🎧 Alles neu macht der JĂ€nner Teil 1

Eine neue erste Folge von FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten

Episode #042

In der 42. Folge von „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ – der ersten im Neuen Jahr blicken wir zurĂŒck auf das Jahr 2021 und widmen uns der Frage, was aus der allerersten Episode noch stimmt, was sich geĂ€ndert hat und was ergĂ€nzt werden sollte.

Wir, das sind Brigitte Neichl und Maurizio Giorgi sowie die beiden GrÀtzelkorrespondentinnen Karin Elise Sturm und Karin Martiny.

Hören Sie den 1. Teil von insgesamt fĂŒnf und erfahren Sie, was wir an unserem Podcast gut finden, welche Folgen wir besonders gern haben, wie viele Menschen schon zugehört haben und was eine Miniserie zur Bezirksgeschichte mit Raumschiff Enterprise zu tun hat.

Maurizio verrÀt auch welche Veranstaltungen wir im JÀnner noch im Museum anbieten.


Die Podcast-Episode zum Artikel

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#042 Alles neu macht der JĂ€nner Teil 1

Transkript der Podcast-Episode:

Intro

Brigitte bei den Vorbereitungen zur Podcast-Aufnahme, Foto: Karin Elise Sturm 2022

Hallo und herzlich willkommen zur 42. Folge von FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten. Mein Name ist Brigitte Neichl. Dieser Podcast wird Ihnen prĂ€sentiert vom Bezirksmuseum Rudolfsheim-FĂŒnfhaus, dem Veranstaltungs-Museum im Herzen des 15. Bezirks. Das Museum bietet Ausstellungen, Veranstaltungen und Events fĂŒr Erwachsene und Kinder und diesen Podcast. Mehr dazu finden Sie auf www.museum15.at

Die heutige Folge ist eine ganz besondere Folge. Wir sind ja jetzt im Neuen Jahr 2022 und traditionellerweise machen wir da immer ein bisschen einen RĂŒckblick auf das Podcast-Jahr des Vorjahres.

Das haben wir schon zweimal so gemacht, wo wir wirklich auf das Jahr zurĂŒckgeblickt haben- auf die Folgen was uns gefallen hat, was besonders war.

Ein Jahr Podcast – Wie geht es weiter?
Zwei Jahre Podcast

Diesmal machen wir ein bisschen was anderes. Ich bin nÀmlich hier nicht alleine. Wir sind zu viert. Es ist hier der Maurizio. Den kennt man ja schon. Der ist ja immer dabei als mein Co-Moderator.

Hallo Maurizio!

Maurizio: Hallo Brigitte.

Brigitte Neichl: Dann unsere beiden GrĂ€tzel-Korrespondentinnen. die kennt man natĂŒrlich auch, aber die waren noch nie bei so einer RĂŒckblicks-Folge dabei.

Also, hallo Karin, hallo Karin!

Karin Martiny und Karin Elise Sturm: Hallo Brigitte!

Brigitte Neichl: Und ich habe mir ĂŒberlegt, dass wir … Jetzt im Februar sind es ja drei Jahre, dass wir diesen Podcast haben.

Übrigens ist mir aufgefallen, dass wir schon lĂ€nger in der Corona-Zeit sind, als in der Nicht-Corona-Zeit mit dem Podcast. Das ist schon arg irgendwie.

Jedenfalls habe ich mir gedacht, auf die erste Folge, auf die verweist man ja immer. Man sagt, wenn Sie wissen wollen, wie wie das Ganze so lÀuft, was man vorhat und worum es geht, dann horchen Sie sich die erste Folge an. Das war auch lange Zeit so richtig und in Ordnung. Nur ist mir in letzter Zeit aufgefallen, dass ja sehr vieles davon nicht mehr so ist, wie in der ersten Folge. Logischerweise man entwickelt sich weiter.

Zum Positiven haben wir uns weiterentwickelt. Es war am Anfang ja ein Hirngespinst von mir, dann ist es schön langsam RealitÀt geworden und am 15. Februar 2019 ist es dann quasi in die Welt hinein gekommen.

Folge #001: FĂŒnf GrĂŒnde, warum Sie diesen Podcast hören sollten

Mit dieser ersten Folge und ab dann hat sich das stĂ€ndig weiterentwickelt. Auch zeitmĂ€ĂŸig. Am Anfang habe ich es ja ungefĂ€hr immer geschafft mit diesen 15 Minuten – ein bisschen mehr, ein bisschen weniger.

Aber dann kam ja unsere GrĂ€tzel-Korrespondentin Karin Elise Sturm, Karin SĂŒd „Southy“. Und dann kam auch noch die GrĂ€tzel-Korrespondentin Nord dazu, die Karin Martiny „Nordy“. Und damit wurde das total aufgewertet, der Podcast, weil wir jetzt nicht nur, das, was wir sowieso schon hatten – darĂŒber werden wir noch sprechen, die Bestandteile des Podcasts – wir hatten jetzt nĂ€mlich auch die GrĂ€tzel-Korrespondenten-Berichte. GrĂ€tzelkorrespondentinnen-Berichte, um genau zu sein.

Und da will ich einfach nichts kappen, nichts wegschneiden. Ein bisschen tu ich ja kĂŒrzen, das wisst ihr eh. Aber dafĂŒr haben wir dann auf unserem YouTube-Kanal  die GrĂ€tzel-Korrespondenzen als eigene Rubrik, und dort kann man sich das dann in voller LĂ€nge anhören.

Ich musste auch schon meine Interviews manchmal kĂŒrzen, wenn es zu lang geworden. Ihr wisst es eh selber auch, wenn die Leute im Reden sind, die will man nicht stoppen. Und das sind ja alles interessante Dinge. Und da will man sich nicht festlegen auf die 2, 3 Minuten, das wĂ€re ja viel zu wenig.

Und deshalb – darĂŒber werden wir heute auch sprechen – der Titel, der soll schon so bleiben, aber ich glaube, wir mĂŒssen einen kleinen Zusatz anbringen. Aber ich will da nicht vorgreifen, das ist also so ungefĂ€hr das Programm, das wir heute haben.

Ich habe mir gedacht, dass wir uns die erste Folge anhören, und dass wir stoppen bei bestimmten Stellen, wo wir das GefĂŒhl haben, da mĂŒsste man was ergĂ€nzen, da hat sich was geĂ€ndert.

Und dann natĂŒrlich wĂŒrde ich gerne hören – auch schon ein bisserl auch einen RĂŒckblick, welche Folge euch am besten gefallen hat – machen wir das vielleicht doch dazu – und was wir so dieses Jahr vorhaben. Also das ist so der Rahmen dessen, was wir machen.

Ich ahne schon, dass das natĂŒrlich auch wieder lĂ€nger als 15 Minuten werden wird. Deshalb vermute ich – ich kann es jetzt noch nicht sagen. Erst, wenn ich mir das dann alles anschaue und anhören, dass ich einfach zwei Folgen draus mache. Weil – wie gesagt – auch hier möchte ich nichts wegschneiden, was vielleicht an interessanten GesprĂ€chen da ist. Und: Wir haben es in der Hand, es ist ja unser Podcast, wir können das machen, so wie wir das möchten, es schreibt uns niemand vor, das ist auch das Schöne dran.

Kleiner Nachtrag nach der Aufnahme: Meine Prognose war nicht ganz zutreffend. es werden nicht zwei, sondern fĂŒnf Folgen werden.

Einstiegsrunde – Lieblingsfolge 2021

Okay, dann wĂŒrde ich sagen: Machen wir vielleicht eine Einstiegsrunde. Welche Folge hat euch am besten gefallen im Jahr 2021. Magst Du anfangen, Karin Martiny?

Karin Martiny: Ja, also so ganz spontan kann mich eigentlich gar nicht auf eine Folge festlegen. Was mir wahnsinnig gut gefĂ€llt am Podcast und was ihn besonders macht und ihn auszeichnet, ist diese Vielfalt – was eh auch von Dir angesprochen wurde in der ersten Folge und was eben zu den Motiven und GrĂŒnden gehört.

Und ich hab es mir ein bisschen angeschaut eben die verschiedensten Themen und Menschen, die zu Gast waren, und ich finde das eben sehr bereichernd, dass aktuelle Initiativen und Menschen, Initiativen machen, zu Wort kommen.

Dass es historische Folgen gibt, eben dass auch so historische Persönlichkeiten gespielt werden, das hat mir auch sehr gut gefallen.
Karin Elise Sturm: Das hat mich auch beeindruckt.

Alfons Petzold – Arbeiterdichter aus FĂŒnfhaus
Alfred Adler – Ein weltberĂŒhmtes Kind aus Rudolfsheim
Anton Bosch und Johann Dengler/1
Anton Bosch und Johann Dengler/2

Was ich auch schön finde, dass das Museum an sich, also die Museumsarbeit allgemein, aber auch die einzelnen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sich vorstellen.

The dark side of Rudolfsheim-FĂŒnfhaus
Der Zauber der Urkunde
Die Faszination der Bezirksgeschichte
Vergangenheit und Zukunft in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus

Und ĂŒberhaupt, dass es so Folgen gibt, die das Alltagsleben zeigen, also z.B. das Reindorfgassenfest, dass Du im Rahmen der GrĂ€tzelkorrespondenz gemacht hast, Karin, das gefĂ€llt mir auch sehr gut.

Ich finde, genau das machts aber aus, dieser bunte Mix. Deswegen wĂŒrde ich mir jetzt ganz schwer tun, mich auf eine Folge festzulegen.

Karin Elise Sturm: Also das sehe ich eigentlich sehr genau wie Du. Was mir immer sehr gut gefĂ€llt, sind diese Blitzlichter aus dem Bezirk. Also, wo Menschen gefragt werden, was ist ihr Bezug zum 15. Bezirk bzw. auch das, „Wo ist Dein Lieblingsort im 15. Bezirk“.

Mein Lieblingsplatz in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus

Das finde ich so speziell lebendig und da hab ich mir auch jetzt gedacht fĂŒr die Zukunft – aber da reden wir spĂ€ter dann noch. Was mir sehr gut gefallen auch hat, weil ich bin ja Kind von Corona. Der Tag der ersten corona-abgesagten Veranstaltung, war mein erster Tag im Museum sozusagen. Das heißt, ich hab nie sozusagen das ganze Team jemals gemeinsam erlebt oder wirklich kennengelernt. Jetzt schĂ€tze ich sehr diese Folgen, wo der Thomas Reithmayer oder die Selin interviewt werden, weil das meine Kolleginnen und Kollegen sind und ich Einblick bekomme, was sich da in meinem eigenen Museum eigentlich alles abspielt. Was ich ja selber auch in diesen Dimensionen gar nicht so stark mitkriegen hab können, weil ich einfach die Menschen nicht kennenlernen habe können. Wir haben ja diese starken EinschrĂ€nkungen, dass wir uns eigentlich nie gemeinsam im großen Rahmen treffen können. Dann, was mich auch sehr beeindruckt hat, war, wo ihr beide (Maurizio und Brigitte) das gemeinsame Interview gemacht habt – mit dem Bayer und der Wienerin.

Brigitte Neichl: Anton Bosch?

Karin Elise Sturm: Ja, genau! Also, das berĂŒhrt mich einfach. Wenn ich Dich dann richtig bayrisch reden höre und dann Fotos sehe, wie Du dann angezogen warst. Das finde ich sehr lebendig. Schön.

Brigitte Neichl: Also jetzt auch keine spezielle Folge?

Karin Elise Sturm: Nein. Was mir wirklich wahnsinnig gut gefallen hat, war das mit den Kobolden (Nr. 21: Kobolde und Zwerge). Jimmy und Michaela, sowas Irrwitziges. Corona-Gedichte (eigentlich QuarantĂ€ne-Gedichte). Das habe ich so kreativ und lustig gefunden. Und die waren ja dann bei der Podcast-Party auch dabei, die beiden. Das war auch herausragend, wĂŒrde ich sagen, also in meiner Erlebniswelt – Podcast und Bezirksmuseum.

Ich gehe zum Bezirksmuseum,
brauch Bewegung, sitz nÀmlich sonst
nur ewig und furchtbar untÀtig rum.
Es ist die TĂŒr verschlossen, ich fĂŒhle mich dĂ€mlich dumm.
Die Hand, ich spĂŒre sie pochen auf der Suche nach BestĂ€tigung.
Die Klinke: KĂŒhl und trocken, auch der Seiteneingang ist daneben zu.
Ich wĂŒrg an einem Knochen, fĂŒhl‘ mich wie ein SchĂ€ferhund:
Ich gehe weiter in die Gasgasse,
trage brav Maske
ĂŒber meinem trĂ€gen Mund.
Plötzlich bin ich baff, es liegt von mir ein fabelhafter Platz, hey!
Und er lÀdt mich ein: Nimm Platz!
Denn die Kraft, die da hier wachst,
bricht hart die Art sich grad ja nicht zu treffen
und sie macht: Das Leben bunt.

QuarantÀnegedicht von Michaela und Jimmy

Brigitte Neichl: Das war zwar nicht im vorigen Jahr, aber das macht nichts. Wir haben ja schon eine reiche Auswahl.

Karin Elise Sturm: Bin ich schon so lange dabei?

Brigitte Neichl: Ja! [00:10:17] Maurizio?

Maurizio Giorgi: Ja, es ist schwierig, sich da auf eine Folge festzulegen. Die Rapid-Folgen fand ich sehr schön.

Wo stand die Wiege von Rapid? Teil 1
Wo stand die Wiege von Rapid? Teil 2

Da kann man wieder mal sagen, schaut her, die haben bei uns angefangen. Und wenn man dann da am Meiselmarkt entlang geht, und denkt sich dann also der Kirchturm mit der Uhr. Wenn man sich da vorstellt, wie die da gespielt haben. Das ist immer noch was, wo ich sage, das ist ein tolles Pflaster. Aber ich finde auch die historischen Personen, Alfred Adler, wo das Geburtshaus in der Mariahilferstraße 208 noch steht.

In diesem Hause wurde der
BegrĂŒnder der Individualpsychologie
Alfred Adler
am 7. Februar 1870 geboren
Verein fĂŒr Individualpsychologie
Österreichische Gesellschaft fĂŒr Literatur
GuentherZWien15 MariahilferStrasse208 2017-07-10 GuentherZ GD Adler 0046CC BY-SA 3.0

Alfons Petzold. Solche Personen sind natĂŒrlich auch so Typen, die das hier geprĂ€gt haben. Ansonsten stelle ich immer wieder fest, unser Bezirk ist ja doch sehr vielfĂ€ltig.

Also, es ist jetzt nicht so, das andere Bezirke nicht auch vielfĂ€ltig wĂ€ren, fĂŒr die muss man auch mal eine Lanze brechen.

Brigitte Neichl: Aber sie erzÀhlen es uns nicht so.

Maurizio Giorgi: Ja, das ist wahr. Das hat manchmal auch seinen Sinn, Touristen und anderes Nachbarvolk, bitte geht’s woanders hin. Aber es gibt auch manche Bezirke, die sind ein- oder zweigleisiger, etwas anders oder wollen es auch nicht.

Wir sind halt doch sehr bunt, sind sehr vielfÀltig. Bei uns kann man Kultur sehen, bei uns kann man Innovationen sehen, wie z.B. artivive oder auch andere Sachen, was so gemacht werden.

Oder die kleinen GeschĂ€fte am Schwendermarkt oder oben dann auch auf der Schmelz, was man da alles sieht. Man stellt immer wieder fest, wenn man dann doch mal den Rustensteg hĂŒben und drĂŒben geht, es ist ein ganz anderes GefĂŒhl, ob man jetzt auf der MĂ€rzstraße steht. Das ist ein richtig buntes Treiben da vor dem Kardinal-Rauscher-Platz.

Oder ob man dann auf die Schmelz geht – wo es schon etwas beschaulicher wird, oder da wo Du unterwegs bist ist, Karin. Das ist auch wieder was ganz anderes. Und das finde ich, das macht einfach diesen Bezirk so interessant. Also das ist wie verschiedenen Zimmer in einer Wohnung, wo es ganz anders ausschaut oder doch alles irgendwie zusammengehört.

Und das finde ich sehr schön und deswegen werden wir nie nur 15 Minuten schaffen, weil es gibt einfach so viel zu erzÀhlen.

Und es entwickelt sich natĂŒrlich auch sehr viel. Ich will jetzt keine Werbung machen fĂŒr Möbel, aber das wird ja auch gut angenommen das Möbelhaus am Westbahnhof.

Brigitte Neichl: Wir nennen keine Namen 😉

Maurizio Giorgi: Es ist alles sehr entspannt mittlerweile. Man sieht dann immer, wenn man so in der U-Bahn fĂ€hrt und die Rolltreppen hinunterfĂ€hrt, dann hat irgendjemand eine Pflanze oder irgendeine Sache. Und Du weißt sofort, das ist aus diesem Haus und die Leute gehen irgendwie glĂŒcklich heim und haben das, was sie wollen. Aber auch andere Dinge. Da kommen ja auch noch andere Dinge her. Also, es entwickelt sich etwas und das wird noch sehr spannend und interessant werden.

Brigitte Neichl: Weil, Du gesagt hast, andere Bezirke sind auch spannend. NatĂŒrlich sind sie auch spannend. Wir haben ja eigentlich vor, dass wir das nicht nur fĂŒr uns exklusiv machen, das heißt, wenn andere Bezirksmuseen den Wunsch haben – und einige haben sich schon ein bisschen gemeldet – das auch zu machen bei sich, stehen wir natĂŒrlich bereit.

Wir wollen da nicht sagen, wir sind die einzigen und wir wollen das exklusiv. Wir sind sehr gerne bereit – das ist jetzt gleich die Botschaft nach draußen – wenn Sie Interesse haben, oder wenn ihr Interesse habt in den anderen Museen – unsere Kolleginnen und Kollegen –  könnt ihr euch gerne melden und wir unterstĂŒtzen euch dabei. Wir können da auch vielleicht die erste Folge mal gemeinsam machen. Damit ihr seht, wie das zu machen ist, mit möglichst einfachen Mitteln.

Ja, das wollte ich nur sagen. Wir wollen uns da ist nicht so auf ein Podest stellen, und sagen, wir sind jetzt die einzigen und die besten. Die einzigen sind wir noch, das stimmt.

Karin Elise Sturm: Die besten auch.

Brigitte Neichl: Das hast Du gesagt! Na gut, wenn wir die einzigen sind, sind wir auch die besten. Aber es muss nicht so bleiben, das ist nicht gesagt.

Maurizio Giorgi: Auf jeden Fall und man muss sagen, die anderen Bezirksmuseen – da guck ich immer mit so einem kleinen neidischen Auge – haben natĂŒrlich auch schöne SchĂ€tze ĂŒber die man auch gut erzĂ€hlen kann. Man merkt es ja auch, wenn man da hingeht und man steht davor und dann kommt da jemand vom Museum und erzĂ€hlt einem etwas, wo ich mir denke:

Das hat so eine schöne Geschichte. Das erzĂ€hlst Du jetzt mir, es muss doch irgendwo etwas da auch hinaus. Und da ist ein Podcast, wirklich in der Tat, schön. Du kannst es schön beschreiben und dann geht man ins Museum und schaut es sich an, weil man es schon gehört hat, und kann das sich vielleicht auch abspielen, wenn man das will. Wenn man das Exponat dann sieht, hört man sich den Podcast an. Das ist auch eine Möglichkeit.

Diese Covid-Zeit hat natĂŒrlich das auch beflĂŒgelt was, weil man geschlossen hat, man sich auch was ĂŒberlegen muss, wie man weitertut.

Brigitte Neichl: Jetzt noch was zu den anderen Museen abschließend. Wir haben ja dieses Format, dass wir einmal im Jahr ein anderes Bezirksmuseum zu uns einladen („Bezirksmuseen stellen sich vor“), damit es sich hier vorstellt – den Bezirk und das Museum. Das machen wir – glaub ich – jetzt schon zum vierten oder fĂŒnften Mal.

NĂ€chstes, also dieses Jahr, jetzt sind wir ja schon 2022, ist geplant, das Bezirksmuseum Leopoldstadt.

Maurizio Giorgi: Das ist auch ein sehr interessantes Museum. Die haben auch eine sehr reiche Kultur.

Karin Elise Sturm: Aber, weil Du jetzt gesagt hast mit den Exponaten. in den anderen Museen. Ich sitze jetzt in unserem Bezirksmuseum da herinnen. Das wĂ€re vielleicht – wobei wir reden ja nachher noch ĂŒber die Ideen, was man machen könnte. Das mal so Blitzlichter aus dem Museum, also z.b. einfach so eine einzelne Infotafel – ist jetzt nur ein Brainstorming – oder der „SCHÜLER DANZER: Eine Spurensuche im 15. Bezirk“ oder Thema VergnĂŒgen, also wirklich das man einen kleinen Werbejingle macht – „Komm ins Bezirksmuseum und schau Dir unsere Vitrine zum Thema ‚Rapid‘ zum Thema ‚Kaiserin Elisabeth Spital‘ an“ und dann einfach nur ein paar Schlagworte drĂŒber verliert.

Das ist vielleicht eine ganz nette Idee, so kleine Werbejingles, ĂŒber was es konkret in unserem Bezirksmuseum zu sehen gibt. Weil wir arbeiten sehr hart daran, da immer wieder gute Informationen zusammenzutragen und schön zu prĂ€sentieren. Als Idee jetzt.

Brigitte Neichl: Ja ein bisschen haben wir es ja versucht mit dem Museum-Potpourri auf YouTube, aber das ist eine gute Idee. Die Ausstellung, die hier vorher war – wir sitzen jetzt nĂ€mlich gerade – wir mĂŒssen das ja unseren Zuhörerinnen und Zuhörern ja sagen – wir sitzen in unserer Bibliotheksecke bzw. auch in unserer „Galerie 15“ nennen wir es – und dort gibt’s immer passend zum jeweiligen Thema des Tages der Bezirksmuseen, gibt’s entweder eine Fotoausstellung oder eine eine Kunstausstellung.

Das Podcast-Team in der Bibliotheksecke (v.l.n.r.: Karin Martiny, Karin Elise Sturm, Brigitte Neichl, Maurizio Giorgi)

Und jetzt ist gerade der „SCHÜLER DANZER“, Du hast es gerade erwĂ€hnt. Das ist deshalb, weil der ein JubilĂ€um hatte. Der ist ja schon 2007 gestorben, aber er wĂ€re 75 Jahre geworden im vorigen Oktober. Und da haben wir gesagt, wir hĂ€ngen die Danzer-Ausstellung wieder auf „SCHÜLER DANZER: Eine Spurensuche im 15. Bezirk“.

Aber davor waren eben Bilder von Kinos – wir haben ja noch bis Ende JĂ€nner die Ausstellung ĂŒber Kinos – und da sind die beiden, die das gestaltet haben, die Lisa Handler und die Ursula Scholda, haben so einen kleinen Rundgang gemacht, und haben einige Bilder erklĂ€rt.

Fotoausstellung „Kinos in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus“, Foto: BM 15_Neichl

Das gibt’s schon auf YouTube. Das kann ich dann verlinken.

Karin Elise Sturm: Super!

Brigitte Neichl: Ja, jetzt muss ich ja noch sagen. Mir geht’s ja genauso, wenn ich jetzt sage, eine Folge ist mir die allerliebste, dann könnten Sie fragen: „Na und? Was ist mit die anderen. Hast Du dich nicht bemĂŒht? Ist es nicht gescheit geworden?“ Nein, ich finde auch, genau diese Mischung. Das ist eben, das finde ich so toll, dass es so kurzweilig ist. Also, ich meine, das kann man jetzt leicht sagen, weil wir es machen, aber die Zahlen – ich werde die gleich nennen – die bestĂ€tigen uns da.

Dass es einfach sehr kurzweilig ist. Egal, ob es jetzt 15 oder 30 Minuten – wie es jetzt meistens sind – es tut sich immer was. Es ist die Moderation mit Maurizio mir, das ist so der Rahmen des Ganzen. Dann gibt’s das Interview, das Hauptthema immer, dann sind die GrĂ€tzel-Korrespondenzen, dann erzĂ€hlen wir, was es fĂŒr Veranstaltungen weiter geben wird. Also es ist es ist ein stĂ€ndiger Wechsel.

Es gibt schon Podcasts, die dauern ein, eineinhalb Stunden und da spricht entweder nur eine Person oder ist es ein Interview, das wird manchmal ein bisschen mĂŒhsam – außer mal ist wirklich total interessiert an der Person oder an dem Thema.

Aber ich glaube, bei uns kann einem gar nicht fad werden. Man kann gar nicht ganz weghören, weil es kommt schon wieder gleich was Neues.

Karin Elise Sturm: Ah, das wollte ich sagen, dass mich das wirklich beeindruckt: in der ersten Folge ist das ja Thema, wie Du auf die Idee gekommen bist, dass Du fĂŒnf Monate gebraucht hast, um Dich vorzubereiten und so weiter. Ich muss dazu sagen dass ich, Podcast Neuling – Neuling – Neuling total war, bevor Du mich gefunden hast fĂŒr diese Podcast-Produktion.

Ich hatte gewusst, dass es das gibt, aber ich hab selber noch nie einen Podcast gehört gehabt. Das war fĂŒr mich eine vollkommen neue Welt, in die ich da eingetreten bin. Und was mich von Anfang an ganz stark beeindruckt hat, war diese Musik.

Dass Du sozusagen von Null weg entscheidest, einen Podcast zu machen, und dann aber in der ersten Folge schon, mit super Musik-Jingle, tollen Intro, Outro und dieses GerĂŒst, das heute eigentlich noch steht und fix ist, hat mich sehr beeindruckt. Also das ist wirklich so professionell aufgesetzt. [00:20:53]

Ich habe mittlerweile natĂŒrlich Podcasts gehören und höre ein bisschen, wobei ich nicht wirklich so viel Zeit habe, dass ich so viel Podcast höre. Ich beschĂ€ftige mich jetzt mit Podcast, wo ich selber einen mache. Und genau, wie Du es jetzt gesagt hast, diese Musik, die so ansprechend ist, diese schöne Sprechstimme, die einen so hineinholt und  wieder entlĂ€sst. Also sehr beeindruckend.

Und auch, dass es so starr dann bleibt, wo ich das GefĂŒhl habe, wenn man den abonniert hat, unseren Podcast-

Brigitte Neichl: Wiederkennungswert

Karin Elise Sturm:dass man sich in einer vertrauten Welt bewegt.

Brigitte Neichl: Wie beim „Tatort“.

Karin Elise Sturm: Genau! Ähnlich, wie beim Tatort. Da weiß man, innerhalb der ersten acht Minuten ist der erste Mord.

Brigitte Neichl: Aber ich meine auch die Musik, die von Anfang an immer dieselbe ist.

Karin Elise Sturm: Seit den 70er-Jahren.

Brigitte Neichl: Da gab es ja auch mal Tendenzen, dass man da eine neue Musik macht und da hat es einen Aufschrei gegeben. Nein, das muss so bleiben.

Karin Elise Sturm: Nein, unbedingt, weiterfĂŒhren.

Brigitte Neichl: Ich hab kurz daran gedacht, weil das machen manche im Podcast – ich höre ja jetzt mehr Podcast als frĂŒher – und manche machen das, dass sie mal den Titel Ă€ndern oder das Titelbild Ă€ndern oder das Intro Ă€ndern, aber erstens einmal finde ich die Musik urschön.

Karin Elise Sturm: Die ist wirklich schön!

Die Intro-Musik bleibt!

Brigitte Neichl: Ich habe ja lange gebraucht, bis die da war. Das hat ja eine Teilnehmerin einer Open Mic Night hat das ja extra fĂŒr uns komponiert, weil ich wollte nicht irgendeine Musik von irgendwo holen, egal ob gratis oder gekauft, sondern ich wollte, dass das jemand ist, der einen Bezug hat zum Museum und er das wirklich extra fĂŒr uns exklusiv macht. Das gibt’s halt kein anderes Mal auf der Welt.

Und deshalb möchte ich das – da bin ich froh, dass ihr da meiner Meinung seid – das möchte ich auf jeden Fall beibehalten. Da weiß man nach den ersten Takten, wenn es schon kennt – „Ah, das sind schon wieder die, die VerrĂŒckten aus dem15. Bezirk“.

Maurizio Giorgi: Die Musik stammt ĂŒbrigens von Nigora, eine tolle KĂŒnstlerin aus Usbekistan.

Brigitte Neichl: Die hat ja ĂŒbrigens auch noch eine Musik geschrieben. Wir reden jetzt natĂŒrlich ĂŒber FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten, aber wir waren ja nicht untĂ€tig, wir haben noch einen einen zweiten und einen dritten Podcast.

Und der zweite ist so eine Miniserie ĂŒber die Bezirksgeschichte (Zeitreise durch Wien Rudolfsheim-FĂŒnfhaus) und da ich einen Star Trek Fan bin, und diese Musik natĂŒrlich von der Ursprung-Serie mit dem Captain Kirk – das ist unĂŒbertroffen, auch wenn die andere teilweise gut sind, aber Captain Kirk ist unĂŒbertroffen – und ich habe mir eben gedacht, ich hĂ€tte gerne eine Musik, die so Ă€hnlich klingt wie wie dieses Intro von „Raumschiff Enterprise“.

NBC Television, Leonard Nimoy William Shatner Star Trek 1968, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Das habe ich quasi als Auftrag an Nigora gegeben und ich wollte auch den Text, der da gesprochen wird – ich glaube, ihr kennt ihn eh – den wollte ich quasi abwandeln auf uns.

„Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.“ (Quelle)

Und gesprochen hat das diesmal Maurizio. Er hat eine tolle Stimme, aber was auch gut ist, in der Originalserie, die deutsche Synchronisation spricht ja auch ein Deutscher, eine deutsche Stimmen, deshalb passt das auch gut.

„FĂŒnf Dörfer bei Wien – unendliche Weiten. Wir schreiben das 21. Jahrhundert. Dies sind die abenteuerlichen Erkenntnisse des Bezirksmuseums Rudolfsheim-FĂŒnfhaus, das mit seiner 20 Personen starken Besatzung seit 1972 unterwegs ist, um vergangene Ereignisse zu erforschen, das Leben unserer Vorfahren zu ergrĂŒnden und einen Beitrag zu Gegenwart und Zukunft der Stadt zu leisten. Mitten im 15. bringt das Museumsteam Erkenntnisse ans Licht, die Sie so vielleicht noch nie zuvor gehört haben.“

Also Nigora macht das wirklich super und und wir sind sehr froh. Und der 3. Podcast – wenn wir jetzt schon dabei sind, das ist so – wenn das schon ein Mini-Podcast ist, ist das ein Mini-Mini-Podcast. Die Folgen erscheinen jeden Sonntag und das machen der Maurizio und ich abwechselnd, ohne viel Aufwand, einfach mit einer kurzen Einleitungs-Musik, und dann erzĂ€hlen wir –  entweder Du erzĂ€hlst manchmal ĂŒber Blog-Artikel von der Barbara BĂŒchner, die History & Crime-Geschichten, die Du nacherzĂ€hlst, gerne auch mit Ton-Untermalung.

Und ich erzĂ€hle halt, was sich so tut im Museum, also das ist einfach so eine ErgĂ€nzung. Man kann einerseits was berichten, was ich so im Museum tut, aber man kann was quasi auch verstĂ€rken. Wenn z.B. gerade die open mic night war und ich bin am nĂ€chsten Sonntag dran, dann berichte ich ein bisschen ĂŒber die open mic night und gebe ein paar Ausschnitte dazu. Das ist ein bisschen eine Spielwiese.

Und da sind wir noch auf der Suche nach Zuhörerinnen und Zuhörern, das können gerne noch mehr werden, aber es ist einfach schön, und es dauert zwischen 5 Uhr und 15 Minuten, meistens ist es kĂŒrzer, und ist so die Möglichkeit, da so zwischendurch noch was zu machen.

Es ist ohne Transkript und es einfach minimalistisch kann man sagen, aber trotzdem hochwertig, aber nicht mit so viel Aufwand wie dieser Podcast. Da hÀtten wir jetzt alle abgehandelt.

Maurizio Giorgi: Brigitte, von der historischen Zeitreise, diese tolle Musik aus dem Raumschiff Enterprise, das sollten wir unseren Hörerinnen und Hörerin nicht vorenthalten!

Karin Elise Sturm: Ja bitte unbedingt einspielen!

Brigitte Neichl: Ja!

FĂŒnf Dörfer bei Wien – Unendliche Weite

„FĂŒnf Dörfer bei Wien – unendliche Weiten. Wir schreiben das 21. Jahrhundert. Dies sind die abenteuerlichen Erkenntnisse des Bezirksmuseums Rudolfsheim-FĂŒnfhaus, das mit seiner 20 Personen starken Besatzung seit 1972 unterwegs ist, um vergangene Ereignisse zu erforschen, das Leben unserer Vorfahren zu ergrĂŒnden und einen Beitrag zu Gegenwart und Zukunft der Stadt zu leisten. Mitten im 15. bringt das Museumsteam Erkenntnisse ans Licht, die Sie so vielleicht noch nie zuvor gehört haben.“

Brigitte Neichl: Ja, jetzt kommen wir wieder zurĂŒck zu dem Podcast, ĂŒber den wir heute sprechen wollen. Ich habe mir die aktuellen Zahlen heute heraus geschrieben. Wir haben bis jetzt 12.445 Downloads.

Karin Elise Sturm: Wow!

Brigitte Neichl: Und das ist schon eine schöne Sache! Ich habe mir das nach Folgen auch aufgeschlĂŒsselt und da wars eben so. Das weiß man. Das ist am Anfang muss sich das erst einspielen und einfĂŒhren. Am Anfang waren es so um die 100. Die erste Folge hat 269; wahrscheinlich weil viele darauf zurĂŒckgreifen und sich denken – das mache ich ja auch; wenn ich mir einen neuen Podcast anhöre, da gehe ich zur ersten Folge, weil da erzĂ€hlen die Leute eben, warum sie das machen, wer sie sind und was man da zu erwarten hat.

Ein großer Sprung war die Folge am Rustensteg (Folge 30: GrĂ€tzelkorrespondentin fĂŒr den Norden von RH5H), wie Karin Nord, die Karin Martiny dazu gekommen ist.

Karin Martiny (li) und Karin Elise Sturm

Ihr braucht nur noch zwei, dann habe ihr 1000! 

Karin Elise Sturm: Ein Wahnsinn!

Brigitte Neichl: Die nĂ€chste ist dann die bis jetzt die mit den meisten Downloads. Das war die 31. Folge. Da hatten wir 1.145 Downloads. Und zwar war das mit der Lilly Maier, die ĂŒber den Ernst Papanek gesprochen hat.

Ich weiß ja nicht, ob sie das jetzt so verteilt hat oder ob das Thema einfach so spannend war. Aber jetzt haben wir quasi eine Messlatte.

Karin Elise Sturm: 1.000 ist so quasi die Messlatte – die wir erreichen mĂŒssen oder wollen.

Brigitte Neichl: Aber das ergibt sich eben auch. Ab dann eigentlich sind wir immer in der Gegend um die, also mindestens 600. 41, jetzt, aber das war die letzte Folge, da ist ja noch Zeit, das zu hören. Aber ab dann haben wir uns gesteigert. Ihr wart quasi der Eisbrecher. Ab eurer Folge haben wir so quasi den Sprung geschafft. Und das ist ja natĂŒrlich, wenn Leute den Podcast hören, und wenn einmal so viele sind, dann sind ja einfach auch schon mehr fĂŒr die nĂ€chsten Folgen. Ja genau. Das ist auch eine BestĂ€tigung.

Wenn wir immer noch bei 50 oder 100 herumgrundeln tĂ€ten jetzt nach drei Jahren, mĂŒsste muss sich ĂŒberlegen, okay, stimmt was nicht mit dem Inhalt, sind wir nicht gut genug oder interessiert das jetzt ĂŒberhaupt niemanden. Aber das ist auf keinen Fall so. FĂŒr das – man muss immer bedenken, wir sind ehrenamtlich tĂ€tig, das muss man immer dazu sagen, wir sind nicht professionell. Wir machen das auch nur – nur braucht man nicht sagen – wir machen das aus Freude und mit sehr viel Engagement.

Und dafĂŒr ist das – fĂŒr ein Bezirksmuseum noch dazu – da könnt man sagen, okay, die Leute, die jetzt von den TĂ€tigkeiten von einem Bezirksmuseum oder von einem Bezirk interessiert sind,  ist ja schon einmal eine eine begrenzte Schicht – und trotzdem haben wir so viele Leute, die sich das anhören und gerne anhören.

Also das bestĂ€tigt uns. Wir mĂŒssen, wenn wir nicht wollen, mĂŒssen wir nicht aufhören. Von den Zahlen her, mĂŒssten wir das nicht.

Ja, dann wĂŒrde ich sagen, wir fangen einmal an, uns das anzuhören und ihr sagt einfach. Ich habe ein paar Dinge gesagt, wo ich gern stoppen möchte, und wenn ihr was habt, sagt einfach STOP,  und dann sprechen wir dazu.

Tja, wie erwartet, hatten wir ein sehr anregendes und interessantes GesprĂ€ch, das aber natĂŒrlich lĂ€nger als 15 Minuten aber auch lĂ€nger als 30 Minuten gedauert hat. Und daher habe ich es jetzt in mehrere Teile geteilt. Sie haben jetzt den ersten Teil gehört. Es folgt noch die AnkĂŒndigung der Veranstaltungen im JĂ€nner. Und nĂ€chste Woche am 21. JĂ€nner gibt es dann den zweiten Teil.

Lieber Maurizio, was gibt es denn bei uns im JÀnner noch zu sehen und zu hören?

Maurizio Giorgi: Ja, liebe Brigitte, eine ganze Menge! NatĂŒrlich am 15. JĂ€nner wie immer an jedem 15. des Monats – egal, welcher Wochentag, egal, ob Feiertag, Wochenende – die Podcast-Party um 19 Uhr. Also liebe Hörerin, lieber Hörer, wenn Sie den Podcast zeitnah hören, können Sie kommen. Ab 19 Uhr hier im Museum. Wir hören uns einfach die Folge an und dann lernt man sich noch mal kennen, vernetzt sich oder hat vielleicht noch weiterfĂŒhrende Ideen. Sie können uns auch ein Feedback geben, wie Ihnen unser Podcast gefĂ€llt, oder wen Sie vielleicht auch mal als Interview-Gast haben möchten oder bei welchen Initiativen es sich lohnt, auch mal zu berichten – aus Nord und SĂŒd von Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

Dann geht es am 21. JĂ€nner weiter mit einer besonderen Schmankerl. Es gibt einen Film-Vortrag. Ein Film mit Hansi Niese, den wird uns Nikolaus Wostry vom Filmarchiv Austria prĂ€sentieren. Der Titel „Purpur und Waschblau“ von 1931.

Hansi Niese spielt eine interessante Doppelrolle und es gibt in unserem Blog auch einige Informationen ĂŒber Hansi Niese, die ja auch im 15. Bezirk aufgetreten ist. Also 21.JĂ€nner um 17:30 Uhr, Film-Vortrag „Purpur und Waschblau“.

Film & Vortrag am 21.1.2022, 17.30
Purpur und Waschblau

EINTRITT FREI!

Dann haben wir noch einen interessanten Vortrag am 28. JĂ€nner. Das ist auch ein Freitag, auch um 17:30. Da geht es um „Kunst und Stadtraum“ und darum, welche Rahmenbedingungen und welche Projekte von Kultur im öffentlichen Raum eigentlich möglich sind. Es besucht uns Frau Mag. Martina Taig, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin von KÖR (Kunst im öffentlichen Raum). Sie wird auch den Vortrag halten. 28. JĂ€nner, 17.30.

Film & Vortrag am 28.1.2022, 17.30
Kunst & Stadtraum

EINTRITT FREI!

Wie immer bei unseren Veranstaltung: Der Eintritt ist frei und – na ja – wir freuen uns natĂŒrlich auch ĂŒber eine kleine Spende.

Ja, liebe Brigitte, das war der JĂ€nner, aber das ist noch nicht das Ende. Im Februar geht’s dann weiter. Ich bin schon gespannt, was wir im Februar und im MĂ€rz anbieten werden.

Brigitte Neichl: Ja, ich wollte nur noch sagen – mĂŒssen wir leider dazu sagen, in Zeiten, wie diesen –  fĂŒr alle unsere Veranstaltungen im Museum gelten selbstverstĂ€ndlich die zu diesem Zeitpunkt aktuellen Corona-Bestimmungen. Wir hoffen ja, dass es keinen Lockdown mehr geben wird, dass Sie trotzdem kommen können, aber die Bestimmungen mĂŒssen wir trotzdem einhalten und mĂŒssen das auch kontrollieren.

Und die aktuellen Bestimmungen finden Sie auch auf unserer Startseite von der Webseite auf www.museum15.at ganz oben.

Brigitte Neichl: Und Anmeldung. Wo kann man sich anmelden, Maurizio?

Maurizio Giorgi: Ja, man kann sich anmelden entweder auf der Webseite unter Veranstaltungen, da ist jeweils immer der Link und da kann man draufklicken.

Man kann uns auch ein E-Mail schreiben an office@bm15.at.

Man kann uns auch anrufen und kann auch vorbeikommen zu den Öffnungszeiten. Also, es gibt viele Möglichkeiten.

Ja, das war die erste von fĂŒnf Folgen dieser ganz speziellen RĂŒckblicks-Episode. NĂ€chste Woche am Freitag, am 5. Tag der Woche, dem 21. JĂ€nner ab 5 Uhr frĂŒh können Sie dann Folge 2 hören.

Ja, liebe Hörerin, lieber Hörer, Rudolfsheim-FĂŒnfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Wenn Sie ihr Wissen ĂŒber die Geschichte des 15. Bezirks erweitern möchten.

Wenn Sie kulturelle und gesellschaftspolitische Themen schÀtzen.

Wenn Sie gespannt auf interessante Menschen und Themen aus Vergangenheit und Gegenwart im 15. Bezirk sind.

Dann sind Sie bei uns richtig!

Besuchen Sie unsere Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum, verfolgen Sie unsere AktivitĂ€ten auf unserer Webseite, unserem Blog, unserem YouTube-Kanal und auf FacebookInstagram & Co. Infos und Links, finden Sie in den Shownotes.

Wir sind auch gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen.

Ich freue mich auf die nĂ€chsten spannenden 15 oder ein bisschen mehr Minuten bei FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten und verabschiede mich mit der anregenden Musik von Nigora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.

Ich wĂŒnsche Ihnen einen wunderschönen Tag!

Ihre Brigitte Neichl

FĂŒr alle unsere Veranstaltungen gelten selbstverstĂ€ndlich die zu diesem Zeitpunkt aktuellen Corona-Bestimmungen.



5 Kommentare zu „🎧 Alles neu macht der JĂ€nner Teil 1

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