🎧 Zwei Jahre Podcast

RĂŒckschau und Ausblick

Episode #029

In der 29. Folge von „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ halten Brigitte Neichl, Maurizio Giorgi und Thomas Reithmayer RĂŒckschau auf das 2. Podcastjahr. Sie erörtern die Fragen wie es bisher gelaufen ist, was gut war, was man noch verbessern kann, welche neuen Erkenntnisse sie gewonnen haben und schließlich, welche Neuerungen fĂŒr 2021 geplant sind.

Weitere Inhalte:

  • NĂ€chste Veranstaltungen
  • Ausblick auf die nĂ€chste Folge

Mehr Infos auf www.museum15.at/podcast


Die Podcast-Episode zum Artikel

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#029 Zwei Jahre Podcast – RĂŒckschau und Ausblick

Transkript der Podcast-Episode:

Intro

Hallo und herzlich willkommen zur 29. Folge von FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten.

Mein Name ist Brigitte Neichl. Ich hoffe, Sie hatten erholsame und vor allem kraftspendende Feiertage und sind gut ins Neue Jahr gerutscht. Schön, dass Sie wieder eingeschaltet haben und bei dieser Episode – der letzten in diesem Jahr – dabei sind!

Dieser Podcast wird Ihnen prĂ€sentiert vom Bezirksmuseum Rudolfsheim-FĂŒnfhaus, DEM Veranstaltungs-Museum im Herzen des 15. Bezirks.

Das Museum bietet Ausstellungen, Veranstaltungen und Events fĂŒr Erwachsene und Kinder und diesen Podcast.

Mehr dazu finden Sie auf www.museum15.at

Wie bereits in der vorigen Episode angekĂŒndigt, gibt es diesmal wieder eine sogenannte Freestyle-Folge. Das heißt, wir haben keinen Interviewgast, sondern ein Teil des Museumsteams – dazu gleich mehr – setzt sich zusammen und reflektiert ĂŒber das Podcast-Jahr 2020.

Am 15.2.2021 feiert FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten ja seinen zweiten Geburtstag.

Wenn Sie noch mehr ĂŒber unseren Podcast erfahren möchten, empfehle ich Ihnen die allererste Folge des Podcasts mit dem bescheidenen Titel „5 GrĂŒnde, warum Sie diesen Podcast hören sollten“

Und aus Anlass dieses zweiten Geburtstags schauen wir zurĂŒck auf dieses wirklich wahr sehr verrĂŒckte Jahr 2020 und besprechen, was podcast-mĂ€ĂŸig gut gelaufen ist, was uns besonders gefallen hat, was man noch verbessern kann, was wir gelernt haben und was wir 2021 vorhaben.

Wir, das bin einmal ich, Brigitte Neichl, ehrenamtliche Museumsleiterin, Podcasterin, YouTuberin uns einiges mehr. Im Brotberuf bin ich Programm-Managerin an einer Wiener Volkshochschule.

UnterstĂŒtzt werde ich diesmal von einem starken MĂ€nner-Team. Das ist einmal mein Co-Moderator und Stellvertreter im Museum, Maurizio Giorgi.

Hallo Maurizio!

Maurizio
Hallo Brigitte und einen lieben Gruß auch an Sie, liebe Hörerin, lieber Hörer.

Brigitte
Ebenfalls mit dabei ist heute Thomas Reithmayer, Assistent der Museumsleitung und wissenschaftlicher Mitarbeiter. Herzlich willkommen in unserer Runde, lieber Thomas!

Thomas
Ja, hallo Brigitte! Hallo Maurizio! Ich freue mich schon sehr, heute dabei sein zu dĂŒrfen.

Brigitte
Wir wollen – fast schon traditionell – mit einer kurzen Vorstellungsrunde beginnen. Mich habe ich ja jetzt schon vorgestellt und ein wenig auch meine beiden Mitstreiter, aber ein bisschen mehr wollen wir schon noch erfahren, damit Sie liebe Hörerin, lieber Hörer die beiden ein wenig besser kennenlernen können.

Vielleicht sind Sie ja Stammhörerin oder Stammhörer, vielleicht aber hören Sie auch zum ersten Mal in unserem Podcast hinein. Also daher meine Fragen an Dich Maurizio und an Dich Thomas: Was macht ihr so im Brotberuf, und wie seid ihr ins Museum geraten, und wie lange seid ihr schon dabei, was sind eure Aufgabenbereiche, und was habt ihr mit unserem Podcast zu tun.

Magst Du beginnen, Maurizio?

Vorstellungsrunde

Maurizio
Gerne, liebe Brigitte! Ja, wie bin ich ins Museum geraten? Du weißt ja, Brigitte, dass Bezirksmuseen eines meiner Hobbies und Lieblingsorte sind, weil in den Bezirksmuseen sieht man ja sozusagen das Abbild des Bezirkes und natĂŒrlich kann man auch nette Leute kennenlernen und treffen und so sind wir auch zusammen gekommen. Es war im Mai oder April, wo ich einmal durch die TĂŒr des Bezirksmuseums getreten bin.

Brigitte
Als Gast noch. [00:04:33]

Maurizio
Als Gast noch, ja genau, und mir die VortrĂ€ge angehört habe und bei der Waltraud Zuleger mitgegangen bin bei den Kultur-SpaziergĂ€ngen und dann habe ich mir gedacht, ja so ein Bezirksmuseum, das wĂ€r doch auch eine feine Sache, da mal mitzuhelfen. Wie gesagt, weil’s eben eine schöne Sache ist, man lernt ja selber auch als Zugereister etwas ĂŒber ĂŒber den Bezirk, aber man kann natĂŒrlich auch mithelfen, das andere etwas lernen und das Ganze vielleicht mit anderen Augen auch sehen.

Und ich glaube, dann hattest Du irgendwann mal was ausgeschrieben. Da habe ich mich beworben und dann habe ich angefangen im Juli 2019, glaub ich. Dann habe ich die Öffentlichkeitsarbeit ĂŒbernommen.

Brigitte
Und dann hast Du einen rasanten Aufstieg hingelegt.

Maurizio
Ich bin seit Dezember 2020 stellvertretender Museumsleiter. Meine Aufgaben beim Podcast: Ich unterstĂŒtze Dich bin sozusagen Co-Moderator. Wir machen den Podcast gemeinsam. Wir machen auch jede Menge andere Dinge auch im Museum noch gemeinsam. Wenn Veranstaltungen sind, muss man alles vorbereiten.

Ja, in meinem Brotjob bin ich auch im Vertrieb, in einer Immobilienfirma. Ansonsten fĂŒrs Museum gibt’s eigentlich immer was zu tun.

Brigitte
Und nun noch zu Dir Thomas. Wie schauts bei Dir aus?

Thomas
Ja, ich bin ins Bezirksmuseum gekommen, also, ich glaub zum ersten Mal 2019 fĂŒr die Beisl-Kultur- Ausstellung. Bin im Brotberuf Erwachsenenbildner und beschĂ€ftige mich sehr stark mit der Kultur- und Sozialgeschichte der Wiener Außenbezirke, und v.a. des 15. Bezirks, weil ich dort wohne, jetzt schon seit bald einmal 15 Jahren.

Und hab dann begonnen auf der Volkshochschule VortrĂ€ge zu machen auch ĂŒber den Bezirk und bin dann von Dir angefragt worden, ob ich nicht fĂŒr die Ausstellung einen Vortrag halten möchte und auch bei der Ausstellung ein bisschen mitarbeiten möchte und bin dann langsam, langsam reingerutscht mehr oder weniger.

Brigitte
Ich krall‘ mir ja die Leute, die lass ich dann ja nicht mehr raus.

Thomas
Hab dann die eine oder andere spannende AktivitĂ€t vorgeschlagen bekommen und kĂŒmmere mich jetzt einerseits um den Bereich Wissenschaftliches Service, d.h., wenn irgendwer der Zuhörer*innen eine Anfrage ans Bezirksmuseum stellt. Was ist an der Stelle meines Hauses vor 250 Jahren gestanden oder gibt’s in der Sammlung Fotos zu diesem und jenem, dann recherchiere ich meistens in unserer umfangreichen Sammlung nach, und hoffe dann doch, gute Antworten zu geben. KĂŒmmere mich um administrative Sachen. Hab bei unserer jetzigen Ausstellung zu Kino, Theater & VarietĂ©s einiges geforscht, einiges bearbeitet, und mach so das, was was anfĂ€llt und in Regel auch sehr viel Freude macht.

Brigitte
Ja steigen wir also ein in unsere Zwei-Jahres-Reflexion. Wie auch bei den Interviews werden wir uns drei Hauptfragen stellen und sehen, wozu uns das dann noch fĂŒhrt.

Frage 1: Welche Folge hat mir am besten gefallen und warum?

Brigitte
Die erste Frage wÀre mal, welche Folge hat mir am besten gefallen und warum? FÀngst Du an, Maurizio?

Maurizio
Ja, immer muss man sich da entscheiden. Also es gibt ja viele schöne Folgen, die wir gehabt haben. Also ich denke jetzt nur dran das fiktive Interview mit Alfred Adler (Folge 25) alias Thomas Reithmayer oder „Schönes im 15. Bezirk wĂ€hrend der Corona-Krise“ (Folge 28) oder „25 Jahre Bezirksmuseum“ (Folge 22), Brigitte, oder „Bezirksmuseum als Möglichkeitsraum“ (Folge 27) mit dem Museumsbund und dem Museumsmanagement Niederösterreich.

Ja, wo entscheidet man sich da? Also ich habe mich fĂŒr zwei Sachen entschieden – einmal „Alfred Adler, das fiktive Interview“. Du weißt, ich bin ein Fan fiktiver Interviews, weil es gewisse Dinge auch lebendig macht.

Ich bin ein ganz großer Fan, weil es einfach eine schöne Möglichkeit ist, Geschichte lebendig zu machen. Man hat ein Bild vor Augen. Es ist einfach etwas Lebendiges, fast wie ein kleines TheaterstĂŒck. Du weißt, ich lese nicht so gern dicke historische WĂ€lzer, das dauert einfach zu lange un da kann man das Ganze schnell auf den Punkt bringen. und was ich auch gerne tue, ist nicht nur ĂŒber den Tellerrand blicken, sondern ĂŒber die Tischkante drĂŒber. Deswegen fand ich das Interview mit dem Museumsbund sehr schön.

„Bezirksmuseen als Möglichkeitsraum“, wo auch ein paar Anregungen gegeben worden sind. Bezirksmuseen sind ja MöglichkeitsrĂ€ume, man kann was ausprobieren, man kann ein Podcast machen, man kann auch mal sagen, jetzt machen mal ein Video, wie wir es ja auch gemacht haben, machen wir mal Miniserien oder wir probieren einfach mal, wie kommt das und das an. Und all diese Dinge, die man ja sonst in einem professionellen Museumsbetrieb eher schwieriger unterbringt, weil einfach sehr viel Genehmigung-Strukturen zu beachten sind. Und das geht in einem Bezirksmuseum natĂŒrlich viel direkt, viel einfacher.

Ich bin ein ganz großer Fan auch der GrĂ€tzel-Berichte, dazu wirst Du noch nachher noch was etwas sagen. Das finde ich auch immer sehr schön, dass man nicht nur das Historische benennt, sondern auch das benennt, was sich im Bezirk ja jetzt tut, egal ob’s irgendwelche Einkaufstipps sind oder irgendwelche Neuigkeiten, die was weiß ich, die BuchhĂ€ndler*innen gemacht haben oder irgendwelche GeschĂ€fte, wo etwas ist. Das ist auch etwas, wo man merkt, dass kann ja auch mal Geschichte werden.

Das ist ja auch interessant, aber es geht ja weiter, wir schreiben ja die Geschichte fort. Also wir kauen ja nicht nur das wieder, was einmal war, ja und erinnern uns dann da dran, wehmĂŒtig, sondern wir gestalten’s ja mit und schreiben es ja fort, sozusagen und das finde ich auch sehr gut.

Thomas
Was mir sehr, sehr gut gefallen hat, waren einerseits die beiden Folgen zu den GrÀtzelheld*innen (Folge 19+20), die ja von der Gebietsbetreuung Stadterneuerung erkoren worden sind. Auch u.a. Du, liebe Brigitte.

Und ganz einfach deswegen, weil dadurch im Podcast Projekte oder die Arbeit engagierten Frauen im Bezirk auch dokumentiert worden, weil einerseits trĂ€gt der Podcast natĂŒrlich zur Unterhaltung der Hörerinnen und Hörer bei, hoffentlich.

Andererseits als fĂŒr bezirkshistorische Recherche ZustĂ€ndiger, gerade so Audio-Dokumentationen oder Audiofiles, wenn ich da irgendwas finde, was vor 20 Jahren aufgenommen worden ist, dann ist das wie ein Jackpot, weil man mit einem Schlag mehr oder weniger in die Vergangenheit zurĂŒckversetzt ist einen und objektiven Blick, wie das die Leute damals wahrgenommen haben, bekommt.

Und dass im Zuge dieser Podcast-Folgen unterschiedliche Frauen, in dem Fall, in unterschiedlichen Bereichen, unterschiedlichen Projekten im 15. Bezirk arbeiten, interviewt worden sind, das hat mir sehr, gut gefallen.

Und die zweite Sache, die mir auch sehr, sehr gut gefallen hat, bezieht sich jetzt nicht nur auf eine spezifische Folge, sondern auf mehrere, v.a. dann in der zweiten JahreshĂ€lfte, wo wir uns dann schön langsam wieder raus gewagt haben, waren die Außenreportagen, einerseits von unserer GrĂ€tzel-Korrespondentin Karin Sturm,  also grad so Massentest bei der Stadthalle  wo sie wirklich live von ihrem Massentest berichtet hat, das ist einfach Zeitgeschichte. Und das ist ab jetzt einerseits in unserer Sammlung und andererseits im World Wide Web, das ist jetzt dokumentiert. Und ich finde, das waren auch sehr, sehr schöne Reportagen bzw. dann auch die Interviews mit diversen Gewerbetreibenden im Bezirk, ob das jetzt das Landkind war mit der GEMMAZONE, ob das jetzt die Romana Ledl mit dem BuchcafĂ© Melange war, das hat mir sehr, sehr gut gefallen.

Bzw. was ja auch dann noch dazu gekommen, die Interviews, die wir beim Reindorfgassenfest gefĂŒhrt haben, wie die Leute die Coronavirus verarbeitet haben bzw. welche schönen Seiten sie im Bezirk im Zuge dieser doch sehr anspruchsvollen Zeit, kennengelernt haben.

Das war einerseits sehr, sehr kurzweilig zu hören, andererseits ist es auch gleichzeitig die Dokumentation der aktuellen Bezirksgeschichte fĂŒr die Zukunft. Und ich glaube, das ist eine sehr, sehr schöne Sache, die mir auch sehr gut gefallen hat. [00:12:42]

Brigitte
Ja, ich habe es natĂŒrlich am schwersten. Das sind alles meine Kinder und wenn wir da eines bevorzugt, weinen die anderen vielleicht. Aber ich habe schon eine heimliche –  ich habe auch zwei, ich konnte mich auch nicht entscheiden, ich habe zwei Lieblingsfolgen. Also das eine ist einmal das fiktive Interview mit Alfred Adler (Folge 25) – Du bist ja da in die Rolle des Alfred Adler geschlĂŒpft, Thomas. Mir hat gefallen, wie gut Du Dich vorbereitet hast.  Und die Folge ist ja auch wirklich sehr , sehr gut geworden. Wir haben ja sogar Lob bekommen vom Verein fĂŒr Individualpsychologie.

Und die zweite Folge war die Vorstellung von der GrÀtzelkorrespondentin, von der Karin Elise Sturm.

Die ist ja auch so hinein gerutscht. Sie war zu Besuch im Museum, dann bin ich mit ihr ins GesprĂ€ch gekommen und wollte sie mir schon krallen , da hat es aber nur gesagt, na, sie hat im Moment keine Zeit. Dann ist sie ein paar Monate spĂ€ter wieder gekommen und da war sie quasi reif fĂŒr uns, und hat dann begonnen.

Und wir haben diese Rolle ja erst auch ein bisschen entwickelt. Und jetzt sind wir so weit wie ihr auch schon erzĂ€hlt habt’s, dass sie wirklich hinausgeht, vor Ort ist und dort berichtet und auch ein bisschen erzĂ€hlt, wie ist die Stimmung, was sieht sie, was was hört sie und dann auch mit Leuten spricht.

Es gibt ja dann – das verrate ich jetzt noch nicht – Sie sollten dranbleiben, es gibt nĂ€mlich da noch eine zusĂ€tzliche Überraschung, was wir noch vorhaben.

Maurizio
Ja, liebe Hörerin, lieber Hörer, das bringt mich zu einer Bemerkung: Also, wenn Sie da mal am Bezirksmuseum vorbeikommen und auf der TĂŒr ein Schild lesen „Betreten auf eigene Gefahr, Sie könnten vereinnahmt werden“, dann wissen Sie, was Ihnen blĂŒht.

Brigitte
Oder, Du musst mich halt fesseln und knebeln, dann können die Leute gefahrlos rein. Ich bin ein Talentescout. Wenn ich wenn ich was seh, was passt und was uns als Museum weiterbringt, dann schlage ich zu, da bin ich nicht zu halten.

Frage 2: Was ist besonders gut gelungen und was könnte man noch verbessern?

Brigitte
Ja, dann kommen wir zur zweiten Frage: Was ist besonders gut gelungen und was könnte man noch verbessern? Also das mit dem „gut gelungen“ haben wir teilweise jetzt schon angesprochen. Es kann aber nicht schaden, wenn man noch das eine oder andere Positive erwĂ€hnt, aber wir wollen natĂŒrlich auch kritisch zu uns selbst sein und sagen, wo könnten vielleicht noch was verĂ€ndern, verbessern. Magst Du jetzt anfangen, Thomas? [00:15:11]

Thomas
Ja gern. Was ich ĂŒber das, was wir jetzt schon berichtet hab, auch sehr gut gefallen hat, war die Miniserie zu Bezirksgeschichte mit der Waltraud Zuleger, die quasi als spin off von FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten  aktuell auch noch an jedem 30. erscheint.

Also die ersten drei Folgen sind ja – glaub ich – schon prĂ€sentiert, und am 30. JĂ€nner (und nicht am 30. Februar), sondern am 28., werde die letzten beiden Folgen veröffentlicht.

Und da finde ich sehr nett. Wir haben ja sehr viele bezirkshistorische VortrĂ€ge, die sich meistens noch eine Stunde oder 1,5 h erstrecken, die „dank“ Corona oftmals auf YouTube zu finden sind, und die Miniserie im Gegensatz dazu, ist es sehr komprimiert auf 15 Minuten. Und das hab ich sehr gut gelungen gefunden. Auch – und da spricht wieder der wissenschaftliche Background- aus DokumentationsgrĂŒnden und – ich kenne ich aus meiner eigenen Praxis – auch wenn man dann gezwungen, ein bisschen komprimierter zu erzĂ€hlen und zu argumentieren.

Sehr coole Idee,  die man alle FĂ€lle fortfĂŒhren kann bzw. wo man auch ĂŒberlegen kann: Wir haben sehr viele VortrĂ€ge, dass man sagt, falls der/die Vortragende dann noch Zeit hat, ob man dann noch eine Kurzzusammenfassung des Vortrags in 15 Minuten Form oder Ă€hnliches macht. Generell sowohl, ob es die Arbeit im Bezirksmuseum betrifft oder den Podcast.

Möglichkeiten was man tun kann, gibt’s zahllose, aber das ist eine sehr spannende Geschichte, wo man wo man weiter denken kann, wie man das digitale Angebot erweitert. Weil so wie es momentan ausschaut, werden wir das digitale Angebot noch die nĂ€chsten Monate noch stĂ€rker brauchen, als wir es ohnehin schon brauchen, weil halt noch nicht ganz absehbar ist, wann der analoge  Museumsbetrieb quasi wieder startet.

Brigitte
Maurizio? [00:17:18]

Ja, was ist besonders gut gelungen, was kann man verbessern? Also besonders gut gelungen finde ich ĂŒberhaupt, dass man sich regelmĂ€ĂŸig dazu bringt, das ja auch immer fortzufĂŒhren. Man muss sich ja doch auch treffen, man muss Termine ausmachen, man muss viel lesen, man muss das Manuskript auch dazu schreiben fĂŒr die Podcasts. Und das schĂŒttelt man ja jetzt auch nicht einfach so aus der Feder. Also, das finde ich schon mal, dass man das ĂŒber zwei Jahr, zwei Jahre regelmĂ€ĂŸig auch den den Hörerinnen und Hörern auch anbietet, das finde ich schon mal generell gelungen.

Wie oft ist es, man fÀngt ein Projekt, das kennt man vielleicht auch von einem selber, NeujahrsvorsÀtze und dann in der letzten JÀnnerwoche ist es schon wieder Geschichte. Nein, das finde ich schon mal sehr gut.

Und ich finde es auch gut, dass man so dieses schwierige letzte Jahr auch gut abgebildet hat – trotz Corona. Also wir haben ja doch auch im Museum gewisse Dinge auch online gemacht, VortrĂ€ge online gebracht und so weiter und das auch irgendwo, das, was wir im Podcast machen, auch verlinkt, BlogbeitrĂ€ge geschrieben. Wir haben sonst noch wo auf den Website kundgetan.

Was kann man verbessern? Da gibt’s Etliches, wenn man mehr Zeit hĂ€tte, könnt man auch mehr machen.

Also ich habe zwei Dinge, die mich reizen wĂŒrden. Also das eine haben wir schon gemacht, wir haben mit den Mini-Videos angefangen – hinter den Kulissen – also das Museums-Potpourri,  wo wir sagen, was machen wir eigentlich hinter den Kulissen. Das man einfach mal weiß,  da ist ja nicht nur Öffnungszeit, man sitzt seine Zeit ab, eineinhalb Stunden, zwei Stunden, sondern der passiert ja im Hintergrund auch ganz, ganz viel.

Also ich finde, man kann gerne mal auch so einen Krimi-Film machen, so einen Mini-Krimi Film Rudolfsheim-FĂŒnfhaus mit unseren historischen Krimiserien, die wir ja in der Edition Bezirksmuseum herausbringen. Dass man da noch mal so Orte aufsucht und das so ein bisschen spannend so 5, 6, 7 Minuten noch mal bringt. Ein bisschen so wie ein richtiger Krimi. Wir haben solche Dinge schon gemacht, aber vielleicht kann man das mit Live-Orten machen, dass man das als richtigen Film noch mal schneidet, das wĂŒrd mich mal reizen. Nachts bei Regen.

Brigitte
Das ist halt jetzt nicht Podcast.

Maurizio
Das ist jetzt nicht Podcast, klar, aber man kann es im Podcast ja ankĂŒndigen. 

Thomas
Kann auch ein Hörspiel sein.

Maurizio
Kann auch ein Hörspiel sein. Hörspiele sind auch eine gute Sache.

Thomas
Tatort Rudolfsheim.

Maurizio
Ja genau, Hörspiele sind auch immer ein sehr interessantes Thema.

Brigitte
Ja, was gut gelungen ist, da wĂŒrde ich auch dir zustimmen, Maurizio, das hat begonnen und es gibt noch immer, und es schaut nicht so aus, als wĂŒrden wir jetzt sofort wieder damit aufhören.

Ja, was könnte man verbessern? Also ich wĂŒrd’s gar nicht so nennen – verbessern – sondern, was kann man – das haben wir dann zwar eh im dritten Punkt – was man noch zusĂ€tzlich oder weiterfĂŒhrend machen kann. Da hast Du ja schon einiges genannt, Maurizio. Sind einige gute Ideen dabei.

Was da vielleicht auch dazu passt, ist, dass wir Blogartikel in Podcast gießen, also Blogartikel, die es schon gibt. Und zwar, dass man nicht einfach nur vorliest, sondern in so in einem Frage-Antwort-Spiel den den Blogartikel quasi ins Audio bringt. Und das kann man dann ja auch teilweise hörspielartig auch machen.

Also das mit Hörspiel, das hast Du, Thomas gesagt, gefĂ€llt mir eigentlich auch gut. Obwohl Hörspiel ist natĂŒrlich, da ist das Script dann schon noch einmal, noch ein bisserl anspruchsvoller. Und da sollten wir dann schauen, dass man in die AtmosphĂ€re rein kriegt oder vielleicht auch GerĂ€usche noch dazu gibt.

Thomas
Das Pferdetrappeln.

Brigitte
Ja genau. Aber als Idee gefĂ€llt mir das sehr gut. Weil das Medium kann man nĂŒtzen.

Und das gefĂ€llt mir jetzt auch, wenn ich sag, was mir gefĂ€llt, was ihr jetzt drĂŒber gesprochen habt, dass wir quasi, wenn wir was Aktuelles berichten, gleichzeitig auch Geschichte machen. Weil in dem Moment, wo es vorbei ist, ist ja auch schon Geschichte. Und in einem Jahr, in fĂŒnf Jahren, in 20 Jahren, werden sich die Leute unsere Podcast-Folgen anhören und werden wissen, was die so getrieben haben im Museum.

Frage 3: Visionen, WĂŒnsche, PlĂ€ne, Vorhaben – Was sollte unbedingt bleiben und was könnte man neu hineinbringen?

Bild: Pixabay.de

Na ja, dann kommen wir zu unserer 3. Frage: Zu den Visionen, WĂŒnschen, PlĂ€nen, Vorhaben. Also zur nahen Zukunft von FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten. Was sollte unbedingt bleiben und was könnte man neu hineinbringen? Ist jetzt auch schon teilweise schon gefallen, aber vielleicht kann man es jetzt noch konkretisieren.

Wie immer werden wir vielleicht nicht alles davon umsetzen können oder sogar ziemlich sicher nicht alles davon umsetzen können, aber es ist ja auch nicht vergessen, man kann das auch spĂ€ter noch machen. Aber gemĂ€ĂŸ unserem Motto zielen wir auf den Mond, und wenn wir ihn verfehlen, landen wir immerhin noch bei den Sternen.

Ziele auf den Mond. Wenn Du ihn verfehlst, landest Du immerhin noch bei den Sternen

Brigitte
Maurizio, hast Du Dir was dazu ĂŒberlegt?

Maurizio
Was man auf jeden Fall berichten kann, ist etwas ĂŒber die Theaterszene im 15. Bezirk. Wir haben ja das kleinste Theater in Wien bei uns im 15. Bezirk und das ist ja auch sehr charmant. Wenn man das vielleicht auch miteinbeziehen kann, aber auch vielleicht Straßentheater oder und was sich sonst noch so tut. Und natĂŒrlich auch in unseren BuchlĂ€den – wir haben ja zwei tolle BuchhĂ€ndlerinnen: die Romana Ledl mit dem BuchcafĂ© Melange und die Ulla Harms mit dem Buchkontor. Und da passieren ja auch ganz viele Lesungen, passieren ganz viele tolle Abende, wo man einfach mal in einem Buch schmökern kann, bei einem Glas Wein oder bei Snacks. Und das ist ja auch wiederum etwas fĂŒr Kennenlernen, Vernetzen, das ist ja auch unser Thema.

Und das finde ich ganz toll, wenn man dann zusammen kommen kann. Ja, das wĂ€re so das, wo ich sage, verknĂŒpfen wir das Wissen und das Können, was wir haben mit dem, was andere wissen und können. Das finde ich immer gut, weil sonst wurschtelt jeder so vor sich hin. Ich bin ein großer Fan davon, das Wissen zu verknĂŒpfen.

Ja, Thomas, was hast Du noch? [00:23:18]

Thomas
Bis zu einem gewissen Grad hab ich es eh auch schon erwĂ€hnt, die Außenreportagen haben es mir angetan. Einerseits, um eine Übersicht zu bieten, was spielt sich im Bezirk ab, was gibt’s fĂŒr kommende Veranstaltungen – einerseits im Bezirksmuseum, andererseits außerhalb vom Bezirksmuseum: Was gibt’s in der Lokalszene, GeschĂ€ftsszene, Theaterszene Applaus, Buchhandlungsszene – was gibt es da Neues?

Andererseits, was ich auch sehr spannend finde, ist eben auch so analog zur Reportage von der Karin mit dem Massentest in der Stadthalle. Vielleicht gar nicht so auf Veranstaltungen fokussiert, sondern eh so das rege Treiben und Leben im Bezirk zu dokumentieren. Also wir haben das jetzt die letzten beiden Jahre beim Reindorfgassenfest gemacht, was dann sehr, sehr schöne Podcast-Folgen geworden sind.

Und ich finde, da kann man weiter ĂŒberlegen. Das finde ich auch sehr, sehr spannend und sehr lustvoll. Da einfach rauszugehen, mit Leuten zu reden, bei Leuten auch das Bezirksmuseum bekannt zu machen und auch so Synergieeffekte quasi zu nutzen. Bei Deinem Beispiel mit den BuchhĂ€ndlerinnen, das bringt den Hörerinnen und Hörern spannende Informationen, das bringt uns einen spannenden Austausch, das bringt den diversen GeschĂ€ftsinhaber*innen vielleicht auch ein bisschen Werbung. Das wĂŒrde ich sehr spannend finden.

Das ist ein Grund, warum Bezirksmuseen so wichtig sind. 

Gerade das konkrete Leben in den einzelnen Bezirken, in den GrÀtzeln, ist oft sehr, sehr schmal dokumentiert, und wenn wir da einen Beitrag leisten können, dann ist das eine sehr schöne Sache.

Neuigkeiten

Brigitte
Ja, jetzt kommen wir schön langsam zu den Neuigkeiten und zu dem Geheimnis, das gelĂŒftet wird. [00:25:10]

Zu den Blogartikel habe ich ja eh schon gesprochen, dass wir zu den Podcast-Folge auch jeweils einen Blogartikel haben, wo ist ein Transkript, Links und seit einiger Zeit auch diese Bonustracks gibt, wo man sogar noch mehr hören kann als man im Podcast selber hören konnte. Das werden wir immer wieder mal machen und und wieder anwenden.

Dann: Fiktives Interview. Das habt ihr auch gesagt, dass dass euch das gefallen hat, und dass wir das wieder machen sollen. Da werden wir ganz sicher im Jahr 2021 wieder eines machen und zwar wird es indirekt um den Johann Dengler gehen, der hier ganz in der NĂ€he vom Bezirksmuseum.

Thomas
Also eigentlich genau hier, wo das Amtshaus jetzt steht.

Brigitte
Genau – ein

Thomas
Brauhaus und die Bierhalle, die spĂ€teres als ZobelĂ€um bekannt und berĂŒhmt geworden ist. Die Bierhalle ist aber von ihm eröffnet worden und dann spĂ€ter von Franz Zobel ĂŒbernommen worden und ist als ZobelĂ€um dann quasi. in die Bezirksgeschichte und nicht nur in die Bezirksgeschichte, auch in die Wiener Geschichte eingegangen.

Brigitte
Und jetzt – Trommelwirbel.

Bild: Pixabay.de

Maurizio
Was kommt jetzt, liebe Brigitte?

Brigitte
Ja, wir haben ja gesprochen von unserer GrĂ€tzelkorrespondentin. Dass uns das so gut gefĂ€llt. Und es ist so, die Karin (Elise Sturm) ist ja eher im unteren Teil zu Hause, also rund um die Reindorfgasse. Sie ist die GrĂ€tzelkorrespondentin SĂŒd. Und wir haben auch eine neue Kollegin, die ist noch gar nicht so lange da. Und weil sie im oberen Bezirksteil wohnt, habe ich dann gedacht, ich frag sie mal, ob sie nicht die GrĂ€tzelkorrespondentin Nord werden möchte. Und sie war gleich ganz begeistert.

Bei der nĂ€chsten Folge haben wir sie vorstellen und ab MĂ€rz werden dann beide berichten: Da haben wir die GrĂ€tzelkorrespondentin SĂŒd und die GrĂ€tzelkorrespondentin Nord. Das heißt, wir decken da wirklich das gesamte Bezirksgebiet ab und bringen genau das, was euch so gefallen hat – so kleine Stimmungsberichte, was tut sich so, was gibt’s fĂŒr Veranstaltungen, welche Personen sind sind da kulturell tĂ€tig im Bezirk? Also auf das bin ich schon sehr gespannt.

Thomas
Als Bewohner des oftmals unterreprĂ€sentierten Nordens gefĂ€llt mir das natĂŒrlich ausgezeichnet! 

Maurizio
Und ich als gelegentlich ĂŒber den Rustensteg Wandernder, natĂŒrlich auch. Ich bin auch ein Fan. Also der nördliche Bereich ist ja auch sehr bunt und ganz anders als der sĂŒdliche, es steppt doch auch der BĂ€r da oben, das glaubt man gar nicht.

Thomas
Wir haben einen breiten Horizont, das sowohl das sĂŒdliche Bezirksgebiet als auch das nördliche umfasst, also die gesamte Welt.

Maurizio
Ja! Die gesamte Welt in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

Brigitte
Wir sind dann weltbekannt in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

Ihre Ideen, VorschlĂ€ge & WĂŒnsche sind gefragt!

Bild: Pixabay.de

Brigitte
Ja, wir haben es auch schon gehört bzw. Sie haben schon gehört: Wenn Sie liebe Hörerin, lieber Hörer ebenfalls Ideen, VorschlĂ€ge oder WĂŒnsche haben, können Sie uns diese gerne mitteilen an presse@bm15.at

Und dann kommen wir schon zum Schluss. Es war sehr schön, sehr anregend, aber jetzt mĂŒssen wir auch mal wieder auch ein bisserl brav sein und aufhören auch, ans Aufhören denken.

Wie geht es weiter?

Ja, das Museum bleibt –  aufgrund des neuerlichen Lockdowns noch bis 7.2. geschlossen. Wir haben uns dazu entschieden, bis Ende JĂ€nner das zu verlĂ€ngern und dann die erste Februarwoche sind die Semesterferien, da wĂ€r sowieso zu gewesen.

Das heißt, wenn alles gut geht, können wir ab 8.2. wieder zumindest schrittweise öffnen. Wir halten die Daumen, Sie hoffentlich auch!

Maurizio
Aber das hÀlt uns ja nicht ab, einiges auch online zu bieten, oder Brigitte?

Brigitte
Nein, genau!

Maurizio
Magst Du uns noch erzÀhlen, was uns da so alles in den kommenden Wochen erwartet, Brigitte?

Ja, also gleich, sehr bald am 29.1. um 17.30 können Sie auf unserem YouTube-Kanal einen Vortrag von Franz Linsbauer ansehen. Nach der Anmeldung erhalten Sie dann den Link zum BM 15-Channel, so heißt unser YouTube-Kanal. Und Infos dazu finden Sie in den Shownotes. Ja, der der Titel lautet „Franzi Löw und die Kindertransporte 1938/39“. Der Vortrag beschĂ€ftigt sich mit der grĂ¶ĂŸten Rettungsaktion aus dem von den Nationalsozialisten besetzten LĂ€ndern nach Großbritannien. Den Kindertransporten der Jahre 1938/39, von welchen einige auch vom Wiener Westbahnhof abgingen.

Maurizio
Am 15.1. ab 19.00, liebe Hörerin, lieber Hörer, findet wieder unser Podcast-Party statt.

ONLINE Podcast-Party

Ja, genau. Diesmal wieder online via Zoom. Und Infos und Anmeldung gibt es jederzeit auf unserer Webseite unter https://www.museum15.at/veranstaltungen [00:30:20]

Jetzt bleibt mir nur mehr, mich sehr herzlich bei Dir lieber Thomas und bei dir lieber Maurizio zu bedanken. FĂŒr die anregende und auch lustvolle Diskussion.

Ich bin schon sehr gespannt, ob wir alle unsere Vorhaben oder welche der Vorhaben, wir umsetzen können und wie sich unser Podcast 2021 weiterentwickelt.

Maurizio
Ja, das bin ich auch, liebe. Brigitte. Ich bin auch nach wie vor sehr gerne in unserem Podcast-Team.

Thomas
Auch von mir herzlichen Dank fĂŒr die Einladung zur Jahresbilanz. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und – wie gesagt – immer wieder gerne.

Brigitte
Ja, Du bist herzlich eingeladen.

Maurizio
Etwas fehlt noch, liebe Brigitte. Was erwartet uns denn beim nÀchsten Mal?

Brigitte
In der in der nĂ€chsten Folge – ich habe es eh schon ein bisschen erzĂ€hlt – stellen wir unsere neue GrĂ€tzelkorrespondentin vor. Und die Karin Elise Sturm wird eben die GrĂ€tzelkorrespondentin SĂŒd und die neue GrĂ€tzelkorrespondentin Nord ist die Karin Martiny – jetzt haben wir das erste Mal ihren Namen genannt.

Hallo, Karin, falls Du uns zuhörst, wir freuen uns schon sehr auf Dich!

Und ich habe mir das so ĂŒberlegt, dass diesmal nicht ich das Interview fĂŒhren werde, sondern dass die GrĂ€tzelkorrespondentin SĂŒd die neue Kollegin die GrĂ€tzelkorrespondentin Nord interviewt. Bin ja auch schon sehr gespannt, wie das werden wird.

Thomas
Ja, das wird sicher toll werden.

Brigitte
Ja, baba, Maurizio!

Maurizio
Ja, GrĂŒĂŸ Gott und baba.

Brigitte
Tschau Thomas!

Thomas
Servus!

Brigitte
Ja, Sie haben es vielleicht erkannt, da hat sich der Alfred Adler wieder hinein geschummelt.

Rudolfsheim-FĂŒnfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Ja, liebe Hörerin, lieber Hörer, Rudolfsheim-FĂŒnfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Wenn Sie ihr Wissen ĂŒber die Geschichte des 15. Bezirks erweitern möchten.

Wenn Sie kulturelle und gesellschaftspolitische Themen schÀtzen.

Wenn Sie gespannt auf interessante Menschen und Themen aus Vergangenheit und Gegenwart im 15. Bezirk sind.

Dann sind Sie bei uns richtig!

Besuchen Sie unsere Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum (wenn es dann wieder geht), verfolgen Sie unsere AktivitĂ€ten auf unserer Webseite, unserem Blog, unserem Youtube-Kanal und auf FacebookInstagram & Co. Infos und Links, finden Sie in den Shownotes.

Wir sind auch gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen.

Ich freue mich auf die nĂ€chsten spannenden 15 Minuten bei FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten und verabschiede mich mit der anregende Musik von Nigora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.

Auf Wiederhören!

Ich wĂŒnsche Ihnen einen wunderschönen Tag!

Ihre Brigitte Neichl.

Outro

Reflexions-Runde mit Brigitte Neichl, Maurizio Giorgi & Thomas Reithmayer in voller LĂ€nge

Maurizio Giorgi, Brigitte Neichl & Thomas Reithmayer
Reflexions-Runde in voller LĂ€nge

Inhalt

00:01 Intro

03:38 Maurizio Giorgi erzÀhlt wie er zum Bezirksmuseum gekommen ist und welches seine Aufgaben sind.

06:33 Thomas Reithmayer berichtet ĂŒber seinen Weg zum Bezirksmuseum und welche Aufgaben er ĂŒbernommen hat.

08:53 Maurizio Giorgi nennt zwei Podcast-Episoden aus 2020, die ihm am besten gefallen haben.

12:12 Reithmayer erzĂ€hlt ĂŒber seine Lieblings-Folge des Podcasts von 2020.

14:32 Brigitte Neichl schwĂ€rmt von ihren beiden Podcast-Folgen aus 2020 und deutet eine Überraschung an.

17:48 Brigitte Neichl erklÀrt, was ein Glas Sekt mit dem Podcast zu tun hat

18:29 Thomas Reithmayer spricht darĂŒber, was bei den Podcastfolgen besonders gut gelungen ist und was er verbessern wĂŒrde

21:14 Maurizio Giorgi erlĂ€utert, was 2020 besonders gut lief und schwĂ€rmt fĂŒr einen historischen Krimifilm und schlĂ€gt ein Hörspiel vor

25:41 Brigitte Neichl spricht ĂŒber die vielen Tage und Stunden bis der Podcast fertiggestellt online geht und welche Dinge dazugehören.

30:12 Maurizio Giorgi schlĂ€gt vor, in den Podcastfolgen auch ĂŒber die Theater und BuchlĂ€den im 15. Bezirk zu berichten

31:26 Thomas Reithmayer mag die Außenreportagen am meisten und fĂ€ngt gern das Leben im Bezirk ein.

33:16 Thomas Reithmayer erlĂ€utert, warum die HintergrundgerĂ€usche bei den Aufnahmen das Leben im Bezirk sehr gut dokumentieren und das dies fĂŒr die Bezirkshistorie ein wichtiges Zeitdokument darstelt.

33:50 Maurizio Giorgi erwÀhnt die verschiedenen Kulturen mit ihren Gourmets und Ihrer Lebensanschauung.

35:36 Brigitte Neichl spricht ĂŒber das Projekt „Erinnerungen fĂŒr die Zukunft“ (Episode 26) mit der Sozialen Innovation Wien.

37:06 Brigitte Neichl erklÀrt ihr Projekt mit der Volksschule Friedrichsplatz.

37:48 Brigitte Neichl lĂŒftet langsam das Geheimnis ĂŒber Neuigkeiten in den Podcastfolgen 2021.

38:25 Thomas Reithmayer und Brigitte Neichl verraten, dass es wieder ein fiktives Interview mit und ĂŒber Johann Dengler geben wird.

39:59 Der Darsteller von Johann Dengler fĂŒr das fiktive Interview muss bayrisch und schwĂ€bisch sprechen können

40:46 Brigitte Neichl verrĂ€t, dass es weitere Folgen der Miniserie „Zeitreise durch Rudolfsheim-FĂŒnfhaus“ geben wird.

41:31 Sie wĂŒnschen, wir spielen. Welche historische Person möchten Sie in einem fiktiven Interview hören? Schreiben Sie an presse@bm15.at

43:19 Maurizio Giorgi ruft die Hörer*innen auf, gern im fiktiven Interview mitzuspielen.

43:35 Trommelwirbel Taa-taa Taa-taa

43:40 Endlich lĂŒftet Brigitte Neichl das Geheimnis: Karin Martiny wird als GrĂ€tzelkorrespondentin Nord gemeinsam mit Karin Sturm, GrĂ€tzelkorrespondentin SĂŒd das Podcast-Team ergĂ€nzen.

45:14 Thomas Reithmayer wohnt im nördlichen Teil des Bezirks und freut sich schon auf die Berichte der GrÀtzelkorrespondentin Nord.

45:21 Maurizio Giorgi, Bewohner des SĂŒdens, schlendert gern ĂŒber den Rustensteg, um zu schauen, was sich im Norden des Bezirks tut.

45:43 Thomas Reithmayer findet, dass wir damit den Horizont auf jeden Fall erweitern.

46:00 Brigitte Neichl ruft die Hörerinnen und Hörer auf, Ihre Ideen zu schreiben an: presse@bm15.at

46:30 Das Bezirksmuseum öffnet wieder am 08.02.21

47:10 Brigitte Neichl ist erleichtert, dass es wÀhrend der Coronazeit gut gelungen ist, die AktivitÀten online zu verlegen.

47:40 Brigitte Neichl: Am 29.01.21, 17:30 Uhr gibt es auf Youtube unter „BM15 Channel“ einen Onlinevortrag von Franz Linsbauer mit dem Titel „Franzi Löw und die Kindertransporte 1938/39“.

49:23 Schlußworte

50:22 Was erwartet uns denn beim nÀchsten Mal?

52:42 Outro

Zusammenstellung Inhalt: Maurizio Giorgi



Hier unsere neuesten BlogbeitrĂ€ge zum Reinschmökern 😉

Jeden Montag finden Sie bei uns abwechselnd folgende Rubriken:

„Bild des Monats“
historische Schmankerln aus unserem Sammlungsbestand

„Bezirks(Museums)News & Oldies“
Neuigkeiten aus Gegenwart & Vergangenheit aus dem 15. Bezirk & dem Bezirksmuseum

„History & Crime“
Historische KriminalfÀlle auf dem Gebiet des heutigen 15. Bezirks um 1900.

„Zitat des Monats“
Aussagen berĂŒhmter Persönlichkeiten (aus dem 15. Bezirk) u.a. zu den Themen „Zeit“, „Geschichte“, „Vergangenheit“, etc.

Jeden Donnerstag erwarten Sie abwechselnd folgende BeitrÀge:

„FAQ15“ 
„Renovierte“ (refurbde) BeitrĂ€ge aus der Rubrik „Rubrik â€žFAQ15“

„Es war einmal“
Spannende Rudolfsheim-FĂŒnfhauser Vorort-Geschichte(n)

Kennen Sie schon unseren Podcast „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“?

Seit Februar 2019 berichten wir ĂŒber interessante Menschen und Themen aus Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

Hören Sie doch mal rein 😉

#040 imgraetzl.at – UnterstĂŒtzung und Vernetzung FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten

  1. #040 imgraetzl.at – UnterstĂŒtzung und Vernetzung
  2. #039 Vergangenheit und Zukunft in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus
  3. #038 Darf's ein bisserl Crime sein?

Information – UnterstĂŒtzung – Events

Das Team des Bezirksmuseums Rudolfsheim-FĂŒnfhaus unterstĂŒtzt Menschen dabei, ihr Wissen ĂŒber die Geschichte des 15. Bezirks zu erweitern und sich ĂŒber kulturelle und gesellschaftspolitische Themen zu informieren.

Das Museum nimmt auch seine Aufgabe als Kultur-Drehscheibe des Bezirks wahr und fördert die Begegnung und Vernetzung der BewohnerInnen durch Veranstaltungen und auch durch den Kultur-Podcast „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ .

Der Eintritt ist frei. Alle MitarbeiterInnen sind ehrenamtlich tĂ€tig.

Sie möchten regelmĂ€ĂŸig ĂŒber die AktivitĂ€ten des Museums informiert werden? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!

Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bezirksmuseum Rudolfsheim-FĂŒnfhaus
Rosinagasse 4
1150 Wien
Mail: office@bm15.at
Web: www.museum15.at

Öffnungszeiten
Mo: 17.00-19.00
Fr: 15.30-17.30
(an Feiertagen, schulfreien Tagen und im Juli & August geschlossen)

#viellosimmuseum
#WIENfĂŒnfzehn
#dasVeranstaltungsmuseum
#mansiehtsichimmuseum

4 Kommentare zu „🎧 Zwei Jahre Podcast

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