🎧 Die Faszination der Bezirksgeschichte

Interview mit Thomas Reithmayer (Bezirksmuseum 15)

Episode #034

In der 34. Folge von „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ erzĂ€hlt Museumsmitarbeiter Thomas Reithmayer, wie er ins Museum gekommen ist, welche Ecken im 15. Bezirk man unbedingt gesehen haben sollte und was fĂŒr ihn die Faszination der Bezirksgeschichte ausmacht

Mit dabei sind auch die GrĂ€tzelkorrespondentinnen Karin Elise Sturm „Southy“ und Karin Martiny „Nordy“, die aus dem SĂŒden und dem Norden von Rudolfsheim-FĂŒnfhaus berichten.

Karin Martiny spricht mit Markus Bittner, dem Betreiber des „Tschocherl“, CafĂš und KleinkunstbĂŒhne mit Wohnzimmercharakter, Karin Elise Sturm erfĂ€hrt von Anton Fellinger was Guerilla Gardening ist und wo man die Blumen finden kann, die er in den öffentlichen Raum gebracht hat.

Co-Moderator dieser Folge ist Maurizio Giorgi.

Weitere Inhalte:

  • Was tut sich im Bezirksmuseum?
  • NĂ€chste Veranstaltungen
  • Ausblick auf die nĂ€chste Folge

Mehr Infos auf www.museum15.at/podcast


Die Podcast-Episode zum Artikel

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Transkript der Podcast-Episode:

Intro

Faszinierend.

Maurizio
Was ist denn so faszinierend, liebe Brigitte?

Brigitte
Kennst Du Thomas Reithmayer?

Maurizio
Unseren Museumskollegen? Na klar kenn ich den!

Brigitte
Ich glaube, nach dieser Podcast-Folge wirst Du ihn noch besser kennen. Er ist nĂ€mlich diesmal mein Interview-Gast. Und er wird ĂŒber die Faszination der Bezirksgeschichte sprechen.

Maurizio
Ah, deshalb dieses Intro, ich verstehe. Na, da bin ich aber schon sehr gespannt, was Thomas erzÀhlen wird. Legen wir los?

Brigitte
Gemach, gemach, lieber Maurizio. Zuerst muss ich unsere Hörerinnen und Hörer begrĂŒĂŸen.

Hallo und herzlich willkommen zur 34. Folge von FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten. Mein Name ist Brigitte Neichl.

Dieser Podcast wird Ihnen prĂ€sentiert vom Bezirksmuseum Rudolfsheim-FĂŒnfhaus, dem Veranstaltungs-Museum im Herzen des 15. Bezirks.

Das Museum bietet Ausstellungen, Veranstaltungen und Events fĂŒr Erwachsene und Kinder und diesen Podcast. Mehr dazu finden Sie auf www.museum15.at

Mein Co-Moderator ist in bewÀhrter Weise Maurizio Giorgi.

Hallo, lieber Maurizio! Ein herzliches Willkommen auch noch mal an Dich.

Maurizio
Hallo Brigitte! Vielen Dank, ich freue mich, wieder hier zu sein. Geht’s jetzt los mit der faszinierenden Bezirksgeschichte?

Faszinierend.

Brigitte
Nichts lieber als das, lieber Maurizio. Also Ton ab! [00:01:56]

Interview mit Thomas Reithmayer

Brigitte Neichl
Mein heutiger Interviewgast ist Mag. Thomas Reithmayer. Thomas Reithmayer ist Politikwissenschafter und Erwachsenenbildner. Er beschĂ€ftigt sich vorrangig mit den Themen Arbeitslosigkeit und der gesellschaftlichen Entwicklung außerhalb des GĂŒrtels sowie des Wiener Umlands.

Seit 2019 ist er Mitarbeiter des Bezirksmuseums Rudolfsheim-FĂŒnfhaus. Als Assistent der Museumsleitung und im Bereich Wissenschaftliches Service. Thomas Reithmayer recherchiert zur Bezirksgeschichte, beantwortet bezirkshistorische Anfragen, hĂ€lt VortrĂ€ge, macht Kultur-SpaziergĂ€nge, unterstĂŒtzt mich bei meiner TĂ€tigkeit als Museumsleiterin und er war in diesem Podcast auch schon zu hören.

In Folge 25 ist er bei einem fiktiven Interview in die Rolle des weltberĂŒhmten Arztes und Psychiaters Alfred Adler geschlĂŒpft, der bis zu seinem vierten Lebensjahr im heutigen 15. Bezirk aufgewachsen ist.

In Folge 29 hat sich Thomas Reithmayer gemeinsam mit Maurizio Giorgi und mir, Gedanken ĂŒber Zwei Jahre Podcast FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten gemacht.

Die Links zu den beiden Folgen finden Sie in den Shownotes.

Hallo Thomas, schön dass Du da bist und danke, dass Du Dir die Zeit fĂŒr dieses Interview genommen hast.

Wir sind heute nicht im Museum, sondern draußen am Friedrichsplatz, gleich in der NĂ€he des Bezirksmuseums. Dort befindet sich eine Volksschule und gegenĂŒber ist der Eingang zum Bezirksamt.

Thomas Reithmayer
Ja, servus Brigitte! Schön wieder einmal beim Podcast dabei zu sein.

Frage 1

Brigitte Neichl
Wir kennen einander ja bereits seit 2019 – eigentlich ja noch ein bisschen lĂ€nger. Aber sei doch so lieb und erzĂ€hl fĂŒr unsere Hörerinnen und Hörer, wie Du ins Bezirksmuseum gekommen bist, was Dir an der TĂ€tigkeit gefĂ€llt und was Du sonst noch so machst.

Thomas Reitmayer
Ich hab grundsĂ€tzlich, wie Du ja schon gesagt hast, Politikwissenschaft studiert und habe dann nach Ende meines Studiums zuerst einmal begonnen, mich mit der Geschichte der Gemeinde Gramatneusiedl, genauer gesagt, Marienthals, auseinanderzusetzen, wo ich einerseits herkomme und andererseits, wo auch die Studie Die Arbeitslosen von Marienthal durchgefĂŒhrt worden ist.

Und nach Ende meines Studiums hab ich nicht unmittelbar im Anschluss dessen einen Job gefunden und habe mir gedacht – fĂŒr irgendwas muss das Studium der Sozialwissenschaften ja gut sein – dann fahr ich jetzt wenigstens hinaus und konfrontiere mich quasi damit, wie Menschen aus meiner unmittelbaren Herkunfts-Umgebung, in dem Fall vor 70, 80 Jahren mit Arbeitslosigkeit umgegangen sind.

Und bin draufgekommen, dass die Situation natĂŒrlich eine komplett andere war als meine Situation, sich allerdings sehr viele Dynamiken, die damals schon prĂ€sent waren, ich auch in meiner Situation wahrgenommen habe.

Ich hab dann recht schnell gedacht, dass ich mich beruflich der Vermittlung solcher Sachen widmen möchte, und bin dann zufĂ€lliger Weise fĂŒr ein GrĂ€tzelfest im Nibelungenviertel gefragt worden, ob ich fĂŒr eine FĂŒhrung einspringen kann, die eigentliche eine andere Historikerin machen hĂ€tte sollen, weil Leute gewusst haben, dass ich eben in Niederösterreich so etwas Ähnliches mache.

Ich hab dann ohne viel nachzudenken zugesagt  und bin draufgekommen, wie spannend eigentlich die Geschichte nicht nur der Gegend ist, wo ich herkomm, sondern, wie spannend auch die Geschichte meines jetzigen Wohnumfelds, also, des 15. Bezirks, wo ich jetzt schon 12, 13 Jahre ansĂ€ssig bin, wie spannend auch diese Geschichte ist, und wie sehr sich dort mehr oder weniger offenbart, dass die Probleme, denen wir in der heutigen Zeit ausgesetzt sind, alles andere als neu sind und die Leute auch damals schon wussten, wie sie damit umzugehen haben.

Ja und hab dann mal der Volkshochschule angeschrieben, ob man da nicht mal einen Vortrag machen will, hab dann auf der Volkshochschule begonnen, VortrÀge zu machen und bin dann irgendwann von Dir kontaktiert worden, an der Ausstellung mitzuarbeiten, und habe dann langsam, aber kontinuierlich ins Bezirksmuseum reingefunden und finde das Museum als extrem guten Ort, um sich niederschwellig mit der Bezirksgeschichte auseinanderzusetzen, als Ort, wo eben bezirksgeschichtliches Wissen nicht nur gesammelt wird, sondern auch vermittelt wird.

In den verschiedensten Formen, sei es durch den Podcast, sei es durch die Ausstellungen, sei es durch Veranstaltungen und Kultur-SpaziergÀnge.

Die kontinuierliche Arbeit im Bezirksmuseum bringt auch immer wieder Neues zu Tage ist. Ist so mehr oder weniger ein Bergwerk, das Geschichten hervorbringt und das Geschichten auch ĂŒber die Geschichte hervorbringt, und das nicht irgendwo abstrakt, sondern wirklich dort, wo ich wohne.

Und das ist eigentlich eine sehr lustbringende TĂ€tigkeit, wo man hoffen kann, dass wir es so gut als möglich, auch anderen Leuten quasi hinĂŒberbringen können. [00:07:02]

Frage 2

Brigitte Neichl
Du hast ja jetzt einige Antworten auf meine zweite Frage schon ein bisschen vorweggenommen. Trotzdem stelle ich sie noch mal, und vielleicht gibt’s ja noch einiges dazu zu sagen.

Der Titel dieser Folge lautet ja „Die Faszination der Bezirksgeschichte“. Was macht fĂŒr Dich diese Faszination aus und welche Themen interessieren Dich da besonders?

Thomas Reithmayer
Besonders interessiert mich, mehr oder weniger die Dekonstruktion dieses Narrativs, einerseits, „FrĂŒher war alles besser“ oder auf der anderen Seiten „FrĂŒher war alles so furchtbar schlimm“. Und wenn man sich mit Lokalgeschichte auseinandersetzt, kommt man relativ schnell zur Auffassung, dass diese beiden Narrative, die sich eigentlich fundamental widersprechen, beide ihre Berechtigung haben.

Und ganz, ganz viele Dynamiken und Probleme, die wir in unserer heutigen Gesellschaft haben, sich einfach kontinuierlich durchziehen und der ĂŒberwiegende Großteil der Menschen es dann trotzdem schafft, sich ihr Leben, bis zu einem gewissen Grad auch lustvoll zu gestalten. Also selbst gerade die Zeiten – das lĂ€sst sich an der Geschichte des 15. Bezirks sehr, sehr gut illustrieren – gerade jene Zeiten, wo man sich denkt, jetzt steht die Welt auf keinen Fall mehr lang – wie es beim Nestroy heißt –  gerade jene Zeiten, waren immer Zeiten, wo die Leute es geschafft haben, zumindest temporĂ€r, aus diesen VerhĂ€ltnissen auszubrechen, VergnĂŒgen zu empfinden, den „Herrgott einen guten Mann sein lassen“ wie es auf wienerisch so schön heißt.

Und ich denke, dass es gerade in so Phasen, wie wir jetzt die letzten eineinhalb Jahre mit Corona gehabt haben, auch sehr, sehr viel Kraft geben. Wenn man sieht, okay, die Menschen oder die Menschheit oder die Leute, die in diesem Teil der Stadt wohnen, habe schon ganz andere Sachen ĂŒberstanden und haben sich da, auch wenn das teilweise mit Tod und Elend verknĂŒpft war, trotzdem nicht auch ihren Humor nehmen lassen.

Und was die Faszination der Bezirksgeschichte ausmacht, ist, dass das alles kein Determinismus ist und mit Klimawandel, Corona jetzt noch dazu, hat man eh auch wieder das GefĂŒhl, die Welt steht auf keinen Fall mehr lang und alles ist so furchtbar. Das war allerdings vor 200 Jahren auch schon der Fall.

Im Zuge der Auseinandersetzung mit der Bezirksgeschichte wird auch klar, dass sich gewisse Dynamiken auch einfach ĂŒberwinden lassen.

Also sei es jetzt zum Beispiel, wenn wir beim Thema Gesundheit bleiben: Mit Eröffnung der Hochquellwasserleitung stirbt in Wien mit einem Schlag die Cholera aus – bis auf einzelne FĂ€lle – aber kommt es zu keinem epidemischen Auftreten der Cholera.

Und dass diese Wasserleitung einerseits gebaut worden ist, andererseits, dass sie auch Gebiete wie den 15. Bezirk versorgt, was ja dann noch einmal 20 Jahre lang gedauert hat, bis begonnen worden ist, endlich dieses Wasser auch in die HĂ€user des 15. Bezirks einzuleiten und nicht nur in HĂ€user innerhalb des GĂŒrtels, dass dann mit einem Schlag, gewisse Probleme auch gelöst werden können.

Und ich glaube, dass ist etwas, was gerade auch im Hinblick jetzt der Corona-Zeit, auch sehr, sehr viel Hoffnung geben kann, dass es eben nicht zwangslÀufig so ist, das die Welt untergeht, sondern dass man da einerseits individuell, andererseits gesellschaftlich, einerseits sein Scherflein beitragen kann, und andererseits sich aber trotzdem auch nicht die Lebensfreude vermiesen lassen muss.

Brigitte Neichl
Wir sehen eigentlich die große Welt im Kleinen. Also wir können in unserem kleinen Teil, in unserer Bezirksgeschichte,  spielt sich ja genau dasselbe ab, wie in der großen Welt auch. Aber da kann man quasi genauer hinschauen und da werden die Menschen einfach viel lebendiger.

Thomas Reithmayer
Ja, es wird greifbarer, genau. Der Dramatiker Hebbel hat ja gesagt: Österreich ist die kleine Welt, in der die große ihre Probe hĂ€lt. Diese kleine Welt lĂ€sst sich anhand von jedem GrĂ€tzel skizzieren – sei es jetzt da das GrĂ€tzel um den Friedrichsplatz, sei das oben beim Nibelungenviertel, sei das im GrĂ€tzel rund um die Reindorfgasse.

Jede gesellschaftliche VerÀnderung, egal ob jetzt auf regionaler oder von mir aus auch auf globaler Ebene, schlÀgt sich in jedem einzelnen GrÀtzel vom 15. Bezirk nieder. [00:11:22]

Brigitte Neichl
Also, ich glaube, die Faszination haben wir, Du hast sie sehr gut rĂŒber gebracht. Ich glaube, das können alle, die uns jetzt zuhören, sehr gut nachvollziehen.

Frage 3

Brigitte
Ja, meine 3. Frage an meine Interview-GĂ€ste hat ja immer ganz konkret mit den 15. Bezirk zu tun. Du lebst in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus, Du bist auch beruflich oft hier tĂ€tig, Du bist also, kann man sagen, ein Kind aus Rudolfsheim-FĂŒnfhaus. 

Darum an Dich die Frage:  Was sind Deine Geheimtipps – irgendwas, was Du jetzt noch nicht genannt hast – und welche Ecken sollte man unbedingt im 15. Bezirk gesehen haben?

Thomas Reithmayer
Ich glaube, mein absoluter Lieblingsplatz im 15. Bezirk ist definitiv der Meiselmarkt. Also gerade entweder jetzt im Mai, Juni, also wo es wirklich das ganze Potpourri an FrĂŒchten, GemĂŒse und sonst irgendwas gibt, wo man auch sehr gut den Jahresverlauf nachvollziehen kann.

Also gerade beim Bauernmarkt, der am Vorplatz zum Meiselmarkt stattfindet, sieht man ja, im Winter gibt es dann halt hauptsĂ€chlich Krauthappeln und Pastinaken. Na und dann wartet man, und wartet und wartet, und dann kommt irgendwann immer die Spargelzeit, dann kommt irgendwann einmal das Obst eingezogen. Das ist definitiv mein Lieblingsplatz und ich glaub, auch der Platz, wo man den grĂ¶ĂŸten Querschnitt vom 15. Bezirk sieht.

Was ich auch spannend finde, ist das GrĂ€tzel so Goldschlagstraße NĂ€he GĂŒrtel mit dem CafĂ© Weingartner, was definitiv, ich glaub das einzig verbliebene Traditionscafe im 15. ist. DafĂŒr vom Ambiente her ein Weltklasse TraditionscafĂ© im 15. ist.

Zwischen den ZinshÀusern, daneben ist dann die Bikekitchen, wo man das Fahrrad reparieren lassen kann, und eine sehr, sehr schöne Jahrhundertwende-Verbauung, die dann immer wieder mit Einsprengseln Sozialen Wohnbaus versehen ist.

Das sind so GrĂ€tzel abseits der großen, die ohnehin ein Großteil der Leute kennt, sei es jetzt Schwendermarkt, Reindorfgasse, Nibelungenviertel, Schmelz natĂŒrlich, die auch alle ihre spezifischen VorzĂŒge haben, aber glaube jetzt eine breitere Bekanntheit aufweisen, zumindest unter Leuten, die sich einen Podcast ĂŒber den 15. Bezirk anhorchen. [00:13:21]

Brigitte Neichl
Vielen Dank fĂŒr das GesprĂ€ch Thomas! Ich möchte an dieser Stelle unbedingt noch loswerden, wie froh ich bin, dass Du im Museumsteam bist und wie sehr ich Deine Arbeit schĂ€tze. Auf viele weitere gemeinsame Jahre mit der faszinierenden Geschichte von Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

Thomas Reithmayer
Ja, ich glaube  die Geschichte und die Geschichten gehen uns bis auf weiteres nicht aus.

Brigitte Neichl
Das glaube ich auch!

Thomas Reithmayer
DafĂŒr reichen mehrere Leben.

Brigitte Neichl
Baba.

Thomas Reithmayer
Baba.

Interview Ende

Maurizio
Thomas hat das wirklich sehr anschaulich rĂŒbergebracht, was fĂŒr ihn die Faszination der Bezirksgeschichte ausmacht.

Brigitte
Der 15. Bezirk als kleine Welt, in der die große ihre Probe hĂ€lt.

Maurizio
Ja, dieses Hebbel-Zitat passt recht gut zum Bezirk und seiner faszinierenden Geschichte.

Faszinierend.

Brigitte
Ein Hinweis noch zum Interview: Im Original dauert es fast 20 Minuten. Das wĂ€re viel zu lang fĂŒr unseren Podcast. Wenn sie die Aufnahme in voller LĂ€nge anhören möchten, können Sie dies auf unserem YouTube-Kanal, dem BM15- Channel, machen.

Interview mit Thomas Reithmayer in voller LĂ€nge

Das gilt auch fĂŒr die folgenden Berichte unserer GrĂ€tzelkorrespondentinnen. Die Links finden Sie in den Shownotes. [00:14:43]

GrÀtzelkorrespondenzen

Brigitte
Ja, wie bereits erwĂ€hnt, wird es wieder Zeit fĂŒr unsere GrĂ€tzelberichte, die von Karin Elise Sturm aus dem SĂŒden von Rudolfsheim-FĂŒnfhaus, und von Karin Martiny aus dem Norden des 15. Bezirks kommen.

Wir beginnen mit Karin Nord – Nordy. Karin, wo bist Du heute unterwegs und wen hast du getroffen?

Karin Martiny – Nordy

Karin Martiny
Hallo Brigitte und Maurizio, liebe Hörerinnen und Hörer! Ich melde mich aus der Wurmsergasse 42, wo ich gleich Markus Bittner treffen werde, der hier das Tschocherl betreibt.

Das „Tschocherl“ ist eine KleinkunstbĂŒhne, auf der sowohl Kleinkunst-Newcomer, als auch Kabarett-Stars nach einem langen Lockdown endlich wieder auftreten können.

Neben dem „Tschocherl“ betreibt Markus Bittner auch eine Agentur fĂŒr Kulturevents und BĂŒhnenproduktion und ist auch selbst Kabarettist und Liedermacher.

Ja also, hallo, Herr Bittner.

Markus Bittner

Markus Bittner
Hallo.

Karin Martiny
Vielen Dank fĂŒr die Einladung ins „Tschocherl“. Es ist eine KleinkunstbĂŒhne im Souterrain in der Wurmsergasse 42. Da sitzen wir auch gerade, es ist angenehm kĂŒhl irgendwie an diesem heißen Tag.

Sie haben das „Tschocherl“ ja im September 2019 quasi ĂŒbernommen und betreiben es seitdem. Und mich wĂŒrde interessieren, wie Sie zum „Tschocherl“ gekommen sind, damit in den 15. Bezirk auch, und was so die Hauptanliegen und Ziele sind.

Markus Bittner
Gut, also ich selber habe 2016 angefangen, noch als 40 Stunden Jobs BerufstĂ€tiger Kabarett als KĂŒnstler und eben so als KĂŒnstler irgendwann im „Tschocherl“ gelandet und quasi auf diesem Weg dorthin, kam mir irgendwann einmal der Gedanke, dass war so im Hinterkopf, eigentlich muss Kabarett – und zwar klassische Kleinkunst – anders funktionieren als sie jetzt funktioniert.

Es gibt momentan nur die ganz großen, kommerziellen, großen BĂŒhne, die im Fernsehen sind – vielleicht mit zehn KĂŒnstlern – und es gibt das ganz tiefe Underground-Theater, was halt wirklich nur sehr wenig Leuten zugĂ€nglich ist – aus verschiedenen GrĂŒnden.

Und meine Idee war so irgendwie einen Mittelweg zu gehen. Und das „Tschocherl“ war so ein Lokal, was bereits am Weg war genau diesen Mittelweg zu gehen. Es gibt auf der einen Seite im „Tschocherl“ die klassischen Newcomer, es gibt den Mittelbau, der nach oben strebt, der qualitativ sehr, sehr gut ist zum Teil, und dann gibt’s halt eben die prominente Namen, die man eben so aus TV und Film und Kino und so weiter auch kennt. Und wir versuchen quasi alle diese drei zu vereinen.

Mein persönlicher Lebensweg hat mich dahin dann gefĂŒhrt, dass ich in VĂ€terkarenz gegangen bin, das mit meinem damaligen Arbeitgeber halt schwer vereinbar war. Und genau just zu dem Zeitpunkt, das „Tschocherl“ quasi frei wurde und so kam ich dazu. 

Und so haben wir jetzt die Situation, das eben die ganz prominenten Namen bei uns die Vor-Premieren machen, auch sehr basisnahe sind, also dass ein Gutteil der prominenten Kabarett-Kollegen auch noch den Begriff der Kleinkunst doch noch kennen und man natĂŒrlich dieses Zusatz-Erlebnis hat, dass man nach der Vorstellung mit dem KĂŒnstler sprechen kann.

Karin Martiny
FĂŒr unsere Hörer und Hörerinnen, damit Sie sich das ein bisschen vorstellen können. Es ist wirklich sehr gemĂŒtlich, fast so bisschen WohnzimmeratmosphĂ€re mit gemĂŒtlichen Sitzecken, einer Bar.

Der Zuschauerraum im Tschocherl in der Wurmsergasse 42

Markus Bittner
Genau, was eben das „Tschocherl“ von anderen BĂŒhnen eben unterscheidet, diese WohnzimmeratmosphĂ€re. Der 15. Bezirk ist so ein bisschen auch eine kleine – wie  soll ich jetzt sagen – Kleinkunst-Siedlung unter AnfĂŒhrungszeichen.

Es gibt hier einige – der Clemens Maria Schreiner als das prominentester, Isabel Meili wohnt auch im 15. Bezirk, die ist auch eine sehr aufstrebende Stand-up-Comedienne. Das sind die zwei, die mir jetzt spontan einfallen.

Karin Martiny
Ja, und auch, weil Sie angesprochen haben, im August gibt es zwar eine Sommerpause, aber bis Ende Juli gibt’s ja noch zahlreiche Veranstaltungen.

Markus Bittner
Das ist richtig, ja.

Karin Martiny
Am 17. Juni. hab ich gelesen, gibt’s zum Beispiel das Kabarett-Gipferl.

Kabarett-Gipferl im Tschocherl

Markus Bittner
Also das Kabarett-Gipferl ist eine – sag ich jetzt einmal – meiner Erfindungen, die ich im „Tschocherl“ jetzt neu eingefĂŒhrt habe. Und die ursprĂŒngliche Idee des Kabarett-Gipferl war- ok, ich möchte eine mixed show machen, vielleicht nur zur ErklĂ€rung fĂŒr die Zuhörer, mixed show, ist, wie der Name schon sagt, ist halt einfach in eine Veranstaltung, wo mehrere KĂŒnstler mitmachen und dann die Leute dann die Möglichkeit haben, verschiedene KĂŒnstler kennenzulernen in einem Kurzformat.

Karin Martiny
Gibt’s sonst vielleicht in nĂ€chster Zeit vielleicht Veranstaltung, die Sie unseren Hörerinnen und Hörern besonders ans Herz legen möchten? [00:19:02]

Markus Bittner
Also wir haben am 2. September, das weiß ich zufĂ€lligerweise auswendig, den Christoph Fritz bei uns. Wen haben wir noch im Herbst? Die Magda Leeb macht sogenanntes Impro-Kabarett, das ist auch so ein neue Sub-Genre, was jetzt kommt. Und ab 23. September wird’s auch der Markus Bittner probieren, also sprich ich, mit Impro-Kabarett.

Tschocherl-Events

Karin Martiny
Ja, sehr spannend. Also ich glaube, ich hab irgendwo gelesen, ein Vorbild ist auch der Ephraim Kishon.

Markus Bittner
Ich vergleich dann dann immer auch den Ephraim Kishon um von einem Altmeister zu einem jungen, zukĂŒnftige Altmeister zu kommen, nĂ€mlich mit dem Christoph Fritz. Die in ihrer Einstellung recht Ă€hnlich sind. NĂ€mlich diese Bescheidenheit, die sie nicht spielen, sondern tatsĂ€chlich leben.

Karin Martiny
Ja, ich wĂŒrd sagen, dann freuen uns alle schon sehr, ganz, ganz viele zukĂŒnftige Altmeister – der Begriff gefĂ€llt mir jetzt gerade sehr gut – hier im „Tschocherl“ zu sehen. Ich sag, danke fĂŒr das GesprĂ€ch.

Markus Bittner
Danke. sehr gerne!

Karin Martiny
Damit gebe ich zurĂŒck an das FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten-Studio.

Brigitte Neichl
Vielen Dank fĂŒr Deinen interessanten Bericht aus der Welt der Kleinkunst. Die von Markus Bittner angesprochene Isabel Meili, war ĂŒbrigens auch schon mal bei uns bei einer open mic night. 2 Mal pro Jahr bieten wir ja fĂŒr bis zu fĂŒnf junge und junggebliebene Talente die Möglichkeit, sich vor Publikum zu prĂ€sentieren. Also Baba, Karin, und bis zum nĂ€chsten Mal!

Karin Martiny
Baba und bis bald im „Tschocherl“!


Fotos: Karin Martiny
Plan: wien.gv.at

Interview mit Markus Bittner in voller LĂ€nge

Interview mit Markus Bittner in voller LĂ€nge

Brigitte Neichl
Und jetzt ist Karin Elise SturmSouthy – dran. Karin ist schon in Urlaubsstimmung. [00:20:35]

Bevor sie aber weg fĂ€hrt, hat sie noch schnell ein Interview gefĂŒhrt. Karin, was hast Du aus dem SĂŒden von Rudolfsheim-FĂŒnfhaus zu berichten?

Karin Elise Sturm – Southy

Karin Elise Sturm
Hallo, liebe Hörerinnen und Hörer, eigentlich bin ich ja im Urlaub und wollte deshalb dieses Monat Podcast-Pause machen. Weil die interessanten GrĂ€tzel-Themen aber nur so ĂŒber mich hereinbrechen, habe ich beschlossen, mich trotz Urlaub zumindest kurz bei Ihnen zu melden.

Heute befinde ich mich vor der schönen Reindorfkirche in der Reindorfgasse.

Vor mir stehen zwei schwarze Kunststofftröge, aus denen Pflanzen wachsen. Genau ĂŒber diese kleinen Guerilla-Gardening-Projekte im Reindorf-GrĂ€tzel werden wir uns heute mit Anton Fellinger unterhalten.

Pflanztrog mit Jostabeere vor der Reindorfkirche

Anton, unser Thema sind eben diese beiden Pflanzentröge, die Du angelegt hast. Und die Du nicht betreust, wie Du mir gesagt hast, weil sie sich nĂ€mlich selbst erhalten – dazu spĂ€ter.

ErzÀhl uns zuerst vielleicht einmal, wie bist Du auf die Idee gekommen, hier in der Nachbarschaft zum Gasthaus Quell und an der Wand der Kirche diese Pflanzentröge anzulegen.

Anton Fellinger
Ja, grieß eng! Ich habe mich schon immer in meinem Leben fĂŒr Pflanzen interessiert. Ich komm von einem Bauernhof in Oberösterreich und mir war das zwar nie so bewusst, aber irgendwie mag ich so Nischen und Gstettn und Eckerln und ich hab mir gedacht, da muss man doch irgendwas machen.

Anton Fellinger neben seinen PflanzenschĂŒtzlingen vor der Reindorfkirche.

Karin Elise Sturm
ErzĂ€hl uns vielleicht zuerst einmal, welche Pflanzen sehen wir da? Das sind ja eigentlich sehr interessante BeitrĂ€ge zum urbanen Stadtbild. Was sehe ich da fĂŒr Pflanzen?

Anton Fellinger
Es ist eine Jostabeeren-Staude. Weil ich mag eigentlich keine sinnlosen Pflanzen. Ich mag, wenn eine Pflanze auch was bringt – so wie FrĂŒchte oder Beeren – Stauden, BĂ€ume besonders, also ObstbĂ€ume sind mir ein großes Anliegen.

Karin Elise Sturm
Okay, ich hab gehört, Du tust ja da im GrĂ€tzel immer wieder guerillamĂ€ĂŸig ObstbĂ€ume anpflanzen und ebenso in diesem Maurerwandeln. Und Du hast erwĂ€hnt, es wĂ€re ein Upcycling-Projekt. Wo hast Du diese BehĂ€ltnis her, in denen diese BĂ€ume stehen?

Mobile Mikrobauminsel von Anton Fellinger in der Herklotzgasse.

Anton Fellinger
Nachdem ich in der Stadt sehr viel zu Fuß unterwegs bin, kommt man ab und an an Baucontainern vorbei und ich die hab wirklich in Baucontainern gefunden. Also die wĂ€ren weggeschmissen worden. Und hab die dann ein bisschen modifiziert und eben bepflanzt und da hergestellt.

Karin Elise Sturm
Modifiziert. Über das werden wir uns jetzt unterhalten. Also, jetzt erklĂ€r uns mal, wie Du das gemacht hast, dass diese Pflanzen autonom da wachsen.

Anton Fellinger
Ich bin draufgekommen, dass es einen Sinn hat, wenn man grob gebrochene Ziegeln zuunterst im Topf hat, weil damit gibt’s einfach ein bisschen ein Luftvolumen und es wird nicht so faulig und die Wurzeln docken dann sozusagen an die Ziegeln an und ziehen sich das Wasser selber rauf. Und das funktioniert erstaunlich gut.

Ich mein, ich geh sie natĂŒrlich ab und zu besuchen, weil ja, wenn man sowas gemacht hat, dann hat man halt schon eine persönliche Beziehung auch zu so einem Pflanzerl.

Karin Elise Sturm
Anton, wir fragen die Interview-GĂ€ste dann auch immer, welchen Bezug sie zum 15. Bezirk haben.

Anton Fellinger
Ich bin schon lĂ€nger im 15. Bezirk und ich muss gestehen, ich finde es da so gemĂŒtlich, dass ich eigentlich vom Exil- Oberösterreicher zum Wiener geworden bin.

Karin Elise Sturm
Ah, ich bin auch aus Oberösterreich!

Anton Fellinger
Ja, es hat was da. Es ist einfach nett.

Karin Elise Sturm
Ein bisserl wie daheim am Dorf.

Anton Fellinger
Schon ja. Genau.

Karin Elise Sturm
Na gut, da habe ich dann heute einiges gelernt, ĂŒber das Anlegen von Blumentrögen und die Drainage, die es dafĂŒr braucht. Vielen Dank fĂŒr das GesprĂ€ch, Anton!

Anton Fellinger
Gerne!

Karin Elise Sturm
Ich verabschiede mich damit aus der schönen Reindorfgasse. Wenn Sie nÀchstes Mal wieder hier an der Kirche vorbeikommen, schauen Sie sie das eben an und freuen Sie sich an der Jostabeere.

Anton Fellinger
Und wenn Sie was renovieren, das Maurerwandl nicht weghauen.

Karin Elise Sturm
Genau. Einfache eine Blume hineinsetzen oder einen schönen Baum.

So, das war’s dann heute, aus dem SĂŒden von Rudolfsheim-FĂŒnfhaus, ich gebe damit zurĂŒck in das FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten-Studio.

Brigitte Neichl
Vielen Dank, liebe Karin und schönen Urlaub! TschĂŒss und bis zum nĂ€chsten Mal!

Karin Elise Sturm
Pfiat euch und bis zum nÀchsten Mal! [00:24:43]

Fotos: Karin Elise Sturm
Plan: wien.gv.at

Interview mit Anton Fellinger in voller LĂ€nge

Interview mit Anton Fellinger in voller LĂ€nge

Was tut sich im Museum?

Maurizio
Das „Tschocherl“ kannte ich schon. Interessant, was Markus Bittner zu erzĂ€hlen hat. Von Anton Fellinger, dem Blumen-Revoluzzer, habe ich bis jetzt noch nichts gehört. Die Idee der Outdoor-Blumenkissen ist – fast möchte ich sagen – faszinierend.

Faszinierend.

Brigitte
Ja, da habt ihr recht, Spock und Du.


Nur zur Info: Ich habe auch noch mit Anton Fellinger gesprochen. Alle Interviews finden Sie auch auf unserem YouTube-Kanal.

Das 2. Interview mit Anton Fellinger

(via Telefon, daher ist die QualitÀt nicht sehr gut.)

Herr Fellinger erzĂ€hlt dabei, dass er seit ĂŒber zehn Jahren Mitglied des Beschwerdechors ist. Und er wĂŒnscht sich, dass Reaktionen auf sein Guerilla Gardening-Projekt an das Bezirksmuseum gehen. Wir werden die RĂŒckmeldungen dann an ihn weiterleiten.

Was halten Sie von dieser Aktion? Haben Sie Ideen fĂŒr weitere Standorte? Brauchen Sie Tipps fĂŒr eigene Projekte? Schreiben Sie uns unter
presse@bm15.at


Maurizio, wie geht es im Museum weiter? Zusammengefasst könnte man vielleicht sagen, es geht was weiter, aber nur langsam.

Maurizio
So ist es, liebe Brigitte. Es fehlen noch einige Kleinigkeiten. Und erst wenn das erledigt ist, können wir mit unseren Reinigungsarbeiten und der Wiedereinrichtung der Ausstellung beginnen. Das wird ĂŒber den Sommer geschehen.

Öffnen werden wir dann erst im Herbst und zwar voraussichtlich ab Montag, dem 6. September 2021 von 17 Uhr bis 19 Uhr.

Brigitte
Damit Sie uns nicht ganz vergessen, bis dahin, laden wir Sie sehr herzlich auf unseren YouTube-Kanal, unseren Blog WIENfĂŒnfzehn, auf unsere Social Media-KanĂ€le und zu unserem Podcasts ein.

Maurizio
Und wenn Sie Fragen zur faszinierenden Bezirksgeschichte haben, können Sie uns diese gern per Mail unter office@bm15.at zukommen lassen. Unser Kollege Thomas Reithmayer wird sich in bewĂ€hrter Weise darum kĂŒmmern.

Online-Angebote

Maurizio
Liebe Brigitte, haben wir im Juni und sonst auch noch Online-Angebote?

Brigitte
Ja, das haben wir! Wie immer am 15. des Monats laden wir Sie ab 19 Uhr zu unserer [ONLINE] Podcast-Party ein.

ONLINE Podcast-Party

Ab 18.6., 17:30 Uhr, können Sie den Vortrag vom Franz Linsbauer ĂŒber „Schwenders Colosseum“ auf unserem YouTube-Kanal ansehen.

Lieber Maurizio, es war wieder sehr schön, diese Podcast-Folge mit Dir zu moderieren. Wir kommen jetzt auch schon zum Ende der heutigen Folge, die wir – wie ich fĂŒrchte – wieder etwas ĂŒberzogen haben.

Maurizio
Das liegt ganz sicher an der faszinierenden Bezirksgeschichte.

Faszinierend.

Wie geht es weiter?

Maurizio
Mister Spock gefĂ€llt unser Podcast offensichtlich auch sehr gut. Worum wird es in der nĂ€chsten Folge von FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten gehen, Brigitte?

Brigitte
Im Juli spreche ich mit Frau Eder-Jenuzi, der Leiterin des BeschĂ€ftigungsprojekts ArbeitsRaum, das sich in der Mariahilfer Straße 217 befindet.

Dieses Gemeinschaftsprojekt von Caritas Wien und Volkshilfe Wien unterstĂŒtzt arbeitslos gemeldete Menschen zwischen 18 und 24 Jahren dabei, durch einen stufenweisen Einstieg in eine berufliche TĂ€tigkeit einen Folge-Arbeitsplatz oder eine sinnvolle Weiterbildung zu finden.

Maurizio
Das klingt ja sehr interessant! Gut, dass wir so eine wichtige und sinnvolle Einrichtung bei uns im Bezirk haben.

Brigitte
Ja, das finde ich auch.
Lieber Maurizio, wie immer vielen Dank fĂŒr deine UnterstĂŒtzung und bis zum nĂ€chsten Mal!

Maurizio
Bis zum nÀchsten Mal! Ciao, Brigitte.

Rudolfsheim-FĂŒnfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Ja, liebe Hörerin, lieber Hörer, Rudolfsheim-FĂŒnfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Wenn Sie ihr Wissen ĂŒber die Geschichte des 15. Bezirks erweitern möchten.

Wenn Sie kulturelle und gesellschaftspolitische Themen schÀtzen.

Wenn Sie gespannt auf interessante Menschen und Themen aus Vergangenheit und Gegenwart im 15. Bezirk sind.

Dann sind Sie bei uns richtig!

Besuchen Sie unsere Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum, verfolgen Sie unsere AktivitĂ€ten auf unserer Webseite, unserem Blog, unserem YouTube-Kanal und auf FacebookInstagram & Co. Infos und Links, finden Sie in den Shownotes.

Wir sind auch gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen.

Ich freue mich auf die nĂ€chsten spannenden 15 Minuten bei FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten und verabschiede mich mit der anregende Musik von Nigora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.

Auf Wiederhören!

Ich wĂŒnsche Ihnen einen wunderschönen Tag!

Ihre Brigitte Neichl.

Outro



Hier unsere neuesten BlogbeitrĂ€ge zum Reinschmökern 😉

Jeden Montag finden Sie bei uns abwechselnd folgende Rubriken:

„Bild des Monats“
historische Schmankerln aus unserem Sammlungsbestand

„Bezirks(Museums)News & Oldies“
Neuigkeiten aus Gegenwart & Vergangenheit aus dem 15. Bezirk & dem Bezirksmuseum

„History & Crime“
Historische KriminalfÀlle auf dem Gebiet des heutigen 15. Bezirks um 1900.

„Zitat des Monats“
Aussagen berĂŒhmter Persönlichkeiten (aus dem 15. Bezirk) u.a. zu den Themen „Zeit“, „Geschichte“, „Vergangenheit“, etc.

Jeden Donnerstag erwarten Sie abwechselnd folgende BeitrÀge:

„FAQ15“ 
„Renovierte“ (refurbde) BeitrĂ€ge aus der Rubrik „Rubrik â€žFAQ15“

„Es war einmal“
Spannende Rudolfsheim-FĂŒnfhauser Vorort-Geschichte(n)

Kennen Sie schon unseren Podcast „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“?

Seit Februar 2019 berichten wir ĂŒber interessante Menschen und Themen aus Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

Hören Sie doch mal rein 😉

#040 imgraetzl.at – UnterstĂŒtzung und Vernetzung FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten

  1. #040 imgraetzl.at – UnterstĂŒtzung und Vernetzung
  2. #039 Vergangenheit und Zukunft in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus
  3. #038 Darf's ein bisserl Crime sein?

Information – UnterstĂŒtzung – Events

Das Team des Bezirksmuseums Rudolfsheim-FĂŒnfhaus unterstĂŒtzt Menschen dabei, ihr Wissen ĂŒber die Geschichte des 15. Bezirks zu erweitern und sich ĂŒber kulturelle und gesellschaftspolitische Themen zu informieren.

Das Museum nimmt auch seine Aufgabe als Kultur-Drehscheibe des Bezirks wahr und fördert die Begegnung und Vernetzung der BewohnerInnen durch Veranstaltungen und auch durch den Kultur-Podcast „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ .

Der Eintritt ist frei. Alle MitarbeiterInnen sind ehrenamtlich tĂ€tig.

Sie möchten regelmĂ€ĂŸig ĂŒber die AktivitĂ€ten des Museums informiert werden? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!

Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bezirksmuseum Rudolfsheim-FĂŒnfhaus
Rosinagasse 4
1150 Wien
Mail: office@bm15.at
Web: www.museum15.at

Öffnungszeiten
Mo: 17.00-19.00
Fr: 15.30-17.30
(an Feiertagen, schulfreien Tagen und im Juli & August geschlossen)

#viellosimmuseum
#WIENfĂŒnfzehn
#dasVeranstaltungsmuseum
#mansiehtsichimmuseum

6 Kommentare zu „🎧 Die Faszination der Bezirksgeschichte

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