🎧 Anton Bosch und Johann Dengler/1

Das ehemalige Brauhaus in FĂŒnfhaus Teil 1

Episode #036

In der 36. Folge von „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ spricht Brigitte Neichl in einem fiktiven Interview mit Anton Bosch (1784-1868).

Bosch war Brauhausbesitzer und RealitĂ€tenbesitzer in Jedlesee bei Wien (heute Teil des 21. Wiener Gemeindebezirks Floridsdorf). Seine Tochter Katharina heiratet Johann Dengler. Als Mitgift gab es das FĂŒnfhauser Brauhaus. 1839 ließ Dengler auch eine Bierhalle errichten.

In Teil 1 erfahren wir, woher Anton Bosch ursprĂŒnglich stammt und wie es ihn nach Wien bzw. Jedelsee verschlagen hat.

Mit dabei ist auch die GrĂ€tzelkorrespondentin Karin Martiny „Nordy“, die aus dem Norden von Rudolfsheim-FĂŒnfhaus berichtet.

Weitere Inhalte:

  • Was tut sich im Bezirksmuseum?
  • Ausblick auf die nĂ€chste Folge

Mehr Infos auf www.museum15.at/podcast

Hier geht’s zu Teil 2.


Die Podcast-Episode zum Artikel

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#036 Anton Bosch und Johann Dengler/1
#037 Anton Bosch und Johann Dengler/2

Transkript der Podcast-Episode:

Intro

Brigitte
Hallo und herzlich willkommen zur 36. Folge von FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten. Mein Name ist Brigitte Neichl.

Dieser Podcast wird Ihnen prĂ€sentiert vom Bezirksmuseum Rudolfsheim-FĂŒnfhaus, dem Veranstaltungs-Museum im Herzen des 15. Bezirks.

Das Museum bietet Ausstellungen, Veranstaltungen und Events fĂŒr Erwachsene und Kinder und diesen Podcast. Mehr dazu finden Sie auf www.museum15.at

Falls Sie meinen Co-Moderator Maurizio Giorgi vermissen – Er ist schon da, aber heute in ganz andere Mission. Ich bin sicher, Sie werden ihn erkennen. Darum will ich jetzt gar nicht mehr verraten.

Wie in der vorigen Folge angekĂŒndigt, erwartet Sie heute wieder ein fiktives Interview.

Was ist das genau? Nun, es ist ein Interview mit einer Person, die eigentlich keine Interviews mehr geben kann, weil sie bereits gestorben ist. Bisher haben wir bereits den Arbeiterdichter Alfons Petzold – in Folge 11 -und den weltberĂŒhmten Arzt und Psychoanalytiker Alfred Adler – in Folge 25 – vors Mikrofon geholt.

#011 Alfons Petzold – Arbeiterdichter aus FĂŒnfhaus
#025 Alfred Adler – Ein weltberĂŒhmtes Kind aus Rudolfsheim

Alles, was die fiktiven Interview-GĂ€ste sagen, besteht – bis auf kleine EinschĂŒbe – aus Originalzitaten der jeweiligen Personen.

Zu unserem heutigen Gast erfahren Sie gleich mehr.

Da das GesprĂ€ch deutliche ÜberlĂ€nge hatte, bieten wir es ihnen in zwei Teilen an. Den zweiten Teil können Sie in Folge 37 ab Freitag, dem 20.08.2021 5 Uhr frĂŒh genießen.

Nach dem heutigen Interview nimmt sie Karin Martiny, die GrĂ€tzelkorrespondentin fĂŒr den Norden des 15. Bezirk, noch auf einen sommerlichen Bezirk-Spaziergang mit.

Karin Elise Sturm ist dann am 20.8. dran mit ihren Infos zum SĂŒden von Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

Und am Ende der heutigen Sendung gibt es noch ein Gewinnspiel, bei dem Sie einen Gutschein von ArbeitsRaum und zwei Karten fĂŒr eine Vorstellung im „Tschocherl“ gewinnen können. Also bleiben Sie dran!


Und jetzt geht es schon los mit unserem dritten fiktiven Interview. Ich wĂŒnsche Ihnen viel VergnĂŒgen und neue Erkenntnisse. [00:03:08]

(Fiktives) Interview mit Anton Bosch

Museumsleiterin Brigitte Neichl mit Anton Bosch (dargestellt von Maurizio Giorgi) beim fiktiven Interview

Brigitte Neichl
Ich spreche heute mit Anton Bosch, Brauhaus- und RealitÀtenbesitzer zu Jedlesee bei Wien. Geboren am 17.1.1784, gestorben am 9.11 1868.

Bis 1905, also auch zur Zeit von Anton Bosch, gehörte Jedlesee noch zu Niederösterreich und war bis 1894 eine eigenstĂ€ndige Gemeinde. Danach kam es zur Großgemeinde Floridsdorf. 1905 wurde Floridsdorf nach Wien eingemeindet.

Heute ist Jedlesee gemeinsam mit Floridsdorf, Leopoldau, Stammersdorf, Strebersdorf und Großjedlersdorf ein Bezirksteil des 21. Wiener Gemeindebezirk Floridsdorf.

Floridsdorf, Wikipedia, Plan Tom Gonzales
Wappen von Jedlesee, Wikipedia, gemeinfrei, Wappen von Floridsdorf, Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Das alte Dorf Jedlesee lag am SĂŒdwest-Ende des Marchfeldes. Es entstand an einem Seitenarm der Donau, der schwarzen Lacke, welche heute noch als Wiesenstreifen neben der Kirche erkennbar ist.

Plan Jedlesee 1821,Wikipedia gemeinfrei
markiert das Jedleseer Brauhaus
Gemeinde Jedlesee um 1872, Wikipedia, gemeinfrei


Dieser Donauarm war öfter ein Grund fĂŒr die Zerstörung Jedlesee, durch die Hochwasser fĂŒhrende Donau und EisstĂ¶ĂŸe.

Von so einer Überschwemmung wird in diesem Interview auch noch die Rede sein.

Mit der Donauregulierung ab 1870 wurde die schwarze Lacke vom Hauptstrom abgetrennt, und nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Schutt der zerbombten Wiener HĂ€user sowie diversen Industrie- und Erdöl-AbfĂ€llen bis in den 1970er Jahre restlos aufgefĂŒllt,

Jedlesee ist der Ă€lteste Bezirksteil und heute zur GĂ€nze von anderen Floridsdorfer Bezirksteile umgeben, grenzt westlich an die Schwarzlackenau und im Norden an Strebersdorf, im Osten liegt Großjedlersdorf und im SĂŒdosten Floridsdorf.

Bezirksteile des 21. Bezirks Floridsdorf, Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Mehr zu Jedlesee und Floridsdorf.

Was Anton Bosch als Besitzer der Jedleseer Brauerei mit dem 15. Wiener Gemeindebezirk Rudolfsheim-FĂŒnfhaus, oder genauer mit dem Vorort FĂŒnfhaus zu tun hat, werden wir gleich erfahren.

Herr Bosch, ich bedanke mich sehr, dass Sie hierher zu uns ins Bezirksmuseum gekommen sind. [00:05:42]

Anton Bosch
Ich war zugegeben, das gebe ich unumwunden zu, neugierig, was hier passieren wird. Ich will mich nicht beklagen, aber allzu ereignisreich ist mein Dortsein nicht.

Brigitte Neichl
Dann hoffe ich, dass ich sie nicht enttÀusche. Darf ich Ihnen ein paar Fragen stellen?

Anton Bosch
Was ich weiß und was mir erinnerlich ist, werde ich Ihnen gern mitteilen.

Brigitte Neichl
Herr Bosch, wie man immer noch hört, sind Sie kein gebĂŒrtiger Wiener oder genauer gesagt FĂŒnfhauser oder Jedleseer. Möchten Sie uns ein wenig von sich erzĂ€hlen? Wo und wie Sie aufgewachsen sind, wie es Sie nach Wien verschlagen hat und wie sie schließlich Besitzer der Jedleseer Brauerei wurden.

Anton Bosch
Ja gern, wenn Sie das wirklich interessiert. Es ist doch schon so lange her.

Brigitte Neichl
Doch, doch, das interessiert mich sogar sehr. Sie hatten ja ein recht bewegtes Leben.

Anton Bosch
Das stimmt allerdings. Na gut, wo bin ich aufgewachsen? Geboren bin ich am 17. Januar 1784 im Markte Wallerstein, im sogenannten Rissgau. Das war einer der fruchtbarsten Landstriche Deutschlands.

Markt Wallerstein, Oettingen und Hohenaltheim mit dem Karlshof, Wikipedia, Hagar66

Meine Mutter hieß Katharina, mein Vater Bernhard. Sie hatten 19 Kinder, wovon zwölf ĂŒberlebten.

In den 1770er Jahren ĂŒberließ der damalige FĂŒrst meinem Vater die Brauerei und den großen Meierhof in Wallerstein zur Pacht. SpĂ€ter bekam er noch weitere Brauereien, Äcker, GĂ€rten dazu, unter anderem auch den Karlshof, wo es auch eine Brauerei gab.

Diese bewirtschaftete mein Ă€lterer Bruder Johann. In meiner frĂŒhen Jugend verbrachte ich einige Zeit bei ihm und bekam erste Einblicke in die Kunst des Bierbrauens.

1801 ĂŒbernahm mein Vater die Pachtung der herrschaftlichen Brauerei in Oettingen und ich unterstĂŒtzte ihn dabei. Er forderte von allen Kindern die volle Verwendung der jungen KrĂ€fte zum GeschĂ€ftserwerb.

Meine schulische Bildung kam dabei etwas zu kurz. Da ich habe sehr wissbegierig und ehrgeizig war, schloss ich mich gern an Ă€ltere Personen an, die mir ihre Erfahrungen und Kenntnisse mitteilten, so wir mir BĂŒcher zur VerfĂŒgung stellten, welche mir ermöglichten, ĂŒber Geschichte selbst und geschichtliche Personen Aufschluss zu erhalten, deren Kenntnis setzt von einem gebildeten GeschĂ€ftsmanne nicht als nötig vorausgesetzt werden kann.

Im Jahre 1806 da war ich 22 Jahre alt, war fĂŒr mich die Zeit der Wanderschaft gekommen. Ich schnĂŒrte mein Felleisen.

Brigitte Neichl
Entschuldigung Sie! Darf ich Sie fragen, was ein Felleisen ist?

Anton Bosch
Das kennen Sie nicht? Na ja, ist ja auch schon so lange her. Bei einem Felleisen handelt es sich um ein BehĂ€ltnis, um eine recht große sackartige Tasche könnte man sagen, und darin verstaut man z.b. so wie ich, Reiseutensilien.

Postbote mit großem Felleisen (Pariser Museum)
Von Vincent de Groot – http://www.videgro.net – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=634037

Der Name leitet sich nicht von Fell, sondern von französisch valise (= Koffer) ab. Mehr dazu hier.

Brigitte Neichl
Danke schön!

Anton Bosch
Ich schnĂŒrte also meinen Felleisen und kam nach kurzen Reisen nach Wien, wo ich einen kinderlosen Vetter hatte, der wohlhabend war und das Gast- und Einkehrwirtshaus „zum weißen Ross“ in der Taborstraße besaß. Ich wurde von Philipp Bosch freundlich aufgenommen.

Die nĂ€chsten zwei Jahre nahm ich unterschiedliche Stellen als Hausknecht in einem Gasthofe und schließlich auch als Kellerknecht in der Jedleseer Brauerei an, damals das kleinste Brauhaus in Niederösterreich.

Der Platz und die Lage gefielen mir gleich. Ich konnte nicht ahnen, dass ich acht Jahre darauf als Besitzer mich auf diesem Anwesen befinden wĂŒrde.

Im Oktober 1808 erhielt ich einen Brief von meinem Vater, der mich aufforderte zurĂŒckzukehren, da er neuerdings das Brauhaus in Wallerstein in Pacht genommen hatte. Er trug mir die Braumeister-Stelle an. Ich hatte das GlĂŒck, im ersten Jahre sehr gute Biere zu erzeugen, wodurch ich mir einen Ruf als Brauer erwarb.

Mein Vater starb 1812. Ich musste dann das Anwesen verkaufen, um meinen Geschwistern ihr Erbteil auszahlen zu können.

Brigitte Neichl
Wie sind Sie denn dann endgĂŒltig nach Wien gekommen?

Anton Bosch
Im Monat Februar 1815 erhielt ich von meinem Vetter Philipp Bosch einen Brief, in dem er mir mitteilte, dass sein Freund Jacob Wohl das Brauhaus in Jedlesee erworben hatte, aber keiner seine drei Söhne es ĂŒbernehmen wolle.

1812-05-02 Wiener Zeitung, BrÀuhaus Jedlersee zu verkaufen ANNO

Seiner Ă€ltesten Tochter wĂ€re er Willens, das Brauhaus zu ĂŒbergeben. Dazu wĂŒnsche er sich einen jungen intelligenten Brauer zu finden, der das Brauhaus ĂŒbernehmen und die Tochter heiraten solle.

Mein Vetter hatte nun mich vorgeschlagen, da ich ja schon in diesem Brauhause gedient hatte. Er schrieb

„Komme nĂ€chstes FrĂŒhjahr herunter, und wenn dir das MĂ€dchen gefĂ€llt, so wirst du eine Versorgung finden.“

Anfang April 1815 reiste ich dann also zum zweiten Mal nach Wien. Diesmal mit der Absicht, mich bleibend in diesem Land niederzulassen.

Ich ging vorerst unerkannt als vazierender Braugeselle nach Jedlesee, um zu sehen und zu hören, was man ĂŒber die Tochter des Hauses sprĂ€che.

Die damaligen Braugesellen konnten ihres Lobes nicht mĂŒde werden. Sie fĂŒhrte nicht allein das Hauswesen, sondern auch alle Rechnungen, kassierte die Gelder ein und machte mir gleich anfangs den Eindruck eines sehr geschĂ€ftstĂŒchtigen MĂ€dchens.

Ich erklĂ€rte meinem Vetter, dass mir Therese, so hieß sie, gefalle, und dass er mich ihr vorstellen solle.

Die Beliebtheit bei der Familie stieg danach mit jedem Tage, und man sagte, dass ich der rechte Mann sei, das GeschÀft zu heben und in Schwung zu bringen.

Nur das Töchterlein war gegen mich noch scheu und zurĂŒckhaltend. Sie erklĂ€rte, dass sie erst 19 Jahre alt sei, noch nicht willens, sich zu verehelichen und am wenigsten mit einem fremden Manne aus fremdem Land, den sie erst einige Tage kenne.

Die Eltern und alle Bekannten setzten Alles in Bewegung, damit die Tochter die Partie nicht ausschlage. Nach acht Tagen erklÀrte sie, dass sie dem DrÀngen nachgebe und mich heiraten wolle.

Am 28. Mai 1815 hat mir Hochzeit im „Sperl“ in der Leopoldstadt. Unsere Ehe wĂ€hrte 47 Jahre der glĂŒcklichsten Erinnerung.

Ich verwendete nun meine ganze Kraft und TÀtigkeit auf die Erweiterung und Verbesserung meines GeschÀfts.

Von meinem Schwiegervater hatte ich das Brauhaus in 130.000 Gulden (rd. 2,6 Mio Eur) ĂŒbernommen und bereits nach vier Jahren war ich schuldenfrei.

Am 2. Juni 1816 wurde unsere Tochter Katharina geboren, die unser einziges Kind bleiben sollte. [00:12:54]

Brigitte Neichl
In ihrer Biografie habe ich gelesen, dass Sie sich wĂ€hrend der großen Überschwemmung 1830 heldenhaft fĂŒr ihre Mitmenschen eingesetzt haben und dafĂŒr sogar mit einer Verdienstmedaille ausgezeichnet wurden. Möchten Sie uns davon erzĂ€hlen?

Einen zeitgenössischen Bericht zu dieser Flutkatastrophe 1830 (der ein Jahr spĂ€ter eine Choleraepidemie folgt) hat 1832 Franz Sartori (1782-1832) verfasst. Der Titel: Wien’s Tage der Gefahr und die Retter aus der Noth.

Anton Bosch
Na ja, heldenhaft möchte ich das nicht nennen. Ich hab getan, was nötig war. Ich hatte am Schwarzlacken-Arm zwei WĂ€chter mit dem Auftrage aufgestellt, bei dem Bersten der klafterdicken Eismassen mir sogleich Meldung zu machen. Durch die Verlegung des sogenannten MĂŒhlschĂŒttels (*) durch die Eismassen, fing das Wasser in der 9. Stunde des 28. Februar gewaltig zu steigen an.

(*) MĂŒhlschĂŒttel: Vom MĂŒhlschĂŒttelarm der Donau umflossene Insel östlich von Floridsdorf. Mehr

Um ein Uhr Nachts durchbrach das Hochwasser den Schutzdamm bei der EinmĂŒndung des Schwarzlacken-Armes und kam zehn Schuhe ĂŒber dem gewöhnlichen Stromniveau ins Dorf herein.

Wird dieses Maß heutzutage noch verwendet?

Brigitte Neichl
Nein, Schuh oder Fuß wird nur noch in England und Amerika verwendet. Wir messen inzwischen in Millimeter, Zentimeter und Metern.

Anton Bosch
Und wie viel misst da ein Schuh?

Brigitte Neichl
Ca. 32 cm. 10 Schuh wĂ€ren dann also in heutigem Maße etwa 3 m.

Anton Bosch
Aha! Auf jeden Fall hatte ich schon um 10 Uhr zwei schwere Bierwagen einspannen lassen, und meine Braugesellen mit Laternen versehen, in die niedergelegenen Gassen geschickt, sĂ€mtliche Einwohner von der drohenden Gefahr unterrichtet und zugleich angeordnet, mit Weib und Kinder in die Höhe gelegenen HĂ€user, also Pfarrhof, Gemeinde-Wirtshaus und grĂ¶ĂŸtenteils zu mir zu mir zu flĂŒchten. Die Leute nahmen dies Anerbieten gern an und trieben namentlich ihr Vieh in mein Brauhaus.

Schon um 2 Uhr waren 72 kleinere HĂ€user im Dorf niedergerissen und die ĂŒbrigen von den Wasserfluten unbewohnbar gemacht.

GlĂŒcklicherweise verlor in Jedlesee kein einzig lebendes Wesen sein Leben.

Brigitte Neichl
Das war zu einem großen Teil Ihnen zu verdanken, Herr Bosch. Nach einigen Tagen erhielten sie ja damals hohen Besuch.

Ja in der Tat! Erzherzog Franz Karl und Kronprinz Ferdinand (spĂ€terer Kaiser Ferdinand I.) kamen zu mir, welche beide ich auf einem „Steirerwagel“ mit nicht geringer Gefahr, bei abgerissenen Straßen in die benachbarten Orte fĂŒhrte, um den Greuel der VerwĂŒstung mit anzusehen.

Einige Tage spÀter kam auch ihre MajestÀt, die Kaiserin Caroline Auguste, die sich bei mir angelegentlich um alles erkundigte.

Carolina Augusta, Kaiserin von Österreich, Lithographie von Josef Kriehuber nach einem GemĂ€lde von Franz Schrotzberg,
Wikipedia, gemeinfrei

Ihre MajestÀt hing meiner Tochter eine goldene Kette mit den Worten um

„Trage das Bildnis deines Vaters an dieser Kette und werde brav wie er.“

Der Kronprinz Ferdinand speiste mit seinem Adjutanten bei mir, beschenkte meine Leute als Helfer in der Not mit 50 Gulden (etwa 1.000 Euro).

Ich selbst wurde von seiner MajestÀt, dem Kaiser Franz mit der mittleren goldenen Civil-Verdienstmedaille ausgezeichnet.

Meiner Tochter ĂŒbersandte Kronprinz Ferdinand einen goldenen Schmuck.

Goldene österreichische Zivilverdienstmedaille, Bild Dorotheum

Brigitte Neichl
Das waren aufregende Zeiten. Und die Auszeichnung hat Sie sicher sehr gefreut.

Anton Bosch
Ja, das geb ich unumwunden zu. Ich fĂŒhlte mich sehr geehrt. [00:16:18]

Brigitte Neichl
1909 wĂŒrde ĂŒbrigens auch nach Ihnen eine Gasse im heutigen 21. Wiener Gemeindebezirk Floridsdorf in Anton-Bosch-Gasse benannt, davor hieß sie schon ab 1901 Boschgasse. Und Sie kennen Sie vielleicht noch als Theresien- oder Herrengasse.

Anton Bosch
Ja, ich erinnere mich und das freut mich ebenfalls sehr, dass man sich noch im Jahr 2021 an meine Familie und mich erinnert.

Brigitte Neichl
Ich wĂŒrde jetzt gern ĂŒber Ihre Tochter Katharina sprechen, denn durch sie haben wir ja eine Verbindung in den damaligen Vorort FĂŒnfhaus. 1837 war ein wichtiges Jahr in Katharinas Leben.

Anton Bosch
Meine Katharina! Das Kind war mein Stolz. Es galt Alles bei allen Bekannten, Freunden und Genossen. Nicht, weil es mein einziges Kind und ich als wohlhabender Brauer bekannt war, sondern, weil meine Tochter durch Leutseligkeit und ungezwungenes Benehmen bei niederen und höheren StÀnden ungemein beliebt war und von allen geschÀtzt wurde.

1836 wurde Katarina 20 Jahre und wir dachten ĂŒber ihre Verheiratung nach.

Ich gab ihr meinen Wunsch zu erkennen, einen Brauer zu heiraten, indem sie dadurch eine der ersten unter Ihresgleichen werden könnte.

Sie erklĂ€rte, dass sie keinen anderen Mann heiraten werde, als den ich ihr vorschlagen wĂŒrde. [00:17:48]

Brigitte Neichl
Und wie kamen Sie auf Johann Dengler?

Ende Teil 1

Und? Haben Sie Maurizio erkannt? Finden Sie auch, dass er den Brauereibesitzer Anton Bosch sehr authentisch und kurzweilig gegeben hat.

Maurizio Giorgi in seiner Rolle als Anton Bosch, Foto: Brigitte Neichl, 2021

Im ersten Teil geht es ja hauptsÀchlich um den Werdegang von Bosch und wie es ihn nach Wien verschlagen hat.

Im zweiten Teil erfahren Sie dann mehr ĂŒber dessen BezĂŒge zum damaligen Vorort FĂŒnfhaus und wie es seiner Tochter Katharina mit Johann Dengler ergangen ist.

VersÀumen Sie also nicht die Fortsetzung dieses spannenden fiktiven Interviews.

Wie bereits angekĂŒndigt, berichtet jetzt „Nordy“, also Karin Martiny, aus dem Norden von Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

GrÀtzelkorrespondenzen

Brigitte
Karin, wo bist Du diesmal unterwegs?

Karin Martiny – Nordy

Karin M.
Ciao Brigitte und Maurizio, liebe Hörerinnen und Hörer. Ich bin heute in Urlaubsstimmung und genieße das Dolce Vita auf einer italienisch anmutenden Piazza.

Zu diesem lebendigen Platz bin ich mit leichtem GepĂ€ck mit dem 49er angereist, der mich an der Station Huglgasse direkt zu Gelateria di Jimmy fĂŒhrt, die sich am Eck – ihr ahnt es schon – des Kardinal-Rauscher-Platzes befindet.

Gelateria di Jimmy, Foto: Karin Martiny, 2021

Mit zwei Kugeln Eis im Stanitzel setze ich mich auf eine der vielen BÀnke, die den Platz sÀumen, und beobachte das bunte Treiben.

Die Kinder, die am Spielplatz herumtollen und das kĂŒhle Brunnenbecken fĂŒr Wasserball-Spiele nutzen.

Blick vom Lebensbaum zur Pfarrkirche Rudolfsheim, Foto: Karin Martiny, 2021

Als Teil der Wiener Wasserwelt befinden sich nĂ€mlich gleich zwei Wasserinstallationen auf diesem Platz. Sie verleihen ihm nicht nur durch ihr regelmĂ€ĂŸiges PlĂ€tschern eine besondere AtmosphĂ€re, sondern auch durch ihre skulpturale Gestaltung.

Zwischen dem Lebensbaum von Hans Muhr (geb. 1934) und dem Denkzeichen von Osamu Nakajima (1937-2013), sind einige BĂ€nke mit Tischen unter schattenspendenden BĂ€umen aufgestellt, auf denen in grĂ¶ĂŸeren Gruppen gepicknickt, zu zweit geplaudert oder allein gelesen wird.

Denkzeichen von Osamu Nakajima mit Blick auf den Lebensbaum von Hans Muhr, Foto: Karin Martiny, 2021

GeprĂ€gt wird der Platz von der Rudolfsheimer Pfarrkirche. Ein neogotischer Backsteinbau aus dem spĂ€ten 19. Jahrhundert, der mit finanzieller UnterstĂŒtzung des FĂŒrsterzbischof Kardinal Joseph Othmar von Rauscher gebaut wurde.

Blick vom Eissalon zur Pfarrkirche Rudolfsheim, Foto: Karin Martiny, 2021

Auf ihren Stufen sitzen heute einige Jugendliche, die von ihrem Platz aus nicht nur die Wasserinstallationen, sondern auch das CafĂ© Antique sehen, unter dessen weitlĂ€ufigem Sonnenschutz man mitten am Platz einen Cappuccino genießen kann.

Café Antique am Kardinal-Rauscher-Platz 3, Foto: Karin Martiny

Nach Eis und Kaffee schlendere ich noch ein wenig am Platz entlang und blicke durch die Auslagen von „Paint your style“, ein gemĂŒtliches Lokal, in dem man Keramik selbst bemalen und jeden Donnerstag Nachmittag auch Töpfern kann.

Nach der Urlaubssperre ist es ab 17. August wieder von 12 Uhr bis 19 Uhr und am Samstag von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

„Paint your style“, Kardinal-Rauscher-Platz 5, Foto: Karin Martiny 2021

Gleich daneben bietet das Nachbarschaftszentrum 15 – Rudolfsheim-FĂŒnfhaus auch im Sommer „Unterhaltung, Gesundheit, Kultur und Wissen fĂŒr Alt und Jung“.

Nachbarschaftszentrum 15 – Rudolfsheim-FĂŒnfhaus, Kardinal-Rauscher-Platz 4, Foto: Karin Martiny 2021

Wie etwa auch einen Italienischkurs oder Angelspaß und Bastelstationen fĂŒr Kinder im Rahmen des Bezirks- Ferienspiels.

Fotos Karin Martiny 2021

Eines meiner Lieblings-Café, das Café Z, das sich seit einigen Jahren in den RÀumlichkeiten der ehemaligen Café-Konditorei Angelmayer am Eck zur Holochergasse befindet, hat leider Betriebsurlaub.

CafĂ© Z, Meiselstraße, Ecke Holochergasse, Foto: Karin Martiny, 2021

Ich freue mich schon sehr darauf, wenn es um 24. August wieder aufsperrt, und besonders, wenn vor dem CafĂ© am 3. September ab 18 Uhr die Plakat-AufhĂ€ngung im Rahmen von Daniel Böswirths Projekt „seven poems/seven days“ mit musikalischer Begleitung und Gedichtslesungen stattfinden wird.

Mit Gedichten, die mit einer eigens aufgestellten Linoldruckpresse vor Ort in den Erstdruck gehen und an die Zuschauer*innen verteilt werden, wird die Frage danach gestellt, wem der öffentliche Raum gehört und was wir daraus machen.

Rege Beteiligung mit selbstgeschriebenen Gedichten ist dabei erwĂŒnscht.

Und auch sonst ist einiges los am Kardinal-Rauscher-Platz und in der Wasserwelt.

Am 5. September hĂ€lt der Tourbus des Donauinselfestes am Kardinal-Rauscher-Platz und bringt die Bands „Gentle 5“ und „Fritsch & The Jims“ mit, die ab 20:30 Uhr zu hören sein werden.

https://donauinselfest.at/Sommertour/

Und am 10. September findet zwischen 10 Uhr und 22 Uhr das jĂ€hrliche Wasserweltfest – diesmal unter dem Motto „Gemeinsam Gesund“ – statt. Bei freiem Eintritt gibt es sicherlich wieder ein abwechslungsreiches Programm auf der BĂŒhne der Kulturen, kulinarische Köstlichkeiten und interessante Initiativen zu entdecken.

Mit diesem schönen Aussichten verabschiede ich mich von meinem Kurzurlaub und gebe zurĂŒck ans FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten-Studio.

Brigitte
Das war eine sehr inspirierende GrÀtzel-Reportage, die Lust auf den Kardinal-Rauscher-Platz und dessen vielfÀltige Angebote macht.

Baba Karin, und bis zum nÀchsten Mal!

Karin M.
Baba und noch einen schönen Sommer! [00:23:31]

Wie geht es im Museum weiter?

Wir sind noch bis Ende August auf Sommerpause und freuen uns schon, Sie ab Montag, dem 6.9.2021 wieder zu den Öffnungszeiten begrĂŒĂŸen zu können.

Ganz verzichten mĂŒssen Sie aber bis dahin dennoch nicht auf uns. Sie finden uns auf Facebook, Instagram & Co. und auf YouTube.

Alle Links finden Sie in den Shownotes.

Die nĂ€chste Podcast-Folge können Sie – wie erwĂ€hnt – bereits am 20. August hören. Es ist kein 15. des Monats, aber der fĂŒnfte Tag der Woche.

VERLOSUNG

Und nun zum angekĂŒndigten Gewinnspiel. Wir verlosen einen 15 € Gutschein fĂŒr einen Einkauf im ArbeitsRaum. Man kann ihn auch fĂŒr Dienstleistung von ArbeitsRaum verwenden.

Das Projekt ArbeitsRaum ist ein BeschĂ€ftigungsprojekt fĂŒr junge arbeitssuchende Menschen. Die Werkstatt samt Verkaufsraum befindet sich seit Anfang 2021 in der Mariahilfer Straße 217. Wenn Sie mehr ĂŒber ArbeitsRaum erfahren möchten, hören Sie doch in Folge 35 hinein. Der Link ist in den Shownotes.

Marcus Bittner, der Betreiber der KleinkunstbĂŒhne „Tschocherl“ in der Wurmsergasse 42 und selbst Kabarettist, hat uns zwei Karten fĂŒr seine Vorpremiere am 23.9. zur VerfĂŒgung gestellt.

Wenn Sie den Gutschein oder die Kabarett-Karten gewinnen möchten, beantworten Sie folgende Frage:

Von wo stammt der Besitzer der Jedleseer Brauerei Anton Bosch ursprĂŒnglich?

Schicken Sie die Lösung per Mail an podcast@bm15.at Aus allen richtigen Einsendungen werden zwei Gewinner bzw. Gewinnerinnen ausgelost und per Mail verstÀndigt.

Bitte schreiben Sie neben der – hoffentlich richtigen – Antwort und Ihren Kontaktdaten auch, ob Sie lieber den Gutschein oder die Kabarett-Karten gewinnen möchten.

Einsendeschluss ist der 25. August 2021.

Wir sind nun schon am Ende der heutigen Folge angelangt. Wenn Sie Ihnen gefallen hat, empfehlen Sie uns gerne weiter.

Wenn Sie WĂŒnsche, Ideen und Anregungen haben, schreiben Sie uns unter podcast@bm15.at

Rudolfsheim-FĂŒnfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Ja, liebe Hörerin, lieber Hörer, Rudolfsheim-FĂŒnfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Wenn Sie ihr Wissen ĂŒber die Geschichte des 15. Bezirks erweitern möchten.

Wenn Sie kulturelle und gesellschaftspolitische Themen schÀtzen.

Wenn Sie gespannt auf interessante Menschen und Themen aus Vergangenheit und Gegenwart im 15. Bezirk sind.

Dann sind Sie bei uns richtig!

Besuchen Sie unsere Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum, verfolgen Sie unsere AktivitĂ€ten auf unserer Webseite, unserem Blog, unserem YouTube-Kanal und auf FacebookInstagram & Co. Infos und Links, finden Sie in den Shownotes.

Wir sind auch gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen.

Ich freue mich auf die nĂ€chsten spannenden 15 oder ein bisschen mehr Minuten bei FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten und verabschiede mich mit der anregende Musik von Nigora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.

Auf Wiederhören!

Ich wĂŒnsche Ihnen einen wunderschönen Tag!

Ihre Brigitte Neichl.

Outro



Hier unsere neuesten BlogbeitrĂ€ge zum Reinschmökern 😉

Jeden Montag finden Sie bei uns abwechselnd folgende Rubriken:

„Bild des Monats“
historische Schmankerln aus unserem Sammlungsbestand

„Bezirks(Museums)News & Oldies“
Neuigkeiten aus Gegenwart & Vergangenheit aus dem 15. Bezirk & dem Bezirksmuseum

„History & Crime“
Historische KriminalfÀlle auf dem Gebiet des heutigen 15. Bezirks um 1900.

„Zitat des Monats“
Aussagen berĂŒhmter Persönlichkeiten (aus dem 15. Bezirk) u.a. zu den Themen „Zeit“, „Geschichte“, „Vergangenheit“, etc.

Jeden Donnerstag erwarten Sie abwechselnd folgende BeitrÀge:

„FAQ15“ 
„Renovierte“ (refurbde) BeitrĂ€ge aus der Rubrik „Rubrik â€žFAQ15“

„Es war einmal“
Spannende Rudolfsheim-FĂŒnfhauser Vorort-Geschichte(n)

Kennen Sie schon unseren Podcast „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“?

Seit Februar 2019 berichten wir ĂŒber interessante Menschen und Themen aus Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

Hören Sie doch mal rein 😉

#040 imgraetzl.at – UnterstĂŒtzung und Vernetzung FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten

  1. #040 imgraetzl.at – UnterstĂŒtzung und Vernetzung
  2. #039 Vergangenheit und Zukunft in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus
  3. #038 Darf's ein bisserl Crime sein?

Information – UnterstĂŒtzung – Events

Das Team des Bezirksmuseums Rudolfsheim-FĂŒnfhaus unterstĂŒtzt Menschen dabei, ihr Wissen ĂŒber die Geschichte des 15. Bezirks zu erweitern und sich ĂŒber kulturelle und gesellschaftspolitische Themen zu informieren.

Das Museum nimmt auch seine Aufgabe als Kultur-Drehscheibe des Bezirks wahr und fördert die Begegnung und Vernetzung der BewohnerInnen durch Veranstaltungen und auch durch den Kultur-Podcast „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ .

Der Eintritt ist frei. Alle MitarbeiterInnen sind ehrenamtlich tĂ€tig.

Sie möchten regelmĂ€ĂŸig ĂŒber die AktivitĂ€ten des Museums informiert werden? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!

Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bezirksmuseum Rudolfsheim-FĂŒnfhaus
Rosinagasse 4
1150 Wien
Mail: office@bm15.at
Web: www.museum15.at

Öffnungszeiten
Mo: 17.00-19.00
Fr: 15.30-17.30
(an Feiertagen, schulfreien Tagen und im Juli & August geschlossen)

#viellosimmuseum
#WIENfĂŒnfzehn
#dasVeranstaltungsmuseum
#mansiehtsichimmuseum

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