Martiny
Und geerntet wird dann gemeinschaftlich auch.

Sieben des fertigen Komposts, Foto: Karin Martiny 2021

Cordula F├Âtsch
Jetzt wird noch alles durch ein Sieb geschaufelt und dann f├╝llen sich alle in S├Ąckchen ein bisserl was ab und dann k├Ânnen es sich alle mit nach Hause nehmen und ihre Balkone, Balkonkisten und Zimmerpflanzen und Baumscheiben damit bef├╝llen.

Karin Martiny
Ja super, das ist wirklich eine tolle Idee! Na gut, dann sag ich mal vielen Dank f├╝rs Gespr├Ąch.

Cordula F├Âtsch
Ja gerne! Freut mich, dass es interessiert.

Karin Martiny
Mit dem Duft frischer Erde in der Nase schlendere ich jetzt weiter und bin schon gespannt, was ich dabei im Norden von Rudolfsheim-F├╝nfhaus noch alles entdecken werde. F├╝r heute gebe ich aber zur├╝ck ans F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten-Studio.

Brigitte Neichl
Tsch├╝ss Karin! Und danke f├╝r Deine spannenden Infos und Eindr├╝cke ├╝ber das Kompostieren in der Markgraf R├╝diger Stra├če. Bis bald!

Karin Martiny
Baba und bis zum n├Ąchsten Mal! [00:16:14]

Bericht von Gr├Ątzelkorrespondentin Karin Martiny in voller L├Ąnge

Gemeinschaftliches Kompostieren in der Markgraf R├╝diger Stra├če, Interview mit der Initiatorin Cordula F├Âtsch

Gemeinschaftliches Kompostieren in der Markgraf R├╝diger Stra├če, Interview mit der Initiatorin Cordula F├Âtsch

Und jetzt ist Karin Elise Sturm „Southy“ dran. Sie ist wieder einmal am Schwendermarkt unterwegs und hat sich diesmal mit dem Betreiber der „Weinviertlerie“Dietmar P├╝ringer – unterhalten.

Karin Elise Sturm – Southy

Karin Elise Sturm

Hallo, liebe H├Ârerinnen und H├Ârer, heute melde ich mich vom Schwendermarkt.

Schwendermarkt und Umgebung, Plan: wien.gv.at

Mittlerweile finden sich hier sehr feine Optionen zum Essen und Trinken, es gibt das Marktcaf├ę und Bauernladen Landkind, oben auf der Mariahilfer Stra├če das tolle Gota Caf├ę, es gibt die Bar „zum schwarzen Flamingo“ und das – ich stehe gerade davor – vor├╝bergehend geschlossene, aber nicht zu vergessende vietnamesische Restaurant „Viennas Vietnam“. Lauter sehr gute Optionen, um hier den Hunger und den Durst zu stillen.

Zwischen all diesen feinen Orten findet sich mitten am Schwendermarkt als fixer Marktstand eine Grei├člerei – das Gesch├Ąft, worum es in diesem Interview heute gehen soll. Wir besuchen n├Ąmlich die „Weinviertlerie“.

Dietmar P├╝ringer vor der Weinviertlerie, Foto: Karin Elise Sturm 2021

Das ganze Angebot kommt alles direkt aus dem Weinviertel. Bin schon gespannt auf das Gespr├Ąch wenn uns Dietmar P├╝ringer, der Chef der „Weinviertlerie“ mehr ├╝ber das Gesch├Ąft erz├Ąhlen wird.

Zuerst einmal bedanke ich mich bei Dir, dass wir mit Dir reden d├╝rfen. Hallo Dietmar!

Dietmar P├╝ringer
Karin willkommen!

Karin Elise Sturm
Dietmar,  beginnen wir mit den Basics. Die „Weinviertlerie“ feiert n├Ąchste Woche ja ihren 4. Geburtstag. Dazu gratulieren wir herzlich!

Dietmar P├╝ringer
Dankesch├Ân!

Karin Elise Sturm
Ihr seid ja hier am Schwendermarkt einer der fixen Marktst├Ąnde. Kannst Du uns ein bisschen was ├╝ber die Geschichte des Gesch├Ąfts erz├Ąhlen und wie Du dazu gekommen bist, das Gesch├Ąft zu ├╝bernehmen.

Dietmar P├╝ringer
Ja, angefangen hat alles vor 5 Jahren. Ich war eben auf der Suche nach einem fixen Gesch├Ąftslokal au├čerhalb des Marktgebiet urspr├╝nglich und noch dazu innerhalb des G├╝rtels, was sich ziemlich schnell rausgestellt hat, dass man sich das nicht leisten kann. Und dann hat ein Freund von mir der Clemens Ptacek vom Mutzenbacher Pub in der Ullmannstra├če 51, hat mir erz├Ąhlt, dass das Objekt hier zum Kauf angeboten wird. Deshalb habe ich mir das einmal angeschaut.

Und hat mir eigentlich sehr gut gefallen und eines Tages stand ich dann drin und es geh├Ârte mir und ich hab dann was machen m├╝ssen.

Karin Elise Sturm
Na super! 

Dietmar P├╝ringer
Auf jeden Fall wie ich dann vor vier Jahren gestartet hab hier, hat es gerade eine sehr starke Dynamik gegeben. Der Schwendermarkt war im Aufbruch. Konzepte wie unverschwendet und das Landkind haben da schon Vorreiterrollen ├╝bernommen und haben junges, alternatives Publikum angezogen. Und ich hab mir gedacht, das schaut spannend aus, das k├Ânnte so der  n├Ąchste Hotspot der Gentrification in Wien werden.

Der Grundplan der Weinviertlerie war immer absolute Regionalit├Ąt. D.h., ich wollte aufzeigen, dass alles, was Mensch f├╝r seinen Haushalt braucht an Lebensmitteln, aus seiner unmittelbaren Umgebung bezogen werden kann. Man braucht keine langen Transportwege, es braucht keine Gro├čbetriebe, die das produzieren und schon gar keine Lebensmittelindustrie dazu. Wir k├Ânnen uns von kleinb├Ąuerlichen Strukturen durchaus ern├Ąhren und des wollt ich den St├Ądtern halt n├Ąherbringen.

Die Weinviertlerie am Schwendermarkt von innen. Foto: Karin Elise Sturm 2021

Und eben versuchen, dass der Hauptteil der Produkte in meinem Gesch├Ąft aus einer kompakten Region – in meinem Fall halt das Weinviertel, der nord├Âstliche Bereich Nieder├Âsterreichs – da angeliefert wird.

Karin Elise Sturm
Du hast auch erw├Ąhnt, dass ihr jetzt explizit vegane Produkte im Sortiment habt, kannst Du uns dar├╝ber bisschen was erz├Ąhlen?

Dietmar P├╝ringer
Ja, seit kurzem – das ist auch wieder ein kleiner geografischer Abstecher in den Seewinkel. Dort gibt es eine kleine Manufaktur, die Tofu aus eigenem Bio-Sojaanbau produzieren. Das war mir schon immer ein Anliegen, sowas auch zu verkaufen.

Mittlerweile sind mir so ziemlich alle nachhaltigen, ├Âkologischen, biologischen usw. Konzepte gel├Ąufig und ich kenne auch viele Leute. Und dann ergeben sich solche Zusammenarbeiten.

Karin Elise Sturm
Ok. Die letzte Frage in unseren Interviews dreht sich dann immer um den 15. Bezirk selber. Welchen Bezug hast Du als Person pers├Ânlich also zum 15. Bezirk.

Dietmar P├╝ringer
Also bis vor f├╝nf Jahren hatte ich absolut keinen Bezug zum 15. Bezirk. Hab keine Ahnung gehabt, wo der anf├Ąngt, wo der aufh├Ârt. Und durch meinen Freund, der im 15. diese Bar gehabt hat, bin ich halt da her gelotst worden.

Ja und seitdem ist das mein Arbeits- und Lebensmittelpunkt. Seit drei Jahren wohne ich jetzt im 15. und bisher immer noch unterhalb der Bahn.

Dietmar P├╝ringer von der Weinviertlerie: „Der 15. Bezirk ist mein Arbeits und Lebensmittelpunkt“, Foto: Karin Elise Sturm 2021

Was ich am Spannendsten gefunden habe, ist, dass es da wirklich, wie ein Dorf ist. Mir kommt vor, dass man am Schwendermarkt erleben kann, was so abgeht. Ja und ich habe ihn sch├Ątzen und lieben gelernt und ja momentan f├╝hle mich super wohl da.

Karin Elise Sturm
Na super Didi, dann bedanke ich mich f├╝r das anregende Gespr├Ąch.

Dietmar P├╝ringer
Danke Karin f├╝r das nette Interview. weinviertlerie.at ist nat├╝rlicher auch die Homepage und da findet ihr alles, was ihr braucht. Uns gibt’s auch auf Facebook und Instagram mittlerweile. Ihr k├Ânnt mir auch auf WhatsApp eine Nachricht schreiben, wenn ihr wollt. Also Informationskan├Ąle sind offen f├╝r euch..

Karin Elise Sturm
Super, na gut, das werden wir gerne in Anspruch nehmen und wir verabschieden uns damit vom Schwendermarkt und ich gebe damit zur├╝ck in das F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten-Studio.

Brigitte Neichl
Vielen Dank, liebe Karin. Ich habe durch Dich wieder viel Neues erfahren und Menschen aus dem 15. Bezirk kennengelernt. Tsch├╝ss und bis zum n├Ąchsten Mal.

Karin Elise Sturm
Ciao Brigitte. [00:21:20]

Bericht von Gr├Ątzelkorrespondentin Karin Elise Sturm in voller L├Ąnge

Interview mit Dietmar P├╝ringer von der Weinviertlerie

Interview mit Dietmar P├╝ringer von der Weinviertlerie

Maurizio
In der Tat, unsere beiden Gr├Ątzelkorrespondentinnen bringen uns beiden und auch Ihnen, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer in jeder Folge den Bezirk und seine Bewohner*innen charmant und informativ n├Ąher.

Wie geht es weiter?

Brigitte
Maurizio? Wie geht es denn im Museum weiter? Wie am Beginn zu h├Âren war, haben wir versperrbare Gitter vor der Eingangst├╝r, die wir jetzt sogar selbst auf- und zusperren k├Ânnen.

Maurizio
Nicht nur das, liebe Brigitte! In unserer Galerie 15 ist ab sofort bis Ende J├Ąnner 2022 anl├Ąsslich des 75. Geburtstages von Georg Danzer die Sonderausstellung „SCH├ťLER DANZER: Eine Spurensuche im 15. Bezirk“ zu sehen.

Sonderausstellung SCH├ťLER DANZER: Eine Spurensuche im 15. Bezirk, Foto: Brigitte Neichl 2021

Dieser gro├čartige Musiker, der ja leider 2007 verstorben ist, hat in Rudolfsheim-F├╝nfhaus von 1957 bis 1965 das Gymnasium Diefenbachgasse besucht.

Brigitte
Gibt’s auch Veranstaltungen im Oktober?

Maurizio
Aber sicher, liebe Brigitte! Am 15.10. um 19 Uhr laden wir wieder zur Podcast-Party ein. Wir h├Âren uns die neueste Folge an und danach geht’s ans Feiern, Kennenlernen und Vernetzen.

Am 22. Oktober ab 19.30 findet wieder eine Open mic night statt, diesmal wieder vor Ort im Museum. F├╝nf Talente mit Bezug zum 15. Bezirk haben wieder je 15 Minuten Zeit, um ihr K├Ânnen vor dem Publikum zu zeigen.

Soviel kann ich ja schon verraten: Es wird zwei Kabarett-Auftritte geben und drei musikalische Darbietungen und auch ein Meerschweinchen wird eine Rolle spielen.

Brigitte
J├Â├Â├Â!

Event am 22.10.2021, 19.30-21.30:
open mic night

EINTRITT FREI!

Am 29.10. von 13.30 bis 15.30 hei├čen wir kunstinteressierte Kindern von 6 bis 9 Jahren bei uns willkommen und zwar zu dem Workshop „Ein Bild beginnt zu sprechen“ im Rahmen der KinderKunstFestes 2021.

„Ein Bild beginnt zu sprechen“ – Workshop f├╝r Kinder im Rahmen des KinderKunstFestes 2021, Bild: Collage pixabay.de + BM 15

Workshop am 29.10.2021, 13.30-15.30:
Ein Bild beginnt zu sprechen

EINTRITT FREI!

Und am 12. November bringen Brigitte und ich das fiktive Interview mit Anton Bosch live auf die B├╝hne. Dieses Interview k├Ânnen Sie auch hier bei unserem Podcast in Folge 36 und 37 nach- bzw. vorh├Âren.

Brigitte Neichl im Gespr├Ąch mit Anton Bosch, dargestellt von Maurizio Giorgi. Foto: Brigitte Neichl 2021

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Tagebuchtages bei uns im Bezirksmuseum statt. Seit heuer unter dem Namen Traute Molik-Riemer Tagebuchtag. Frau Molik-Riemer hat den ├Âsterreichweiten Tagebuchtag in 2006 initiiert.

Traute Molik-Riemer, Initiatorin der Tagebuchtages, Foto: Petra Kulvicky

Bis 2016 fand dieser regelm├Ą├čig statt, dann gab es leider keine F├Ârderung mehr daf├╝r. Einige Institutionen – darunter auch das Bezirksmuseum Rudolfsheim-F├╝nfhaus – haben die Tagebuchtage dann in Eigenregie fortgef├╝hrt.

In Anerkennung der Leistungen von Frau Molik-Riemer werden wir unseren Tagebuchtag ab 2021 nach ihr benennen. Traute Molik-Riemer wird bei der Veranstaltung auch anwesend sein und einige Worte sprechen.

Anmelden k├Ânnen Sie sich auf unserer Webseite www.museum15.at/veranstaltungen

Event am 12.11.2021, 17.30-19.00
Traute Molik-Riemer Tagebuchtag 2021

EINTRITT FREI!

F├╝r alle unsere Veranstaltungen gelten selbstverst├Ąndlich die zu diesem Zeitpunkt aktuellen Corona-Bestimmungen.

Maurizio
Liebe Brigitte, worum wird es denn in der n├Ąchsten Folge von F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten gehen?

Brigitte
Im November spreche ich mit Mirjam Mieschendahl. Sie ist die Gr├╝nderin von imgraetzl.at

Diese seit 2017 bestehende Online-Plattform will Kleinunternehmer*innen und engagierten Privatpersonen, die im sozialen oder kulturellen Bereich t├Ątig sind, „digitale Sichtbarkeit“ schenken, und Vernetzungs- und Synergie-M├Âglichkeiten bieten.

Maurizio
Also, so wie wir das im Kleinen im Bezirksmuseum versuchen f├╝r ganz Wien.

Brigitte
Genau, so kann man das sagen.

Maurizio
Dann freue ich mich auch schon auf die n├Ąchste Folge.

Brigitte
Wir sind nun schon wieder am Ende dieser Podcast-Folge – wieder einmal zweimal 15 Minuten ├╝ber den 15., weil es wieder so viel zu berichten gab.

Ich freue mich, wenn Sie bis hierher dran geblieben sind, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer.

Danke Maurizio, dass Du mich wieder unterst├╝tzt und begleitet hast.

Maurizio
Immer wieder gerne. Ciao und bis zum n├Ąchsten Mal, liebe Brigitte! [00:25:49]

Brigitte
Baba Maurizio!

Rudolfsheim-F├╝nfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Ja, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer, Rudolfsheim-F├╝nfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Wenn Sie ihr Wissen ├╝ber die Geschichte des 15. Bezirks erweitern m├Âchten.

Wenn Sie kulturelle und gesellschaftspolitische Themen sch├Ątzen.

Wenn Sie gespannt auf interessante Menschen und Themen aus Vergangenheit und Gegenwart im 15. Bezirk sind.

Dann sind Sie bei uns richtig!

Besuchen Sie unsere Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum, verfolgen Sie unsere Aktivit├Ąten auf unserer Webseite, unserem Blog, unserem YouTube-Kanal und auf FacebookInstagram & Co. Infos und Links, finden Sie in den Shownotes.

Wir sind auch gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen.

Ich freue mich auf die n├Ąchsten spannenden 15 oder ein bisschen mehr Minuten bei F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten und verabschiede mich mit der anregenden Musik von Nigora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.

Auf Wiederh├Âren!

Ich w├╝nsche Ihnen einen wundersch├Ânen Tag!

Ihre Brigitte Neichl.

Outro



Hier unsere neuesten Blogbeitr├Ąge zum Reinschm├Âkern ­čśë

Jeden Montag finden Sie bei uns abwechselnd folgende Rubriken:

„Bild des Monats“
historische Schmankerln aus unserem Sammlungsbestand

„Bezirks(Museums)News & Oldies“
Neuigkeiten aus Gegenwart & Vergangenheit aus dem 15. Bezirk & dem Bezirksmuseum

„History & Crime“
Historische Kriminalf├Ąlle auf dem Gebiet des heutigen 15. Bezirks um 1900.

„Zitat des Monats“
Aussagen ber├╝hmter Pers├Ânlichkeiten (aus dem 15. Bezirk) u.a. zu den Themen „Zeit“, „Geschichte“, „Vergangenheit“, etc.

Jeden Donnerstag erwarten Sie abwechselnd folgende Beitr├Ąge:

ÔÇ×FAQ15ÔÇť 
„Renovierte“ (refurbde) Beitr├Ąge aus der Rubrik „Rubrik ÔÇ×FAQ15ÔÇť

ÔÇ×Es war einmalÔÇť
Spannende Rudolfsheim-F├╝nfhauser Vorort-Geschichte(n)

Kennen Sie schon unseren Podcast „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“?

Seit Februar 2019 berichten wir ├╝ber interessante Menschen und Themen aus Rudolfsheim-F├╝nfhaus.

H├Âren Sie doch mal rein ­čśë

#040 imgraetzl.at – Unterst├╝tzung und Vernetzung F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten

  1. #040 imgraetzl.at – Unterst├╝tzung und Vernetzung
  2. #039 Vergangenheit und Zukunft in Rudolfsheim-F├╝nfhaus
  3. #038 Darf's ein bisserl Crime sein?

Information – Unterst├╝tzung – Events

Das Team des Bezirksmuseums Rudolfsheim-F├╝nfhaus unterst├╝tzt Menschen dabei, ihr Wissen ├╝ber die Geschichte des 15. Bezirks zu erweitern und sich ├╝ber kulturelle und gesellschaftspolitische Themen zu informieren.

Das Museum nimmt auch seine Aufgabe als Kultur-Drehscheibe des Bezirks wahr und f├Ârdert die Begegnung und Vernetzung der BewohnerInnen durch Veranstaltungen und auch durch den Kultur-Podcast „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“ .

Der Eintritt ist frei. Alle MitarbeiterInnen sind ehrenamtlich t├Ątig.

Sie m├Âchten regelm├Ą├čig ├╝ber die Aktivit├Ąten des Museums informiert werden? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!

Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bezirksmuseum Rudolfsheim-F├╝nfhaus
Rosinagasse 4
1150 Wien
Mail: office@bm15.at
Web: www.museum15.at

├ľffnungszeiten
Mo: 17.00-19.00
Fr: 15.30-17.30
(an Feiertagen, schulfreien Tagen und im Juli & August geschlossen)

#viellosimmuseum
#WIENf├╝nfzehn
#dasVeranstaltungsmuseum
#mansiehtsichimmuseum

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