­čÄž Was ich mit dem 15. Bezirk verbinde

Beschreibung von Rudolfsheim-F├╝nfhaus in drei Begriffen

Episode #057

In dieser Folge von „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“ h├Âren Sie, mit welchen drei Begriffen Bewohner:innen und Besucher:innen den 15. Bezirk assoziieren.

Die Statements stammen vom diesj├Ąhrigen Reindorfgassenfest. Die Interviews f├╝hrten Thomas ReithmayerMaurizio Giorgi und Marion Barylak.

Wenn Ihnen noch weitere Begriffe zu Rudolfsheim-F├╝nfhaus einfallen, k├Ânnen Sie uns diese gern zukommen lassen ÔÇô als Audio-Botschaft oder auch schriftlich unter presse@bm15.at

Wir freuen uns darauf!

Mit dabei sind auch die Gr├Ątzelkorrespondentinnen Karin Elise Sturm und Karin Martiny, die aus dem S├╝den und dem Norden von Rudolfsheim-F├╝nfhaus berichten.

Karin Elise Sturm ÔÇô „Southy“ ÔÇô Karin S├╝d hat Romana Ledl vom Buchcaf├ę Melange interviewt.

Karin Martiny – ÔÇ×NordyÔÇť – hat Karl F├╝sselberger von der Wiener Fotoschule am Reithofferplatz besucht.

Co-Moderator dieser Folge ist Maurizio Giorgi.


Die Podcast-Episode zum Artikel

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#057 Was ich mit dem 15. Bezirk verbinde


INHALT


Transkript der Podcast-Episode

Transkript der Podcast-Episode:

Intro

Maurizio Giorgi
Multikulturell, immer gr├╝ner werdend und offen.

Brigitte Neichl
Klingt gut, aber was willst Du mir damit sagen, lieber Maurizio?

Maurizio Giorgi
Na, haben wir die Besucherinnen und Besucher beim diesj├Ąhrigen Reindorfgassenfest nicht gefragt, welche drei Begriffe sie mit dem 15. Bezirk verbinden?

Brigitte Neichl
Ja stimmt, das haben wir.

Maurizio Giorgi
Ja und das sind meine: multikulturell, immer gr├╝ner werdend und offen.

Brigitte Neichl
Ah, jetzt verstehe ich.

Eine andere Frage: Bist du schon in Weihnachtsstimmung, lieber Maurizio?

Maurizio Giorgi
Ja schon. Es schneit immer wieder mal, die Mariahilfer Stra├če ist beleuchtet, es duftet nach Keksen und Lebkuchen, aus dem Radio erklingen Weihnachtslieder.

Die weihnachtlich beleuchtete ├äu├čere Mariahilfer Stra├če, Foto: BM15_Brigitte Neichl 2022

Brigitte Neichl
Ich habe Lebkuchen f├╝r Dich und einen Orangenpunsch. Aber zuerst nehmen wir noch die neue Podcast-Folge auf, ok

Maurizio Giorgi
Ja, das h├Ârt sich gut an und ich nehme es gerne an. Legen wir jetzt los mit den Interviews?

Brigitte Neichl
In wenigen Sekunden. lieber Maurizio. Zuerst begr├╝├če ich noch unsere H├Ârerinnen und H├Ârer. [00:01:36]

Begr├╝├čung


Brigitte Neichl
Hallo und herzlich willkommen zur 57. Folge von 2x F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten – der letzten im Jahr 2022. Mein Name ist Brigitte Neichl.

Warum wir inzwischen bei 2x 15 Minuten gelandet sind, erfahren Sie ├╝brigens in der Folge 47. Im Folgenden bleiben wir aber einfachheitshalber bei der gewohnten Bezeichnung F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten.

Dieser Podcast wird Ihnen pr├Ąsentiert vom Bezirksmuseum Rudolfsheim-F├╝nfhaus, dem Veranstaltungs-Museum im Herzen des 15. Bezirks. Das Museum bietet Ausstellungen, Veranstaltungen und Events f├╝r Erwachsene und Kinder und diesen Podcast.

Mehr dazu finden Sie auf www.museum15.at

Maurizio Giorgi
Und jetzt …

Brigitte Neichl
Ton ab!

Audiocollage „Was ich mit dem 15. Bezirk verbinde“

Thomas Reithmayer
Welche drei Begriffe assoziieren Sie mit dem 15. Wiener Gemeindebezirk?

Interessanter Bezirk, st├Ąndig in Ver├Ąnderung und – ich wohne seit 16 Jahren im Bezirk und ich habe mich eigentlich an den Bezirk gew├Âhnt und m├Âchte jetzt nicht mehr wegziehen. Dort, wo ich wohne ├╝berhaupt – M├Ąrzstra├če – super Verkehrsanbindung. Ich habe viele Freunde auch gefunden.
Manfred aus der M├Ąrzstra├če.

Leiwand, vielf├Ąltig und manchmal auch ein bisserl r├Ąudig.
Ich bin der Thomas aus der Sturzgasse.

Dorfcharisma, Romana [Ledl] und Buchcaf├ę Melange.
Andreas, Reindorfgasse.

Ja, die Diefenbachgasse, weil da bin ich immer in die Schule gegangen. Die Reindorfkirche, da sind wir nat├╝rlich immer in die Messe gegangen und gleich im Anschluss in die Pizzeria Mafiosi, jeden Sonntag war Pflicht.
Ich bin der Lukas und bin in der Diefenbachgasse.

Als erstes einmal die K├╝nstlergasse, weil wir da in den Kindergarten gegangen sind. Die Reichsapfelgasse Volksschule. Und zu guter Letzt auch noch den Schwendermarkt. Da gab’s doch immer eine B├╝cherei – ich wei├č nicht, ob es die noch gibt.
Ich bin der Sebastian, ich wohne nicht in Wien. Ich wohne in Bad V├Âslau in der Wiener Neust├Ądter Stra├če.

Bunt, vielf├Ąltig und interessant.
Ich bin die Kathi und ich wohne in der Brunhildengasse.

Gem├╝tlich, lebenswert und normal.
Dietmar und die Gasse ist die Meinhartsdorfer Gasse.

Vielfalt, Eintracht und Kreativit├Ąt.
Ich bin der Konrad und ich bin daheim in der Sechshauser Stra├če.

Sehr multikulturell, gr├╝n und a klasse Gegend zum Wohnen.
Ich bin der Franz, und ich wohne in der Kirchstetterngasse in Neulerchenfeld.

Rapid Wien, Meiselmarkt und Schmelz.
Christian, in der Schanzstra├če.

Kultur-Spaziergang Schmelz mit Thomas Reithmayer

Also definitiv bunt, laut und – ich bin hier einfach aufgewachsen, ich wei├č nicht einfach. Ja sch├Ân, ich mag ihn einfach. Ich bin hier aufgewachsen, ich verbinde viel mit dem 15.
Lina ist der Vorname und gewohnt habe ich in der Johnstra├če.

Bunt gemischt, gro├č und zweigeteilt.
Ich bin eigentlich hier nur Gast im Bezirk. Ich hatte einst ein Lager auf der Mariahilfer Stra├če und Freunde von mir sind hier im kleinsten Theater Wiens t├Ątig.
Mike aus Wien 23.

Auf alle F├Ąlle vielf├Ąltig w├╝rde ich sagen. Es ist ein bisschen eine Insel, also inselhaft und er ist solidarisch.
Ich komm aus der Herklotzgasse und ich hei├če Luise.

Klein, kompakt, multikulturell.
Ich bin aus dem 14. Bezirk.
Mein Name ist Andreas und ich bin aus der H├╝tteldorfer Stra├če.

Betonw├╝ste, Hundekot, aber Zuhause.
Caspar in der F├╝nfhausgasse.

Multikulti, genial und Stadthallenbr├Ąu.
Mein Name ist Christoph, Ich wohne in der Preysinggasse.

Ich w├╝rd mal sagen sehr bunt, sehr hip und sehr cool, einfach cool.
Ich hei├če Clara und ich wohne in der Felberstra├če.

Multikulturell, sag ich einmal, liberal, lustig.
Ich bin von Kaiserm├╝hlen, im 22., G├╝nther.

Bunt durchmischt, nicht gr├╝n, turbulent.
Ines, Diefenbachgasse.

Ich w├╝rde sagen bunt, verschieden und jung.
Ich hei├če Elisabeth und bin da schon seit 24 Jahren als Sozialarbeiterin t├Ątig. Ich wohne im 5., aber der 15. ist ein Lieblingsbezirk von mir.

Ich assoziiere mit dem 15. die Begriffe leiwand, echt und Vielfalt.
Ja, ich bin die Romana und ich habe ein Gesch├Ąft in der Reindorfgasse.

Cool, innovativ, l├Ąssig.
Also ich bin aus Graz, Vilma

Bunt, jung, beliebt.
Monika aus der Rustengasse.

Der 15. ist wahrscheinlich der Bezirk mit dem meisten Potenzial in Wien, der wahnsinnig bunt ist und irre cool gemacht ist – alleine das Stra├čenfest – das ist mega organisiert.

Der 15. Bezirk hat ja eigentlich eine Zeit lang einen gar nicht so tollen Ruf gehabt und ich es einfach total spannend zu sehen, wie er sich entwickelt, auch mit den Aktionen, die rundherum sind, die M├Âglichkeiten. Auch das Bezirksmuseum, das hat ja auch immer wieder Veranstaltungen. Ja und das ist ein wachsender Bezirk, was ich sehr toll finde.
Markus und Gabriela aus der Selzergasse.

Ein Ort zum Ankommen und zum Wegfahren, (fr├╝her) die Post, die die ganze Nacht offen hatteBriefe im Schutz der Nacht aufgeben – und gute B├Ąckereien.
Sylvia, Ferdinandstra├če (1020, Leopoldstadt)

Jung, multikulti, st├Ąndig in Ver├Ąnderung.
Susanne, Rampersdorfer Gasse (1050, Margareten)

Zukunftsweisend, historisch gesegnet mit vielen bekannten Bauten und H├Ąusern, innovativ.
Erika, Rosinagasse

Thomas Reithmayer
Merci beaucoup! [00:09:37]


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├ťberleitung 1


Maurizio Giorgi
Das waren viele interessante Begriffe, die mit dem 15. Bezirk verbunden werden. Einige waren ├Ąhnlich wie meine. Da ist dann vielleicht was dran.

Brigitte Neichl
Ja, ganz sicher, aber auch die anderen Assoziationen haben einiges f├╝r sich.

Maurizio Giorgi
Auf jeden Fall! Wenn Ihnen, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer, noch weitere Begriffe zu Rudolfsheim-F├╝nfhaus einfallen, k├Ânnen Sie uns diese gern zukommen lassen – als Audio-Botschaft oder auch schriftlich unter presse@bm15.at

Wir freuen uns darauf. Und jetzt geht’s aber weiter mit unserem Gr├Ątzelkorrespondentinnen Karin Nord und Karin S├╝d. Stimmt’s, liebe Brigitte?

Brigitte Neichl
Das ist korrekt, lieber Maurizio.

Maurizio Giorgi
Und mit wem haben die beiden diesmal gesprochen?

Brigitte Neichl
Karin S├╝d, Karin Elise Sturm, hat Romana Ledl vom Buchcaf├ę Melange interviewt.

Maurizio Giorgi
Und Karin Martiny?

Brigitte Neichl
Karin Nord, Karin Martiny hat Karl F├╝sselberger von der Wiener Fotoschule am Reithofferplatz besucht.

Wie immer der Hinweis an Sie, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer: Die Interviews und Berichte unserer Gr├Ątzelkorrepondentinnen sind teilweise gek├╝rzt. Sie h├Âren dazu sogenannte Gr├Ątzel-Flashes. In voller L├Ąnge k├Ânnen Sie die Gr├Ątzelkorrespondenz aber sowohl hier im Blogartikel, als auch auf unserem YouTube-Kanal, dem BM15-Channel, anh├Âren.



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Gr├Ątzelberichte

Wir beginnen mit Karin Elise Sturm „Southy“. [00:10:47]

Gr├Ątzelkorrespondentin Karin Elise Sturm berichtet

Gr├Ątzelkorrespondentin Karin Elise Sturm

Brigitte Neichl
Was hast Du Interessantes von Romana Ledl erfahren?

Karin Elise Sturm
Hallo, liebe H├Ârerinnen und H├Ârer, hallo Brigitte und Maurizio! Dieses Mal hat es mich in die Reindorfgasse verschlagen, wo ich die allseits bekannte und beliebte Gr├Ątzelpers├Ânlichkeit Romana Ledl, die Chefiza im Buchcaf├ę M├ęlange interviewen durfte.

Romana Ledl in ihrem Buchcaf├ę Melange, Foto: Joseph Krpelan
Die gut best├╝ckte Auslage des Buchcaf├ę Melange, Foto: BM15_Karin Elise Sturm 2022


Wir haben nicht nur gekl├Ąrt, wie Romana Ihren Lieblingsberuf Buchh├Ąndlerin gefunden hat – eine sehr spannende Geschichte – sondern wir konnten auch kl├Ąren, warum das Buchcaf├ę Melange auch Kaffeehaus ist, und warum Romana die Schwerpunkte BKS, also bosnisch, kroatisch, serbisch, und non-heteronormative Kinderb├╝cher gew├Ąhlt hat. Wenn Sie sich die Zeit nehmen f├╝r die Langfassung des Interviews, die Sie in unserem YouTube-Kanal unter Gr├Ątzelkorrespondenzen finden werden, auch hier verlinkt dann in den Shownotes, dann erfahren Sie einige Geheimnisse rund ums Lesen, und warum Romana so eine fantastische Beratung anbieten kann.

Romana Ledl
Aber wenn es mir gef├Ąllt, lese ich es fertig, weil – ├ťberraschung – man wei├č oft nicht am Anfang eines Buches wie es ausgeht und man muss ein Buch schon als ganzes lesen, damit man ├╝berhaupt wei├č, worum es geht, und dass man es auch empfehlen kann. Weil es kann sein, dass eine Geschichte ganz normal und ruhig anf├Ąngt und dann „bumm“ kommt die ├Ąrgste Geschichte, super spannend oder wird grauslich oder es wird sentimental oder es geht dann in irgendwelche historischen Tiefen, ich wei├č nicht was. Und ich finde, man muss das schon wissen, weil man wissen muss, was die Person zu erwarten hat. Und es gibt viele B├╝cher, also grad, finde ich, sehr gute B├╝cher, haben teilweise auch Triggerthemen, und das sollte man auch wissen. Wenn jetzt jemand kommt und sagt, ich m├Âchte jetzt bitte keine komplizierte Familiengeschichte, und Du hast aber jetzt gerade den sensationellsten Familienroman gelesen, dann wirst Du ihm das aber trotzdem, Du wei├čt, okay, der will das halt nicht, dann gibt’s halt was anderes.

Karin Elise Sturm
Und es hilft die Erfahrung.

Romana Ledl
├ťber diese Zeit, also ├╝ber sechs Jahre, sammelt man dann einfach wirklich gute B├╝cher.

Karin Elise Sturm
Nat├╝rlich habe ich Romana Ledl die Frage gestellt nach den Bedrohungen – Onlinehandel und elektronische B├╝cher – f├╝r unsere Buchhandlungen, was Romana aber nicht so schwierig erlebt.

Romana Ledl
Ich merk selber auch, dass das Thema „Buch“ ├╝berhaupt nicht abgefr├╝hst├╝ckt ist und mein Zielpublikum sind durch die Bank jedes Alter, jedes Geschlecht, Herkunft, mit Familie, ohne Familie. Gerade bei den J├╝ngeren merke ich teilweise auch so einen „back to the roots“- Trend, dass dieses B├╝cher lesen, B├╝cher haben, „in“ ist. Auch, weil wir geredet haben auch ├╝ber ├╝ber soziale Medien, in sozialen Medien gibt ganz viele Gruppen – das sind so ein bisschen Retro-Gruppen, die hat auch diesen Gothic-College-Schick, wird da das so ein bisschen promotet, und die sind immer cool angezogen vor Bibliotheken mit einem Buch.

Karin Elise Sturm
Die aktuellsten Buchtrends konnten wir kl├Ąren und wie Romana die immer wieder so interessanten Lesenden f├╝r die beliebten Buchcaf├ę Melange-Lesungen, die rund 1-2x pro Monat stattfinden, auftreibt. Ich lernte auch, wo sie die lustigen Postkarten immer wieder findet, und dass es Leseexemplare der neuen B├╝cher f├╝r den Buchh├Ąndler*innen gibt, die oft auch ein halbes Jahr vor Erscheinen der B├╝cher den Profis von den Verlagen zur Verf├╝gung gestellt werden, dass sie uns dann eben gut beraten k├Ânnen, was Romana Ledl besonders gut kann.

Eine der lustigen Postkarten, Foto: BM15_Karin Elise Sturm 2022

Ich habe das sch├Âne Gespr├Ąch rund um Gr├Ątzelhund Schnecki, die Trends am Buchmarkt, die Zukunft des Buchcaf├ęs Melange und einige andere interessante Themen sehr genossen. Ich freue mich schon wieder auf meinen n├Ąchsten Besuch im holzofen-gew├Ąrmten und super gem├╝tlichen Buchcaf├ę Melange, und gebe damit zur├╝ck in das F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten-Studio.

Der wohlige W├Ąrme spendende Ofen im Buchca├ę Melange, Foto: Joseph Krpelan


Langfassung Gr├Ątzelkorrespondenz von Karin Elise Sturm: Interview mit Romana Ledl

Langfassung Gr├Ątzelkorrespondenz von Karin Elise Sturm: Interview mit Romana Ledl im Dezember 2022



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Brigitte Neichl
Vielen Dank f├╝r Deine spannenden Ausf├╝hrungen, liebe Karin. Baba und bis zum n├Ąchsten Mal im n├Ąchsten Jahr!

Karin Elise Sturm
Tsch├╝ss aus dem sch├Ânen S├╝den von Rudolfsheim-F├╝nfhaus! [00:14:50]


Gr├Ątzelkorrespondentin Karin Martiny berichtet

Gr├Ątzelkorrespondentin Karin Martiny

Brigitte Neichl
Und jetzt zu Karin Martiny „Nordy“. Liebe Karin, was gibt es ├╝ber die Fotoschule am Reithofferplatz zu berichten?

Karin Martiny
Hallo Brigitte und Maurizio! Liebe H├Ârerinnen und H├Ârer! Diesmal war ich in der Wiener Fotoschule am Reithofferplatz 16 und habe mit Karl F├╝sselberger, dem Gr├╝nder und Leiter der Fotoschule gesprochen.


Karl F├╝sselberger
Mein Name ist Karl F├╝sselberger, ich bin ausgebildeter Fotograf und hab mich dann 2006 selbst├Ąndig gemacht und 2011 war dann die Idee der Wiener Fotoschule. Wir wenden uns an Hobbyfotografen. Wir haben aktuell ├╝ber 80 Kurse im Jahr, von Einsteiger bis Fortgeschrittene, au├čerdem Fotowochenenden. Und die Fotowochenenden spannen sich von der S├╝dsteiermark bis in die Ramsau, nach S├╝dtirol, nach Osttirol, nach Hinterstoder also eine wirklich ganz, ganz breite Palette.

Karl F├╝sselberger, Wiener Fotoschule, Foto: Wiener Fotoschule

Ich hab dann diese ganzen ├ľsterreich-Fotokurse vorbereitet wie eine Reise. Und wir haben zum Beispiel in Osttirol einen M├╝ller dabei, der dann eine M├╝hle, die mit Wasserkraft betrieben wird, in Betrieb nimmt. Im Waldviertel haben wir Glasbl├Ąser. Wir haben einen Knappen, der f├╝r uns schmiedet in Heiligenblut.

Und nat├╝rlich meine gro├če Passion sind die ganzen Wien-Themen, da kommt es einfach auf die geschickte Vernetzung drauf an, weil unsere Kurse sind alle au├čerhalb der ├ľffnungszeiten, das hei├čt die Kapuzinergruft ist von 18 Uhr bis 21 Uhr. Man kann mit Stativ fotografieren und das in kleiner Gruppe. Die „Dritte Mann-Tour“ machen wir auch schon seit vielen Jahren.

Karin Martiny
Und neben den Spazierg├Ąngen gibt es ja auch Fotoreisen.

Karl F├╝sselberger
Genau, Fotoreisen, das Sahneh├Ąubchen. Also ich war jetzt schon 25 Mal in Madeira und hab 13 Fotoreisen geleitet. Aber ich war unter anderem auch in St. Petersburg, in La R├ęunion, auf den Azoren, in Portugal, in Marokko. Und ich mache im J├Ąnner im Flagshipstore, das ist in der M├Ąrzstra├če 35, eine Ausstellung mit meinen Syrien-Bildern.


Karin Martiny
Es gibt ja auch Online-Kurse.

Karl F├╝sselberger
Im letzten Winter habe ich „Besser fotografieren – der gro├če Online-Fotokurs“ produziert. Und das wird auch sehr gut angenommen.

Karin Martiny
Und ich glaube, Du hast auch noch andere Erfolge schon vorzuweisen.

Karl F├╝sselberger
Ja genau, es gibt ein Bezirks-Business-Award. Und 20/21 wurde ich zum Unternehmer des Jahres in die Kategorie „Kleinbetriebe“ gew├Ąhlt, was mich besonders freut. Denn die Wenigsten wissen ja eigentlich, was f├╝r ein Juwel die Wiener Fotoschule ist.

Karin Martiny
Wo kann man sich anmelden oder wie kann man zu Dir auch Kontakt aufnehmen, wenn man vielleicht den einen oder anderen Spaziergang mitmachen oder Kurs besuchen m├Âchte?

Karl F├╝sselberger
Also das Wichtige ist nat├╝rlich unsere Webseite www.wienerfotoschule.at, wo man jeden Kurs buchen kann. Wir sind nat├╝rlich telefonisch erreichbar unter 0699 11 36 81 38, und per Mail unter info@wienerfotoschule.at

Wenn Du den Gutschein buchst, wird der sofort erstellt und verschickt, das hei├čt, die Leute die am 24.12 um 14 Uhr drauf kommen, sie brauchen noch ein Geschenk, sind gut bedient. Und wer fr├╝h genug dran ist, bekommt auch einen Gutschein mit der Post zugesandt, das ist auch kein Problem.

Karin Martiny
Dann sag ich mal vielen Dank f├╝r das Gespr├Ąch.

Karl F├╝sselberger
Ja, sehr gerne und ich freue mich schon sehr auf diesen Podcast.

Karin Martiny
Das Interview in voller L├Ąnge k├Ânnen Sie wie gewohnt auf unserem BM15-Channel auf YouTube unter der Rubrik Gr├Ątzelkorrespondenzen nachh├Âren.

Damit gebe ich zur├╝ck an das F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten-Studio, aber nicht ohne Ihnen noch einen guten Jahresausklang und f├╝r das n├Ąchste Jahr alles Gute zu w├╝nschen.


Langversion Gr├Ątzelkorrespondenz Karin Martiny

Interview mit Karl F├╝sselberger, Wiener Fotoschule



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Brigitte Neichl
Liebe Karin, vielen Dank! ├äu├čerst interessant! Baba und bis bald.

Karin Martiny
Baba und bis zum n├Ąchsten Mal. [00:18:25]


├ťberleitung 2

Maurizio Giorgi
Interessant, was Romana Ledl da zu erz├Ąhlen hat. Ich werde mir auf jeden Fall das ausf├╝hrliche Interview anh├Âren. Ja, und das mit der Fotoschule des Herrn F├╝sselberger – sehr spannend! Ich wusste nicht, dass wir so was Tolles im 15. Bezirk haben.

Brigitte Neichl
Ich auch nicht. Rudolfsheim-F├╝nfhaus ist immer wieder f├╝r eine ├ťberraschung gut.

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Veranstaltungen


Brigitte Neichl
Maurizio? Gibt’s bei unserem Angebot im Dezember und dann im neuen Jahr Anfang J├Ąnner auch ├ťberraschungen. Positive wohlgemerkt.

Maurizio Giorgi
Na ja, ├ťberraschungen w├╝rde ich es nicht nennen, liebe Brigitte. Unsere Besucher:innen sind das ja mittlerweile gewohnt, dass wir immer wieder ein interessantes, abwechslungsreiches Programm f├╝r sie zusammenstellen.

Brigitte Neichl
Gewohnt gut also.

Maurizio Giorgi
Kann man so sagen.

Am 15. Dezember, das ist diesmal ein Donnerstag, ab 19 Uhr, ist die letzte Podcast-Partytime im Museum f├╝r dieses Jahr. Wir lauschen der aktuellen Podcast-Folge – gern auch anderen, wenn gew├╝nscht – und dann geht’s ans Feiern, Kennenlernen und Vernetzen. [00:19:34]

Und einen Tag sp├Ąter, am 16. Dezember ab 17 Uhr drei├čig, findet einer der H├Âhepunkte des Museumsjahres statt. Unter dem Motto „Heiteres, Skurriles, Besinnliches“ k├Ânnen Sie den Mitarbeiter*innen des Bezirksmuseums bei ihrer Adventlesung lauschen – sie werden auch selbst Verfasstes lesen – und es gibt auch einen prominenten Gastleser.

Sie k├Ânnen gespannt sein, was Waltraud Zuleger diesmal wieder f├╝r ein tolles Programm zusammengestellt hat, unter anderem hat sie wieder extra f├╝r diesen Anlass und zeitaktuell ein St├╝ck geschrieben. Sehr witzig ├╝brigens!

Ja, kleiner Spoiler: Auch im Himmel muss man aufgrund der aktuellen Teuerungswelle sparen. Wir freuen uns auf einen stimmungsvollen Jahresabschluss eines neuerlich nicht sehr einfachen Jahres f├╝r uns alle.

Und das Neue Jahr 2023 beginnen wir am 13. J├Ąnner mit einem Museums-Talk zum Thema „Alles wieder normal? Corona Jahr 3″ mit Erhard Chvojka.

Anmelden k├Ânnen Sie sich f├╝r alle Angebote auf unserer Webseite www.museum15.at/veranstaltungen


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Infos zur n├Ąchsten Folge

Maurizio Giorgi
Und was gibt’s in der n├Ąchsten Folge von F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten, liebe Brigitte? Der ersten im Jahr 2023.

Brigitte Neichl
Im J├Ąnner k├Ânnen Sie sich wieder auf eine Audiocollage freuen. Wir haben Interviewpartner*innen der letzten 56 Episoden gefragt, wie sie unserem Podcast finden, wie Sie die Interviews erlebt haben und was sie uns f├╝r die Zukunft w├╝nschen.

Maurizio Giorgi
Das wird sicher wieder eine h├Ârenswerte Folge. Ich freue mich schon drauf.

Brigitte Neichl
Das glaube ich auch! Einige R├╝ckmeldungen habe ich ja schon erhalten.



Brigitte Neichl
Lieber Maurizio, wir kommen wieder zum Ende dieser Folge. Vielen Dank f├╝r Deine Unterst├╝tzung!

Maurizio Giorgi
Es ist mir wie immer ein Ehrenamt, liebe Brigitte. 2022 und auch im neuen Jahr 2023. Ciao und baba.

Brigitte Neichl
Baba Maurizio! [00:21:48]


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Verabschiedung

Ja, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer, Rudolfsheim-F├╝nfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Wenn Sie ihr Wissen ├╝ber die Geschichte des 15. Bezirks erweitern m├Âchten.

Wenn Sie kulturelle und gesellschaftspolitische Themen sch├Ątzen.

Wenn Sie gespannt auf interessante Menschen und Themen aus Vergangenheit und Gegenwart im 15. Bezirk sind.

Dann sind Sie bei uns richtig!

Besuchen Sie unsere Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum, verfolgen Sie unsere Aktivit├Ąten auf unserer Webseite, unserem Blog, unserem YouTube-Kanal und auf FacebookInstagram & Co. Infos und Links, finden Sie in den Shownotes.

Wir sind auch gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen. Auf Wiederh├Âren!

Wir w├╝nschen Ihnen einen wundersch├Ânen Tag, besinnliche Festtage und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!

Ihre Brigitte Neichl und Ihr Maurizio Giorgi.

Outro

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