WILD im WEST

Karin Elise Sturm ist die Grätzelkorrespondentin für den südlichen Teil von Rudolfsheim-Fünfhaus. Ihre Grätzelkorrespondenzen sind Teil der monatlichen Folgen des Museums-Podcasts „Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten“. Hier im Blog lässt Sie Karin Elise Sturm in unregelmäßigen Abständen durch kurze tagebuchartige Berichte am Geschehen im Süden des 15. Bezirks teilhaben.

22. April 2022 

So, jetzt war es soweit! 

Seit Tagen höre und sehe ich aus meinem Fenster die Action auf der neuen WILD im WEST -Fläche, äußere Mariahilfer Straße 166-168.

Und weil ich krank war, konnte ich nur hoffen auf einen milden Verlauf, damit ich endlich selber vorbei schauen konnte bei dem ganzen Remmidemmi, der sich da unter mir abspielte! 

Heute war es nun soweit. Und obwohl zur Mittagszeit wenig Leute da waren, konnte ich erahnen, wie gemütlich die Abende da so sein werden in den nächsten Monaten. 

Markus, einer der drei Betreiber, war heute an der Bar. Da ich unter Zeitdruck stand, haben wir nur vereinbart, dass ich bald auf ein Gespräch vorbei kommen werde. Und dann mache ich im Rahmen einer Geschichte für unseren Kultur-Podcast „15 Minuten über den Fünfzehnten“ und einer neuen Folge der Grätzelkorrespondenzen Beiträge mit mehr Details über meine neuen Nachbar*innen.

Bei WILD im WEST handelt es sich um ein Zwischennutzungsprojekt. Der Bau eines neuen Gebäudes verzögert sich und damit das Land nicht brach liegt, wird es jetzt von einem Verein – zumindest einmal über den kommenden Sommer 2022 – bespielt.  

Heute gibt’s ein paar optische Eindrücke von WILD im WEST. Und den Verweis auf die Website der Initiative mit Infos über das reichhaltige Programm. Vor allem an den Wochenenden gibt’s Flohmärkte an den Samstagen und allerlei andere Action. Das Gelände ist täglich geöffnet von 11 bis 23 Uhr. Es gibt Kaffee und Getränke. Enzis und andere Sitzgelegenheiten laden ein zum Verweilen. Und wenn die geplante Nachbarschaftsgarten-Initiative erst einmal gestartet hat, dann wird es sicher auch schön grün.  

Zum Abschluss noch eine Info vom Schwendermarkt. Da ist auch wieder was los dieses Wochenende. Willi Resetarits, der den Grätzelhelden Ostbahn-Kurti verkörperte, ist leider – wir können es noch immer nicht fassen – verstorben. Um gemeinsam von ihm Abschied zu nehmen, ermöglicht Dietmar Püringer von der Weinviertlerie ein kleines Konzert vor seinem Geschäft.  

Unter dem Motto „Busking for Ostbahn“ – also Straßenmusik für Ostbahn-Kurti, wird aufgerufen, eben das zu tun. Und Dietmar bietet eine kleine Bühne für die „Fierce Petals“, die auftreten werden.  

Foto: The Fierce Petals

Am kommenden Samstag, dem 7. Mai 2022 wird  ab 12h mittags vor der Weinviertlerie Musik, die dem Ostbahn-Kurti gefallen hätte, gespielt. Das wird schön. Gemeinsam zu trauern, macht die Not ein bisserl kleiner. Denn geteiltes Leid, ist halbes Leid. 

Ostbahn-Kurti lebt! In der Reindorfgasse, wo seine Geschichte spielt, forever!  

Ihre Grätzelkorrespondentin

Alle Fotos (außer Fierce Petals): BM15_Karin Elise Sturm 2022

Plan (Titelbild): BM15_Steffi Kweta

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