Traute Molik-Riemer: Das Führen eines Tagebuches

Wie gewohnt finden Sie hier am 4. Montag des Monats das „Zitat des Monats“. Es stammt von Traute Molik-Riemer, der Erfinderin des österreichweiten Tagebuchtages, der von 2006-2016 stattfand. Sie plädiert für das Führen eines Tagebuches.

Zitat des Monats

Unser Zitat des Monats stammt diesmal von Traute Molik-Riemer.

Zitat des Monats November 2021 von Traute Molik Riemer

Das Führen eines Tagebuchs kann helfen, sich Probleme von der Seele zu schreiben, eine bessere Übersicht über Probleme zu erlangen und dadurch vielleicht auch zu lösen. (Traute Molik-Riemer)

Traute Molik-Riemer (geb. 1942)

Traute Molik-Riemer beim 1. Traute Molik-Riemer-Tagebuchtag, Foto: Maurizio Giorgi 2021

Traute Molik-Riemer wurde in Kiel geboren, wuchs aber in der Nähe von Wien auf. Sie arbeitete als Sekretärin und bestand 1963 die Matura am Abend-Gymnasium Henriettenplatz.

Neben Beruf und Abendschule studierte sie an der Universität für Angewandte Kunst bei Hans Knesl Bildhauerei, das aber unvollendet blieb.

1970 machte sich Traute Molik-Riemer, nach einem Intermezzo als Modedesignerin und Mannequin, als Grafik-Designerin selbständig und arbeitete als freie Illustratorin für internationale Werbeagenturen in Wien und den Diners Club Austria. Sie ist Mitglied im Berufsverband Design Austria.

1994 erschien ihr Gesundheitsbuch „Gymnastik in der Badewanne“ im Orac-Verlag, das auch ins Holländische übersetzt wurde. 1996 folgte im va bene Verlag das Buch „Gesund – schlank –positiv mit Wassermeditation“. Jeweils mit eigenen Illustrationen.

Das Thema Wasser nahm Traute Molik-Riemer auch in ihren Ölbildern auf, die seit dem Jahr 2000 entstanden sind und in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland –gezeigt wurden.

Traute Molik-Riemer vor einem ihrer „Wasser-Bilder“, Foto: Foto: Petra Kulvicky

2006 initiierte Traute Molik-Riemer in ganz Österreich das Kultur- und Literaturprojekt TAGEBUCHTAGE, das sie 10 Jahre lang mit großem Erfolg ehrenamtlich organisierte.

Die TAGEBUCHTAGE fanden jährlich im November statt und umfassten mehr als hundert Veranstaltungen in Österreich, sowie einige in Deutschland.

Nach dem Ende des Projekts führten einige Institutionen – wie die Gesellschaft für Musiktheater, der Literaturstammtisch LiLaLei, die Arbeitsgemeinschaft Autorinnen in der VHS Ottakring, die Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen, der CI Club/Pfeiffer und der Pilum Literaturverlag in Strasshof – zum Teil bis heute – die Idee der TAGEBUCHTAGE fort.

Auch wir im Bezirksmuseum Rudolfsheim-Fünfhaus haben nach 2016 Tagebuchtage abgehalten. Zum Beispiel 2017 eine Lesung aus Alfons Petzolds “Das raue Leben”.

In Anerkennung der Leistungen von Frau Molik-Riemer benennen wir unseren Tagebuchtag ab 2021 nach ihr und werden regelmäßig an einem Freitag im November eine Veranstaltung anbieten.

Der 1. Traute Molik-Riemer Tagebuchtag im Bezirksmuseum, geplant für den 26.11.2021, wurde aufgrund des ab 22.11.2021 Corona-Lockdowns in ganz Österreich vorab ohne Publikum im Museum aufgezeichnet.

Hier eine Folge unserer Vorort-Geschichte(n) über den 1. Traute Molik-Riemer Tagebuchtag im Bezirksmuseum Rudolfsheim-Fünfhaus:

Über den 1. Traute Molik-Riemer Tagebuchtag im Bezirksmuseum Rudolfsheim-Fünfhaus

Noch mehr zu Traute Molik-Riemer

Damit genug für heute:
Gehaben Sie sich wohl!
Ihre Brigitte Neichl

Verstand, Herz und gute Laune

Der Untertitel unseres Blogs lautet „DER KulturBlog aus Wien Rudolfsheim-Fünfhaus für Verstand, Herz und gute Laune, bei dem es um Menschen & Themen aus dem 15. Wiener Gemeindebezirk in Vergangenheit und Gegenwart geht.“

Den Zusatz „für Verstand, Herz und gute Laune“ gibt es seit 27.6.2021. Er ist eine Hommage an die Zeitschrift „Oesterreichisches Bürgerblatt für Verstand, Herz und gute Laune“, die von 1819-1857 (vom 6.1.1819-1819-29.7.1835 unter diesem Titel, dann in Variationen) im Verlag Friedrich Eurich erschien.

Wir identifizieren uns nicht mit der Ausrichtung dieser Zeitschrift. Diese drei Worte haben uns aber angesprochen, weil sie sehr anschaulich das ausdrücken, wofür wir stehen und weil die Kombination einfach genial ist 😉

Wir sind ständig bestrebt, unser Wissen über die Geschichte des 15. Bezirks zu erweitern und möchten diese Erkenntnisse auch an Sie als Leserinnen und Leser dieses Blogs weitergeben (Verstand) und wir berichten hauptsächlich über jene Menschen, die sonst keine Stimme hatten, wir möchten sie und ihr Leben sichtbar machen (Herz). Aber selbstverständlich soll auch der Humor nicht kurz kommen, denn er erleichtert das Leben und auf diesem Wege lässt sich auch sehr viel an Wissen transportieren (gute Laune).

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ihnen fehlt etwas? Sie haben weiterführende Informationen?
Dann schreiben Sie doch einfach einen Kommentar. Nützliche Inhalte mit Quellenangabe bauen wir – mit Verweis auf Ihren Kommentar – gerne noch in den Text ein. Alternativ können Sie uns auch ein Mail an office@bm15.at schicken!

Oder wie es Anton Ziegler 1828 (*) so schön ausgedrückt hat:

Jede Belehrung und Berichtigung, welche in Beziehung auf größere Vervollkommnung und Gemeinnutzmachung dieser Herausgabe beabsichtigt ist, wird mit dem ausgezeichnetsten Danke empfangen.

(*) Wiens nächste Umgebungen an den Linien, herausgegeben von Anton Ziegler und Carl Graf Vasquez, Wien 1827-1828

Sie möchten die Arbeit des Bezirksmuseums mit einer Spende unterstützen?

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€ 20,- spenden
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Schau mal, ich hab was Interessantes auf WIENfünfzehn gefunden!

Hier unsere neuesten Blogbeiträge zum Reinschmökern 😉

Jeden Montag finden Sie bei uns abwechselnd folgende Rubriken:

„Bild des Monats“
historische Schmankerln aus unserem Sammlungsbestand

„Bezirks(Museums)News & Oldies“
Neuigkeiten aus Gegenwart & Vergangenheit aus dem 15. Bezirk & dem Bezirksmuseum

„History & Crime“
Historische Kriminalfälle auf dem Gebiet des heutigen 15. Bezirks um 1900.

„Zitat des Monats“
Aussagen berühmter Persönlichkeiten (aus dem 15. Bezirk) u.a. zu den Themen „Zeit“, „Geschichte“, „Vergangenheit“, etc.

Jeden Donnerstag erwarten Sie abwechselnd folgende Beiträge:

„FAQ15“ 
„Renovierte“ (refurbde) Beiträge aus der Rubrik „Rubrik „FAQ15“

„Es war einmal“
Spannende Rudolfsheim-Fünfhauser Vorort-Geschichte(n)

Kennen Sie schon unseren Podcast „Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten“?

Seit Februar 2019 berichten wir über interessante Menschen und Themen aus Rudolfsheim-Fünfhaus.

Hören Sie doch mal rein 😉

#040 imgraetzl.at – Unterstützung und Vernetzung Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten

  1. #040 imgraetzl.at – Unterstützung und Vernetzung
  2. #039 Vergangenheit und Zukunft in Rudolfsheim-Fünfhaus
  3. #038 Darf's ein bisserl Crime sein?

Information – Unterstützung – Events

Das Team des Bezirksmuseums Rudolfsheim-Fünfhaus unterstützt Menschen dabei, ihr Wissen über die Geschichte des 15. Bezirks zu erweitern und sich über kulturelle und gesellschaftspolitische Themen zu informieren.

Das Museum nimmt auch seine Aufgabe als Kultur-Drehscheibe des Bezirks wahr und fördert die Begegnung und Vernetzung der BewohnerInnen durch Veranstaltungen und auch durch den Kultur-Podcast „Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten“ .

Der Eintritt ist frei. Alle MitarbeiterInnen sind ehrenamtlich tätig.

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bezirksmuseum Rudolfsheim-Fünfhaus
Rosinagasse 4
1150 Wien
Mail: office@bm15.at
Web: www.museum15.at

Öffnungszeiten
Mo: 17.00-19.00
Fr: 15.30-17.30
(an Feiertagen, schulfreien Tagen und im Juli & August geschlossen)

#viellosimmuseum
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