Einer der ältesten Märkte von Wien …

Unser Bild des Monats zeigt diesmal einen der ältesten – heute noch bestehenden – Märkte von Wien: den Schwendermarkt. Er liegt westlich der Dadlergasse zwischen der äußeren Mariahilfer Straße und der Schwendergasse und besteht seit 1833.

Es war einmal ein Viktualienmarkt in Braunhirschen

Schwendermarkt, Schwenderg., li. Dreihausg., Sperrer und Asenbauer, 1854
Schwendermarkt, Schwendergasse, links Dreihausgasse, Sperrer und Asenbauer, 1854

1833 erhielt die Gemeinde Braunhirschen die Erlaubnis einen täglichen Viktualienmarkt (Lebensmittelmarkt) abzuhalten. Der kleine Markt in der Schwendergasse (damals Marktgasse) entwickelte sich zu einem zentralen Marktplatz für die Bauern des 12., 13. und 14. Bezirks.

Gegenüber des Schwendermarktes entstand ein Heu-, Stroh- und Viktualienmarkt in der Lehnergasse (damals Mondscheingasse).

Gegenüber entstand weiters ein Heu-, Stroh- und Viktualienmarkt in der Lehnergasse (damals Mondscheingasse).

Benannt wurde das weitläufige Marktgebiet nach Karl Schwender (1808-1866) , Besitzer mehrerer Vergnügungslokale, u.a. Schwenders Colosseum.

1854 erfolgte die Regulierung der Mariahilferstraße, eine Stützmauer gegen die Straße und zwei Zufahrtsrampen wurden gebaut.

Die Lehnergasse erwies sich letztendlich als zu klein und zu steil für das rege Markttreiben.

Der Heu- und Strohmarkt wurde in den Bereich der heutigen Straßenbahnremise (Avedikstraße/ Zollernsperggasse) verlegt

Der Heu- und Strohmarkt wurde in den Bereich der heutigen Straßenbahnremise (Avedikstraße/ Zollernsperggasse) verlegt und der Viktualienmarkt abgesiedelt. Aus ihm entwickelte sich der spätere Meiselmarkt.


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(*) Wiens nächste Umgebungen an den Linien, herausgegeben von Anton Ziegler und Carl Graf Vasquez, Wien 1827-1828

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10 Kommentare zu „Einer der ältesten Märkte von Wien …

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