­čÄž Alles neu macht der J├Ąnner Teil 4

Eine neue erste Folge von F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten

Episode #045

In der 45. Folge von „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“ blicken wir zur├╝ck auf das Jahr 2021 und widmen uns der Frage, was aus der allerersten Episode noch stimmt, was sich ge├Ąndert hat und was erg├Ąnzt werden sollte.

Wir, das sind Brigitte Neichl und Maurizio Giorgi sowie die beiden Gr├Ątzelkorrespondentinnen Karin Elise Sturm und Karin Martiny.

Im 1. Teil von insgesamt f├╝nf erfahren Sie, was wir an unserem Podcast gut finden, welche Folgen wir besonders gern haben, wie viele Menschen schon zugeh├Ârt haben und was eine Miniserie zur Bezirksgeschichte mit Raumschiff Enterprise zu tun hat.

Teil 2 besch├Ąftigt sich mit der Frage, ob wir zu unseren Zuh├Ârer*innen „Du“ oder „Sie“ sagen sollen, wozu es diesen Podcast ├╝berhaupt gibt und wie man die bisherigen Gespr├Ąche mit interessanten Menschen aus Rudolfsheim-F├╝nfhaus graphisch als Bild darstellen k├Ânnte. Brigitte Neichl erz├Ąhlt auch noch von der „Aufregung des letzten Klicks“ von 2019.

Teil 3 handelt von Brigitte Neichls Zahlenspielen. Weiters geht es um die L├Ąnge und Struktur der Podcast-Folgen und um eine m├Âgliche Teilung in Interviewteil und Gr├Ątzelkorrespondentinnen-Berichte.

Teil 4 behandelt die 2019 genannten f├╝nf Gr├╝nde, die Brigitte Neichl damals f├╝r wichtig hielt und ob diese nach drei Jahren noch passen. Die Gr├Ątzelkorrespondentinnen erz├Ąhlen, wie sie die Interviews mit ihren Gespr├Ąchspartner*innen erleben und warum sie gerne bei „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“ mitmachen.


Die Podcast-Episode

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Ebenso k├Ânnen Sie die Podcast-Folgen bequem (und ohne zus├Ątzliche App) auf unserer Website anh├Âren.

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#045 Alles neu macht der J├Ąnner Teil 4

Transkript der Podcast-Episode:

Intro

Brigitte bei den Vorbereitungen zur Podcast-Aufnahme, Foto: Karin Elise Sturm 2022

Brigitte Neichl
Hallo und herzlich willkommen zur 45. Folge von F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten. Mein Name ist Brigitte Neichl. Dieser Podcast wird Ihnen pr├Ąsentiert vom Bezirksmuseum Rudolfsheim-F├╝nfhaus, dem Veranstaltungs-Museum im Herzen des 15. Bezirks. Das Museum bietet Ausstellungen, Veranstaltungen und Events f├╝r Erwachsene und Kinder und diesen Podcast. Mehr dazu finden Sie auf www.museum15.at

Sie h├Âren heute den vierten Teil unserer traditionellen R├╝ckblicks-Folge zu Beginn eines neuen Jahres. Gemeinsam mit Maurizio Giorgi, meinem Co-Moderator, und den beiden Gr├Ątzelkorrespondentinnen, Karin Elise Sturm f├╝r den S├╝den und Karin Martiny f├╝r den Norden von Rudolfsheim-F├╝nfhaus, besch├Ąftigen wir uns insbesondere damit, was aus der allerersten Episode noch stimmt, was sich ge├Ąndert hat und was erg├Ąnzt werden sollte.

Das Podcast-Team in der Bibliotheksecke (v.l.n.r.: Karin Martiny, Karin Elise Sturm, Brigitte Neichl, Maurizio Giorgi)


Sie kennen das vielleicht: Wenn Sie einen neuen Podcast entdecken, m├Âchten Sie gerne wissen, wer den Podcast gestaltet, um welche Themen es geht und wie die Folgen aufgebaut sind. Sie h├Âren sich vielleicht die 1. Episode an – so mache ich das zumindest – und entscheiden danach, ob Sie sich weitere Folgen anh├Âren oder ihn sogar abonnieren m├Âchte.

Da sich seit Februar 2019, dem Start von F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten, einiges ge├Ąndert hat, m├Âchten wir im Februar eine aktualisierte 1. Folge aufnehmen. Wir schauen aber nat├╝rlich auch zur├╝ck auf 2021 und sprechen ├╝ber Ziele und Pl├Ąne im Podcast-Jahr 2022.

Im ersten Teil, in der Episode 42, erfahren Sie, was wir in unserem Podcast gut finden, welche Formen wir besonders gern haben, wie viele Menschen schon zugeh├Ârt haben und was eine Miniserie zur Bezirksgeschichte mit Raumschiff Enterprise zu tun hat?

#042 Alles neu macht der J├Ąnner Teil 1

In der Episode 43, im zweiten Teil, erfahren Sie, ob wir zu unseren Zuh├Ârer*innen – also zu Ihnen – „Du“ oder „Sie“ sagen sollen, wozu es diesen Podcast ├╝berhaupt gibt und wie man die bisherigen Gespr├Ąche mit interessanten Menschen aus Rudolfsheim-F├╝nfhaus grafisch als Bild darstellen k├Ânnte. Ich erz├Ąhle auch noch von der „Aufregung des letzten Klicks“ von 2019.

Im dritten Teil, in der Folge 44, sprechen wir ├╝ber Zahlenspiele. Weiters geht es um die L├Ąnge und Struktur der Podcast-Folgen und um eine m├Âgliche Teilung in Interview-Teil und Gr├Ątzelkorrespondentinnen-Berichte.

Die Links stelle ich Ihnen in die Shownotes.

Und nun steigen wir ein mit einem Ausschnitt aus Folge 1 und dann sprechen wir dar├╝ber, was bleiben kann und was gehen muss, weil es nicht mehr aktuell ist.

Es wird um die damals genannten f├╝nf Gr├╝nde gehen, die ich damals f├╝r wichtig hielt, und ob diese nach 3 Jahren noch f├╝r uns passen.

Die Gr├Ątzelkorrespondentinnen erz├Ąhlen, wie sie die Interviews mit ihren Gespr├Ąchspartner*innen erleben und warum sie gerne bei F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten mitmachen.

H├Âren Sie sich das an!

Viel Vergn├╝gen!


Grund 1 + 2 diesen Podcast zu h├Âren

Elisabeth Mayr
Aber jetzt mal genug mit diesen ganzen Vorbemerkungen. Die Zuh├Ârer wollen ja mal wissen, was denn diese 5 Gr├╝nde sind, diesen Podcast zu h├Âren. Magst Du sie uns nun endlich verraten

Brigitte Neichl
Du hast Recht, legen wir los. Erster Grund: Nicht ganz ernst gemeint. Sie kennen mich pers├Ânlich und/oder sind mit mir verwandt.

Ich freue mich ├╝ber jede H├Ârerin und jeden H├Ârer. Wenn der Einstieg pers├Ânliche oder genetische Gr├╝nde hat, habe ich nichts dagegen. Ich hoffe aber, dass ich danach auch durch die Inhalte des Podcast ├╝berzeugen kann.

Elisabeth Mayr
Ok, das beginnt schon mal ganz witzig. Wie geht’s weiter?

Brigitte Neichl
Der zweite Grund: Sie kennen zwar Wien, haben aber noch nie etwas von Rudolfsheim-F├╝nfhaus geh├Ârt, w├╝rden aber gern mehr dar├╝ber erfahren. Vielleicht planen Sie ja einen Urlaub in Wien und m├Âchten dem umtriebigen Bezirksmuseum einen Besuch abstatten.


Maurizio Giorgi
Das finde ich ein sehr wichtiges Thema „Sie planen Urlaub in Wien“ oder auch sonst. Also ich bin ja, bevor ich hier ├╝bersiedelt bin, auch oft nach Wien gereist, beruflich, aber auch privat. Und zu meinem Stationen dann am Abend oder sp├Ąt Nachmittags war immer so auf die Bezirksmuseen.

Ich musste dann immer schauen, wann ist es auf, was hat es, usw., weil als sozusagen neuer Wiener, will man ja wissen, was tut sich da so? Wie ist die Atmosph├Ąre?

Und ich bin komischerweise auch auf die Bezirksmuseen gekommen – sind gratis, sie haben einen guten Draht, man kommt relativ schnell auch mit Einheimischen ins Gespr├Ąch, man sieht einfach auch viel, viel mehr und es ist auch ein bisschen pers├Ânlicher als in den gro├čen Museen. Die gro├čen Museen – also jetzt ja nicht, weil es beschr├Ąnkt ist – aber da gehst halt durch und schaust es an und eine Schlange von Menschen steht immer vor irgendwelchen Bildern davor, aber die Bezirksmuseen sind in der Tat ein Programmpunkt im Urlaub.

Und ich finde – wir haben es ja auch einmal, Brigitte, erfahren: Eine Familie aus K├Ąrnten oder wo war unterwegs – und das war noch im 2019, wo Corona noch nicht war – und haben irgendwie was gesucht und kamen dann auf uns und auf unsere Veranstaltungen, wo die dann mal kurz vorbei geschaut haben oder auf jeden Fall waren die auch auf dem Urlaubsweg nach Wien gewesen. [00:06:42]

Brigitte Neichl
Also war das prophetisch quasi, was ich da gesagt hab.

Maurizio Giorgi
Ich finde, das k├Ânnte man ja auch irgendwo noch so mit einstreuen. Jetzt sind wir ein kleines Museum, das nicht immer auf hat, aber es gibt solche Kultur- und so St├Ądtetrips, das k├Ânnte mir vorstellen, dass man vielleicht f├╝r das auch mal irgendwo eine Werbung macht.

Brigitte Neichl
Also Du meinst, dass man mit denen redet, dass sie unsere Sachen auflegen, so Flyer oder so Infos, oder?

Maurizio Giorgi
Nein online. Wenn man eine Reise online bucht, eine Winterreise, St├Ądtereise, und es gibt dann die europ├Ąischen Kulturst├Ądtereisen, wo man ja Museen durchsuchen kann, dass man dort auch die Bezirksmuseen nennt.

Brigitte Neichl
Ach so. Also, da m├╝sste man mit den Reiseveranstaltern da reden.

Maurizio Giorgi
Ja, mit den Reiseveranstaltern.

Brigitte Neichl
Mhm, das w├Ąre aber eher was, was man ├╝ber die ARGE (Arbeitsgemeinschaft Bezirksmuseen) spielen m├╝sste. Also wenn Du Dich da mal erkundigen k├Ânntest, ob das prinzipiell m├Âglich ist.

Also ich wei├č nicht, ob die was verlangen, das k├Ânnt ja dann auch ein bisschen was kosten, wenn es wir nicht als einzelnes Museum ├╝bernehmen m├╝ssen. Dann w├Ąre das was, was wir vorschlagen k├Ânnten. Dass man einen gewissen Betrag pro Jahr zahlen muss und daf├╝r geben die da einfach als Link, die Bezirksmuseum hinein. Aber alle nat├╝rlich.

Maurizio Giorgi
Ja alle.

Brigitte Neichl
Also eben die Webseite von den Bezirksmuseen www.bezirksmuseum.at
Ja das w├Ąre eher was, was man allgemein machen m├╝sste, was man nicht nur f├╝r unser Museum macht.

Karin Elise Sturm
Man k├Ânnte eventuell auch so – das ist zwar anderes Medium – aber mit Foldern, in unserer Umgebung, in die kleinen Hotels und Pensionen usw. gehen und denen sagen „Schaut her, legt das an der Rezeption auf. Da gleich ums Eck ist das Bezirksmuseum!“. Oder nicht Folder, sondern einfach eine Information „Unserer Bezirksmuseum ist gleich in der Rosinagasse.“

Brigitte Neichl
Manche verirren sich ja auch auf dem Weg zum Hotel zu uns.

Karin Elise Sturm
Ja, weil wir einen Aufsteller drau├čen stehen haben. Und dass man das mal versucht, ├╝ber diese Hotels in der Umgebung – wobei das jetzt mit Corona ├Ąu├čerst durchwachsen ist – aber ÔÇŽ

Brigitte Neichl
Wir schauen ja in die Zukunft, wir schauen ja nicht nur auf morgen und ├╝bermorgen, wir schauen ja in die Zukunft.

Karin Elise Sturm
Aber dass man da ein kleines Blatt, wo draufsteht: „Besuchen Sie unser Bezirksmuseum!“ . Mit den Links vielleicht, mit unserer ganzen Informationen.

Brigitte Neichl
Mit einem QR-Code.

Karin Elise Sturm
QR-Code, ja super! Genau ja, aber dass man das aber wirklich auflegt in den Rezeptionen der Pensionen, wo die Leute ankommen.

Maurizio Giorgi
Und unseren Podcast auch nat├╝rlich.

Karin Elise Sturm
Mhm, Mhm. Das schreib ich mir auf, wenn dann wieder jemals ein Hotel offen hat ÔÇŽ

Maurizio Giorgi
Ja ja, das ist gut, und das sollten wir einfach auch den Podcast bewerben.

Brigitte Neichl
Der hat keine ├ľffnungszeiten. Da ist immer offen.

Also der erste Grund – ich habe mir ├╝berlegt, ob man die Gr├╝nde vielleicht ├Ąndern sollte, aber eigentlich stimmt der erste Grund ja auch noch, wobei eben der Unterschied ist, dass es nicht nur ich bin mit den Bekanntschaften und der Genetik, sondern, da da jetzt sehr viele mitmachen. Das ist ja auch so, kann man sagen, ein bisschen ein Hintergedanke von mir, dass ich mir denke, wenn viele mitmachen und dann auch noch die Leute, die interviewt werden, auch noch dabei sind, Das erweitert nat├╝rlich den Kreis derer, die sich daf├╝r interessieren k├Ânnten, das anzuh├Âren.

Also insofern stimmt der erste Grund auch noch. Man m├╝sste es halt nur insofern ├Ąndern, dass es nicht mehr ich allein bin. Das ist ├╝berhaupt etwas, was f├╝r die ganze neue erste Folge gilt, die wir ja n├Ąchstes Monat machen wollen.

Ich habe immer gesagt „Ich, ich, ich“, weil am Anfang war es ja auch nur nicht, aber jetzt ist es ein „Wir“.

Das man nat├╝rlich auch hineinbringen. Die Ausgangslage hat sich ge├Ąndert, gl├╝cklicherweise. Jetzt sind wir schon beim zweiten Grund. Machen wir beim dritten weiter.

Grund 3 diesen Podcast zu h├Âren

Elisabeth Mayr
Und der dritte Grund?

Brigitte Neichl
Dritter Grund, ja. Sie finden die Idee eines Bezirks-Podcast spannend und wollen etwas ├╝ber interessante Menschen und Themen in Rudolfsheim-F├╝nfhaus erfahren. Sie m├Âgen Wien und seine Bezirke, Sie wohnen und oder arbeiten im 15. Bezirk oder sind vielleicht gerade neu in den 15. Bezirk gezogen und m├Âchten mehr ├╝ber ihr Gr├Ątzel erfahren.

Brigitte Neichl
Das passt eigentlich. Passt sogar auf euch, die ihr da sitzt, dass das ist f├╝r euch ein Grund war quasi, da einzusteigen. [00:11:33]

Grund 4 diesen Podcast zu h├Âren

Elisabeth Mayr
Gibt es auch einen Grund, der irgendwas mit diesen 15 Minuten zu tun hat?

Brigitte Neichl
Ich dachte schon, Du fragst nie! Vierter Grund, ja. Sie m├Âgen kurze und knackige Infos. 15 Minuten sind genau die richtige L├Ąnge f├╝r Sie. Und wenn es dabei um Kultur und Geschichte und um Wien geht, sind Sie dabei.

Brigitte Neichl
Ja, also kurz und knackig, das muss man relativieren, jetzt sind halt knackige 30 Minuten, obwohl das ist jetzt auch noch nicht so lang. Das ist noch im Rahmen und machbar. Aber durch die F├╝lle und durch die die vielen Einzelteile und Elemente, die wir jetzt haben, l├Ąsst sich das mit 15 Minuten einfach nicht mehr machen.

Und ich glaub – also Sie als H├Ârerin und H├Ârer sind nat├╝rlich gefragt, uns da zu widersprechen aber ich glaube, es ist noch eine vertretbare L├Ąnge von einem Podcast, den man sich so nebenbei beim Fr├╝hst├╝ck oder so wie Du gesagt hast, auf der Fahrt ins B├╝ro oder im Home Office – wie es jetzt halt ist – anh├Âren kann.

Und man kann ja auch stoppen, wie gesagt. Dadurch, dass es ja – das ist wieder das Gute an diesen Teilen, die ├╝berschaubar sind, dass man sagen kann: ok, jetzt h├Âre ich mir das an bis zum Interview, dann mach ich Stopp und am Abend oder am n├Ąchsten Tag h├Âr ich mir dann die Gr├Ątzelkorrespondenzen an.

Gut, dann kommt eh schon der letzte, glaub ich. [00:13:05]

Grund 5 diesen Podcast zu h├Âren

Elisabeth Mayr
Na. jetzt bin ich aber gespannt, was da noch kommt. Irgendwas mit Kultur vielleicht?

Brigitte Neichl
Woher wei├čt Du das? Stimmt! F├╝nfter Grund: Sie sind selbst kulturell im 15. Bezirk t├Ątig oder m├Âchten mit einem Projekt starten. Sie m├Âchten erfahren, was sich sonst noch so im Bezirk tut, welche Institutionen, Initiativen, K├╝nstlerinnen und K├╝nstler und sozial interessierte Menschen im Bezirk t├Ątig sind und welche Projekte sie betreiben. Sie k├Ânnten sich auch vorstellen, selbst Interviewgast bei F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten zu werden.

Brigitte Neichl
Das war ziemlich prophetisch, eigentlich. Bei der ersten Folge konnte ich ja noch gar – da hatte ich zwar viele Ideen, aber das ist jetzt alles so eingetroffen ist, wie ich es gesagt habe, ist eigentlich schon cool irgendwie.

Karin Elise Sturm
Ja also, sehr prophetisch, aber auch man merkt, dass Du einen „Zug zum Tor“ hast.

Brigitte Neichl
Was hei├čt das?

Karin Elise Sturm
Kennst Du den Ausspruch nicht?

Brigitte Neichl
Nein.

Karin Elise Sturm
Das ist, wenn man eine Idee hat und man m├Âchte etwas umsetzen oder leisten und dann zieht man los und schie├čt ins Tor.

Brigitte Neichl
Ah so, nein, das habe ich noch nie geh├Ârt.

Karin Elise Sturm
Ja, „Zug zum Tor“. Aber da m├Âchte ich sagen zu „Selbst ein Interviewgast sein“ – das erlebe ich als Gr├Ątzelkorrespondentin S├╝d so sch├Ân. Das ich, weil ich vielleicht auch schon l├Ąnger dabei bin – vielleicht kennst du jetzt eh auch schon, ich wei├č nicht wie es bei Dir ist. Bei mir ist es jetzt mittlerweile so, das ich so bekannt bin im Gr├Ątzel, dass an mich Menschen herantreten und sagen, k├Ânntest Du mich bitte interviewen?

Gr├Ątzelkorrespondentinnen als Marke

Brigitte Neichl
Du bist zu einer Marke geworden.

Karin Elise Sturm
Ich bin eine Marke geworden und das ist so toll f├╝r das Bezirksmuseum zu arbeiten, weil das ist so …

Brigitte Neichl
Man hat einen Hafen quasi.

Karin Elise Sturm
Das ist ein sicherer Hafen – das ist nicht politisch, das ist nicht kapitalistisch, das ist nix Negatives, wo man so oft sagt, man wird eingefangen oder es wird nur Werbung gemacht. Es ist einfach ein seri├Âses, sch├Ânes, feines Projekt, bei dem jeder stolz ist, dabei zu sein, sozusagen.

Und ich erlebe jetzt, dass wirklich Menschen mich kontaktieren aus dem Gr├Ątzel und sagen, geht das, k├Ânntest Du mich auch interviewen.

Brigitte Neichl
Das ist cool!

Karin Elise Sturm
Das ist wirklich f├╝r mich pers├Ânlich – also ich war Journalistin und ich bin dann weggegangen in der ├ľffentlichkeitsarbeit und bin jetzt nicht mehr berufst├Ątig. Und wollte eigentlich immer so richtige Journalistin sein und jetzt hab ich das!

Jetzt ist es wirklich so, dass die Menschen mich kennen, als diese Person, die diese Gr├Ątzelkorrespondentin ist, und wirklich an mich herantreten und sagen: „Bitte, mach mit uns auch was, mit meiner Initiative“. Ja, ist passiert.

Brigitte Neichl
Das haben aber auch nicht viele Journalistinnen und Journalisten. Das ist ja eher so, die wollen ja unbedingt jemand interviewen und die Menschen weichen ja schon zur├╝ck. Man wei├č ja nicht, was aus dem wird, was machen die da daraus.

Karin Elise Sturm
Weil wir so ein seri├Âses Medium sind. Darum arbeite ich gern f├╝r das Bezirksmuseum, und das ist aber auch das, warum die Menschen gerne sich interviewen lassen von uns, weil sie wissen, sie werden weder politisch vereinnahmt, noch ist das in irgendeiner Form grauslich oder unangenehm. Das ist einfach das Bezirksmuseum, das ist ein seri├Âses, sch├Ânes Medium.

Und ja. gro├če Freude daf├╝r zu arbeiten und aber auch im Gr├Ątzel. Ich bin jetzt schon ein bisschen der bunte Hund und das ist sch├Ân, genie├če das sehr.

Brigitte Neichl
Freut mich! 00:16:40

Karin Martiny
Also so zur Marke bin ich noch nicht geworden. Aber was ich bemerke, dass sich wirklich die meisten oder viele der Interviewpartner und -partnerinnen wirklich sehr freuen ├╝ber das Gespr├Ąch, und dass ich irgendwie also jetzt nach einem Jahr schon so eine Dynamik beobachten kann, ja wo das weiter erz├Ąhlt wird, wo das eben auch halt unter Freunden, Freundinnen geteilt wird. Und ich glaube, da entsteht schon so ein Prozess, eben im Sinne der Vernetzung auch. Und das finde ich auch sehr sch├Ân ja.

Und was mir noch einf├Ąllt, eh zu dem Absatz eben, dass Du Dich ├╝ber die R├╝ckmeldungen freust. Bekommst Du eigentlich R├╝ckmeldungen, damit man eben so ein bisschen Gesp├╝r kriegt von den H├Ârern und H├Ârerinnen oder ist das eher weniger?

Feedback erw├╝nscht!

Brigitte Neichl
Eher weniger. Ja, das ist jetzt gleich ein Aufruf an Sie, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer. Wir freuen uns, wir sagen das nicht nur, dass wir uns freuen, wir w├╝rden uns wirklich freuen, wenn Sie sich kurz r├╝ckmelden, einfach nur sagen, wie Ihnen eine Folge gefallen hat oder welches Thema Sie zum Beispiel gerne h├Âren w├╝rden oder ob Sie eine Idee haben f├╝r einen Interviewgast.

Es w├Ąre sch├Ân, wenn das auch da w├Ąre, wenn man quasi – wir reden ja in ein Mikro, wir wissen ja nicht eben, wie gesagt, wer am anderen Ende sitzt, ob da jemand l├Ąchelt dr├╝ber wenn, wenn Sie das h├Âren, oder sich denkt „Ah, eine gute Idee, da gehe ich jetzt auch hin und schaue mir das an.“ Das w├╝rde mich nat├╝rlich sehr freuen, wenn da was zur├╝ckkommt, so haben wir die Zahlen quasi, die sind nat├╝rlich auch ein Beleg, weil wenn man 12.000 Downloads hat, dann hei├čt das schon auch was f├╝r uns. Aber wir h├Ątten auch gerne ein paar Stimmen oder Worte oder Zeilen, Schriftliches, ja.

Inzwischen sind es schon 12.656 Downloads!

Karin Elise Sturm
Wobei, wenn der K├╝nstler auf mich zukommt, ich bin ja die Korrespondentin, ich bin ja sozusagen der Repr├Ąsentant des Podcast ins Gr├Ątzel hinein. Wenn der an mich herantritt und sagt „Bitte Interview mich auch!“, dann ist es auch eine Form von Feedback. 00:18:44

Brigitte Neichl
Nat├╝rlich, nat├╝rlich ja, aber es kann mehr werden

Karin Elise Sturm
Ja ja, es kann mehr werden und wir freuen uns dar├╝ber.

Brigitte Neichl
Machen wir weiter ÔÇŽ

Weiter geht es am 11. Februar mit der f├╝nften und letzten Folge unseres Jahresr├╝ckblick.

Bitte voten Sie f├╝r unseren Podcast!

Zum Schluss h├Ątte ich noch eine riesige Bitte an Sie, wenn Sie diese Folge zeitnah h├Âren.

Unser Podcast wurde f├╝r den ├ľ3 Podcast Award nominiert. Aus allen g├╝ltigen Nominierungen erstellt die ├ľ3 Redaktion und eine externe Jury eine Liste der Top 20 Podcasts aus ├ľsterreich. Damit wir eine Chance haben, dabei zu sein, sollten m├Âglichst viele Menschen f├╝r uns abstimmen. Das geht ganz einfach auf der Webseite von ├ľ3. Ich m├Âchte Sie gerne einladen, uns zu unterst├╝tzen.

In den Shownotes finden Sie die Links zur ├ľ3 Webseite und zu Infos ├╝ber unseren Podcast und wie man abstimmen kann.


Ich w├╝rde mich freuen, wenn sie f├╝r uns voten. M├Âglich ist es noch bis 6.2.2022 12:00 Uhr. Man kann t├Ąglich einmal abstimmen, also dreimal k├Ânnten Sie noch f├╝r uns voten.

Verabschiedung

Ja, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer, Rudolfsheim-F├╝nfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Wenn Sie ihr Wissen ├╝ber die Geschichte des 15. Bezirks erweitern m├Âchten.

Wenn Sie kulturelle und gesellschaftspolitische Themen sch├Ątzen.

Wenn Sie gespannt auf interessante Menschen und Themen aus Vergangenheit und Gegenwart im 15. Bezirk sind.

Dann sind Sie bei uns richtig!

Besuchen Sie unsere Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum, verfolgen Sie unsere Aktivit├Ąten auf unserer Webseite, unserem Blog, unserem YouTube-Kanal und auf FacebookInstagram & Co. Infos und Links, finden Sie in den Shownotes.

Wir sind auch gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen

Ich freue mich auf die n├Ąchsten spannenden 15 oder ein bisschen mehr Minuten bei F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten und verabschiede mich mit der anregenden Musik von Nigora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.

Ich w├╝nsche Ihnen einen wundersch├Ânen Tag!

Ihre Brigitte Neichl

Und: Vers├Ąumen Sie nicht den f├╝nften Teil, der erscheint am 11.2.2022.




2 Kommentare zu „­čÄž Alles neu macht der J├Ąnner Teil 4

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