🎧 GrĂ€tzelheld*innen braucht der Bezirk! Teil 2

Interview mit Claudia Schell, Margit Lausecker, Sylvia Kostenzer & Stefanie Lichtwitz

Episode #020

In der 20. Folge von „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ – im Zeichen der Corona-Krise – erfahren Sie mehr ĂŒber das Projekt „GrĂ€tzelheld*innen“ der Gebietsbetreuung Stadterneuerung. Drei dieser Heldinnen aus Rudolfsheim-FĂŒnfhaus sind zu Gast. Brigitte Neichl – Host dieses Podcasts – wurde fĂŒr ihre ehrenamtliche TĂ€tigkeit im Bezirksmuseum ebenfalls zur GrĂ€tzelheldin gekĂŒrt.

Co-Moderator dieser Podcast-Folge ist Maurizio Giorgi.

Weitere Inhalte:

  • 1 ONLINE-Veranstaltungstipp
  • Ausblick auf die nĂ€chste Folge

Teil 1 können Sie in Folge #019 mitverfolgen.

Mehr Infos auf www.museum15.at/podcast


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GrÀtzelheld*innen braucht der Bezirk! Teil 2

Transkript der Podcast-Episode:

Intro

Maurizio
Heut feiern wir ein kleines JubilÀum.

Brigitte
Welches denn, Maurizio?

Maurizio
Na, heute haben wir doch die 20. Folge.

Brigitte
Ah ja stimmt! Du weißt ja, ich hab’s nicht so mit den Zahlen.

20 Folgen, Wahnsinn!

Maurizio
Dann wĂŒnschen wir uns jetzt einfach virtuell alles Gute.

Brigitte
Danke! Vielen Dank fĂŒr Deine UnterstĂŒtzung, Maurizio! Und vielen Dank auch an Sie liebe Hörerin, lieber Hörer!

Hallo und herzlich willkommen zur 20. Folge von FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten.

Mein Name ist Brigitte Neichl. Schön, dass Sie wieder eingeschaltet haben und bei dieser Episode dabei sind.

Die heutige Folge gestalte ich wieder in bewÀhrter Weise gemeinsam mit meinem Kollegen Maurizio Giorgi.

Maurizio
Heut gibt’s ja den zweiten Teil der GrĂ€tzelheld*innen-Folge. Stimmt’s Brigitte?

Brigitte
Ja genau. Heute gibt’s noch jede Menge spannender Infos. Wenn Sie erst jetzt einsteigen – in Folge 19 gibt’s den ersten Teil.

Kann’s losgehen, Maurizio?

Maurizio
Ich bin bereit!

Interview

Claudia Schell
Jetzt haben wir die Margit, die Silvia und die Stefanie gehört und so wie Du am Anfang gesagt hast, liebe Brigitte, auch Du bist ja ausgewÀhlt worden, nominiert worden als GrÀtzelheldin. Und jetzt darf ich auch Dich bitten, dass Du kurz ein bisschen beschreibst, warum bist Du unsere GrÀtzelheldin?

Brigitte Neichl
Ja, weil ihr mich ausgewĂ€hlt habt. DafĂŒr bedanke ich mich und da freue ich mich auch sehr darĂŒber. Und ich glaube, es hat ein bisschen was damit zu tun, dass ich seit 25 Jahren ehrenamtlich im Bezirksmuseum tĂ€tig bin. Könnte sein (lacht).

Claudia Schell
Genau, richtig!

Brigitte Neichl
In dieser Zeit habe ich sehr viele Projekte begonnen. Sehr viel mit Kindern gemacht. Es gibt das Projekt KinderKulturtreffpunkt 15, wo es immer wieder Aktionen fĂŒr Kinder gibt. Eine Kinder-Festwoche z.b. und auch interaktive Workshops mit Volksschulklassen. Oder jetzt gerade habe ich auch im Projekt mit der Volksschule Friedrichsplatz. Das ist jetzt auch ein bisschen schwierig, das jetzt weiterzufĂŒhren. Aber wir haben da auch Ideen, wie wir das gestalten. Die Lehrerin ist ja in Kontakt mit den Kindern zu Hause und da werden wir schauen, dass wir da so kleine Aufgaben an die Kinder geben. Wir hatten fĂŒnf Termine geplant, drei haben wir durchfĂŒhren können, das heißt, da haben wir Material und den Rest versuchen wir jetzt einfach zu improvisieren.

Das ist jetzt gleich die Antwort, wie das jetzt mit Corona ist.

Ansonsten haben wir sehr viele Veranstaltungen, hatten muss man jetzt dazu sagen, derzeit ist ja gesperrt. Auch unsere Sonderausstellung, wo wir sehr viel Arbeit und MĂŒhe reingesteckt haben und die wir gerne gezeigt hĂ€tten – zu Kinos, Theater und VarietĂ©s in 15. Bezirk – die konnte nicht eröffnet werden. An dem Tag hat quasi diese Sperre begonnen. Aber es wird ja auch einmal eine Zeit nach Corona geben, man wird sie dann live sehen können, aber bis dahin haben wir eine Online oder eine virtuelle FĂŒhrung habe ich gemacht.

Genau, am Tag der Eröffnung war ich doch dort, aber alleine und hab durch die Ausstellung gefĂŒhrt und habe das dann auf den Social-Media-Plattformen verbreitet.

Virtuelle Eröffnung der Sonderausstellung „Kino. Theater. VarietĂ© in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus“

Dann – habe ich vorher auch schon erzĂ€hlt – planen wir einen ONLINE Vortrag, einen ersten, um mal zu schauen, ob wir das so wie jetzt wir hier uns treffen, dass wir das auch schaffen mit mehreren Leuten, die einem Vortragenden zuhören.

Wir versuchen, ein Ort zu sein, wo man sich treffen kann, wo man auch Ideen schmieden kann, wo man Projekte entwickeln kann.

Ja, was mache ich noch? Weil da Kleidertausch-Party gefallen ist. Das haben wir auch. Wir haben ganz viele Sonderveranstaltungen, SpaziergĂ€nge, Kultur-SpaziergĂ€nge, eine open mic night – das sind jetzt alles Dinge, die halt derzeit leider nicht stattfinden können, aber es wird wieder kommen. Ja und so versuchen wir einfach, unserer Aufgabe als Kultur-Drehscheibe im Bezirk gerecht zu werden, also einfach ein Ort zu sein, wo man sich treffen kann, wo man auch Ideen schmieden kann, wo man Projekte entwickeln kann.

Ja, den Podcast habe ich noch vergessen. Genau, deshalb sitzen wir ja jetzt auch hier, vor unseren GerÀten zu Hause und sprechen miteinander.

[00:04:43] Seit Februar 2019 haben wir auch einen eigenen Podcast. Der heißt FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten. Das Thema ist: interessante Menschen und Themen aus Rudolfsheim-FĂŒnfhaus aus Vergangenheit und Gegenwart. [00:04:58]

Quasi die Klammer, die das jetzt auch zusammenhÀlt, wo wir jetzt wieder hier gelandet sind, wo wir sind, bei unserem Podcast.

Claudia Schell
Danke Brigitte! Und ich darf nochmal auch sagen an alle Heldinnen – die jetzt hier vertretend bei diesem Podcast sind – auch noch mal ein ganz, ganz herzliches Dankeschön!

Brigitte Neichl
Ja danke fĂŒr die Idee, können wir sagen. Es ist gut, dass die Menschen erfahren, was sich so tut im Bezirk und dass es sehr, sehr viele Einzelpersonen, aber auch Teams oder eben auch Organisationen gibt, die sich darum bemĂŒhen, dass wir alle es besser haben. Ihr habt da ja mal so eine eine Idee entwickelt, wie man das auch vor den Vorhang holen kann.

Claudia Schell
Und ich glaube jetzt gerade auch in Zeiten wie diesen und dieser speziellen Zeit, sehen wir auch, wie bei ganz vielen Menschen, noch so viel Engagement wĂ€chst und sich einzusetzen fĂŒr andere. Und ich glaub, dass wir da auch einen schönen Start auch gemacht haben, wie es das noch gar nicht gab und jetzt mit einfach auch noch anderen Leute mehr aufzeigt, dass nicht immer alles selbstverstĂ€ndlich ist.

Brigitte Neichl
Gut, dann kommen wir zur 3. Frage und die hat bei meinem Podcast immer speziell mit dem 15. Bezirk zu tun. Jetzt haben wir ja natĂŒrlich schon sehr viel ĂŒber den 15. gesprochen, aber vielleicht machen wir noch eine Abschlussrunde, wo wir alle folgendes beantworten –  ist auch zum Teil schon gefallen – Was macht denn 15. Bezirk einzigartig, toll auch und gerade angesichts der derzeitigen Krise? Also das hast Du ja schon ein bisschen angesprochen, Claudia. Welche speziellen Herausforderungen gab und gibt es – also jetzt nicht nur coronaspezifisch, sondern prinzipiell. Und wie geht es mit unseren AktivitĂ€ten weiter – nach Corona? [00:06:34]

Magst Du wieder beginnen, Margit?

Margit Lausecker
Ja gerne, danke, Brigitte. Also, wir jetzt eh schon von allen gehört haben, ist Rudolfsheim-FĂŒnfhaus ein sehr, sehr sehr bunter lebenswerter und vielfĂ€ltiger Bezirk. Wir haben ja erwĂ€hnt, dass die Fairplay-Teams heuer ihr zehnjĂ€hriges JubilĂ€um – wienweites 10-jĂ€hriges Jahres-JubilĂ€um feiern.

Wir im 15. Bezirk waren das erste ganzjÀhrige Fairplay-Team und ich glaub, das ist ganz genau auch, was unseren Bezirk ausmacht.

Es gibt eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen den EntscheidungstrĂ€ger*innen und allen voran der Bezirksvorstehung und dem Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal, die eigentlich immer ein offenes Ohr fĂŒr die Anliegen der Bezirks-Bevölkerung haben und außerdem – wie wir jetzt sehen – sind alle wichtigen Institutionen, Vereine und Akteurinnen im Bezirk so intensiv miteinander vernetzt, und es werden so viele Entscheidungen getroffen, die fĂŒr die Menschen im Bezirk gut sind und denen zugute kommen. Und die sie in weiterer Folge auch wegweisend fĂŒr die Stadt Wien entwickeln.

Und das braucht es auch, weil wir haben nach wie vor auch im Bezirk viele Menschen, die UnterstĂŒtzung brauchen und Ansprache in vielen, vielen Lebensbereichen. Und wir rechnen damit, dass es nach der Corona-Krise sicherlich mehr sein werden. Danke. [00:07:59]

Brigitte Neichl
Danke auch, ja.

Sylvia Kostenzer
Also, ich nehme den 15. Bezirk deswegen besonders wahr, weil er ja auch – wie wir wissen – der Ă€rmste Bezirk ist oder einer der Ă€rmsten Bezirke. Und auch einer der jĂŒngsten Bezirke. Und arm macht auch oft sehr kreativ. Und bzw. ja strukturell der 15. ein Arbeiterbezirk, ein klassischer Arbeiterbezirk. Und man hat einfach auch frĂŒher nicht so viel Geld gehabt im 15., den öffentlichen Raum zu gestalten, um ihn zu pflegen oder große Parks anzulegen. Also bis auf den Auer-Welsbachpark, gibt es keine klassischen alten Park, große FreirĂ€ume. Und das nehme ich als positiv wahr. Da gibt es einfach viel Nachholbedarf, viel Potenzial, viel engagierte BĂŒrger*innen, aktive BĂŒrger*innen, glaub ich auch, BewohnerInnen.

Und schön ist auch im 15. Bezirk finde ich auch, dass nicht nur die Bewohner*innen besonders aktiv sind, sondern auch die Bezirkspolitik. Das nehm ich schon auch sehr deutlich wahr, dass hier viel Umsetzungsbereitschaft von Seiten des Bezirks ist. Es gibt ganz viele so – man nennt es glaub ich so – bottom-up Projekte also, wo wirklich die BĂŒrger*innen was initiieren. Und der Ball dann aber aufgenommen wird und wirklich Dinge umgesetzt werden. Also nicht nur unser Platz. Es gibt noch viele andere Beispiele. Und – ich kenn mich jetzt in den anderen Bezirken nicht so aus – aber ich glaub, das zeichnet den 15. auch aus.

Brigitte Neichl
Und wie wird es bei euch weitergehen, nach Corona?

Stefanie Lichtwitz
Wir wollen auf jeden Fall unsere „Nimm Platz – FreiluftkĂŒche“ dann ins Leben rufen, die wir ja jetzt vorbereiten.

Das ist ja eben jetzt der Anlass. Das ist ja auch, was den 15. auszeichnet, dass er so wahnsinnig heterogen ist. Ich glaub, das ist ganz ungewöhnlich. Weil ursĂ€chlich ist er ein gĂŒnstiger Bezirk, deshalb ist hier der Anteil an Zuwanderung sehr hoch. Inzwischen siedeln sich aber jetzt auch KĂŒnstler und Mittelstandsfamilien jetzt an. Es wird irgendwie noch bunter.

Und wir haben das GefĂŒhl, jetzt braucht es einfach einen starken Input, diese Bevölkerungsschichten auch zusammenzubringen. Nachdem es eben wenig PlĂ€tze und Parks gibt, glauben wir, dass unser Projekt da ein ganz guter Anlass sein könnte, einfach diese Verbindungen zu knĂŒpfen und diesen kulturellen Reichtum dann auch leben zu können.

Brigitte Neichl
Unsere neue GrĂ€tzel-Korrespondentin hat ja gesagt, der Bezirk erinnert sie an das East Village von New York, darum hat die vorvorige Podcast-Folge auch so geheißen: Das East Village von Wien.

Alle
West Village eigentlich.

Brigitte Neichl
Das hört sich halt nicht so cool an.

Wie geht’s mit der Gebietsbetreuung weiter? Was gefĂ€llt euch?

Claudia Schell
Ja, ich kann mich all dem nur anschließen, was schon genannt worden ist. Der Bezirk – ist es ein spannender Bezirk. DiversitĂ€t – Die Menschen, die hier wohnen, leben und ganz viel machen und auch die Bezirkspolitik. Was mir jetzt noch wichtig ist, zu sagen, wie geht’s mit uns, mit dem Projekt und unseren AktivitĂ€ten weiter:

Wir haben noch ganz viel vor mit unseren GrĂ€tzelheld*innen und zwar sie zu prĂ€sentieren und gebĂŒhrend zu feiern. Es wird einen Spaziergang geben durch das GrĂ€tzel – bei dem besondere Stationen, Aktionen und unsere Held*innen prĂ€sentiert werden. Es wird eine Outdoor-Ausstellung geben in vier Parks, die einige Wochen hĂ€ngen wird. Wir werden bei uns im StadtteilbĂŒro in der Sechshauserstraße auch eine Vernissage eröffnen. Die wird  auch einige Wochen bei uns im BĂŒro zu sehen sein – mit den Held*innen, um sie vorzustellen. Auch einen kurzen Abschnitt noch einmal – Was haben sie gemacht – aufzuzeigen. Es wird eine Diskussionsrunde geben mit Vertreter*innen aus unterschiedlichen Bereichen zum Thema Zivilgesellschaft, Nachbarschaft, Ehrenamt und Beteiligung.

Ja, der Termin dieser Veranstaltungsreihe war ursprĂŒnglich geplant fĂŒr Mai. Aufgrund der aktuellen Situation hoffen wir, dass wir – wir sind jetzt noch zuversichtlich – wir hoffen, dass wir noch – vor dem Sommer prĂ€sentieren können und damit starten können.

Also unbedingt bitte dranbleiben. Informationen gibt’s – wie gesagt – auf unserer Webseite www.gbstern.at  oder ĂŒber den Newsletter oder einfach bei uns anrufen. Weil, das habe ich vorhin vergessen zu sagen, wir sind natĂŒrlich auch jetzt alle erreichbar. Ganz normal zu unserem Öffnungszeiten, 14.00-18.00, telefonisch und per Mail. Danke schön.

Brigitte, sagts Du uns auch noch, was ist fĂŒr Dich das Besondere, das Einzigartige, das spannende am 15. Bezirk? [00:12:15]

Das ist das Besonderes fĂŒr mich, dass man das GefĂŒhl hat, hier (im 15. Bezirk) kann man noch was verĂ€ndern, verbessern, sich beteiligen. (Brigitte Neichl)

Brigitte Neichl
Also ihr habt es jetzt eh schon genannt. Das ist genau dieses Bunte, dieses VielfĂ€ltige und dass man das GefĂŒhl hat, man kann hier noch was machen. Es ist nicht alles schon fertig und fix, und alle machen das, was sie immer schon machen und es gibt keinen Spielraum. Das ist das Besonderes fĂŒr mich, dass man das GefĂŒhl hat, hier kann man noch was verĂ€ndern, verbessern, sich beteiligen.

Und wie es weitergeht bei uns: Also wir werden – sobald die Sperren wieder aufgehoben sind – werden wir halt wieder öffnen, werden auch versuchen, Veranstaltungen zu machen. Wobei ich glaube, dass das halt eine Weile dauern wird, bis die Menschen wieder den Mut finden, so in den grĂ¶ĂŸeren Ansammlungen zusammen zu sein. Es ist es ja doch eine Verunsicherung da.

Aber wir haben jetzt eben unser zweites Standbein – das virtuelle. Das haben wir ja immer schon ein bisschen gehabt – mehr als andere Bezirksmuseen – und das werden wir jetzt einfach ausbauen und werden schauen, dass wir das vielleicht auch gleichwertig mit den live vor Ort Veranstaltungen verankerten.

Wir werden das natĂŒrlich alles verlinken, alle eure Webseiten, eure Kontaktdaten.

Jetzt bedanke ich mich sehr herzlich, dass ihr dabei wart, bei diesem Experiment, bei dieser Premiere von einer Podcast-Aufnahme von einem Podcast-Interview nicht vor Ort, nicht live, sondern ĂŒbers Internet. Ich glaube, es ist ganz gut gelungen, war schon sehr gut und es war vor allem sehr authentisch und wir haben ja was zu sagen, und wir haben was geschaffen, und getan und das haben wir doch prĂ€sentiert. Und ich glaube, dass das auch so rĂŒberkommen wird dann in der Endfassung der Folge.

Alle
Ja vielen Dank! Super! War sehr spannend! Lasst es euch allen gut gehen! Bin schon gespannt! Tschau! Alles Gute, bleibt’s gesund! Ja, ihr auch! Passt auf auf euch! TschĂŒĂŸ! Tschau!


Interview Ende

Was tut sich im Bezirk / im Museum?

Maurizio
Na, Du GrÀtzelheldin, Du, wie sieht es denn aus mit unserem Online-Standbein.

Brigitte
Selber Held (lacht)!

Na ja, Du weißt ja, dass wir am 17.04. unsere erste ONLINE open mic night ĂŒber ZOOM angeboten haben.

Maurizio
Ja, das war cool! Ich durfte ja auch moderieren. Wir hatten wirklich spannende Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wenn wir Sie jetzt neugierig gemacht haben. [00:14:38]

Sie können eine Aufzeichnung der open mic night ansehen. Den Link finden Sie im Blogartikel zu dieser Podcast-Folge.

1. ONLINE-Vortrag: Vorstellung des Podcasts „urbekannt“

Veranstaltungstipp

Maurizio
Und heute am 24.04. gibt es ja gleich den nÀchsten ONLINE-Vortrag.

Brigitte
Ja genau! Um 17:30 Uhr spricht Anton Tantner ĂŒber „Wien zur Zeit Maria Theresias“.

Maurizio
Unsere GrÀtzelkorrespondentin ist heut nicht hier?

Brigitte
Nein! Karin ist erst wieder in unserer nÀchsten Folge dabei, die am 15. Mai erscheint. [00:15:15]

Wie geht’s weiter?

Maurizio
Worum wird’s da gehen, Brigitte?

Brigitte
Das wird dich sehr freuen, Maurizio, Michaela und Jimmy werden zu Gast sein. Die kennst du ja schon vom letzten Mal.

Maurizio
Waren das die mit den lustigen QuarantÀnegedichten?

Brigitte
Genau die!

Maurizio
Da freue ich mich aber diesmal schon besonders! Ich bin gespannt, was die sonst noch so alles Kreatives machen.

Brigitte
Ich habe Dir wieder eine kleine Überraschung mitgebracht. Hör mal!

QuarantÀnegedichte

Hallo, wir sind Michaela und Jimmy. Wir haben wieder Gedichte mitgebracht aus dem 15., fĂŒr den 15.

Ich gehe zum Bezirksmuseum,
brauch Bewegung, sitz nÀmlich sonst
nur ewig und furchtbar untÀtig rum.
Es ist die TĂŒr verschlossen, ich fĂŒhle mich dĂ€mlich dumm.
Die Hand, ich spĂŒre sie pochen auf der Suche nach BestĂ€tigung.
Die Klinke: KĂŒhl und trocken, auch der Seiteneingang ist daneben zu.
Ich wĂŒrg an einem Knochen, fĂŒhl‘ mich wie ein SchĂ€ferhund:
Ich gehe weiter in die Gasgasse,
trage brav Maske
ĂŒber meinem trĂ€gen Mund.
Plötzlich bin ich baff, es liegt von mir ein fabelhafter Platz, hey!
Und er lÀdt mich ein: Nimm Platz!
Denn die Kraft, die da hier wachst,
bricht hart die Art sich grad ja nicht zu treffen
und sie macht: Das Leben bunt.



Du suchst den roten Faden? Klasse,
versuch’s mal in der Jadengasse.


WĂ€hrend ich mit der Hanne quatsche
in der Tannengasse beobachten wir die kranke Pranke
einer Wanderkatze.
Sie ist schon gefangen lange
in einer großen Kanne, prangert
das Leben an. Es klangen
und bangten da noch mehr Wanderkatzen.
Wir horchen den verzweifelten Mieze-Chor
Mit unseren vorbeigehenden Schmiegeohren
und verweilen dann leise
vor den noch lebenden Meisen.
Die heiser
weinende Wanderkatzen
meiden.

Maurizio
Wieder sehr gelungen! Rudolfsheim-FĂŒnfhaus hat viel kreatives Potential.

Rudolfsheim-FĂŒnfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Ja, liebe Hörerinnen und Hörer, Rudolfsheim-FĂŒnfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Ich freue mich auf die nĂ€chsten spannenden 15 Minuten bei FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten und verabschiede mich mit der anregende Musik von Nigora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.

Auf Wiederhören!

Ich wĂŒnsche Ihnen einen wunderschönen Tag!

Ihre Brigitte Neichl.

Outro



Schau mal! Ich was Interessantes auf WIENfĂŒnfzehn entdeckt!

Hier unsere neuesten BlogbeitrĂ€ge zum Reinschmökern 😉

Jeden Montag finden Sie bei uns abwechselnd folgende Rubriken:

„Bild des Monats“
historische Schmankerln aus unserem Sammlungsbestand

„Bezirks(Museums)News“
Neuigkeiten aus dem 15. Bezirk & dem Bezirksmuseum

„History & Crime“
Historische KriminalfÀlle auf dem Gebiet des heutigen 15. Bezirks um 1900.

„Zitat des Monats“
Aussagen berĂŒhmter Persönlichkeiten (aus dem 15. Bezirk) u.a. zu den Themen „Zeit“, „Geschichte“, „Vergangenheit“, etc.

Jeden Donnerstag erfahren Sie in unserer Rubrik „FAQ15“ Wissenswertes aus Vergangenheit und Gegenwart von Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

Kennen Sie schon unseren Podcast „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“?

Seit Februar 2019 berichten wir ĂŒber interessante Menschen und Themen aus Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

Hören Sie doch mal rein 😉

Information – UnterstĂŒtzung – Events

Das Team des Bezirksmuseums Rudolfsheim-FĂŒnfhaus unterstĂŒtzt Menschen dabei, ihr Wissen ĂŒber die Geschichte des 15. Bezirks zu erweitern und sich ĂŒber kulturelle und gesellschaftspolitische Themen zu informieren.

Das Museum nimmt auch seine Aufgabe als Kultur-Drehscheibe des Bezirks wahr und fördert die Begegnung und Vernetzung der BewohnerInnen durch Veranstaltungen und auch durch den Kultur-Podcast „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ .

Der Eintritt ist frei. Alle MitarbeiterInnen sind ehrenamtlich tĂ€tig.

Sie möchten regelmĂ€ĂŸig ĂŒber die AktivitĂ€ten des Museums informiert werden? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!

Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bezirksmuseum Rudolfsheim-FĂŒnfhaus
Rosinagasse 4
1150 Wien
Mail: office@bm15.at
Web: www.museum15.at

Öffnungszeiten
Mo: 17.00-19.00
Fr: 15.30-17.30
(an Feiertagen, schulfreien Tagen und im Juli & August geschlossen)

#viellosimmuseum
#WIENfĂŒnfzehn
#dasVeranstaltungsmuseum
#mansiehtsichimmuseum

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