­čÄž Ein Hauch von Italien in Rudolfsheim-F├╝nfhaus

Interview mit Franziska Nodari

Episode #048

In dieser Folge von „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“ spricht Brigitte Neichl mit Franziska Nodari ├╝ber ihren 2003 verstorbenen Mann, den Maler Robert Nodari und wie sie sein Andenken ehrt. Und Frau Nodari verr├Ąt auch, was ihre Lieblingspl├Ątze im 15. Bezirk sind.

Mit dabei sind auch die Gr├Ątzelkorrespondentinnen Karin Elise Sturm „Southy“ und Karin Martiny „Nordy“, die aus dem S├╝den und dem Norden von Rudolfsheim-F├╝nfhaus berichten.

Co-Moderator dieser Folge ist Maurizio Giorgi.


Die Podcast-Episode zum Artikel

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#048 Ein Hauch von Italien in Rudolfsheim-F├╝nfhaus. Interview mit Franziska Nodari
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Transkript der Podcast-Episode:

Intro

Brigitte Neichl
Das war ein Tag heute …

Maurizio Giorgi
Meinst Du den Tag der Bezirksmuseen, liebe Brigitte?

Brigitte Neichl
Ja, genau! Zur Info an Sie, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer: Maurizio und ich nehmen die Moderation f├╝r diese Folge am 13. M├Ąrz 2022 auf. Und heute waren wir schon von 10 Uhr bis 16 Uhr im Museum.

Maurizio Giorgi
Zwei Jahre gab’s jetzt eh keine Er├Âffnung, weil gerade im M├Ąrz immer Corona-Lockdowns waren.

Brigitte Neichl
Stimmt! Aber, bevor wir es zu sehr abschweifen, begr├╝├če ich mal unsere H├Ârerinnen und H├Ârer.

Hallo und herzlich willkommen zur 48. Folge von F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten. Mein Name ist Brigitte Neichl. Ich freue mich sehr, dass Sie dabei sind.

Dieser Podcast wird Ihnen pr├Ąsentiert vom Bezirksmuseum Rudolfsheim-F├╝nfhaus, dem Veranstaltungs-Museum im Herzen des 15. Bezirks. Das Museum bietet Ausstellungen, Veranstaltungen und Events f├╝r Erwachsene und Kinder und diesen Podcast.

Mehr dazu finden Sie auf www.museum15.at [00:01:43]

Maurizio Giorgi
Und wird’s denn heute um den Tag der Bezirksmuseen gehen, liebe Brigitte?

Brigitte Neichl
Nein, nicht beim folgenden Interview, lieber Maurizio. Aber Karin Elise Sturm – Karin S├╝d – wird in ihrer Gr├Ątzel- Korrespondenz dar├╝ber berichten.

Maurizio Giorgi
Und wen hast Du interviewt, liebe Brigitte?

Brigitte Neichl
Ich habe mit Franziska Nodari gesprochen. Sie und ihr 2003 verstorbener Mann, der Maler Robert Nodari haben lange im 15. Bezirk gewohnt. Frau Nodari wohnt auch weiterhin in Rudolfsheim-F├╝nfhaus. Ah, sehr interessant. Fangen wir gleich an?

Brigitte Neichl
Klar, gern.

Ich wollte nur noch kurz sagen, dass uns nat├╝rlich bewusst ist, dass es nur wenige Kilometer von uns entfernt einen Krieg gibt. Ich habe ├╝berlegt, ob es passend ist, in so einer Situation eine Podcast-Folge aufzunehmen. Wir haben uns aber letztendlich daf├╝r entschieden, weil es zwar wichtig ist, sich mit der derzeitigen Lage auseinanderzusetzen. Aber dennoch ist es auch wichtig, das ├╝bliche Leben fortzuf├╝hren und daher wollen wir es bei dieser kurzen Anmerkung belassen und wie geplant weitermachen.

Im folgenden Interview mit Frau Nodari schneide ich das Thema ├╝brigens auch noch mal kurz an. Aber nun Ton ab!

Interview mit Franziska Nodari

Brigitte Neichl
Ich sitze gerade in einer Dachgeschoss-Galerie in der Braunhirschengasse und bin zu Besuch bei Franziska Nodari. Das heutige Interview war schon l├Ąnger geplant, ich wollte ├╝ber ihren 2003 verstorbenen Mann, den Maler Robert Nodari sprechen, dessen Andenken sie wahrt und ├╝ber ihrer beiden Bez├╝ge zum 15. Bezirk.

Heute ist der 2. M├Ąrz 2022 und seit 24.2. gibt es Krieg in Europa. Russland hat die Ukraine angegriffen, es gibt K├Ąmpfe, es fallen Bomben, viele tausend Menschen sind auf der Flucht, ein Ende ist nicht absehbar.

Sollen wir in dieser Situationen ein Interview f├╝hren, eine Podcast Folge gestalten, so tun als w├Ąre alles ganz normal? Frau Nodari und ich haben dar├╝ber gesprochen und ├╝berlegt, wie wir darauf reagieren sollen. Wir haben uns dann beide dazu entschieden, das Gespr├Ąch nicht abzusagen.

Eine Entscheidungshilfe dabei war f├╝r mich unter anderem Gordon Sch├Ânw├Ąlder. Gordon ist einer der Inspiratoren f├╝r diesen Podcast. In der aktuellen Folge seines Podcasts „Podcast loves Business“ ├╝ber genau dieses Thema gesprochen und sinngem├Ą├č gemeint, dass es wichtig ist, weiterzumachen mit dem „normalen“ Leben. Dass es aber auch wichtig ist, die Ereignisse in einen Kontext zu setzen. Und ich meine das auch. In Abstimmung mit Frau Nodari nehmen wir also heute unser Interview auf.

Nach diesem kurzen und – wie ich hoffe – angemessenen Bezug auf die aktuelle Situation, werden wir uns jetzt aber unserem geplanten Thema widmen: Leben und Werk von Robert Nodari, der Erinnerungsarbeit und dem 15. Bezirk.

Liebe Frau Nodari, vielen Dank, dass Sie mich heute hier in dieser wunderbaren Dachgalerie empfangen!

Franziska Nodari
Ja und ich bedanke mich auch herzlich. Ich freue mich ├╝ber den Besuch und ganz besonders freue ich mich ├╝ber Besuche, die kulturell interessiert sind.

Brigitte Neichl
In unserem Vorgespr├Ąch haben Sie mir erz├Ąhlt, dass Sie sich an den 1970er Jahre erinnert gef├╝hlt haben, als Sie am Samstag an einer Demo teilgenommen haben. Wir kommen jetzt doch noch mal auf den Krieg in der Ukraine zu sprechen, aber ich denke, dass wir dabei auch etwas ├╝ber den Menschen Robert Nodari erfahren, und nat├╝rlich auch ├╝ber Sie.

Franziska Nodari
Ja, ich war am Samstag bei einer F├╝hrung im Architekturzentrum Wien und bin dann beim MuseumsQuartier Wien auf der Seite rausgegangen, wo das Umofuma-Denkmal von der Ulrike Truger steht und dort war gerade die Demonstration gegen den Ukraine-Krieg. Da habe ich mich dazu gestellt, habe ich mir die Reden angeh├Ârt.

Denkmal f├╝r Marcus Omofuma von Ulrike Truger , Foto: Manfred Werner – User:TsuiMarcus-Omofuma-Stein Wien Dez2006CC BY-SA 3.0

Und dann ist vor mir ein junges Paar gestanden mit dem Transparent „Make love not war“ und da habe ich mich so erinnert an die 1970er Jahre, wie ich damals mit meinem Mann und den beiden kleinen Kindern am Stephansplatz gestanden bin und genau dasselbe Transparent in der Hand hatte (gegen den Vietnam-Krieg, Anm.). Und dann ist mir eingefallen, wie schnell diese vielen Jahre vergangen sind und das hat mich sehr traurig gemacht und hat mich sehr ber├╝hrt.

Brigitte Neichl
Und vor allem, dass wir jetzt quasi wieder dort stehen, wo wir schon einmal waren.

Franziska Nodari
Mit demselben Transparent.

Brigitte Neichl
Sprechen wir jetzt ├╝ber den K├╝nstler Robert Nodari. Woher stammen seine famili├Ąren Wurzeln – der Name l├Ąsst ja schon ein bisschen vermuten – wie verlief sein k├╝nstlerischer Werdegang, welche Themen gibt es in seinen Werken und wie halten Sie die Erinnerung an Ihren Mann aufrecht.

Robert Nodari 1993 in seinem Atelier, Foto: Franziska Nodari

Franziska Nodari
Ja, das sind sehr sch├Âne Fragen! Die Wurzeln von meinem Mann liegen in Oberitalien. Die Gro├čeltern von meinem Mann waren Italiener zu einer Zeit, wo in der ├ľsterreich-Ungarn Monarchie, das noch ein Teil von ├ľsterreich war, das hei├čt sie waren italienisch sprechende ├ľsterreicher. Und das Grenzgebiet hinter dem Vaterhaus von meinem Mann ist an und f├╝r sich sehr umk├Ąmpft gewesen, es ist das Adamello Gebiet. Und der Gro├čvater von meinem Mann ist immigriert nach ├ľsterreich als Scherenschleifer, um seine Familie in Italien zu ern├Ąhren. Das kommt ja auch jetzt noch so oft vor. Und der Vater von meinem Mann hat eine Wienerin geheiratet und es hat bedeutet, dass die Familie in Wien bleibt und mein Mann hat Deutsch und Italienisch gesprochen, hat aber noch sehr viel Zugang zu Italien gehabt. Also das war ein spannendes Leben.

Und er hat als Jugendlicher faktisch die famili├Ąre Tradition durchbrochen und hat nicht Messerschleiferei gemacht, sondern hat in der Kunstakademie inskribiert am Schillerplatz und hat sein Studium mit Diplom abgeschlossen und war 100% K├╝nstler. [00:08:05]

Brigitte Neichl
Da gibt’s keine Wurzeln in der Familie, das irgendjemand auch k├╝nstlerisch t├Ątig war?

Franziska Nodari
Es gibt einen sehr gro├čen musikalischen Bezug: Sein Vater hat Opern gesungen, er war Bariton. Aber das war nat├╝rlich in der Zwischenkriegszeit auch sehr schwer – er war einmal ├Âsterreichischer, einmal italienischer Staatsb├╝rger, das ist immer hin und her gegangen.

Der Bezug zur Malerei, der war bei meinem Mann neu gegeben. In seiner Malerei kommt nat├╝rlich immer wieder diese Sehnsucht nach Sonne und Licht durch, das sieht man an allen seinen Bildern, und vor allem ist dann die Natur sein Schwerpunkt in seiner Malerei gewesen, immer. Er hat auch sehr gerne Landschaften gemalt. Er hat vor allem auch sehr gerne mich gemalt –  ich war ein sehr braves Modell, geduldig.

Deswegen war es mir dann so wichtig nach dem Ableben von meinem Mann, dass ich diesen reichhaltigen bildnerischen Nachlass irgendwie digitalisiere und archiviere und da ist – wie gesagt – das Pragmatische mir durchgebrochen und ich habe das themenweise sortiert. Also das hei├čt, ich habe immer aussortiert Bilder zum Fotografieren und zum Digitalisieren nach Themen:

B├Ąume, de Arboribus-Ausstellung habe ich einmal gemacht, Blumen, Gardasee-Bilder, italienische Landschaften, Au-Landschaften, Selbstportraits und mich in allen m├Âglichen, Lebenslagen. Auch wenn ich grantig war, hat er  der mich sehr gern gemalt oder auch beim Frisieren oder beim Baden und so weiter.

Aber wie gesagt: Das Wichtigste in seinem Leben war immer, dass die Bilder lichtdurchflutet sind. Er wollte keine Tristesse in seinen Bildern haben.

Baia di Garda, Robert Nodari, Foto: Stephan Huger

Brigitte Neichl
Und er war hauptberuflich K├╝nstler?

Franziska Nodari
Er war hauptberuflich K├╝nstler, ja. Also wie gesagt, er hat seinen Abschluss gemacht und hat auch hie und da Auftr├Ąge gekriegt, und auch hie und Ausstellungen gemacht und auch hie und da was verkauft, ja.

„Adamello“ von Robert Nodari, AKH-Wien, Ebene 7, Chirurgie, Weststra├če, Foto: Stephan Huger

Und ich habe das weiter gemacht, dass ich jedes Jahr im November – ich hab so einen Jahresrhythmus gefunden, bin immer fertig geworden mit einem Thema am Ende des Jahres. Und da hab ich immer im November eine Ausstellung gemacht zu einem bestimmten Thema und hab auch B├╝cher geschrieben. Die B├╝cher nenne ich „B├╝cher zum Anschauen und zum Lesen“. Also da sind immer die Bilder von meinem Mann drinnen und der Text von mir, weil es f├Ąllt mir ja zu jedem Bild eine Geschichte ein. Die sind teilweise sehr romantisch, teilweise skurril teilweise traurig. Aber wie das Leben so spielt, wenn man einem K├╝nstler verheiratet ist.

„B├╝cher zum Anschauen und Lesen“ von Franziska Nodari, Foto: Lara Paloma Foucher

Und wie gesagt, es war mir dann so ein Anliegen, dass ich zu seinem 75. Geburtstag posthum eine Ausstellung mache hier im Bezirk, weil wir wirklich sehr gerne hier gelebt haben und da habe ich dann das Thema „Blumen im November“ genommen als Thema.

Brigitte Neichl
Ja, vielen Dank! Die dritte Frage an meine Interview-G├Ąste hat immer ganz konkret mit dem 15. Bezirk zu tun. Seit wann lebten oder leben Sie beide im 15. Bezirk? Was ist f├╝r Sie das Besondere an Rudolfsheim-F├╝nfhaus? Und haben Sie Lieblingsorte oder Geheimtipps

Franziska Nodari
Ja, hab ich!

Brigitte Neichl
Sehr gut! – die man unbedingt sehen oder besuchen sollte? Nat├╝rlich abgesehen – wie Sie erz├Ąhlt haben – von den Ausstellungen mit Werken ihres Mannes, die Sie regelm├Ą├čig organisieren.

Franziska Nodari
Also wir haben wirklich einen gro├čen Bezug zu diesem Bezirk. Sie m├╝ssen sich vorstellen, diese Wohnung ist uns zugewiesen worden, da hatte ich einen gro├čen dicken Bauch mit dem zweiten Kind und als ich das Kind geboren habe, haben wir gewusst:

Vom Entbindungsheim kann ich da in diese Wohnung fahren. Das Haus ist fertig gebaut worden, ist frisch ausgemalt, es waren die T├╝ren, es waren die Fenster, es war alles tipptopp. Und ich habe mein neugeborenes Kind, der Sohn Vincent, in ein sch├Ânes Eck gelegt und bin mir vorgekommen wie eine Million├Ąrin. Es war so sch├Ân da. Und Sie m├╝ssen sich auch vorstellen, es sind dann alle drei Kinder auch hier in dieser Wohnung gro├č geworden und ich wohne immer noch so gerne da, dass ich mich auch im Alter noch sehr wohl f├╝hle da.

Und hab nat├╝rlich auch ein Lieblingsgegenden. Eine davon ist die Reindorfgasse. Ich habe das noch erlebt, wie die Reindorfgasse tats├Ąchlich noch voll Leben war. Wie es da noch ein Zuckerlgesch├Ąft gegeben hat, wo ich mit den Kindern hingegangen bin und der haben wir Zuckerln nach Deka und Farbe gekauft in einem Stanitzel dazu.

Brigitte Neichl
Der Zuckerlmohr!

Zuckerlmohr. Bonbon-Fachhandel, Foto: BM15

Franziska Nodari
Der Zuckerlmohr war das, ja genau. Da sind wir immer zum Nikolo hingegangen Zuckerln aussuchen. Und dann hat es auch noch dieses Gesch├Ąft gegeben, wo man immer Handschuhe kaufen konnte. Das hat immer alles mit Gespr├Ąchen mit den Verk├Ąufer stattgefunden, das war alles sehr pers├Ânlich.

Und eine von den Lieblingsstellen in der Reindorfgasse ist nat├╝rlich auch der Quellenwirt!

Gasthaus Quell in der Reindorfgasse Ecke Oelweingasse, Foto: BM15

Das finde ich hat sehr einen d├Ârflichen Charakter hat, wenn man sich da drau├čen hinsetzt und es l├Ąuten die Glocken von der Reindorfkirche. Und gegen├╝ber von der Reindorfkirche, wo einmal die Werkstatt 15 ein Lokal hatte, da habe ich eine sehr sch├Âne Ausstellung gemacht und habe mein drittes Buch pr├Ąsentiert ├╝ber die 70er Jahre. Da haben wir Musik gemacht, da haben wir getanzt, haben wir Gedichte vorgelesen und ich habe die Bilder gezeigt aus der 70er Jahren. Da hat auch dieses dazu geh├Ârt von dem Cover, das Sie jetzt fotografiert haben.

Und dann habe ich nat├╝rlich auch Lieblingspl├Ątze im 15. Bezirk und da geh├Ârt auch sehr dazu das Gebiet oberhalb der Stadthalle, das Nibelungenviertel mit der Kirche von Clemens Holzmeister (Christk├Ânigskirche, auch Seipel-Dollfu├č-Ged├Ąchtniskirche, Anm.), die finde ich architektonisch sehr gut gelungen. Und wenn ich irgendwie Sorgen habe oder bedr├╝ckt bin, setze ich mich sehr gerne in diese Kirche zum Reflektieren.

Die Christk├Ânigskirche, Architekt: Clemens Holzmeister, Foto: GugerellWien 15 Pfarrkirche Neuf├╝nfhaus aCC0 1.0

Brigitte Neichl
Das ist jetzt lustig, Sie haben in beiden Teilen des Bezirks – der ist ja durch die Westbahn geteilt – haben Sie jetzt Lieblingsorte genannt und das wird unsere beiden Gr├Ątzelkorrespondentinnen, die immer im Bezirk herumgehen und  mit Leuten sprechen, sehr freuen. Denn die Karin Elise Sturm ist eine Reindorferin mit Leib und Seele.

Franziska Nodari
Ich bin auch mit Leib und Seele da. Also wenn man sich einmal entscheidet, wo man alt werden will, das sagst doch was.

Brigitte Neichl
Da stimmt. Und eben der obere Teil, da ist die andere Gr├Ątzelkorrespondentin, die Karin Martiny. Und die wieder, die wird sich freuen, dass Sie ├╝ber den oberen Teil was gesagt haben.

Ja, liebe Frau Nodari, vielen Dank f├╝r das Gespr├Ąch! Ich w├╝nsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg f├╝r Ihre Arbeit und Ihre Vorhaben. Und ich w├╝rde mich freuen, wenn Sie uns auch einmal im Bezirksmuseum besuchen.

Franziska Nodari
Ja, das mache ich sehr gerne. Und ich w├╝rde Sie auch gleich gerne bei der Gelegenheit einladen zu der Ausstellung im Oktober, hier in der Dachgalerie. Weil da habe ich den 75. Geburtstag und dann zeige ich her, was mir gef├Ąllt. Und das wird einen sehr sch├Ânen Titel haben: „Die wichtige Zweite“. Weil ich habe mich als Ehefrau von einem K├╝nstler nicht minder gef├╝hlt.

Brigitte Neichl
Das ist ein sehr sch├Ânes Schlusswort und das werden wir auch sehr gerne auch ank├╝ndigen.

Franziska Nodari
Ich bedanke mich!

Brigitte Neichl
Danke auch. [00:15:08]

Kurzbiografie Robert Nodari
1946 am 8.11. in Wien geboren
1962 Entschluss Maler zu werden
1967 Heirat mit Franziska Gaydosch, drei gemeinsame Kinder
1977 Abschluss der Akademie der Bildenden K├╝nste in Wien mit Diplom
1979 Auftrag vom Land N├ľ f├╝r Au├čenwand einer Schule
1982 Atelier-Ausstellung und Aktion in den Westbahnstra├čen-Ateliers
1986 Galerie auf der Stubenbastei, Personale „Licht“-Malerei
1991 Auftrag f├╝r gro├čformatiges Bild im Neuen AKH-Wien
1993 Wiener Festwochen-Ausstellung in der Galerie Austria
1997 verl├Ąsst Wien, lebt und arbeitet im Trentino, Italien
2001 Herz-Kreislaufprobleme
2002 Schaffensrausch und Ersch├Âpfungszust├Ąnde
2003 am 31.10. in Wien verstorben
posthum
2005 „in memoriam“-Ausstellung, Galerie Austria, Katalog
2006 „Selbstportr├Ąts“, zum 60. Geburtstag, zweisprachiger Katalog
2007 „Anima“, Frauenbildnisse, Katalog
2008 „Freilichtmalerei“, zum 5. Todestag, Katalog
2009 „AuLandschaften“, zum Jahrestag des Naturschutzgebietes Donau-Auen, Katalog
2010 „Blumen, Stillleben undsoweiter“, ein Querschnitt aus den Jahren 1963 – 2003, Katalog
2011 „DE ARBORIBUS“, semen perit ut arbor erit | Von den B├Ąumen – als Same sterben um Baum zu werden, Katalog Zum Internationalen Jahr des Waldes
2011 „The excitement continues“, Zeitgen├Âssische Kunst aus der Sammlung Leopold II, 14.10.2011 – 30.01.2012   
Das Gesamtwerk umfasst ├ľlbilder, Zeichnungen und Aquarelle. Ank├Ąufe befinden sich in der Artothek des Bundes, dem Kulturamt der Stadt Wien – MA 7, der Kulturabteilung des Landes N├ľ, sowie in diversen Privatsammlungen.

├ťberleitung

Maurizio Giorgi
Wieder mal etwas total Neues. Ich muss zugeben, dass ich von Robert Nodari bis jetzt noch nichts geh├Ârt habe, obwohl er – so wie ich – italienische Wurzeln hat.

Ich werde gleich ein wenig in den Katalogen schm├Âkern, die Du mitgebracht hast. Zuerst machen wir aber noch hier weiter.

Brigitte Neichl
Ja, danke, dass Du mich nicht im Stich l├Ąsst!

Maurizio Giorgi
Aber wo werde ich denn! Gibt’s heute auch wieder Gr├Ątzelberichte, lieber Brigitte?

Gr├Ątzelberichte

Brigitte Neichl
Ja klar, lieber Maurizio! Unsere beiden Gr├Ątzelkorrespondentinnen haben wieder ganz was Feines zusammengestellt. Karin Martiny, „Nordy“, nimmt uns mit in die Sonnschein-Apotheke und Karin Elise Sturm,„Southy“, berichtet – wie bereits erw├Ąhnt – vom Tag der Bezirksmuseen.

Wie immer ein Hinweis an Sie, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer, die Interviews und Berichte unserer Gr├Ątzelkorrespondentinnen sind gek├╝rzt. In voller L├Ąnge k├Ânnen Sie die Gr├Ątzel-Korrespondenzen aber sowohl im Blogartikel als auch auf unserem YouTube-Kanal, dem BM15-Channel, anh├Âren. Die Links gibt es – wie gewohnt – in den Shownotes. Wir beginnen mit Karin Elise Sturm, „Southy“. Ich bin schon neugierig, welche Eindr├╝cke sie vom Tag der Bezirksmuseen mitgebracht hat. [00:16:26]

Gr├Ątzelkorrespondentin Karin Elise Sturm berichtet

Gr├Ątzelkorrespondentin Karin Elise Sturm

Karin Elise Sturm
Hallo, liebe H├Ârerinnen und H├Ârer, das ist ein kleiner Bericht aus dem S├╝dgr├Ątzel, aus Rudolfsheim-F├╝nfhaus S├╝den. Wir haben am 13. M├Ąrz 2022 die neue Sonderausstellung er├Âffnet, beim gro├čen Tag der Bezirksmuseen. Das war ganz ein aufregender, toller Tag, sehr viele G├Ąste. Um 10:30 Uhr ist es dann losgegangen und die Brigitte Neichl, Leiterin des Bezirksmuseum, hat uns begr├╝├čt in der Fr├╝h.

Brigitte Neichl begr├╝├čt die G├Ąste, Foto: BM15_Karin Elise Sturm

Brigitte Neichl
Herzlich willkommen, in – wie wir uns nennen – „Rosina’s Research Station“. Gedacht ist es so, das Thema ist „Medizin“ und ich dachte mir „Research Station“, also Forschung machen wir ja auch, also passt das ganz gut. Und wenn Sie, Sie haben vielleicht schon die Bilder von uns gesehen, das Teamfoto. Wenn Sie das ein bisschen an eine Arztserie erinnert – falls Sie das kennen – Grey’s Anatomy, aber es ist eigentlich egal, jede Arztserie – dann haben Sie richtig vermutet, weil wir haben versucht, uns quasi dementsprechend zu kleiden und uns zu geben

Teamfoto Bezirksmuseum Rudolfsheim-F├╝nfhaus 2022

Heute ist gar nicht schwierig, die Museumsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erkennen, weil wir heute alle ├ärztinnen und ├ärzte sind. Aber halt f├╝r Wissen. Wir vermitteln Wissen. Wir haben kein Aspirin, keine Mittel, wir geben auch keine Impfungen her. Ich habe schon geh├Ârt von einer Kollegin, das jemand geglaubt hat, dass da eine Corona-Teststation ist. Aber so echt sind wir!

Karin Elise Sturm
Nach einer kurzen Rede des Georg Riesenhuber, der die Ausstellung im Rahmen unserer Sonderausstellung „Medizin in Wien“, die eben gestern er├Âffnet wurde, haben wir auch eine k├╝nstlerische Ausstellung. Der K├╝nstler Georg Riesenhuber hat seine Quarant├Ąne-Zeichnungen bei uns ausgestellt.

Quarant├Ąne-Bilder von Georg Riesenhuber, Foto: BM15_Brigitte Neichl

Georg Riesenhuber
Und die Zeichnungen, die hinten sind, sind eigentlich aus der Situation entstanden und in der Situation entstanden. Und das, was mich am meisten fasziniert hat oder was ich versucht habe, zu machen, mit wenigen Strichen knapp pr├Ązise, mit Wortwitz und einem humorvollen Blick auf die Welt zu schauen und das, was man erlebt, ertr├Ąglich zu machen.

Georg Riesenhuber bei der Er├Âffnung der Sonderausstellung, Foto: BM15_Karin Elise Sturm

Karin Elise Sturm
Und dann hat die Merja Biedermann, unsere Bezirksvorsteher-Stellvertreterin die Ausstellung „Medizin, Gesundheit, Wohlbefinden im 15. Bezirk“ offiziell er├Âffnet.

Merja Biedermann
Unser Bezirksmuseum geh├Ârt aus unserer, aus meiner Sicht sicherlich zu den Aktiveren, zu den sehr engagierten Museen. Auch w├Ąhrend Corona, wegen Pandemie, w├Ąhrend dieser schwierigen Zeit, habe ich immer wieder mitbekommen, dass ihr unterschiedlichste Aktivit├Ąten im Rahmen dessen, was halt erlaubt war zu dem Zeitpunkt, gemacht habt.

Merja Biedermann er├Âffnet die Sonderausstellung „Medizin, Gesundheit, Wohlbefinden“

Auch auf sehr modernen Kommunikationswege habt ihr Aktivit├Ąten gesetzt, daf├╝r m├Âchte mich gleich noch mal bedanken, weil das finde ich wahnsinnig toll. Vielleicht hilft uns das, wenn wir diese ausf├╝hrlich Ausstellung anschauen k├Ânnen, auch ein bisschen dabei, dass wir ein bisschen was aufarbeiten von all dem, was in den letzten Jahren passiert ist. Dann bleibt mir jetzt noch eins zu sagen, irre, wie ausf├╝hrliche das ist. Ich m├Âchte mich ganz herzlich bei euch bedanken, bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken, f├╝r Engagement, f├╝r die Zeit, die sie investieren, auch noch w├Ąhrend Corona, das macht es ja nicht gerade einfacher, und w├╝nschen uns allen einen interessanten Tag, Dankesch├Ân.

Karin Elise Sturm
Ja, am Nachmittag hat dann noch der Thomas Reithmayer, mein Kollege, noch einen Vortrag ├╝ber „Von Cholera bis Corona. Leben und Sterben im 15. Bezirk“ gehalten. Ich werde einerseits einen groben ├ťberblick ├╝ber 200 Jahre Medizin-Geschichte im 15. Bezirk versuchen ihnen zu vermitteln und das im Rahmen dessen, dass ich gleich ein bisschen in Vortragsform durch unserer heute er├Âffnete Sonderstellung durchf├╝hre. [00:20:21]

Thomas Reithmayer beim Vortrag „Von Cholera bis Corona“, Foto: BM15_Karin Elise Sturm

Man sieht, dass man sich neue Formen des Umgangs mit Krankheiten zulegen kann, die uns allen und vor allem sozial Schw├Ącheren ein gutes Leben erm├Âglichen. Allerdings zeigt uns der Blick in die Geschichte auch, dass man nicht w.o. geben soll, sondern dass man sich durchaus ├╝berlegen kann, wie kriegt man gewisse Ph├Ąnomene in den Griff und was ist es uns wert. Und ich denke, bei den Einschr├Ąnkungen, die wir in den letzten Jahren auch gehabt haben, ist es uns recht viel wert, ist es vielen recht viel wert, dass man einen humanen Umgang mit Gesundheit, mit Medizin findet, wo es nicht nur darum geht, Inzidenzen so hoch oder so niedrig zu halten, dass halt alles so weitergeht, wie bisher.

Weil wenn alles so weitergeht wie bisher, haben wir mit Hitze und Kriegen und so weiter und so fort, eine Aufgabe vor uns stehen, gegen die Corona ein Lercherl ist. Und in diesem Sinne denke ich, schauen wir, das es nicht soweit kommt und schauen wir, dass wir unseren kleinen Beitrag, so klein der auch immer ist, leisten k├Ânnen.

Danke recht herzlich f├╝r die Aufmerksamkeit, empfehle Ihnen noch die Ausstellung, empfehle Ihnen die Er├Âffnung der B├╝chertasche des Bezirksmuseum Rudolfsheim-F├╝nfhaus, die jetzt noch bevorsteht und w├╝nsche einen sch├Ânen sonnigen Nachmittag. Dankesehr!

Brigitte Neichl
Ja, das ist unser letzter Programmpunkt f├╝r heute. Wir haben n├Ąmlich – das passt jetzt nicht zum Thema Medizin, aber Lesen kann zu Wohlbefinden f├╝hren.

Museumsleiterin Brigitte Neichl enth├╝llt die B├╝chertasche des Bezirksmuseums Rudolfsheim-F├╝nfhaus, Foto: BM15_Karin Elise Sturm

Ich wollte schon l├Ąnger auch etwas mit diesen B├╝chern, die man bringen kann und nehmen kann. Und da gabs dann die Idee, dass man auch eine B├╝chertasche machen kann. Und die werden wir heute enth├╝llen und ab dann steht sie zur Verf├╝gung. Man kann B├╝cher bringen, B├╝cher holen und wir betreuen das Ganze. [00:22:19]

Karin Elise Sturm
War insgesamt wirklich ein wundersch├Âner Tag. Unser Team hat diese Ausstellung pr├Ąsentiert und mit den Leuten diskutiert. Es waren wirklich sehr interessierte G├Ąste bei uns vor Ort und haben sich den Vortrag angeh├Ârt und haben sich die Kunstausstellung auch angeschaut. Und ja, also es ist wirklich ein sehr gelungener Tag gewesen.

Die Sonderausstellung wird noch bis 23. J├Ąnner 2023 zu besichtigen sein und wir freuen uns sehr, wenn Sie uns besuchen kommen im Bezirksmuseum und hoffen, dass wir Sie bald begr├╝├čen d├╝rfen bei uns.

Okay, damit gebe ich zur├╝ck und das F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten-Studio und verabschiede mich aus dem sch├Ânen S├╝den von Rudolfsheim-F├╝nfhaus.

Brigitte Neichl
Danke Karin f├╝r Deinen Bericht! Mehr, viel mehr, gibt es dann demn├Ąchst auf YouTube zu h├Âren. Baba Karin und bis zum n├Ąchsten Mal!

Karin Elise Sturm
Tschau Brigitte!

Gr├Ątzelkorrespondentin Karin Martiny, „Nordy“

Brigitte Neichl
Und jetzt ist Karin Nord dran „Nordy“. Karin, was hast Du Spannendes aus der Sonnschein-Apotheke zu berichten?

Karin Martiny
Hallo Brigitte und Maurizio, liebe H├Ârerinnen und H├Ârer. Wie Sie schon geh├Ârt haben, haben wir am 13. M├Ąrz unsere vielf├Ąltige Ausstellung zum Thema „Medizin, Gesundheit, Wohlbefinden“ er├Âffnet.

W├Ąhrend ich im Rahmen unserer Ausstellung mit der Apotheke „zum Erzengel Michael“, der „Lindwurm-Apotheke“ und der „Team Sant├ę Germania-Apotheke“ drei Apotheken vorstelle, die schon seit ├╝ber drei Generationen im Familienbetrieb gef├╝hrt werden, m├Âchte ich Ihnen heute eine der j├╝ngsten Apotheken im 15. Bezirk vorstellen, n├Ąmlich die „Sonnschein-Apotheke“ in der Witzelsbergergasse 26 nahe der Schmelz, die 2010 von Eva Mester-Tonczar gegr├╝ndet wurde.

Sie erz├Ąhlt uns ├╝ber ihre wichtigsten Aufgaben, ├╝ber die Rolle der Arzneimittelherstellung in Ihrer Apotheke, ├╝ber ihre Spezialgebiete, und dar├╝ber, welche speziellen Herausforderungen es f├╝r sie seit der der Corona-Zeit gibt.

Eva Mester-Tonczar, die Leiterin der Sonnschein-Apotheke, Foto: Eva Mester-Tonczar

Eva Mester-Tonczer
Also das Ziel, mit dem ich sozusagen angetreten bin, eine Apotheke zu leiten, war, hier einen Raum zu schaffen, wo sich sowohl Kundinnen und Kunden, Mitarbeiter*innen und auch ich mich wohl f├╝hlen. Wir m├Âchten gern beim Gesundbleiben unterst├╝tzen. Und sind, wie gesagt, erste Anlaufstelle, auch so ein bisschen Gateholder in Richtung „Braucht man einen Arzt?“, „Kann man selbst was machen?“. Wo kann man die Leute unterst├╝tzen, auch wenn sie schon in ├Ąrztlicher Therapie sind. Wie kann man die Therapie begleiten. Letztendlich ist es auch zum Teil eine psychologische Aufgabe. Ein bisschen da zu sein, um f├╝r die Sorgen, ├ängste, Anliegen der Menschen ein offenes Ohr zu haben und auch eine L├Âsung zu finden, wenn es m├Âglich ist. Die Arbeit im Labor ist weniger geworden. [00:25:21]

Sonnschein-Apotheke, Foto: BM15_Karin Martiny

Doch da es einfach mehr Fertigarzneimittel gibt, wird deutlich weniger aber nichtsdestotrotz haben wir schon, gerade im dermatologischen Bereich werden viele Sachen noch – Cremen, Salben nach magistralen Rezepturen hergestellt, also es ist nach wie vor noch was zu tun im Labor. Gott sei Dank, weil das ist ein sch├Âner Bestandteil unserer Arbeit.

Also in der Corona-Zeit, das war nat├╝rlich jetzt schon die letzten eineinhalb Jahre eine Zeit, wo wir uns manchmal die Frage gestellt haben, was haben wir denn eigentlich vor dieser Zeit in der Apotheke gemacht. Haben wir ├╝berhaupt irgendwas zu tun gehabt, weil es hat sich in den letzten eineinhalb Jahren wirklich haupts├Ąchlich alles um Corona gedreht.

Sonnschein-Apotheke bei der Er├Âffnung 2010, Foto: Eva Mester-Tonczar

Wir haben zweieinhalb Mal so viele Kunden gehabt wie normal. Jeder hat sich eingedeckt mit gef├╝hlten literweise Desinfektionsmittel, Hustens├Ąften. Und das Telefon ist wirklich zehn Stunden am Tag nicht stillgestanden. Das war wirklich f├╝r uns alle psychisch eine wahnsinnig herausfordernde Zeit, weil man einfach nicht mehr konnte am Abend. Aber wir leben damit, wir schaffen es immer wieder.

Karin Martiny
Mit diesen Einblick in den Apothekenalltag gebe ich zur├╝ck an das F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten-Studio. Ach ja, wenn Sie mehr von und ├╝ber Apotheker und Apothekerinnen im 15. Bezirk sehen und h├Âren m├Âchten, dann schauen Sie doch bei uns im Museum vorbei. In diesem Sinne Baba und bis bald im Museum.

Brigitte Neichl
Vielen Dank, liebe Karin f├╝r diesen ersten Eindruck. Ich bin schon gespannt auf die Langfassung. Tsch├╝ss! [00:27:10]

Gespr├Ąch mit Eva Mester-Tonczar von der Sonnschein-Apotheke / Langfassung

Gespr├Ąch mit Eva Mester-Tonczar von der Sonnschein-Apotheke / Langfassung

Maurizio Giorgi
Eins spannender als das andere. Sowohl der kurze Apotheken-Eindruck als auch die Story vom Tag der Bezirksmuseen. Obwohl ich ja selbst dort war, hat Karin doch viele neue Impressionen gebracht.

Brigitte Neichl
Ja stimmt, das ist sehr interessant und das ist ja erst ein erster kleiner Eindruck. Maurizio, wie sieht es mit unseren Angeboten im Museum aus, mit unseren weiteren Angeboten muss man ja sagen. Gibt es da noch etwas im M├Ąrz?

Maurizio Giorgi
Ja, jede Menge, liebe Brigitte. Am 15. M├Ąrz um 19 Uhr laden wir wieder traditionell zu unserer Podcast-Party ein. Wir treffen uns im Museum in der Rosinagasse 4, h├Âren uns die neue Podcast-Folge an und dann geht’s ans Feiern, Kennenlernen und Vernetzen.

Podcast-Party

Plan: wien.gv.at

Am 25. M├Ąrz ab 17:30 Uhr begibt sich unsere Kollegin Waltraud Zuleger auf die Suche nach Apothekerinnen vor 1930 in F├╝nfhaus, Sechshaus und Rudolfsheim. Speziell wird es um Charlotte Ostertag, Antonia Zeidler, Marie Teufelberger und Maria Friedrich gehen.

Apotheke zum Erzengel Michael um 1910, Foto: Karl Zeidler


Und am 1. April – das ist kein Scherz – erz├Ąhlt Carla Heher ab 17:30 unter dem Motto „Vielfalt durch Lesen – Aktuelles am Kinderbuchmarkt“, unter anderem ├╝ber gendersensible Kinderb├╝cher.

Angebote bei buuu.ch, Foto: Webseite buuu.ch


Anmelden k├Ânnen Sie sich f├╝r alle Angebote auf unserer Webseite unter www.museum15.at/veranstaltungen.

Bitte kommen Sie zu Ihrer und auch zu unserer Sicherheit mit einer FFP2 Maske zu den Veranstaltungen.

Ja, Brigitte, worum wird es in der n├Ąchsten Folge von F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten gehen?

Brigitte Neichl
Im April werde ich unsere beiden Gr├Ątzel-Korrespondentinnen interviewen. Sie werden berichten, wie sie zu uns ins Museum gekommen sind, was das Spannende an ihrer T├Ątigkeit ist, was sie schon alles erlebt haben und was sie weiter vorhaben. [00:29:13]

Maurizio Giorgi
Gute Idee! Ab und zu ist es ganz gut, innezuhalten und auf das Bisherige mal zur├╝ckzublicken und Pl├Ąne f├╝r die Zukunft zu schmieden.

Brigitte Neichl
Finde ich auch. Lieber Maurizio, danke dass Du mich heute wieder unterst├╝tzt und begleitet hast!

Maurizio Giorgi
Ja, sehr gerne, liebe Brigitte, Ciao und bis zum n├Ąchsten Mal! Baba!

Verabschiedung

Ja, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer, Rudolfsheim-F├╝nfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Wenn Sie ihr Wissen ├╝ber die Geschichte des 15. Bezirks erweitern m├Âchten.

Wenn Sie kulturelle und gesellschaftspolitische Themen sch├Ątzen.

Wenn Sie gespannt auf interessante Menschen und Themen aus Vergangenheit und Gegenwart im 15. Bezirk sind.

Dann sind Sie bei uns richtig!

Besuchen Sie unsere Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum, verfolgen Sie unsere Aktivit├Ąten auf unserer Webseite, unserem Blog, unserem YouTube-Kanal und auf FacebookInstagram & Co. Infos und Links, finden Sie in den Shownotes.

Wir sind auch gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen.

Ich freue mich auf die n├Ąchsten spannenden 15 oder ein bisschen mehr Minuten bei 2x F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten und verabschiede mich mit der anregenden Musik von Nigora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.

Ich w├╝nsche Ihnen einen wundersch├Ânen Tag, wann immer Sie diese Folge auch h├Âren!



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