🎧 Ein Raum fĂŒr Arbeit

Interview mit Safije Eder-Jenuzi vom Projekt ArbeitsRaum

Episode #035

Folge 35 von FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten: Ein Raum fĂŒr Arbeit

In der 35. Folge von „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ spricht Brigitte Neichl mit Safije Eder-Jenuzi, der Leiterin des Projekts ArbeitsRaum. ArbeitsRaum ist ein BeschĂ€ftigungsprojekt fĂŒr junge arbeitssuchende Menschen von 18 bis 24 Jahren.

Die Werkstatt, in der Recyclingprodukte aus alten Planen erzeugt werden, befindet sich seit Anfang 2021 in der Mariahilferstraße 217. Angeschlossen ist auch ein Verkaufsraum, in dem man Taschen, und diverse Accessoires erwerben kann.

Mit dabei sind auch die GrĂ€tzelkorrespondentinnen Karin Elise Sturm „Southy“ und Karin Martiny „Nordy“, die aus dem SĂŒden und dem Norden von Rudolfsheim-FĂŒnfhaus berichten.

Karin Martiny spricht mit Gerti Man, die seit fast 40 Jahren das Lokal „BlueTomato“ betreibt, Karin Elise Sturm besucht Christian Balatka den Besitzer der traditionsreichen Eisenwarenhandlung Philipp Menning (seinem Großvater).

Co-Moderator dieser Folge ist Maurizio Giorgi.

Weitere Inhalte:

  • Was tut sich im Bezirksmuseum?
  • Ausblick auf die nĂ€chste Folge

Mehr Infos auf www.museum15.at/podcast


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Transkript der Podcast-Episode:

Intro

Maurizio
Wo hast Du denn diese hĂŒbsche Tasche her, liebe Brigitte?

Brigitte
Meinst Du die?

Maurizio
Ja genau! Sieht aus, als wÀre die aus alten Werbeplanen hergestellt worden.

Brigitte
Ganz richtig erkannt. Das ist ein Recyclingprodukt, ist praktisch und sieht gut aus.

Maurizio
Und wo hast Du die jetzt her? Etwas selber genÀht?

Brigitte
Aber nein, so geschickt bin ich nicht. Die habe ich vom ArbeitsRaum.

Maurizio
ArbeitsRaum? Was ist das?

Brigitte
Das ist ein BeschĂ€ftigungsprojekt fĂŒr junge arbeitssuchende Menschen von 18 bis 24 Jahren und die Werkstatt befindet sich seit Anfang 2021 in der Mariahilfer Straße 217. Und einkaufen kann man dort auch. Da gibt es noch mehr cooles Zeug.

Maurizio
Gehe ich recht in der Annahme, dass wir dazu gleich noch mehr erfahren werden?

Brigitte
Du gehst recht, lieber Maurizio. Ich fand das Projekt so spannend, und habe dazu die Leiterin des Projekts ArbeitsRaum Frau Safije Eder-Jenuzi interviewt.

Und: Ein kleiner Tipp an Sie, liebe Hörerin, lieber Hörer – bleiben Sie unbedingt bis zum Schluss dran. Wir verlosen einen Gutschein von ArbeitsRaum.

Maurizio
Das klingt gut. Legen wir gleich los?

Brigitte
Ja gern, lieber Maurizio, aber zuerst muss ich noch unsere Hörerinnen und Hörer begrĂŒĂŸen. Wir wollen doch nicht unhöflich sein.

Maurizio
Nein, das wollen wir natĂŒrlich nicht.

Brigitte
Hallo und herzlich willkommen zur 35. Folge von FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten. Mein Name ist Brigitte Neichl.

Dieser Podcast wird Ihnen prĂ€sentiert vom Bezirksmuseum Rudolfsheim-FĂŒnfhaus, dem Veranstaltungs-Museum im Herzen des 15. Bezirks.

Das Museum bietet Ausstellungen, Veranstaltungen und Events fĂŒr Erwachsene und Kinder und diesen Podcast. Mehr dazu finden Sie auf www.museum15.at

Mein Co-Moderator ist in bewÀhrter Weise Maurizio Giorgi.

Hallo, lieber Maurizio! Schön, dass Du wieder dabei bist. Übrigens sind es dieser Tage schon zwei Jahre seit Du im Bezirksmuseum mitarbeitest. Mir kommt es vor, als wĂ€rst du immer schon da gewesen und ich möchte Dich auch nicht mehr missen.

Maurizio
Hallo Brigitte, vielen Dank fĂŒr die netten Worte. Ich finde unsere vielfĂ€ltigen Angebote und besonders unseren Podcast ganz toll und bin noch immer sehr gerne dabei und natĂŒrlich freue ich mich auch auf kĂŒnftige Aufgaben. Aber jetzt legen wir los mit dem Interview.

Brigitte
Sehr gern, lieber Maurizio. Also: Ton ab! [00:03:09]

Interview mit Safije Eder-Jenuzi

Brigitte Neichl mit Safije Eder-Jenuzi (rechts)

Brigitte Neichl
Mein heutiger Interview-Gast ist Frau Safije Eder-Jenuzi. Sie ist die Leiterin des Projekts ArbeitsRaum, das seinen Sitz seit diesem Jahr in der Mariahilfer Straße 217 hat – das ist Ecke Dadlergasse, gleich neben dem Schwendermarkt.

ArbeitsRaum in der Mariahilfer Straße 217, Plan: wien.gv.at

ArbeitsRaum ist ein BeschĂ€ftigungsprojekt fĂŒr junge Erwachsene und wird gemeinsam von der Caritas Wien und der Volkshilfe Wien betrieben.

Gefördert wird es vom Arbeitsmarktservice Wien und der Magistratsabteilung 40 der Gemeinde Wien, die ist fĂŒr Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht zustĂ€ndig.

Hergestellt werden unter anderem Produkte aus Recycling-Materialien.

Frau Eder-Jenuzi hat mich zu sich eingeladen. Wir sitzen bei ihr im BĂŒro, im ersten Stock, mit einem schönen Ausblick auf den Schwendermarkt und auf die Mariahilferstraße.

Und danach, so hat sie mir versprochen, darf ich auch noch einen Blick in die Werkstatt werfen.

Blick vom BĂŒro von ArbeitsRaum auf den Schwendermarkt und auf die Mariahilferstraße, Foto; Safije Eder-Jenuzi

Vielen Dank fĂŒr die Einladung! Ich freue mich, dass Sie sich die Zeit fĂŒr dieses Interview genommen haben.

Safije Eder-Jenuzi
Ja, Frau Neichl, vielen Dank auch von mir, fĂŒr die Möglichkeit und dass Sie unser Gast heute sind. Ich freue mich, ein bisschen ĂŒber ArbeitsRaum zu erzĂ€hlen.

Brigitte Neichl
Kommen wir zur ersten Frage. [00:04:29]

Frage 1

Brigitte Neichl
Ich habe ja schon ein bisschen erzĂ€hlt, worum es bei dem Projekt ArbeitsRaum geht. Aber möchten Sie unseren Hörerinnen und Hörern noch ein wenig mehr darĂŒber berichten?

Seit wann gibt es dieses Projekt? Was ist die Zielsetzung? Wie viele Standorte gibt es und wie ist dieses Projekt aufgebaut?

Safije Eder-Jenuzi
Ja, sehr gerne. Das Projekt ArbeitsRaum richtet sich an jugendliche arbeitssuchende Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren, die beim AMS Wien gemeldet sind und Mindestsicherung beziehen.

Wir bieten hier im Projekt ArbeitsRaum befristete Jobs und Arbeitspraxis an. Erfahrene Personalentwicklerinnen unterstĂŒtzen die jungen Menschen bei der Berufsorientierung und bei der Jobsuche. Auch eine Sozialarbeiterin berĂ€t die Jugendlichen bei Problemen. Bei Bedarf können sie auch andere Angebote annehmen.

Also wir bieten auch Workshops an zu unterschiedlichen Arbeitsmarkt-Themen. Genauso wie Deutsch direkt hier in der WerkstÀtte.

Was machen wir hier genau? Wir produzieren aus entsorgten Werbeplanen unterschiedliche Produkte, wie Taschen, Pennale, Geldbörsen, RucksÀcke.

Verkaufsraum von ArbeitsRaum, Foto: Safije Eder-Jenuzi, 2021

Also das heißt, wir schauen, dass wir hier auch eine sinnvolle Aufgabe fĂŒr die Teilnehmer und Teilnehmerinnen anbieten, die bei uns bis zu siebeneinhalb Monate beschĂ€ftigt werden.

Das Ziel ist, die jungen Menschen aufzubauen und zu unterstĂŒtzen, dass sie einen Job am regulĂ€ren Arbeitsmarkt finden.

Wir haben zwei Standorte. Der grĂ¶ĂŸere Standort ist hier, wo wir uns gerade befinden: Mariahilfer Straße 217. Hier arbeiten die meisten Mitarbeiterinnen und Transit-Mitarbeiterinnen. Das heißt, wir sind gesamt 17 SchlĂŒsselkrĂ€fte. Insgesamt betreuen wir 50 Mitarbeiter*innen, die bei uns befristet beschĂ€ftigt sind.

ArbeitsRaum in der Mariahilferstraße 217 – neben dem Schwendermarkt
ArbeitsRaum in der Mariahilferstraße 217 , Foto: Brigitte Neichl, 2021
Eingang ArbeitsRaum, Mariahilfer Straße 217,
Foto: Safije Eder-Jenuzi, 2021

Und wir haben einen zweiten Standort, das ist im 16. Bezirk am Yppenplatz. Dort betreiben wir hauptsÀchlich den Shop-Betrieb, wo wir die hier erzeugten Produkte verkaufen und einen kleinen Werkstatt-Betrieb. [00:06:39]

Frage 2

Kommen wir zur zweiten Frage: Wie sind Sie persönlich zu ihrer jetzigen TĂ€tigkeit gekommen? Wie lange sind Sie schon in diesem Bereich tĂ€tig und was fasziniert und erfĂŒllt Sie daran?

Safije Eder-Jenuzi
Ja also, ich bin in dem Bereich tĂ€tig seit ĂŒber 20 Jahren schon. Arbeite auch seit 20 Jahren fĂŒr die Caritas, mit jetzt ein bissel einem zweites Bein fĂŒr die Volkshilfe Wien, dem Projekt ArbeitsRaum. Ich hab bei der Caritas begonnen in der FlĂŒchtlingsbetreuung 1997/98. Hab Asyl und Fremdenrechts-Beratung damals in einer Beratungsstelle angeboten und habe dann die Entwicklung gemacht zur stellvertretenden Leiterin von zwei FlĂŒchtlings-WohnhĂ€usern.

Und 2009 kam dann der Wechsel zu diesem arbeitsmarktpolitischen Bereich. Das heißt, den Standort, den ich vorhin genannt habe, den Marktplatz am Yppenplatz, also den Verkaufsstandort, den habe ich damals mit drei weiteren Kolleginnen aufgebaut und bin seit 2010 in diesem arbeitsmarktpolitischen Bereich.

Seit knapp einem Jahr leite ich auch dieses Projekt, das Projekt ArbeitsRaum.

Was fasziniert mich? Ja, es ist ja so, dass das ja eigentlich ein Thema ist, in den Themenfeldern, die ich jetzt gearbeitet habe,  das ja mit Faszination vielleicht beim ersten Gedanken nicht viel zu tun hat, weil wir ja hauptsĂ€chlich Menschen am Rande der Gesellschaft beraten und betreuen.

Das heißt also sowohl damals im Asylverfahren, als auch jetzt im Bereich ArbeitsRaum, sind das Menschen, die dringend viel UnterstĂŒtzung brauchen.

Das Faszinierende ist dran, dass viele dieser Menschen es mit ein wenig Hilfe von uns es dann schaffen, selbststĂ€ndig ihr Leben weiterzufĂŒhren. Und ich glaube, dass ist das Faszinierende, was uns alle Kollegen und Kolleginnen aus dem Bereich motiviert, dranzubleiben, weil wir einfach bald mal Ergebnisse sehen. Wir sehen, wie sich die jungen Menschen entwickeln, wie sie dort und da natĂŒrlich UnterstĂŒtzung brauchen, aber wir sehen ihre Kompetenz. Wir sehen, was sie können, und wir arbeiten mit dem, was sie können.

Wir arbeiten mit ihren Kompetenzen und lassen einmal die Defizite zur Seite, damit sie es gut schaffen, sich dann in dieser Gesellschaft zu integrieren. [00:09:02]

Frage 3

Brigitte Neichl
Meine dritte Frage an meine Interview-GĂ€ste hat ja immer ganz konkret mit dem 15. Bezirk zu tun. Wie sind Sie mit ArbeitsRaum im 15. Bezirk gelandet? Welche Erfahrungen haben Sie schon gesammelt und – als kleine Zusatzfrage: Haben Sie schon besondere Ecken und Orte im Bezirk kennengelernt, die Sie als Tipp an unsere Hörerinnen und Hörer weitergeben können?

Safije Eder-Jenuzi
Ja, also der 15. Bezirk ist ja ein wunderbarer Bezirk. Ein Bezirk mit unterschiedlichem Bevölkerungs-Gemisch. Es ist ein lebendiger Bezirk und wir sind hier an einem Standort ganz am Eck beim Schwendermarkt.

Was uns auch begeistert, weil das hat ein StĂŒck weiter so einen Charakter, wie wir jetzt schon gefunden haben, weil wir auch sehr neugierig schon gesucht werden von Anrainer und Anrainerinnen, aber auch von GeschĂ€ftstreibenden, die gern wissen wollen, wer wir sind, mit denen wir schon ĂŒberlegen, in irgendeiner Form Kooperationen zu starten.

Sei es die Apotheke vis-a-vis, sei es das Kaffeehaus vis-a-vis. Wir haben hier schon Kontakte mit dem Schwendermarkt geknĂŒpft, wir haben schon gute Kontakte mit der Volkshochschule geknĂŒpft.

Also es ist auch hier im Konkreten dieses Eck ein ganz lebendiges, freundliches Eckerl, und ich habe hier das GefĂŒhl, das ist ein bisschen wie am Land, wo sich jeder versucht, sich gern kennenzulernen, und schaut, wie kann man sich denn unterstĂŒtzen. Das ist das eine, was mich begeistert, dass wir diesen Standort ja seit kurzem erst bezogen haben, also seit genau MĂ€rz.

Und als zweiten AnknĂŒpfungspunkt möchte ich schon hervorheben, wir arbeiten schon mit dem 15. Bezirk mit der Bezirksvorstehung vom 15. Bezirk schon mehrere Jahre zusammen. Dankenswerterweise stellte uns die Bezirksvertretung bzw. der Bezirksvorsteher schon seit mehreren Jahren mehrere gemeinnĂŒtzige ArbeitskrĂ€fte-Überlassung-PlĂ€tze zur VerfĂŒgung fĂŒr unsere jungen Menschen.

Das heißt, das Bezirksbudget finanziert drei PlĂ€tze als Einsatz bei der MA 42Stadtgarten-Gestaltung und Stadt-Gartenarbeiten, wo unsere jungen Menschen sechs Monate lang dort eingesetzt werden, Erfahrungen sammeln, und das ist eine Win-Win-Situation.

Die MA 42 hat saisonale Hilfe, wo die meiste Arbeit auch anfĂ€llt, zwischen April und September, und umgekehrt unseren jungen Menschen hilft es aber auch, außerhalb des geschĂŒtzten Rahmens Erfahrung zu sammeln.

Besondere Ecken und besondere Orte im Bezirk. Ja, also der Schwendermarkt ist ganz was Wunderbares. Ja, das GrĂ€tzel hier – und ich nannte es schon – mit der guten Infrastruktur, die ist etwas Besonderes. Es gibt einen guten öffentlichen Verkehr, eine gute Anbindung, das was fĂŒr uns auch wichtig ist, fĂŒr unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer, damit sie schnell die ArbeitsstĂ€tte erreichen können, aber auch fĂŒr uns hauptamtliche Mitarbeiterinnen ist hier der öffentliche Verkehr wahnsinnig gut aufgestellt.

Also wir sind hier vollends zufrieden. [00:12:07]

Brigitte Neichl
Liebe Frau Eder-Jenuzi, vielen Dank fĂŒr das GesprĂ€ch. Ich wĂŒnsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit diesem tollen Projekt.

Und ich werde sicher nicht umhin können, ab und zu bei Ihnen vorbei zu schauen und mich mit Taschen und praktischen Accessoires einzudecken.

Safije Eder-Jenuzi
Ja, Frau Neichl, auch von mir ein großes Dankeschön an Sie und an das Bezirksmuseum fĂŒr das Interesse an unserem Projekt.

Ich darf hier alle Zuhörerinnen und Zuhörern darauf aufmerksam machen, dass wir ja auch hier am Standort Mariahilferstraße Einkaufsmöglichkeiten haben fĂŒr unsere Produkte. Damit unterstĂŒtzen Sie ein Sozialprojekt mit schönen Accessoires.

Das heißt, alle diese Produkte, die wir hier erzeugen, stehen zum freien Verkauf. Es sind Accessoires, die man sich selbst vergönnen kann, es sind Accessoires darunter, die man gerne schenkt. Also denken Sie an Weihnachten, denken Sie an Geburtstage, denken Sie an sonstige AnlĂ€sse.

Wenn Sie auf der Suche sind, nach schönen Produkten, die finden Sie bei uns hier bei ArbeitsRaum auf der Mariahilfer Straße 217.

Vielen, vielen Dank!

Reiche Auswahl an praktischen und schönen Accessoires bei ArbeitsRaum

Interview Ende

Interview mit Safije Eder-Jenuzi von ArbeitsRaum in voller LĂ€nge

Interview mit Safije Eder-Jenuzi von ArbeitsRaum in voller LĂ€nge

Maurizio
Arbeitsraum ist wirklich ein interessantes Projekt, bei dem alle gewinnen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen finden einen Einstieg in die Arbeitswelt, machen eine sinnvolle Arbeit und wir können ansprechende und praktische Produkte erwerben. Vielleicht nehme ich mir auch mal so eine Tasche, wie Du sie da hast.

Brigitte
Ja, schau unbedingt mal vorbei. Da findest du sicher was Passendes.

Ein Hinweis noch zum Interview. Wir mussten es aufgrund der ÜberlĂ€nge kĂŒrzen. Wenn Sie die Aufnahme in voller LĂ€nge anhören möchten, können Sie dies auf unserem YouTube-Kanal, dem BM15- Channel machen.

Da erfahren Sie auch, was es außer den Recyclingprodukten noch fĂŒr Angebote von ArbeitsRaum gibt.

Maurizio
Gibt es heute wieder GrÀtzelberichte, liebe Brigitte?

Brigitte
Aber sicher, wir verzichten doch nicht auf unsere beliebten Reportagen aus dem SĂŒden und dem Norden von Rudolfsheim-FĂŒnfhaus!

Auch hier der Hinweis: In voller LÀnge finden Sie die Interviews und Berichte unserer GrÀtzelkorrespondentinnen auf unserem YouTube-Kanal. Die Links gibt es in den Shownotes.

Wir beginnen mit Karin Martiny, Karin Nord „Nordy“. [00:14:21]

GrÀtzelkorrespondenzen

Brigitte
Karin, was hast Du uns diesmal mitgebracht?

Karin Martiny – Nordy

Karin Martiny
Hallo Brigitte und Maurizio, liebe Hörerinnen und Hörer. Nach meinem GesprĂ€ch mit Markus Bittner im Tschocherl (in Folge #34), bin ich immer noch in der Wurmsergasse, wobei ich kurz nach dem Anfang der 1930er Jahre errichteten Johann Hartmann Hof (Wurmsergasse, Ecke Meiselstraße 15-17), vor dem Blue Tomato in der Wurmsergasse 21 stehe.

Johann Hartmann-Hof, in der Wurmsergasse Ecke Meiselstraße 15-17, Foto: Karin Martiny, 2021
Blue Tomato in der Wurmsergasse 21, Plan: wien.gv.at
Blue Tomato in der Wurmsergasse 21, Foto: Karin Martiny, 2021

Das Blue Tomato – da ĂŒberkommt mich fast ein bisschen Nostalgie und Wehmut. Ich kann gar nicht zĂ€hlen, wie oft ich hier die NĂ€chte bei ausgedehnten GesprĂ€chen und wunderbar jazziger Musik verbracht habe, gehĂŒllt in die wohlige AtmosphĂ€re des kleinen Souterrain-Lokals, umgeben von freundlichen Menschen und dickem Zigarettenrauch.

Es ist schön, dass diese einen so freundlich willkommen heißende Oase noch besteht – und auch nach fast 40 Jahren ihres Bestehens und Corona zum Trotz – so lebendig geblieben ist.

Das verdankt das Blue Tomato Gerti Man, die das Lokal Anfang der 1980er Jahre mitbegrĂŒndet hat und es bis heute fĂŒhrt und ich freue mich sehr, dass ich mich gleich mit ihr ausgiebig ĂŒber das Blue Tomato unterhalten kann.

Ja, hallo Frau Man oder Gerti. Vielen Dank fĂŒr die Einladung ins Blue Tomato. Und wir sitzen jetzt gerade bei sommerlich heißen Temperaturen im wunderschönen Innenhof in der Wurmsergasse 21, im Gastgarten des Blue Tomato, das sich hier befindet, seit mittlerweile 1982.

Der Garten des Blue Tomato, Foto: Gerti Man

Und wie auf der Webseite teilweise zu lesen ist, ist dass das Blue Tomato schon viele schrĂ€ge Zeiten mitgemacht hat, wobei die gegenwĂ€rtige an Außergewöhnlichkeit, aber doch schwer zu ĂŒberbieten ist. Und da wĂŒrd jetzt auch meine erste Frage dran anschließen.

Webseite des Blue Tomato, Screenshot

Ja also, mit welcher Idee das Blue Tomato vor mittlerweile rund 40 Jahren gegrĂŒndet wurde? Seit wann Du dabei bist und das Blue Tomato fĂŒhrst, und was aus deiner Sicht das Besondere das Blue Tomato ausmacht.

Gerti Man in der Bar des Blue Tomato, Foto: Gerti Man

Gerti Man
Entstanden ist die Idee eigentlich aus Wunsch nach VerĂ€nderung. Wir waren zwei befreundete Ehepaare und wollten ursprĂŒnglich eigentlich aufs Land gehen – aus dem ist nichts geworden. Dann haben wir gesagt, machen wir ein Lokal in Wien. Das war zu den Zeiten, als es in Wien noch nicht so viele Lokale gab. Wir waren so an der Spitze des großen Lokal-Booms.

Und wir haben das eigentlich nur deswegen gemacht, dass wir gesagt haben, wir hĂ€tten gerne Lokal, so wie wir gerne weggehen und was uns gefallt. Also wir haben das aus Freude und Leidenschaft am Gastgeben gemacht und fĂŒr Spaß und neugierig auf die Menschen sein.

Und das war fĂŒr uns so „Jössas na“ – viel mehr Wohnraum, viel mehr Lebensraum, ein Kellerlokal. Wir wollten eh immer was mit Musik machen. Also es ist so ein Lebensmittelpunkt geworden.

Ich glaube, das ist auch das, was diesen Standort da auszeichnet: dass wir hier wohnen.

Also das ist so langsam gewachsen, aber es ist dann doch sehr gewachsen, weil offensichtlich da in der  Gegend war die Zeit dafĂŒr reif. Also, es ist so schnell zu einem Stammlokal geworden und zu einem verlĂ€ngerten Wohnzimmer. Das waren so die Urzeiten.

Und dann das mit dem Jazz, das war damals gerade sehr en vogue. Und so hat es begonnen. [00:17:36]

Karin Martiny
Wie hat sich dieser Schwerpunkt dann eigentlich ergeben? Weil ich kann mich an sehr viele feine, auch an  Jazz-Sessions erinnern.

Gerti Man
Ja, von Anfang an eigentlich haben wir eigentlich sehr rigoros nur Jazziges gespielt. Aber es ist eine Nische, die da sehr gut besetzt ist von uns und auch sehr anerkannt ist.

Das ist halt jetzt alles mit vorigem Jahr abgestorben.

Also wir wollen schon im Herbst wieder was machen. Es scheint ja auch mit den internationalen Leuten wieder zu gehen. Da muss man abwarten, was da passiert.

Karin Martiny
Also es sind jetzt mal Konzerte angedacht?

Gerti Man
Angedacht schon, ja. Es ist ein GlĂŒck, dass jetzt Sommer und Garten ist.. Das Wetter ist schön, der Garten ist besetzt, das lĂ€uft. Ich habe Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag im Sommer offen.

Sommer-Öffnungszeiten Blue Tomato, Foto: Karin Martiny, 2021

Karin Martiny
Ja, aber ich denke, das Blue Tomato ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Ich sag mal vielen Dank fĂŒr das GesprĂ€ch.

Das Innenleben des Blue Tomato, Foto: Gerti Man

Gerti Man
Dankeschön.

Karin Martiny
Ich gebe zurĂŒck ins FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten – Studio.

Brigitte Neichl
Vielen Dank fĂŒr die interessanten EindrĂŒcke aus dem Blue Tomato. Baba Karin und bis zum nĂ€chsten Mal!

Karin Martiny
Baba und vielleicht sehen wir uns ja im Blue Tomato. [00:18:35]

Interview mit Gerti Man vom Blue Tomato in voller LĂ€nge samt kleinem Kultur-Spaziergang durch die Wurmsergasse und Bericht vom geplanten Umbau des Wieningerplatzes

Interview mit Gerti Man vom Blue Tomato in voller LĂ€nge samt kleinem Kultur-Spaziergang durch die Wurmsergasse und Bericht vom geplanten Umbau des Wieningerplatzes
Interview mit Gerti Man auf YouTube – samt kleinem Kultur-Spaziergang durch die Wurmsergasse und Bericht vom geplanten Umbau des Wieningerplatzes

Infos zur Umgestaltung des Wieningerplatzes: Der soll als großer Freizeitraum mit neuen Spiel- Sport- und Freizeitangeboten umgebaut werden. Der erste Entwurf zur Neugestaltung kann bei einer Outdoor-Ausstellung ab 15. Juli 2021 am Wieningerplatz begutachtet werden. ZusĂ€tzlich findet am 22. und 29. Juli 2021 jeweils von 15-18 Uhr ein ein ParkgesprĂ€ch gemeinsam mit dem Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal statt, in dem der Entwurf prĂ€sentiert und ĂŒber den Stand der Planung informiert wird. 

Wieningerplatz, Plan: wien.gv.at
Karin Elise Sturm – Southy

Brigitte Neichl
Und jetzt ist Karin Elise SturmSouthy – dran.

Sie ist diesmal zu Gast in einem Traditionsunternehmen auf der Mariahilferstraße, das schon seit 100 Jahren besteht. Es geht um Eisen- und Haushaltswaren.

Karin Elise Sturm
Hallo, liebe Hörerinnen und Hörer! Heute melde ich mich aus der Ă€ußeren Mariahilfer Straße. UngefĂ€hr in der Mitte zwischen Schwendermarkt und Westbahnhof liegt ein wunderschönes uraltes GeschĂ€ft das seit ĂŒber einem Jahrhundert an genau der gleichen Stelle die Menschen versorgt mit Haushaltswaren und Eisenwaren und das ĂŒber die Jahrzehnte von einer interessanten Familie gefĂŒhrt wurde – ĂŒber zwei Generationen davon von deren Frauen. Das war zur damaligen Zeit eine Sensation, denn es handelt sich um eine Eisenwarenhandlung, die da in starker Frauenhand war.

Ich befinde mich heute also im HaushaltsgerĂ€te, KĂŒchen- und EisenwarengeschĂ€ft Menning in der Ă€ußeren Mariahilfer Straße 170. Zum Interview geladen hat mich der Inhaber Christian Balatka, der in diesem GeschĂ€ft mehr oder weniger aufgewachsen ist.

HaushaltsgerĂ€te, KĂŒchen- und EisenwarengeschĂ€ft Menning in der Mariahilfer Straße 170, Plan: wien.gv.at
HaushaltsgerĂ€te, KĂŒchen- und EisenwarengeschĂ€ft Menning in der Mariahilfer Straße 170, Foto: Karin Elise Sturm, 2021
Christian Balatka vor seinem GeschĂ€ft in der Mariahilfer Straße 170, Foto: Karin Elise Sturm, 2021

Christian, danke dass ich heute mit Dir reden darf. Das ist natĂŒrlich eine einmalige Gelegenheit, ein bisschen hinter die Kulissen dieses wunderschönen GeschĂ€ftes zu sehen. Dein Opa hat das GeschĂ€ft gegrĂŒndet?

Christian Balatka
Ja mit der Oma hat er das GeschĂ€ft gegrĂŒndet.

1920-01-06 Neues Wiener Tagblatt_Inserat Philipp Menning, ANNO
Christian Balatka mit Opa Philipp Menning, Foto: Christian Balatka

Und die Oma und der Opa haben ja vier MĂ€dchen als Kinder gehabt und das war halt zur damaligen Zeit halt – vier MĂ€dchen in einer Eisenhandlung, das war ja eine Seltenheit. Und die haben sich aber da sehr gut eingearbeitet und die waren auch sehr fleißig.

Leider ist dann halt der Opa verstorben und die Oma hat es dann mit ihren vier Kindern weitergefĂŒhrt.

Karin Elise Sturm
Und Du hast dann mal gesagt, Du hast ja mehr oder weniger Deine Kindheit da verbracht. Kannst Du uns erzÀhlen, wie es Dir da gegangen ist als Bub, Deine Erlebnisse?

Christian Balatka
Mein Bruder und ich wir sind beide am Friedrichsplatz in die Schule gegangen und nach der Schule zur Mama ins GeschĂ€ft rein. Wir haben uns dĂŒrfen ins BĂŒro reinsetzen und dort haben wir unsere Aufgaben gemacht. Und dann hat die Mama halt gesagt, ihr mĂŒsst uns da ein bisschen helfen. Und dann haben wir halt im GeschĂ€ft  mitgearbeitet. Und so haben wir das quasi unser Wissen da im GeschĂ€ft schon aufgebaut in der Kindheit.

Karin Elise Sturm
Dann bist Du da aufgewachsen, eigentlich.

Christian Balatka
Ja eigentlich schon.

Also wir leben ja hauptsĂ€chlich von Stammkunden, es ist ja doch ein altes kultiges GeschĂ€ft und da fĂŒhlen sich die Menschen natĂŒrlich auch ein bisschen in die Vergangenheit zurĂŒckversetzt, wenn sie da kommen.

Und die sagen das dann auch. Die sagen,  „Pfau Wahnsinn!“. das ist ja wie in einem Museum.

Die Amerikaner schĂ€tzen z.B. unsere Keksausstecher. Wir haben so eine Vielfalt von so Keksausstechern und die dĂŒrften halt viel backen.

Karin Elise Sturm
Ah, das ist da draußen ein ganzes Fenster mit den Keksausstechern.

Die bei Amerikaner*innen so beliebten Keksausstecher in der Eisenwarenhandlung Menning, Foto: Karin Elise Sturm, 2021

Christian Balatka
Ja, wir haben da so 100 verschiedene Keksausstecher und die schauen sich das an und kaufen auch immer ein paar.

Karin Elise Sturm
Welches Sortiment habt ihr und hat sich ĂŒber die Jahrzehnte irgendwie verĂ€ndert?

Christian Balatka
Ja schon, wenn man da hernimmt Oma, Opa, die haben angefangen mit Eisenwaren. Damals waren das halt HeizgerĂ€te wie ein Koksofen oder halt Eisenwaren, Schrauben. Wir haben Kunden gehabt, ÖBB, Schlosser, Tischler. Alles, was halt metallverarbeitend war, war halt damals.

1921-10-02 Neues Wiener Tagblatt_Inserat Menning, ANNO

Ja nur das hat sich dann in die Jahrzehnten geĂ€ndert und ist eher in den Haus- KĂŒchenbereich abgedriftet.

Das heutige Sortiment der Eisenwarenhandlung Menning, Foto: Karin Elise Sturm, 2021

Karin Elise Sturm
Ihr habt ja eigentlich auch, was ich hier als  Kundin so mitkrieg‘, das Sortiment das so BaumĂ€rkte normalerweise so haben.

Christian Balatka
Überschneidend sind manchen Sachen. Das einzige halt,  in einem Baumarkt, da musst Du musst Dir Deine Sachen selbst zusammensuchen. Wir können halt ĂŒber die jahrelange Erfahrung den Kunden das passende Produkt geben und die sind auch natĂŒrlich sehr dankbar dafĂŒr.

Werkzeug gibt es auch in der Eisenwarenhandlung Menning, Foto: Karin Elise Sturm, 2021

Karin Elise Sturm
Na gut, das bringt mir zu meiner letzten Frage. Wir im Bezirksmuseum 15 interessieren uns auch immer dafĂŒr, was die Menschen nach Rudolfsheim-FĂŒnfhaus bringt. Was verbindet Dich persönlich mit dem 15. Bezirk? Dein GeschĂ€ft ist da natĂŒrlich.

Christian Balatka
Ja, auch meine Wohnung ist da. Ansonsten ist es sehr schön hier.

Karin Elise Sturm
Na super, dann bedanke ich mich fĂŒr das angenehme GesprĂ€ch.

Christian Balatka
Ja ich danke auch, dass Du das gefĂŒhrt hast.

Karin Elise Sturm
Ich freue mich auf ein Wiedersehen.

Christian Balatka
Gerne!

Karin Elise Sturm
Ich verabschiede mich jetzt aus der Mariahilfer Straße 170 und gebe damit zurĂŒck in das FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten – Studio.

Brigitte Neichl
Vielen Dank, liebe Karin, das wir durch Dich und Karin Nord unseren Bezirk mit all seinen spannenden Menschen und Orten kennenlernen dĂŒrfen. TschĂŒss und bis zum nĂ€chsten Mal.

Karin Elise Sturm
Okay, Ciao Brigitte, Pfiat Di! [00:23:11]

Interview mit Christian Balatka – Eisenwarenhandlung Menning in voller LĂ€nge

Interview mit Christian Balatka – Eisenwarenhandlung Menning in voller LĂ€nge
Interview mit Christian Balatka auf YouTube

Was tut sich im Museum?

Maurizio
Ja, in der Tat, es ist wirklich toll in unserem Podcast immer wieder Neues, Altes, auf jeden Fall Spannendes ĂŒber den Bezirk, seine Geschichte und Geschichten zu erfahren. Und das in kaum mehr als 15 Minuten oder höchstens zweimal 15 Minuten.

Brigitte
Ja stimmt, vielleicht sollten wir uns am Podcast in 2×15 Minuten ĂŒber den 15. umbenennen.

Maurizio, wie geht es im Museum weiter?

Maurizio
Ja, wir sind wie alle Bezirksmuseen in Wien, im Juli und August auf Sommerpause, aber dennoch nicht untÀtig.

Wir rĂ€umen auf und um, recherchieren fĂŒr die neue Sonderausstellung 2022 zum Thema Medizin und werden auch das eine oder andere Video drehen, dass sie dann, lieber Hörerin, lieber Hörer auf unseren BM15-Channel ansehen können.

Ab Montag, dem 6. September 2021, sind wir dann wieder zu den Öffnungszeiten fĂŒr Sie vor Ort da.

Brigitte, worum wird es in der nĂ€chsten Folge von FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten gehen?

Wie geht es weiter?

Brigitte
Im August werde ich wieder eines unserer beliebten fiktiven Interviews fĂŒhren.

Folge #011: Fiktives Interview mit Alfons Petzold (1882-1923) – Alfons Petzold – Arbeiterdichter aus FĂŒnfhaus

Folge #025: Fiktives Interview mit Alfred Adler (1870-1937) – Alfred Adler – Ein weltberĂŒhmtes Kind aus Rudolfsheim

Ich spreche mit Anton Bosch (1784 bis 1868), dem Besitzer der Jedlerseer Brauerei. Sein Schwiegersohn war Johann Dengler, ebenfalls Brauereibesitzer und 1861/62 auch BĂŒrgermeister von FĂŒnfhaus.

Herr Bosch hat einiges ĂŒber den Mann seiner Tochter Katharina zu erzĂ€hlen und das ist nicht immer positiv …

Maurizio
Na das wird sicher eine aufregende Folge, ich bin schon gespannt.

Brigitte
Lieber Maurizio, wir sind nun wieder am Ende dieser Podcast-Folge. Es war mir wieder ein Volksfest, diese Episode mit Dir zu moderieren.

Maurizio
Wolltest Du nicht noch etwas verlosen, liebe Brigitte?

Brigitte
Ah ja stimmt, das hĂ€tte ich jetzt beinahe vergessen. Danke fĂŒrs Erinnern.

VERLOSUNG

Wir verlosen einen 15 € Gutschein fĂŒr einen Einkauf im ArbeitsRaum. Man kann ihn auch fĂŒr eine Dienstleistung von ArbeitsRaum verwenden.

Maurizio
Was muss man dafĂŒr tun?

Brigitte
Liebe Hörerin, lieber Hörer, wenn Sie den Gutschein gewinnen möchten, mĂŒssen Sie folgende Frage beantworten:

Wo befindet sich die Werkstatt samt Verkaufsraum von ArbeitsRaum?

Schicken Sie die Lösung per Mail an podcast@bm15.at 

Aus allen richtigen Einsendungen wird eine Gewinnerin oder ein Gewinner ausgelost und in der nÀchsten Podcast-Folge am 15.8. bekanntgegeben.

Maurizio
Dann Ciao und bis zum nÀchsten Mal, liebe Brigitte!

Brigitte
Baba Maurizio. [00:25:54]

Rudolfsheim-FĂŒnfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Ja, liebe Hörerin, lieber Hörer, Rudolfsheim-FĂŒnfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Wenn Sie ihr Wissen ĂŒber die Geschichte des 15. Bezirks erweitern möchten.

Wenn Sie kulturelle und gesellschaftspolitische Themen schÀtzen.

Wenn Sie gespannt auf interessante Menschen und Themen aus Vergangenheit und Gegenwart im 15. Bezirk sind.

Dann sind Sie bei uns richtig!

Besuchen Sie unsere Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum, verfolgen Sie unsere AktivitĂ€ten auf unserer Webseite, unserem Blog, unserem YouTube-Kanal und auf FacebookInstagram & Co. Infos und Links, finden Sie in den Shownotes.

Wir sind auch gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen.

Ich freue mich auf die nĂ€chsten spannenden 15 oder ein bisschen mehr Minuten bei FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten und verabschiede mich mit der anregende Musik von Nigora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.

Auf Wiederhören!

Ich wĂŒnsche Ihnen einen wunderschönen Tag!

Ihre Brigitte Neichl.

Outro



Hier unsere neuesten BlogbeitrĂ€ge zum Reinschmökern 😉

Jeden Montag finden Sie bei uns abwechselnd folgende Rubriken:

„Bild des Monats“
historische Schmankerln aus unserem Sammlungsbestand

„Bezirks(Museums)News & Oldies“
Neuigkeiten aus Gegenwart & Vergangenheit aus dem 15. Bezirk & dem Bezirksmuseum

„History & Crime“
Historische KriminalfÀlle auf dem Gebiet des heutigen 15. Bezirks um 1900.

„Zitat des Monats“
Aussagen berĂŒhmter Persönlichkeiten (aus dem 15. Bezirk) u.a. zu den Themen „Zeit“, „Geschichte“, „Vergangenheit“, etc.

Jeden Donnerstag erwarten Sie abwechselnd folgende BeitrÀge:

„FAQ15“ 
„Renovierte“ (refurbde) BeitrĂ€ge aus der Rubrik „Rubrik â€žFAQ15“

„Es war einmal“
Spannende Rudolfsheim-FĂŒnfhauser Vorort-Geschichte(n)

Kennen Sie schon unseren Podcast „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“?

Seit Februar 2019 berichten wir ĂŒber interessante Menschen und Themen aus Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

Hören Sie doch mal rein 😉

#040 imgraetzl.at – UnterstĂŒtzung und Vernetzung FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten

  1. #040 imgraetzl.at – UnterstĂŒtzung und Vernetzung
  2. #039 Vergangenheit und Zukunft in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus
  3. #038 Darf's ein bisserl Crime sein?

Information – UnterstĂŒtzung – Events

Das Team des Bezirksmuseums Rudolfsheim-FĂŒnfhaus unterstĂŒtzt Menschen dabei, ihr Wissen ĂŒber die Geschichte des 15. Bezirks zu erweitern und sich ĂŒber kulturelle und gesellschaftspolitische Themen zu informieren.

Das Museum nimmt auch seine Aufgabe als Kultur-Drehscheibe des Bezirks wahr und fördert die Begegnung und Vernetzung der BewohnerInnen durch Veranstaltungen und auch durch den Kultur-Podcast „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ .

Der Eintritt ist frei. Alle MitarbeiterInnen sind ehrenamtlich tĂ€tig.

Sie möchten regelmĂ€ĂŸig ĂŒber die AktivitĂ€ten des Museums informiert werden? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!

Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bezirksmuseum Rudolfsheim-FĂŒnfhaus
Rosinagasse 4
1150 Wien
Mail: office@bm15.at
Web: www.museum15.at

Öffnungszeiten
Mo: 17.00-19.00
Fr: 15.30-17.30
(an Feiertagen, schulfreien Tagen und im Juli & August geschlossen)

#viellosimmuseum
#WIENfĂŒnfzehn
#dasVeranstaltungsmuseum
#mansiehtsichimmuseum

2 Kommentare zu „🎧 Ein Raum fĂŒr Arbeit

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