🎧 Kobolde und Zwerge in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus

Interview mit Michaela und Jimmy

Episode #021

In der 21. Folge von „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ – immer noch im Corona-Modus – erfahren Sie mehr ĂŒber das KĂŒnstler*innen-Duo Michaela und Jimmy. Die beiden schreiben Kinderlieder und sammeln seit der Corona-Krise sogenannte QuarantĂ€negedichte. Der Beginn ihrer Zusammenarbeit fand im 15. Bezirk statt und auch sonst haben die beiden vielfĂ€ltige BezĂŒge zu Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

Co-Moderator dieser Podcast-Folge ist Maurizio Giorgi. Ebenfalls mit dabei ist wieder GrĂ€tzelkorrespondentin Karin Elise Sturm.

Ein Veranstaltungstipp und ein Ausblick auf die nÀchste Folge runden diese Episode ab.

Mehr Infos auf www.museum15.at/podcast


Die Podcast-Episode zum Artikel

Podcast kostenlos abonnieren via iTunes (Apple), Google (Android), Spotify, YouTube, Soundcloud, Stitcher oder RSS Feed! Sie können auch in Ihrer bevorzugten Musik- bzw. Podcast-App einfach nach „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ suchen.

Ebenso können Sie die Podcast-Folgen bequem (und ohne zusÀtzliche App) auf unserer Website anhören.

„FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ auf
Facebook
Twitter
Instagram

Newsletter


Links dieser Podcast-Folge

#040 imgraetzl.at – UnterstĂŒtzung und Vernetzung FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten

#021 Kobolde und Zwerge – Interview mit Michaela und Jimmy

Transkript der Podcast-Episode:

Intro

Hallo und herzlich willkommen zur 21. Folge von FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten.

Mein Name ist Brigitte Neichl. Schön, dass Sie wieder eingeschaltet haben und bei dieser Episode dabei sind. Heute melde ich mich wieder aus dem Homeoffice und virtuell zugeschaltet ist mein Kollege und Co-Moderator Maurizio Giorgi. Hallo Maurizio!

Maurizio
Hallo Brigitte!

Brigitte
Und ebenfalls virtuell heute dabei ist unsere GrÀtzelkorrespondentin Karin Elise Sturm. Hallo Karin!

Karin
Hallo ihr beiden, schön euch zu hören.

Brigitte
Ich wĂŒrde vorschlagen, wir legen gleich los mit unserem heutigen Interview und danach sprechen wir darĂŒber, wie es im Bezirksmuseum weitergeht und was sich in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus tut.

Maurizio
Ich bin bereit!

Karin
Ja, legen wir los!

Interview mit Michaela und Jimmy

Brigitte
Wenn Sie die beiden letzten Episoden von April mitverfolgt haben, kennen Sie meine heutigen GÀste schon ein wenig. Es sind Michaela und Jimmy. Die beiden haben uns Reime als Audiodatei geschickt, die im Zuge der derzeitigen Corona-Krise entstanden sind, sogenannte QuarantÀnegedichte.

Falls Sie die beiden Folgen versÀumt haben, hören Sie gerne mal hinein. Es ist die Nummer 19 und 20.

Diese QuarantĂ€negedichte sind aber nicht das einzige, was die beiden machen. Michaela und Jimmy schreiben Kinderlieder. Eines dieser Lieder hat der heutigen Podcast-Folge auch den Namen gegeben. In „Kobolde und Zwerge“ gehen Sie dem Mysterium verschwindender Schokolade auf den Grund. Den Link zu diesem Musikvideo finden Sie in den Shownotes.

Kobolde und Zwerge: Michaela und Jimmy

In ihren Liedern plappern und trĂ€llern sie mit schwungvoller Energie, was Ihnen einfĂ€llt und Spaß macht. Mal geben sie den Ton an, mal sind sie zurĂŒckhaltend erzĂ€hlerisch. Sowohl Heiterkeit als auch Ärger und Nachdenklichkeit sind in ihren Liedern erlaubt. [00:02:32]

Hallo ihr beiden, herzlich willkommen bei mir im Podcast. Ein wenig habe ich ja jetzt schon von euch erzĂ€hlt, aber stellt euch gerne selbst meinen Hörerinnen und Hörern vor. Seit wann seid ihr schon kĂŒnstlerisch tĂ€tig? Wie seid ihr auf die Idee gekommen? Macht ihr das hauptberuflich? Welche Projekte habt ihr schon umgesetzt? Das sind jetzt sehr viele Fragen, aber die gehören alle so quasi in meinen ersten Block hinein. Und als Zusatzfrage: Wie wirkt sich die derzeitige Situation mit der Corona-Krise auf eure kĂŒnstlerische TĂ€tigkeit aus?

Michael und Jimmy
Hallo! TatsĂ€chlich machen wir seit etwa eineinhalb Jahren gemeinsam Musik. Und um dem Weg dahin zu beschreiben, muss man bisschen ausholen eigentlich. Ja, ich hab nĂ€mlich mit der KĂŒnstlerin Lea Abendstein eine mobile Kunstwerkstatt ins Leben gerufen, vor ein paar Jahren. Und wir waren dann regelmĂ€ĂŸig im Auer Welsbach-Park und haben mit dieser mobilen Werkstatt Leute eingeladen, kĂŒnstlerische aktiv zu werden. Da war der Jimmy dann auch einmal dabei und hat uns musikalisch begleitet mit der Gitarre.

Und wĂ€hrend dort aus Ton gerade eine Burg geformt wurde, saß ich daneben und hab eigentlich so aufgeschnappt, was gerade aktiv passiert ist bei den Kindern und habe das immer gleich in eine Zeile verpackt und daraus ist eigentlich die Skizze unseres Liedes der Ritterburg entstanden. Kurz darauf ist dann bei der Michaela eingebrochen worden. Da haben die Kobolde meine Schokolade gestohlen. Und so hat es dann mit den Kobolden begonnen. Genau. Und seitdem toben wir uns da ein bisschen aus. [00:04:18]

Brigitte
Das heißt, der Startschuss war im 15.?

Michaela und Jimmy
TatsÀchlich, ja.

Brigitte
Das wusste ich gar nicht. Sehr schön.

Michaela und Jimmy
Ja, wir haben heut auch ein bisschen drĂŒber nachgedacht und es war eigentlich so der erste Punkt, wo man einen Hauch von Michaela und Jimmy wahrnehmen konnte. Im Auer Welsbach-Park. Genau, ja.

Brigitte
Macht ihr das hauptberuflich oder habt ihr quasi Brotberufe?

Michaela und Jimmy
Ich bin Teilzeit noch im Sozialbereich. Ich mache es die meiste Zeit meines Lebens. Also ich wĂŒrde schon hauptberuflich sagen. Aber natĂŒrlich deckt sich das nicht immer mit den finanziellen Aspekt ab, und dann muss ich manchmal schon auch nach anderen Dingen schauen.

Brigitte
Und derzeit schaut es ja nicht so rosig aus fĂŒr kĂŒnstlerische TĂ€tigkeiten.

Michaela und Jimmy
Ja, derzeit ist viel weggefallen. Und ja, wir haben jetzt ein Arbeitsstipendium von der Stadt Wien angesucht und eben diese Maßnahmen, die gesetzt worden sind. Da hoffen wir, dass wir auch ins Auffangnetz irgendwie gehen.

Brigitte
Andererseits kann man es kĂŒnstlerisch verarbeiten.

Michaela und Jimmy
Ja, tatsÀchlich. [00:05:22]

Brigitte
Nicht, dass wir es uns gewĂŒnscht hĂ€tten, aber wenn es da ist, dann kann man auch was draus machen, was Positives.

Michaela und Jimmy
Ja, das stimmt. Ja, wir haben jetzt auch wirklich viel Zeit mehr damit verbringen können. Auch jetzt mit dem Schreiben, dem Texten und dem Reimen. Und ist jetzt nicht nur negativ, man muss es sich so drehen, dass es fĂŒr einen passt.

Brigitte
Kommen wir zur Frage 2: Ich bin ja ĂŒber einen Artikel in der Bezirkszeitung auf euch aufmerksam geworden und da ging es um die bereits eingangs erwĂ€hnten QuarantĂ€negedichte. Wie ist dieses Projekt entstanden? Wie war die Reaktion auf euren Aufruf, euch Gedichte zu schicken? Sucht ihr noch welche? Wie viele habt ihr schon erhalten und wie bearbeitet ihr die Reime kĂŒnstlerisch und wo kann man das anhören bzw. ansehen?

Michaela und Jimmy
Also anschauen kann man das Ganze auf unserer Website michaelundjimmy.com Ja, wir freuen uns immer, immer ĂŒber noch mehr Gedichte. Also gerne weiterhin schicken. Wir ĂŒberlegen nĂ€mlich auch jetzt, wo die Ausgangs-BeschrĂ€nkungen aufgehoben sind und die QuarantĂ€negedichte keine QuarantĂ€negedichte mehr sind, das Ganze unter den Namen Qua-Qua-Gedichte weiterzufĂŒhren, weil man kann ja auch ohne QuarantĂ€ne ganz gut herumreimen. Und wir schauen eigentlich gerade nach einem Format und nach einem Medium, das irgendwie gut passen wĂŒrd und halten die Ohren offen. Und insgesamt hats ein bissl gedauert, bis Gedichte außerhalb unseres Freundes-und Familienkreises eingetroffen sind, aber dann haben wir uns sehr gefreut, dass auch fremde Menschen uns Sachen geschickt haben und auch sehr schöne Sachen geschickt haben.

Brigitte
Wie seid ihr auf die Idee gekommen mit diesen QuarantÀnegedichten? Das ist ja eine einmalige Idee, ich hab das noch nirgends sonst gehört. [00:07:17]

Michaela und Jimmy
Es war bissl aus dem GefĂŒhl heraus am Anfang, dass man sich so untĂ€tig auch gefĂŒhlt hat und gemerkt hat, okay, eigentlich muss man gerade ĂŒberall mitanpacken. Und wir hatten das GefĂŒhl, wir sollten auch was machen. und wir haben uns zuerst als Erntehelfer beworben, aber die wollten uns nicht. Im Endeffekt haben sie dann doch lieber Menschen eingeflogen, was vielleicht auch sinnvoll ist. Und dann haben wir halt ĂŒberlegt, was können wir mit ihm machen, was wir eigentlich gerne machen. Und wir reimen einfach sehr gerne. Wir reimen ja auch immer, wenn wir neue Lieder schreiben, beginnt es auch oft mit einem Reim, wo man am Anfang noch gar nicht so genau weiß, was jetzt am Ende rauskommen wird. Und da entstehen eben auch oft lustige Bilder und Geschichten durch den Reim. Und das wollten wir jetzt auch teilen und eben auch schauen, ob Leute Lust haben, ihre Geschichten und Bilder zu schicken in Form von Reimen. Ein kleiner Teil hat sicher auch dazu beigetragen, dass wir einfach gerade nicht in unser Studio können und Lieder aufnehmen und deswegen mussten wir etwas finden, was so in unserer Wohnung, also in deiner Wohnung eigentlich, funktioniert mit dem, was da ist. Und das war halt einfach viel Papier, die GegenstĂ€nde, ĂŒber die wir gereimt haben, die Handykamera, irgendwo draufgeklebt uns gefilmt hat dann beim Vorlesen, Es war einfach so zusammengeschustert mit dem, was gerade da war.

Brigitte
Ihr gestaltet das ja kĂŒnstlerisch. Es wird nicht nur gesprochen, es wird ja auch filmisch umgesetzt.

Michaela und Jimmy
Mit Videos, ja. Es gibt kleine Video zu jeder Episode, wo wir immer zwei Gedichte von uns auch prĂ€sentieren und dann auch mehrere Gedichte von Leuten, also die uns zugeschickt worden sind. Und das packen wir dann immer in so 3,4 minĂŒtige Videos. Genau, das landet auf YouTube und auf unserer Website.

Brigitte
Werden wir alles verlinken, natĂŒrlich.

Michaela und Jimmy
Dankeschön.

Brigitte
Gut, dann kommen wir zur Frage 3. Meine dritte Frage hat ja immer speziell mit dem 15. Bezirk zu tun bei meinen GĂ€sten. Welche Bedeutung hat Rudolfsheim-FĂŒnfhaus fĂŒr euch. Eine haben wir ja jetzt schon gehört. Was gefĂ€llt euch am 15. Bezirk? Wie inspiriert er euch? Ich denke da z.b. an eines der QuarantĂ€negedichte, bei dem ihr den Inhalt des Interviews im Podcast kĂŒnstlerisch gleich umgesetzt habt. Das Gedicht fing – glaub ich – an mit „Ich gehe zum Bezirksmuseum“

Ich gehe zum Bezirksmuseum,
brauch Bewegung, sitz nÀmlich sonst
nur ewig und furchtbar untÀtig rum.
Es ist die TĂŒr verschlossen, ich fĂŒhle mich dĂ€mlich dumm.
Die Hand, ich spĂŒre sie pochen auf der Suche nach BestĂ€tigung.
Die Klinke: KĂŒhl und trocken, auch der Seiteneingang ist daneben zu.
Ich wĂŒrg an einem Knochen, fĂŒhl‘ mich wie ein SchĂ€ferhund:
Ich gehe weiter in die Gasgasse,
trage brav Maske
ĂŒber meinem trĂ€gen Mund.
Plötzlich bin ich baff, es liegt von mir ein fabelhafter Platz, hey!
Und er lÀdt mich ein: Nimm Platz!
Denn die Kraft, die da hier wachst,
bricht hart die Art sich grad ja nicht zu treffen
und sie macht: Das Leben bunt.


Michaela und Jimmy
Genau. GrundsĂ€tzlich, also ich bin ja mehr oder minder nicht im 15. geboren, aber ich habe meine ersten drei Jahre in 15. Bezirk verbracht und bin vor knapp 10 Jahren wieder zurĂŒck – auch in die selbe Wohnung – gezogen. Und seitdem ist mir der 15. natĂŒrlich auch ein Zuhause. Und Du hast ja auch 
 Ich hab auch drei Jahre im 15. gewohnt, in der NĂ€he vom Schwendermarkt. Auch einige Freunde von mir haben da gewohnt. Und ich fand es immer ganz nett mit der Kirche und dem „Quell“ Das hat so ein bisschen Dorf-Charakter auch. Das ist schön, wenn man ein paar Leute hat, die in der Nachbarschaft wohnen. Ich wohn jetzt im 16. und hab ein bisschen die andere Seite vom 15. auch kennengelernt. Also Nibelungen-Viertel und festgestellt, dass es mehrere schöne Fleckchen gibt im 15. Das Lustige ist ja eigentlich, dass wir sehr lange parallel im 15. gewohnt haben,ohne uns jemals zu begegnen, weil wir uns auch noch nicht kannten natĂŒrlich. Aber als wir uns dann
[00:10:47] kennengelernt haben, haben wir festgestellt, aja, wir gehen dieselben Straßen und dieselben Flecken irgendwie. Wir hĂ€tten uns wirklich schon oft treffen können. Vielleicht haben wir uns ja auch schon getroffen. Vielleicht, ja.

Brigitte
Und habts ihr viele Gedichte aus dem 15. speziell erhalten oder ist das gemischt? [00:11:06]

Michaela und Jimmy
Gemischt eigentlich. Das ist sehr durchgemischt eigentlich. Und auch andere BundeslÀnder mitunter. Und eigentlich, wir haben auch die Gedichte mit 15. Bezirk Bezug erst als Herausforderung so richtig angenommen als wir bei Dir zu Gast sein durften. Es war auch anders herum irgendwie, das uns das inspiriert hat oder halt, dass wir die Inspiration im 15. bewusst gesucht haben, als Anlass.

Brigitte
Das ist ein sehr schönes Schlusswort! Der 15. oder speziell dieser Podcast inspiriert zur Kunst. Das ist doch sehr schön. Ich danke euch sehr, dass ihr zu Gast wart und freue mich auf weitere Zusammenarbeit vielleicht.

Michael und Jimmy
Ja, das wÀr doch schön. Voll. Vielen Dank, dass wir hier sein durften. Danke Brigitte! [00:12:01]

Interview Ende

Maurizio
Sehr interessant, was die beiden da so auf die Beine gestellt haben. Und auf die neuen Qua-Qua-Gedichte bin ich auch schon gespannt.

Brigitte
Ja, wir werden Michaela und Jimmy im Auge behalten.

Was gibt es Neues im Bezirksmuseum?

Maurizio
Brigitte, Du wolltest unseren Hörerinnen und Hörern ja sagen, wie es mit dem Bezirksmuseum weitergeht.

Brigitte
Ja, die Corona-Krise ist noch nicht ĂŒberstanden, aber es gibt seit Anfang Mai einige Lockerungen. GeschĂ€fte und auch einige Museen sperren wieder auf. Das ist allerdings nicht fĂŒr die Bezirksmuseen. FĂŒr diese gibt es eine Sonderregelung. KulturstadtrĂ€tin Veronica Kaup-Hasler gab in einer Presseaussendung bekannt, dass die Bezirksmuseen erst wieder im September 2020 ihre Pforten öffnen werden.

Maurizio
Warum können wir erst im September wieder aufsperren?

Brigitte
Na ja, der Grund ist, dass die ehrenamtlich gefĂŒhrten Museen hauptsĂ€chlich von Ă€lteren Personen betreut werden, die daher selbst zu Risikogruppe gehören.

Karin
Aber auf uns trifft das doch nicht zu, Brigitte. Wir haben doch vorwiegend jĂŒngere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so um die 30 Jahre, oder? [00:13:07]

Brigitte
Ja, ja, das stimmt Karin, aber natĂŒrlich gilt diese Regelung auch fĂŒr uns. Dazu kommt, dass die geltenden Vorsichtsmaßnahmen fĂŒr Besucherinnen und Besucher und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fĂŒr uns Ehrenamtliche auch sehr schwer umzusetzen wĂ€ren.

Maurizio
Das stimmt, das ist ein gutes Argument.

Brigitte
Wir sehen einander daher gesund, muntern und voll motiviert hoffentlich wieder ab September 2020.

Maurizio
Aber Sie liebe Hörerin, lieber Hörer mĂŒssen trotzdem nicht bis zum Herbst warten. Wir haben ja unser virtuelles Standbein.

Veranstaltungstipps

Brigitte
Ganz genau! Wir haben etliche Online-Angebote ĂŒber ZOOM. Das nĂ€chste ist am 19.05. um 18 Uhr. Da findet ein MuseumsTalk zum Thema „Wendepunkt 2020“ statt. In unserem kĂŒnftigen Lebensalltag wird es kaum einen Bereich geben, den die Auswirkungen der Corona-Krise nicht nachhaltig prĂ€gen und verĂ€ndern werden. Erhard Chvojka diskutiert mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wohin diese Reise fĂŒhren kann. Infos dazu finden Sie in den Shownotes bzw. im Blogartikel zur Podcast-Folge.


Karin
Und heute am 15. Mai gibt’s ja auch wieder eine Online Podcast-Party, stimmts? Ja genau, Karin. Um 19 Uhr ist wieder Party-Time! [00:14:28]

Maurizio
Wie kann man da denn teilnehmen, Brigitte?

Brigitte
Am besten auf unserer Webseite anmelden auf www.museum15.at/veranstaltungen Sie bekommen dann einen Teilnahme-Link per Mail zugeschickt.

Maurizio
Jetzt bin ich aber schon gespannt, was sich derzeit bei uns im 15. Bezirk tut. Hast Du uns da Infos mitgebracht, Karin?

Karin
Ja habe ich, lieber Maurizio, liebe Brigitte! Im 15. Bezirk und dem Reindorfgassen-GrĂ€tzl herrscht natĂŒrlich auch großes Aufatmen, dass die strengen Regeln des Corona-Shutdowns wieder vorĂŒber sind und die GeschĂ€fte seit Anfang Mai wieder aufsperren dĂŒrfen. Unsere WirtshĂ€user ziehen ja heute nach. Am 15. Mai ist der erste Tag, an dem wir alle uns auch in den GasthĂ€usern wieder treffen dĂŒrfen.

Heute möchte ich euch ein paar News erzÀhlen, die den ganzen 15. Bezirk und nicht nur das Reindorf-GrÀtzel betreffen. Am Schwendermarkt war vom Team des Restaurants und Bio-Lebensmittelshops Landkind eine tolle Idee geboren worden, um der Corona-Krise und dem Shutdown der GeschÀfte ein Schnippchen zu schlagen.

GEMMAZONE

Die Strasser-Geschwister Nina und Benedikt sowie Stefan Rom, also das Team des LANDKINDs am Schwendermarkt haben wÀhrend des Corona-Shutdowns den Lieferservice GEMMAZONE gestartet. Mit einem Elektro-Lastenrad wurden die letzten Wochen Produkte aus einigen GeschÀften der Reindorfgasse und vom Schwendermarkt zu den KÀufern und KÀuferinnen im Bezirk gebracht.

Der Name ist dabei ganz interessant. Das „GEMMA“ bedeutet soviel wie „gehen wir“ auf österreichisch.

Die Anfangsidee war ja gewesen, die Produkte aus der unmittelbaren Umgebung von Schwendermarkt und Reindorfgasse zu liefern, die also eigentlich eine Gehweite nur entfernt sind. Mittlerweile unterstĂŒtzen der Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal und die Bezirksvertretung des 15. Bezirks GEMMAZONE auch finanziell. Und nun, und auch fĂŒr die Zukunft nach dem Shutdown, können aus allen kleinen GeschĂ€ften im 15. Bezirk, Produkte im gesamten Bezirksgebiet zugestellt werden.

Ausgeschlossen von GEMMAZONE sind nur die Unternehmen der REWE-Gruppe – Billa, Merkur z.B., aber auch NKD Spar, also die großen Unternehmen können nicht mitmachen. [00:16:47]

Unternehmen, GeschÀfte und Restaurants des gesamten Gebiet von 15. Bezirk können das Team des LANDKINDs via Mail unter gemmazone@landkind.wien kontaktieren und sich zum Lieferdienst anmelden. Die Zustellung erfolgt immer werktags am Nachmittag von 15 Uhr bis 17 Uhr und wird von einem professionellen Botendienst abgewickelt.

Die Kunden und Kundinnen kaufen die Produkte online auf den jeweiligen Webseiten der GeschÀfte ein und der Botendienst holt die gekauften Produkte von GeschÀft und bringt sie zu den KÀuferinnen und KÀufern nach Hause.

GEMMAZONE ist ein sehr innovatives und modernes Projekt zur Förderung der GeschĂ€fte des 15. Bezirk und ein gutes Beispiel dafĂŒr, wie sogar aus schweren Krisen oft was Gutes entstehen kann.

Noch eine Kleinigkeit, etwas ganz anderes, habe ich ganz zum Schluss. Vor kurzem hat ja unser aller Lieblings Afterwork-Lokal der „Affe“ in der Schwendergasse zugemacht. Ich bin sehr glĂŒcklich berichten zu können, dass es eine neue Inhaberin gibt, die das schöne 50er Jahre Lokal wieder eröffnen wird. Und wir freuen uns schon alle, wenn am 1. Juni der schwarze Flamingo bei uns in der Schwendergasse 19 landen wird. „Zum schwarzen Flamingo“ wird das neue Lokal heißen und wir können dort dann auch am Samstag zusammenkommen – unter den neuen Bedingungen natĂŒrlich. Das Lokal wird den Corona-Auflagen gerade angepasst.

Welche Veranstaltungen es sonst bei uns im GrĂ€tzel geben wird, jetzt dann im FrĂŒhling und beginnenden Sommer – Die Bedingungen, unter denen Veranstaltungen stattfinden können, sind ja noch nicht so klar, erfahren wir die nĂ€chsten Wochen. Zum Podcast im Juni wissen wir dann mehr, ob und welche Veranstaltungen es geben wird. Ich als GrĂ€tzelkorrespondentin werde natĂŒrlich wieder gerne darĂŒber berichten.

Brigitte
Super! Vielen Dank, Karin, fĂŒr Deinen Bericht!

Wie geht’s weiter?

Maurizio
Was erwartet uns denn beim nÀchsten Mal, Brigitte?

Brigitte
FĂŒrs nĂ€chste Mal habe ich ein Interview mit den Betreibern des Podcasts „Zeitsprung“ geplant. Dabei erzĂ€hlen die beiden Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer einander Geschichten aus der Geschichte. Es geht um außergewöhnliche Persönlichkeiten, vergessene Ereignisse und ĂŒberraschende Anekdoten.

Ich habe jetzt noch keine fixe Terminzusage, ich hoffe aber, dass es klappt. Falls wir das Interview erst zu einem spĂ€teren Zeitpunkt fĂŒhren können, wird es eine Überraschung-Folge werden.

Maurizio
Klingt auf jeden Fall sehr spannend, ich hoffe es geht sich aus.

Brigitte
Lieber Maurizio, liebe Karin, vielen Dank fĂŒr eure UnterstĂŒtzung und bis zum nĂ€chsten Mal!

Karin
Ciao, Brigitte, es war wieder sehr nett hier mit euch.


Maurizio
In der Tat, wie immer super, ich freue mich aufs nÀchste Mal.

Ja, liebe Hörerinnen und Hörer, Rudolfsheim-FĂŒnfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Ich freue mich auf die nĂ€chsten spannenden 15 Minuten bei FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten und verabschiede mich mit der anregende Musik von Nigora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.

Auf Wiederhören!

Ich wĂŒnsche Ihnen einen wunderschönen Tag!

Ihre Brigitte Neichl.

Outro



Schau mal! Ich was Interessantes auf WIENfĂŒnfzehn entdeckt!

Hier unsere neuesten BlogbeitrĂ€ge zum Reinschmökern 😉

Jeden Montag finden Sie bei uns abwechselnd folgende Rubriken:

„Bild des Monats“
historische Schmankerln aus unserem Sammlungsbestand

„Bezirks(Museums)News & Oldies“
Neuigkeiten aus Gegenwart & Vergangenheit aus dem 15. Bezirk & dem Bezirksmuseum

„History & Crime“
Historische KriminalfÀlle auf dem Gebiet des heutigen 15. Bezirks um 1900.

„Zitat des Monats“
Aussagen berĂŒhmter Persönlichkeiten (aus dem 15. Bezirk) u.a. zu den Themen „Zeit“, „Geschichte“, „Vergangenheit“, etc.

Jeden Donnerstag erwarten Sie abwechselnd folgende BeitrÀge:

„FAQ15“ 
„Renovierte“ (refurbde) BeitrĂ€ge aus der Rubrik „Rubrik â€žFAQ15“

„Es war einmal“
Spannende Rudolfsheim-FĂŒnfhauser Vorort-Geschichte(n)

Kennen Sie schon unseren Podcast „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“?

Seit Februar 2019 berichten wir ĂŒber interessante Menschen und Themen aus Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

Hören Sie doch mal rein 😉

#040 imgraetzl.at – UnterstĂŒtzung und Vernetzung FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten

  1. #040 imgraetzl.at – UnterstĂŒtzung und Vernetzung
  2. #039 Vergangenheit und Zukunft in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus
  3. #038 Darf's ein bisserl Crime sein?

Information – UnterstĂŒtzung – Events

Das Team des Bezirksmuseums Rudolfsheim-FĂŒnfhaus unterstĂŒtzt Menschen dabei, ihr Wissen ĂŒber die Geschichte des 15. Bezirks zu erweitern und sich ĂŒber kulturelle und gesellschaftspolitische Themen zu informieren.

Das Museum nimmt auch seine Aufgabe als Kultur-Drehscheibe des Bezirks wahr und fördert die Begegnung und Vernetzung der BewohnerInnen durch Veranstaltungen und auch durch den Kultur-Podcast „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ .

Der Eintritt ist frei. Alle MitarbeiterInnen sind ehrenamtlich tĂ€tig.

Sie möchten regelmĂ€ĂŸig ĂŒber die AktivitĂ€ten des Museums informiert werden? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!

Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bezirksmuseum Rudolfsheim-FĂŒnfhaus
Rosinagasse 4
1150 Wien
Mail: office@bm15.at
Web: www.museum15.at

Öffnungszeiten
Mo: 17.00-19.00
Fr: 15.30-17.30
(an Feiertagen, schulfreien Tagen und im Juli & August geschlossen)

#viellosimmuseum
#WIENfĂŒnfzehn
#dasVeranstaltungsmuseum
#mansiehtsichimmuseum

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s