­čÄž imgraetzl.at – Unterst├╝tzung und Vernetzung

Interview mit Mirjam Mieschendahl

Episode #040

In der 40. Folge von „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“ spricht Brigitte Neichl mit Mirjam Mieschendahl. Mirjam ist Mitgr├╝nderin von imgraetzl.at. Diese seit 2017 bestehende Online-Plattform will Kleinunternehmer*innen und engagierten Privatpersonen, die im sozialen oder kulturellen Bereich t├Ątig sind ÔÇ×digitale SichtbarkeitÔÇť schenken und Vernetzungs- und Synergiem├Âglichkeiten bieten.

Mit dabei sind auch die Gr├Ątzelkorrespondentinnen Karin Elise Sturm „Southy“ und Karin Martiny „Nordy“, die aus dem S├╝den bzw. dem Norden von Rudolfsheim-F├╝nfhaus berichten.

Karin Martiny besucht die K├╝nstlerin und Atelierbetreiberin Margot Geiger am Vogelweidplatz 2.

Karin Elise Sturm spricht mit Georgij Melnikov, dem Betreiber der Galerie Aa Collections.

Co-Moderator dieser Folge ist Maurizio Giorgi.


Die Podcast-Episode zum Artikel

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Margot Geiger
Atelier am Vogelweidplatz 2
1150 Wien
E-Mail: margot_geiger@hotmail.com
Mobil: 0699 17867714

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#040 imgraetzl.at – Unterst├╝tzung und Vernetzung

Transkript der Podcast-Episode:

Intro

Maurizio und Brigitte bei den Podcast-Aufnahmen

Maurizio
Hallo Brigitte! Auf die heutige Episode freue ich mich ganz besonders!

Brigitte
Hallo Maurizio! Das freut mich! Was ist das genau, dass Dich da anspricht?

Maurizio
Dass es um Kreativit├Ąt und Kreative geht und um Angebote und Unterst├╝tzung – sowohl was die Aus├╝bung der eigenen Kreativit├Ąt betrifft, als auch die Orte, wo man die kreativen Erzeugnisse und Projekte erleben kann.

Brigitte
Da hast Du recht, das ist unser heutiges Thema. Sowohl, was das Interview betrifft, als auch die Berichte und Gespr├Ąche unserer Gr├Ątzelkorrespondentinnen.

Aber bevor unsere H├Ârerinnen und H├Ârer jetzt vor Neugier platzen, mache ich noch schnell unser Begr├╝├čungsintro und dann legen wir los.

Maurizio
Einverstanden!

Brigitte

Hallo und herzlich willkommen zur 40. Folge vonF├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten. Mein Name ist Brigitte Neichl.

Dieser Podcast wird Ihnen pr├Ąsentiert vom Bezirksmuseum Rudolfsheim-F├╝nfhaus, dem Veranstaltungs-Museum im Herzen des 15. Bezirks.

Das Museum bietet Ausstellungen, Veranstaltungen und Events f├╝r Erwachsene und Kinder und diesen Podcast. Mehr dazu finden Sie auf www.museum15.at

Maurizio
Willst Du noch kurz verraten, wen Du heute interviewt hast, liebe Brigitte.

Brigitte
Na klar, gern! Ich habe mit Mirjam Mieschendahl, der Mitgr├╝nderin von imgraetzl.at gesprochen. Diese seit 2017 bestehende Online-Plattform will Kleinunternehmer*innen und engagierten Privatpersonen, die im sozialen oder kulturellen Bereich t├Ątig sind, „digitale Sichtbarkeit“ schenken und Vernetzungs- und Synergiem├Âglichkeiten bieten. Spannend!

Maurizio
Also geht’s jetzt los?

Brigitte
Aber sicher, lieber Maurizio! Ton ab! [00:02:30]

Interview mit Mirjam Mieschendahl

Mirjam Mieschendahl (rechts) und Brigitte Neichl beim Interview via Zoom

Ich spreche heute mit Mirjam Mieschendahl. Mirjam ist eine der Mitgr├╝nder*innen von imgraetzl.at. Das ist eine gemeinwohlorientierte Plattform. Und man will damit Bewohner*innen vernetzen, neue Wege aufzeichnen, wie man zusammen entspannter wirtschaften kann

Selbst├Ąndigen Macher*innen, lokalen Unternehmen, Vereinen und Kulturschaffenden bietet imgraetzl.at „digitale Sichtbarkeit“.

Alle Macher*innen bekommen ein kostenloses virtuelles Schaufenster zur Verf├╝gung gestellt. Das ist eine interaktive Seite, auf der man seine Aktivit├Ąten und Angebote darstellen kann.

Auch das Bezirksmuseum Rudolfsheim-F├╝nfhaus hat ein „virtuelles Schaufenster“ bei imgraetzl.at

Au├čerdem werden auf dieser Plattform Tools zum kooperativen Wirtschaften zur Verf├╝gung gestellt, mit dem Ziel, Kosten zu minimieren und Kr├Ąfte zu b├╝ndeln.

Eines dieser Tools nennt sich „Raumteiler“ und ist eine Art Partnersuche f├╝r Gewerbefl├Ąchen und verbindet Raumhabende und Raumsuchende.

Raumteiler bei imgraetzl.at

Ein anderes hei├čt Toolteiler. Dabei geht es darum, Arbeitsequipment, das man nur tempor├Ąr ben├Âtigt, gegen eine Geb├╝hr an andere lokale Akteur*innen in Wien zu verleihen. Dadurch werden Ressourcen mehrfach genutzt und Ressourcen geschont.

Toolteiler bei imgraetzl.at

Seit 2021 entwickelt das Team von imgraetzl.at einen neuen Plattform-Prototyp, damit m├Âchten sie raus in den l├Ąndlichen Raum und auch in andere St├Ądte gehen. Diese Plattform hei├čt WeLocally und basiert auf imgraetzl.

Das neueste Projekt: Die Plattform WeLocally

Die Ziele sind: Kosten senken, Ressourcen erh├Âhen und Vernetzung der Nutzer*innen mit Gleichgesinnten.

Ja, liebe Mirjam, herzlich willkommen bei F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten! Ich freue mich auf unser Gespr├Ąch.

Aus Zeitgr├╝nden findet dieses via Zoom statt, aber daf├╝r nicht weniger herzlich.

Hallo Miriam! Sch├Ân, dass Du da bist!

Mirjam Mieschendahl
Hallo Brigitte, sch├Ân dass ich da sein darf! Ganz, ganz toll! [00:04:38]

FRAGE 1

Brigitte Neichl
Kommen wir zur ersten Frage: Du kommst ja urspr├╝nglich aus Deutschland – wie man auch h├Ârt. Was hat Dich nach Wien gezogen, und welche Unterschiede siehst Du zwischen z.b. Berlin und Wien?

Mirjam Mieschendahl
Die Liebe hat mich nat├╝rlich nach Wien gezogen, ganz klar.

Brigitte Neichl
Wie so oft.

Mirjam Mieschendahl
Und die Unterschiede zu tats├Ąchlich Wien und Berlin. Ich habe wirklich in Berlin auch gewohnt und zwar Ende der 90er Jahre und der Unterschied war, dass Berlin sehr arm, aber daf├╝r auch sehr sexy war – das stimmte wirklich, dieser Slogan – und davon gelebt hat, dass die Menschen einfach gemacht und selber gestaltet haben, und sie hatten auch die Freiheit dazu.

Der gr├Â├čte Unterschied, was mir dann aufgefallen ist. Wien als Stadt sehr unterst├╝tzend ist, aber es auch sehr viele Regeln und ja Anordnungen gibt, wie etwas zu tun ist und weniger diese Punk-Attit├╝de, die ich da in Berlin kennengelernt hab. Ja, das war vielleicht der gr├Â├čte sp├╝rbare Unterschied.

Brigitte Neichl
Aber Du hast es dann doch auch sch├Ątzen und lieben gelernt.

Mirjam Mieschenddahl
Na, ich bin ganz bewusst nach Wien gezogen und Berlin wurde oder war auch sehr anstrengend, muss man sagen. Und dass Wien zur lebenswertesten Stadt immer wieder gek├╝rt wird, ist jetzt kein Zufall. Und ich habe das von Anfang an sehr genossen, weil Wien einfach ganz, ganz viel hat von der Gem├╝tlichkeit angefangen bis zu wie viel Gr├╝n es in der Stadt gibt, und dass man sich auch – also das ist mir als Frau sehr aufgefallen – dass ich mich eigentlich immer sicher gef├╝hlt habe, auch in der Stadt.

Es gibt ganz viel in Wien. Ich mag sogar die Wiener Grantler und ich liebe auch den Humor, also ich mag einfach total viel in Wien. Ja, ich find Wien toll! Ich hab mich in Wien verliebt und ja, merk das jetzt auch jetzt richtig. [00:06:46]

Brigitte Neichl
Im doppelten Sinne: Du hast Dich in Wien verliebt.

Mirjam Mieschendahl
Ja, genau.

FRAGE 2

Brigitte Neichl
Wenn ich das richtig recherchiert habe, wurde imgraetzl.at 2007 gegr├╝ndet. Wie kam es dazu und was ist die Intention dieser Plattform? Wie viele Mitglieder hat sie und was ist f├╝r die Zukunft geplant?

Mirjam Mieschendahl
Also die Plattform ist wirklich gegr├╝ndet worden 2016 und ja, aber wir haben – also das Team, was die Plattform dann gegr├╝ndet hat – arbeitet schon ganz, ganz lange zusammen und zwar eigentlich schon seit dem Jahr 2000. Und 2007 haben wir als Team quasi einProjekt in Deutschland zusammen ├╝bernommen, aber es war nicht imgraetzl, es war was v├Âllig anderes. Hatte auch was auch was mit Plattformen zu tun.

Aber jetzt imgraetzl wirklich gegr├╝ndet und aufgebaut, 2016. Und die morgenjungs.GmbH, die die Plattform betreibt, die wurde 2015 gegr├╝ndet.

morgenjungs – Betreiberin der Plattformen imgraetzl und WeLocally

Wir haben jetzt in Wien bei imgraetzl ├╝ber 8000 Nutzer*innen, die die Services, die kostenlosen Services nutzen. Warum haben wir ├╝berhaupt die Plattform aufgebaut?

Und zwar, ich bin 2013 ins Stuwerviertel gezogen, im zweiten Bezirk. Und damals waren die Bewohner*innen – also ich war ehrenamtlich in der Stadtteilarbeit t├Ątig und habe so mit bekommen, das die Bewohner*innen wirklich das Gef├╝hl hatten, dass das Stuwerviertel vor die Hunde geht. Und also, das hatte ein ganz schlechtes Image gehabt.

Ich wusste aber aus dieser Stadtteilarbeit, das ganz, ganz viele – ich sag mal – Macher*innen im Stuwerviertel angesiedelt, beheimatet sind. Die waren aber oft nicht sichtbar, weil die im ersten Stock eben ihrer T├Ątigkeit nachgegangen sind oder im Hinterhof. Und die Bewohner*innen haben gar nicht mitbekommen, was es so Tolles eigentlich in ihrem Stadtteil gibt.

Und da habe ich gedacht, okay, das einzige was ich kann, ist Plattformen bauen, weil ich das seit 20 Jahren mache, und wie k├Ânnte man jetzt ├╝ber digitale Tools erstens all diejenigen, die in so einem Stadtteil etwas tun, etwas auf die Beine stellen, wie kann man das sichtbar machen, so dass die Bewohner*innen auch sehen, wer da was macht und einfach die ganze F├╝lle auch mitbekommen.

Das war so das erste. Und das zweite war: Wir haben dann ganz, ganz viele Interviews gef├╝hrt mit Selbst├Ąndigen, aber auch Kultur- und Kunstschaffenden. Und haben gefragt, vor welchen H├╝rden stehen sie bei der Umsetzung ihrer Vorhaben. Und dabei kam eben z.b. raus, dass ganz, ganz viele sich leistbaren Zugang zu Raum w├╝nschen w├╝rden und grunds├Ątzlich auch sich ganz Viele w├╝nschen w├╝rden, nicht mehr als Einzelk├Ąmpfer*innen unterwegs zu sein, sondern mehr in Gemeinschaft.

Und wir haben uns dann eben ganz viele Services auf der Plattform ├╝berlegt, wie man das bewerkstelligen kann, und haben so z.b. den „Raumteiler“ auf der Plattform zur Verf├╝gung gestellt.

Wir werde von unseren Nutzer*innen auch inspiriert zu den Services, die wir dann auf der Plattform wirklich anbieten. Das ist so in K├╝rze die Geschichte.

Und was wir vorhaben: Wir haben jetzt diesen Monat, haben wir – Du hast es vorhin erw├Ąhnt – WeLocally haben wir entwickelt dieses Jahr und wir sind online gegangen mit WeLocally diesen Monat und zwar im M├╝hlviertler Kernland, das eine Region in Ober├Âsterreich und in K├Ąrnten in drei Gemeinden – Griffen, St. Andr├Ą und V├Âlkermarkt. Und haben dort die Plattform gestartet.

Brigitte Neichl
Ja, das klingt das sehr spannend. Und das Schl├╝sselwort ist, glaube ich, Gemeinwohl. das hab ich so heraus gelesen und geh├Ârt. Und das ist ein bisschen anders der Ansatz als z.b. wenn man jetzt als Plattform Facebook sieht. Da geht’s nicht darum, dass wir etwas davon haben, sondern vor allem das Facebook, und die ganzen beteiligten Firmen, etwas davon haben. Und das ist einfach der Unterschied zu eurem Ansatz.

Mirjam Mieschendahl
Das ist uns auch ganz wichtig, also dieser Ansatz. Wir wollen wirklich zeigen, dass so digitale Plattformen und Tools nicht so sein m├╝ssen wie Facebook oder so, sondern dass man da tolle Sachen auch machen kann und auch f├╝r die Allgemeinheit also n├╝tzliche Dinge.

Und das muss mal jemand vormachen. Und wir hoffen, dass da ganz viele, vielleicht ja auch sagen, wir wollen auch solche Tools zur Verf├╝gung stellen, die der Allgemeinheit auch dienlich sind. Also das ist so ein Traum, ja. [00:11:30]

FRAGE 3

Brigitte Neichl
Ja, die dritte Frage an meine Interview-G├Ąste hat immer ganz konkret mit dem 15. Bezirk zu tun. Wir sind eben ein Bezirksmuseum, und auch unser Podcast besch├Ąftigt sich mit dem 15. Bezirk. Hast Du Bez├╝ge zu Rudolfsheim-F├╝nfhaus und vielleicht sogar Lieblingsorte hier. Und kann man sagen, wie es mit der Beteiligung von Kulturschaffenden, Vereinen und Initiativen aus dem 15. Bezirk bei imgraetzl.at aussieht?

Mirjam Mieschendahl
Also wir haben im 15. Bezirk ├╝brigens – ich glaube 2016 war’s – eines unserer ersten Events gemacht, lustigerweise. Und haben daf├╝r einen Raum zur Verf├╝gung gestellt bekommen und haben auch in der Nachbarschaft tats├Ąchlich dann Anlage ausgeliehen bekommen. Also im 15. habe ich tats├Ąchlich einen Bezug.

Ich m├Âchte gerne Trommeln f├╝r etwas, was im 15. Bezirk gerade stattfindet. Es gibt im 15. Bezirk f├╝r ein Jahr eine Zwischennutzung. Und das sind 700 Quadratmeter f├╝r K├╝nstler*nnen, Kreativschaffende, Menschen, die ein Vorhaben in die Umsetzung bringen m├Âchten. Und diese Zwischennutzung ist gerade bei uns im Raumteiler drin und sie suchen noch Menschen, die sich andocken m├Âchten. Vielleicht h├Ârt das jemand und meldet sich gleich dort.

Minciostra├če 17 / 380 ÔéČ/Monat f├╝r ein Jahr. Infos & Kontakt

Das hei├čt, ja auch imgraetzl ist im 15. Bezirk angekommen und wird angenommen und eben genutzt. aber grunds├Ątzlich lebt das Ganze von viel Herzblut und ├ťberzeugung, dass es solche auch lokalen, digitalen Strukturen braucht und Kan├Ąle, wo Menschen einfach, wenn sie was organisieren, auch kostenlos ver├Âffentlichen k├Ânnen und das auch gesehen wird. Das ist uns so ein Anliegen.

Brigitte Neichl
Ja, liebe Mirjam, vielen Dank f├╝r das Gespr├Ąch. Ich w├╝nsche Dir und imgraetzl.at und auch allen weiteren Projekten, die Du gerade entwickelst oder noch entwickeln wirst, alles Gute und viel Erfolg. Und ich w├╝rde mich freuen, wenn wir uns vielleicht auch mal live sehen bei uns im Museum. [00:13:49]

Mirjam Mieschendahl
Danke Brigitte und ich w├╝rde mich auch freuen. Super! Dankesch├Ân! [00:13:49]

Ende Interview

Das Interview mit Mirjam Mieschendahl in voller L├Ąnge

Interview mit Mirjam Mieschendahl in voller L├Ąnge
Interview mit Mirjam Mieschendahl in voller L├Ąnge auf YouTube

Maurizio
Sehr interessant! Die Plattform imgraetzl.at kenne ich ja. Wie Du im Interview erw├Ąhnt hast, haben wir ja selbst ein sogenanntes virtuelles Schaufenster, um unsere Angebote zu pr├Ąsentieren. Aber ├╝ber die Entstehungsgeschichte und die Pl├Ąne vom WeLocally wusste ich bis jetzt noch nichts.

Brigitte
Ja, Mirjam bietet nicht nur eine Plattform f├╝r Kreative, sie ist auch selbst sehr kreativ und innovativ. Vielleicht sollten wir unser „Schaufenster“ wieder ├Âfter n├╝tzen. Was meinst Du, Maurizio?

Maurizio
Auf jeden Fall! Das notier mir gleich als Vorsatz f├╝rs Neue Jahr. So! notiert!
Und gehe ich recht in der Annahme, dass w├Ąhrend der Aufnahme ganz kurz dein Assistent Kater Felix zu h├Âren ist?

Assistent Felix steht Brigitte Neichl immer hilfreich zur Seite. Hier w├Ąrmt er die Tastatur an, damit sich die Chefin nicht ihre zarten Finger erfriert.

Brigitte
Das hast Du erkannt? Ja, stimmt. Ich wollte es nicht rausschneiden, denn das geh├Ârt einfach zu meinem Aufnahme-Ambiente dazu. Meine Katzen sind immer dabei. Manchmal mehr manchmal weniger hilfreich.

Maurizio
Ja sicher, nicht rausschneiden, das ist doch sehr charmant.

Wenn Sie liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer, Felix ebenfalls geh├Ârt haben, schreiben Sie uns doch kurz, wo genau Brigittes Assistent zu h├Âren ist – mit Minuten- und Sekundenangabe. Alle Einsender*innen erhalten eine kleine ├ťberraschung. Die Mail-Adresse lautet: presse@bm15.at

Aber nun wieder zur├╝ck. Die Gr├Ątzelberichte haben auch mit Kunst und Kreativit├Ąt zu tun, stimmt’s liebe Brigitte?

Brigitte
Ja, das hat sich diesmal sehr gut gef├╝gt. Ich bin ja nach wie vor total begeistert vom Engagement unserer beiden Gr├Ątzelkorrespondentinnen. Sie holen immer wieder interessante Menschen aus Rudolfsheim-F├╝nfhaus vors Mikro. Viele lerne ich erst durch sie ├╝berhaupt kennen.

Karin Martiny – „Nordy“ – berichtet wieder aus dem Norden von Rudolfsheim-F├╝nfhaus und Karin Elise Sturm „Southy“ – aus dem S├╝den. [00:16:19]

Ein Hinweis an Sie, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer: Die Interviews und Berichte unserer Gr├Ątzelkorrespondentinnen sind erfreulicherweise sehr inhaltsreich und ausf├╝hrlich. Wir bringen daher im Podcast nur einige Ausschnitte, um unsere „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“ nicht allzu sehr zu ├╝berziehen. In voller L├Ąnge k├Ânnen Sie die Gr├Ątzelkorrespondenzen aber hier auf unserem Blog und auf unserem YouTube-Kanal, dem BM15-Channel, anh├Âren.

Gr├Ątzelkorrespondenzen

Brigitte Neichl
Wir beginnen mit Karin Martiny „Nordy“.

Karin Martiny „Nordy“

Karin, wen hast Du im hohen Norden des 15. Bezirks besucht?

Karin Martiny
Ja, hallo Brigitte und Maurizio, liebe H├Ârerinnen und H├Ârer. Ich melde mich heute vom Vogelweidplatz 2, wo Margot Geiger seit vielen Jahren ein Kunstatelier betreibt.

Vogelweidplatz 2, Plan: wien.gv.at

Margot Geiger ist Kunsttherapeutin, Malerin und Druckgrafikerin und bietet in ihrem gem├╝tlichen Atelier zahlreiche Kurse in diesen Bereichen an.

Ja, so hallo, Frau Geiger! Vielen Dank f├╝r die Einladung in Ihr gem├╝tliches Atelier am Vogelweidplatz 2, das es wie schon gesagt, schon recht lange gibt.

Das Atelier von Margot Geiger am Vogelweidplatz 2, Foto: Karin Martiny 2021

Und deswegen w├Ąren meine meine ersten Fragen auch, seit wann gibt es das Atelier eigentlich genau und was waren ├╝berhaupt die Beweggr├╝nde, ein Atelier zu er├Âffnen.

Margot Geiger
Ja, also ich begr├╝├če Sie auch herzlich. Ich freue mich, dass Sie gekommen sind. 1992 bin ich hier eingezogen. Dann aber habe ich eine Hauptmiete bekommen und habe inzwischen auch die Kunsttherapie- Ausbildung fertig gehabt und hab das so adaptiert, dass so eine richtige Heizung herinnen ist, das ja Wasser und halt alles vorhanden ist und hab im J├Ąnner 98 mit Malgruppen angefangen zuerst einmal immer am Montagabend.

Margot Geiger, Foto: Karin Martiny 2021

Und das hat sich dann immer mehr ausgeweitet. Das hat habe ich immer so bezeichnet „Freies Malen und Gestalten“. Und das hei├čt, dass also keine Vorgaben sind, dass genug Material da ist, Platz, Papier, Sch├╝rzen. Aber man muss seinen Platz finden, das Material finden, also das f├╝r einen entsprechende Material finden. Und das Thema, ja, ist auch frei.

Diese drei Freiheiten sind gar nicht so leicht am Anfang. Ich unterst├╝tzte da schon nat├╝rlich. Und ja, also ich habe dann auch nat├╝rlich Einzeltherapien oder biete das immer noch an.

Karin Martiny
Ja, wir sitzen hier wirklich in einem sehr, sehr gem├╝tlichen Atelier mit einem sch├Ânen alten Holzboden, sehr gem├╝tlich eingerichtet und mit ganz, ganz vielen Bildern an der Wand. Ja, wo man hinschaut, Farben, Stifte. Sehr, sehr inspirierend. Am liebsten w├╝rde man gleich zugreifen.

Margot Geiger in ihrem Atelier am Vogelweidplatz 2, Foto: Karin Martiny 2021

Und links und rechts von dem Raum gehen Stiegen hinauf in eine wundersch├Âne Galerie mit einem Gel├Ąnder.

Margot Geiger
Und man kann auch oben sich zur├╝ckziehen und malen oder schreiben, was man m├Âchte.

Karin Martiny
Sehr sch├Ân.

Margot Geiger
Also, es ist Platz genug. Man kann da an den W├Ąnden malen, wenn man gro├čfl├Ąchig arbeitet. Da unten haben wir Staffeleien.

Galerie im Atelier von Margot Geiger, Foto: Karin Martiny, 2021

Ist von der Stra├če zug├Ąngig, also man h├Ârt nat├╝rlich den L├Ąrm von der Stra├če und trotzdem ist man irgendwie weit weg von der Welt.

Karin Martiny
Ja, das stimmt! K├Ânnen Sie unseren H├Ârern und H├Ârerinnen vielleicht kurz so ein bisschen einen ├ťberblick ├╝ber das aktuelle Kursprogramm auch geben.

Margot Geiger
Ja, also das ganz konstante Angebot ist der Montag, das Montagsmalen, von 15 Uhr bis 21 Uhr. Da kann man unangemeldet kommen, einfach einmal schnuppern, schauen, was gibt’s, wie f├╝hl ich mich da, wie kann ich mich da entfalten und so.

Einmal im Monat gibt es das Freitag-Frauenmalen, wo wir Tr├Ąume anschauen und Spurensuche.

Aktzeichnen ist einmal im Monat am Samstag.

Ausstellungen gibt’s auch, also man kann auch sich die Bilder anschauen und kaufen.

Das tut sich im Atelier von Margot Geiger am Vogelweidplatz 2, Foto: Karin Martiny 2021

Mein Schwerpunkt in meiner eigenen k├╝nstlerischen Arbeit ist die Radierung, ist der Kupferdruck, Tiefdruck.

Werk von Margot Geiger, Foto: Karin Martiny 2021

Karin Martiny
Wo kann man sich dann melden oder kann man sich dann bei Ihnen anmelden? Gibt’s eine E-Mail-Adresse vielleicht.

Margot Geiger
Ja, E-Mail-Adresse gibt es und auch ein Telefonnummer gibt es auch.

Karin Martiny
Das werden wir beides gerne auch unseren H├Ârerinnen und H├Ârern dann auch zur Verf├╝gung stellen.

Margot Geiger
Atelier am Vogelweidplatz 2
1150 Wien
E-Mail: margot_geiger@hotmail.com
Mobil: 0699 17867714

Ja, genau und hoffen, dass sich dann auch viele melden bei Ihnen.

Margot Geiger
Das w├╝rd mich echt freuen, ja. Das ist einfach sch├Ân zum Beobachten, wie da mir das Herz aufgeht, wenn man etwas Kreatives tut.

Karin Martiny
Dann sage ich vielen herzlichen Dank f├╝r das Gespr├Ąch und ja vielleicht sehen wir uns ja bald mal im Atelier.

Margot Geiger
Ja, das freut mich sehr, vielen Dank. Wiedersehen!

Karin Martiny
Nach diesem inspirierenden Gespr├Ąch gebe ich bei einem kleinem Herbst-Spaziergang durch Rudolfsheim-F├╝nfhaus zur├╝ck dann das F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten-Studio. [00:21:28]

Brigitte Neichl
Danke, liebe Karin, f├╝r Deine interessanten Infos und Eindr├╝cke aus dem Atelier von Margot Geiger. Bis bald!

Karin Martiny
Baba und bis zum n├Ąchsten Mal!

Bericht von Gr├Ątzelkorrespondentin Karin Martiny in voller L├Ąnge

Interview mit Margot Geiger

Interview mit Margot Geiger
Interview mit Margot Geiger

Brigitte Neichl
Und jetzt ist Karin Elise Sturm „Southy“ dran. Sie ist wieder in ihrem Epizentrum – wie sie es nennt – in der Reindorfgasse unterwegs und besucht eine Galerie.

Karin Elise Sturm – Southy

Karin Elise Sturm
Hallo, liebe H├Ârerinnen und H├Ârer, heute melde ich mich wieder einmal aus dem Epizentrum des Reindorf-Gr├Ątzels, n├Ąmlich aus der Reindorfgasse selbst- Hier im unteren Bereich, auf H├Âhe Reindorfgasse 9, eingebettet zwischen den beiden Locations unseres Radgesch├Ąfts Popsykkel, befindet sich die Galerie Aa Collections, vor der ich gerade stehe.

Die Galerie Aa Collections in der Reindorfgasse 9, Plan: wien.gv.at

Das gro├če Schaufenster des ehemaligen ebenerdigen Gesch├Ąftslokals erm├Âglicht einen guten Blick in die spannende Galerie in unserer Stra├če. Ich gehe immer gerne hier vorbei und schaue, was gerade so los ist bei uns auf dem Kunstsektor.

Die Galerie Aa Collections in der Reindorfgasse 9, Foto: Karin Elise Strum 2021

Im Moment sehe ich z.b. Acrylbilder an der Wand, ich sehe Wellen. Gerade am Donnerstag war die letzte Vernissage zur Ausstellung von Larissa Leverenz. Die Ausstellung hei├čt auch „Waves“. Ja, auf jeden Fall einen Besuch wert.

Infos zur Ausstellung „Waves“ von Larissa Leverenz in der Galerie Aa Collections, Foto: Karin Elise Sturm 2021

Die Aa Collections feiert am 2. Dezember 2021 ja ihr zehnj├Ąhriger Bestehen und aus diesem Anlass m├Âchte ich mich heute dann mit dem Kurator und K├╝nstler Georgij Melnikov, der hier aktiv ist, unterhalten.

Hallo Georgij, vielen Dank, dass ich Dich heute besuchen darf.

Georgij Melnikov
Hallo!

Karin Elise Sturm
Du, bevor we begin, sozusagen, Aa Collections. Was bedeutet der Name eigentlich und wie spricht man den aus?

Georgij Melnikov, Foto: Maria Belova Krauz 

Georgij Melnikov
Der Name wird Aa collections ausgesprochen und die Bedeutung ist ein wohlgeh├╝tetes Geheimnis.

Karin Elise Sturm
Oh, aha, okay, na spannend.

Georgij Melnikov
Das wir bereits seit mehr als zehn Jahren bewahren und weiter bewahren.

Karin Elise Sturm
Okay, na gut.

Georgij Melnikov
Was ist die Geschichte der Aa Collections? Also, wir sind urspr├╝nglich in der Burggasse gewesen. Und jetzt seit drei Jahren sind wir hier in der Reindorfgasse. Und, ja, das ist so die Geschichte bis jetzt.

Karin Elise Sturm
Und wer wer sind jetzt die Menschen? Das ist die Rina, hast Du vorhin erw├Ąhnt.

Georgij Melnikov
Ja genau, Rina Grinn und ich, Georgij Melnikov.

Karin Elise Sturm
Wie viel so Ausstellungen macht ihr so ungef├Ąhr pro Jahr?

Georgij Melnikov
Also, es sind immer noch mindestens zehn.

Karin Elise Sturm
Und mit welchen K├╝nstler*innen arbeitet ihr da zusammen?

Georgij Melnikov
Wir arbeiten prinzipiell mit K├╝nstler*innen aus dem Bezirk.

Karin Elise Sturm
Aus dem 15. Bezirk?

Georgij Melnikov
Aus dem 15. Bezirk.

Karin Elise Sturm
Ja, cool!

Georgij Melnikov
Wir haben ein Projekt mit einem Kulturverein, den ich auch sozusagen mit einem Kollegen mache, Danubian Cultural Exchange Society – Kulturverein. Und eines unserer Jahresprojekte ist, dass wir vier Einzelausstellung von K├╝nstler*innen aus dem 15. Bezirk machen. Und wir versuchen, mehr Frauen auszustellen.

Das ist zum einen, zum anderen arbeiten wir immer noch viel mit K├╝nstlerinnen und  K├╝nstlern, die jetzt gerade von der Akademie oder Angewandten fertig werden. Wobei, das ist jetzt nicht zwangsl├Ąufig, wir arbeiten auch mit Autodidakten.

Karin Elise Sturm
Georgij, Du bist ja selber auch K├╝nstler. Erz├Ąhl uns mal bisschen von Deiner Arbeit. Aber zuerst einmal zu Dir selber. Du hast ja einen russischen Namen, Georgij Melnikov. Bist Du aus Russland?

Georgij Melnikov
Ja tats├Ąchlich, ich bin in Moskau geboren und bin mit f├╝nf Jahren eigentlich hier nach Wien gekommen mit meinen Eltern und leb seitdem in Wien.  Also, ich bin eh Wiener.

Karin Elise Sturm
Ja, Du bist ein Wiener.

Georgij Melnikov
Ja, in erster Linie Wiener auf jeden Fall. Und, ja, zu meiner Kunst. Ich bin, sage ich mal, ich bin in verschiedenen Medien t├Ątig. Ich arbeite sehr gerne mit Keramik. Also, ich mach eigentlich ├Âfter Skulpturen. Ohne dem ich bisher nicht leben kann, ist so B├╝hne. Ich mag B├╝hne. Oder vor Leuten reden. Ich habe auch oft Texte geschrieben bzw. Kunstwerke waren mit bestimmten Texten verbunden. Bzw. hab ich auch sehr gern f├╝r Ausstellungen so eigentlich sehr k├╝nstlerische Texte geschrieben, die dann wiederum vorgetragen in Performances. Und so bin ich halt immer mehr so in den Bereich Performance gekommen.

Wir werden jetzt, wie gesagt, die 10-Jahres Aa Collections Geburtstagsfeier.

Karin Elise Sturm
Ja, am 2. Dezember.

Georgij Melnikov
Ja, er├Âffnet am 2. Dezember. Da sind alle sehr herzlich eingeladen. Und wird es –

Karin Elise Sturm
Hier in der Reindorfgasse 9 –

Georgij Melnikov
genau – ein paar Arbeiten von mir geben. Der 15. Bezirk ist sehr giving, wie man so sch├Ân sagt, also hier gibt’s extrem viele K├╝nstlerinnen und K├╝nstler, Ateliers auch mit vielen Leuten auf einmal. Das hei├čt, man ist ziemlich gut versorgt damit.

Und dann das andere, was wir, weil ich auch die Galerien hier in der Gegend gut kenne und nat├╝rlich, sobald ich hergekommen bin, z.b. mit der Improper Walls gleich gemeinsame Projekte gemacht habe, mit dem Artivive, mit der Hollerei. Haben wir sofort irgendwie angefangen, so zu prinzipiell zusammenzuarbeiten. Und dann haben wir aber gesagt, „hey, lass uns doch was Gr├Â├čeres machen“ und so ist die XX Art Flanerie entstanden.

Die eine Idee ist nat├╝rlich, die Besucher*innen von einem Ort zum anderen zu lotsen, die andere ist aber nat├╝rlich, dass dadurch, dass das passiert und das ja im Sommer ist und ganz viele Leute da in Lokalen sitzen und so, sehen die Leute von den Lokalen aus, was da passiert.

Karin Elise Sturm
Und vielleicht nicht zu kunstaffine Personen auch aufmerksam werden – uh, da ist was los und dann vielleicht mitgehen.

Georgij Melnikov
Und das ist irgendwie das wir so versuchen.

Karin Elise Sturm
Die Integration von Leuten, die nicht so mit der Kunst was am Hut haben. Spannend!

Unsere letzte Frage bezieht sich immer auf den 15. Bezirk bzw. Deinen Bezug zum 15. Bezirk.

Georgij Melnikov
Mein Bezug ist relativ simpel, ich wohne hier schon ewig. Boah, keine Ahnung, wie lang, aber vielleicht sogar schon ein bissel zu lang. Aber nein.

Karin Elise Sturm
Kann man zu lange wohnen im 15. Bezirk? Nein, man kann’s nicht!

Georgij Melnikov
Nein, wahrscheinlich nicht, aber ein bisschen reisen, glaube ich, sollte ich schon. Aber ich werde sicher immer wieder hierher zur├╝ck kommen, wenn ich nach Wien komme.

Karin Elise Sturm
Du magst den 15. Bezirk.

Georgij Melnikov
Ich mag ihn sehr, das ist irgendwie mein Bezirk.

Karin Elise Sturm
Ja, wir sind sehr froh hier im Gr├Ątzel, dass Du da bist!

Georgij Melnikov
Ja, ich auch.

Karin Elise Sturm
Na super, Georgij. Wenn man jetzt Informationen ├╝ber Dich und Deine Projekte finden will – aacollections.net

Georgij Melnikov
Ja genau, ist unsere Galerie-Website. Des Weiteren findet man uns auf Instagram als aacollectionsgallery, und man findet mich als georgij_melnikov.

Karin Elise Sturm
Dann bedanke ich mich f├╝r das angenehme Gespr├Ąch.

Georgij Melnikov
Danke vielmals auch. Danke f├╝r die M├Âglichkeit, ein bisschen zu plaudern.

Karin Elise Sturm
Vielen Dank, Georgij. Alles Gute weiterhin und ich gebe damit zur├╝ck in das F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten -Studio.

Brigitte Neichl
Danke Karin f├╝r Deine interessanten Eindr├╝cke aus der Aa Collections. Tsch├╝ss und bis zum n├Ąchsten Mal! [00:28:01]

Karin Elise Sturm
Pfiat eich!

Bericht von Gr├Ątzelkorrespondentin Karin Elise Sturm in voller L├Ąnge

Interview mit Georgij Melnikov

Interview mit Georgij Melnikov
Interview mit Georgij Melnikov

Maurizio
Da hab ich ja viele Anregungen f├╝r meine Freizeitgestaltung in der n├Ąchsten Zeit erhalten. Das Atelier von Margot Geiger m├Âchte ich mir unbedingt einmal ansehen. Selber malen werde ich vermutlich nicht. Aber die Beschreibung von Karin Nord und die sympathische K├╝nstlerin haben mich doch neugierig gemacht.

Und die Geburtstagsfeier der Aa Collections am 2.12. werde ich mir auch nicht entgehen lassen. Die Arbeiten von Georgij Melnikov m├Âchte ich gerne sehen.

Brigitte
Nur zu, Maurizio!

Wie geht es weiter?

Wie geht es denn bei uns im Museum weiter? Wir sind ja auch nicht ganz unt├Ątig mit Angeboten, stimmt’s?

Maurizio
Das ist absolut korrekt, liebe Brigitte! Am 15.11. um 19 Uhr laden wir wieder traditionell zu unserer Podcast-Party ein.

Wir h├Âren uns die neueste Folge an und danach geht’s – nat├╝rlich corona-ad├Ąquat – ans Feiern, Kennenlernen und Vernetzen.

Am 19. November haben Sie die einmalige Gelegenheit, die Leiterin der Abteilung Digitale Services der ├ľsterreichischen Nationalbibliothek Frau Mag. Iris Klawatsch zu erleben. Sie wird ├╝ber ANNO berichten – ANNO: Austrian Newspapers Online.

Wir im Museum sind absolut begeistert von den M├Âglichkeiten der Online-Recherche in historischen Zeitungen.

Aber nicht nur f├╝r Museen ist das interessant, auch f├╝r das eigene historische St├Âbern gibt der Vortrag jede Menge Tipps und Tricks f├╝r die Suche und Infos ├╝ber Neuerungen.

Vortrag am 19.11.2021, 17.30-19.00:
ANNO – Online recherchieren in historischen Zeitungen

EINTRITT FREI!

Am 26.11. bringen Brigitte und ich das fiktive Interview mit Anton Bosch live auf die B├╝hne. Dieses Interview k├Ânnen Sie auch hier bei unserem Podcast in Folge 36 und 37 nach- bzw. vorh├Âren.

Brigitte Neichl im Gespr├Ąch mit Anton Bosch, dargestellt von Maurizio Giorgi. Foto: Brigitte Neichl 2021

Falls Sie sich jetzt wundern und ein d├ęj├á vu haben. Ja, wir haben diese Veranstaltung bereits in der letzten Podcast- Folge angek├╝ndigt, wir mussten sie aber leider verschieben.

Diese Live-Interview findet im Rahmen des Tagebuchtages bei uns im Bezirksmuseum statt. Seit heuer unter dem Namen Traute Molik-Riemer Tagebuchtag. Frau Molik-Riemer hat den ├Âsterreichweiten Tagebuchtag in 2006 initiiert.

Traute Molik-Riemer, Initiatorin der Tagebuchtages, Foto: Petra Kulvicky

Bis 2016 fand dieser regelm├Ą├čig statt, dann gab es leider keine F├Ârderung mehr daf├╝r. Einige Institutionen – darunter auch das Bezirksmuseum Rudolfsheim-F├╝nfhaus – haben die Tagebuchtage dann in Eigenregie fortgef├╝hrt.

In Anerkennung der Leistungen von Frau Molik-Riemer werden wir unseren Tagebuchtag ab 2021 nach ihr benennen. Traute Molik-Riemer wird bei der Veranstaltung auch anwesend sein und einige Worte sprechen.

Anmelden k├Ânnen Sie sich auf unserer Webseite www.museum15.at/veranstaltungen

Event am 26.11.2021, 17.30-19.00
Traute Molik-Riemer Tagebuchtag 2021

EINTRITT FREI!

Am 3. Dezember ab 17.30 k├Ânnen Sie in „Wiki-Media: Die Welt des Freien Wissens“ eintauchen. Claudia Gar├íd und Raimund Liebert von Wiki-Media ├ľsterreich stellen als Vertreter*innen des nationalen Wikipedia Verein ihre Aktivit├Ąten vor.

Au├čerdem gehen die beiden Vortragenden der Frage nach, wie das Wissen ├╝ber Rudolfsheim-F├╝nfhaus in Wikipedia und deren Schwester-Projekten dargestellt ist und welche Rolle lokale Kulturinitiativen f├╝r freies Wissen spielen k├Ânnen.

Claudia Gar├íd und Raimund Liebert von Wiki-Media ├ľsterreich,
Foto: Wiki-Media

Achtung: Diese Veranstaltung wird ausschlie├člich online via Zoom angeboten. Den Link zum Zoom-Raum erhalten Sie nach der Anmeldung am Tag der Veranstaltung.

Online-Vortrag am 3.12.2021, 17.30-19.00
Wiki-Media: Die Welt des Freien Wissens

F├╝r alle unsere Veranstaltungen gelten selbstverst├Ąndlich die zu diesem Zeitpunkt aktuellen Corona-Bestimmungen.

Ausblick auf die n├Ąchste Podcast-Folge

Maurizio
Ja, liebe Brigitte, worum geht’s denn in der n├Ąchsten Folge von F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten gehen?

Brigitte
Im Dezember gibt es nun schon zum dritten Mal unsere traditionelle Weihnachtsfolge. Und zwar eine Audio-Collage mit Interviews, die wir beim diesj├Ąhrigen Reindorfgassenfest gef├╝hrt haben. Mehr wird noch nicht verraten.

Maurizio
Das wird sicher wieder sehr spannend. Ich habe zwar die Interviews zum Teil selbst gef├╝hrt, aber trotzdem bin ich gespannt, was Du da wieder daraus zauberst, liebe Brigitte.

Brigitte
Na dann lass Dich ├╝berraschen!

Wir sind nun schon wieder am Ende dieser Podcast-Folge – wieder einmal zweimal 15 Minuten ├╝ber den 15., weil es wieder so viel zu berichten gab.

Sch├Ân, dass Sie bis hierher dran geblieben sind, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer. Danke Maurizio, dass Du mich wieder unterst├╝tzt und begleitet hast.

Maurizio
Das ist doch Ehrensache, liebe Brigitte und Spa├č macht’s auch. Ciao und bis zum n├Ąchsten Mal! [00:33:02]

Brigitte
Baba, Maurizio.

Rudolfsheim-F├╝nfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Ja, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer, Rudolfsheim-F├╝nfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Wenn Sie ihr Wissen ├╝ber die Geschichte des 15. Bezirks erweitern m├Âchten.

Wenn Sie kulturelle und gesellschaftspolitische Themen sch├Ątzen.

Wenn Sie gespannt auf interessante Menschen und Themen aus Vergangenheit und Gegenwart im 15. Bezirk sind.

Dann sind Sie bei uns richtig!

Besuchen Sie unsere Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum, verfolgen Sie unsere Aktivit├Ąten auf unserer Webseite, unserem Blog, unserem YouTube-Kanal und auf FacebookInstagram & Co. Infos und Links, finden Sie in den Shownotes.

Wir sind auch gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen.

Ich freue mich auf die n├Ąchsten spannenden 15 oder ein bisschen mehr Minuten bei F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten und verabschiede mich mit der anregenden Musik von Nigora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.

Auf Wiederh├Âren!

Ich w├╝nsche Ihnen einen wundersch├Ânen Tag!

Ihre Brigitte Neichl.

Outro



Hier unsere neuesten Blogbeitr├Ąge zum Reinschm├Âkern ­čśë

Jeden Montag finden Sie bei uns abwechselnd folgende Rubriken:

„Bild des Monats“
historische Schmankerln aus unserem Sammlungsbestand

„Bezirks(Museums)News & Oldies“
Neuigkeiten aus Gegenwart & Vergangenheit aus dem 15. Bezirk & dem Bezirksmuseum

„History & Crime“
Historische Kriminalf├Ąlle auf dem Gebiet des heutigen 15. Bezirks um 1900.

„Zitat des Monats“
Aussagen ber├╝hmter Pers├Ânlichkeiten (aus dem 15. Bezirk) u.a. zu den Themen „Zeit“, „Geschichte“, „Vergangenheit“, etc.

Jeden Donnerstag erwarten Sie abwechselnd folgende Beitr├Ąge:

ÔÇ×FAQ15ÔÇť 
„Renovierte“ (refurbde) Beitr├Ąge aus der Rubrik „Rubrik ÔÇ×FAQ15ÔÇť

ÔÇ×Es war einmalÔÇť
Spannende Rudolfsheim-F├╝nfhauser Vorort-Geschichte(n)

Kennen Sie schon unseren Podcast „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“?

Seit Februar 2019 berichten wir ├╝ber interessante Menschen und Themen aus Rudolfsheim-F├╝nfhaus.

H├Âren Sie doch mal rein ­čśë

#040 imgraetzl.at – Unterst├╝tzung und Vernetzung F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten

  1. #040 imgraetzl.at – Unterst├╝tzung und Vernetzung
  2. #039 Vergangenheit und Zukunft in Rudolfsheim-F├╝nfhaus
  3. #038 Darf's ein bisserl Crime sein?

Information – Unterst├╝tzung – Events

Das Team des Bezirksmuseums Rudolfsheim-F├╝nfhaus unterst├╝tzt Menschen dabei, ihr Wissen ├╝ber die Geschichte des 15. Bezirks zu erweitern und sich ├╝ber kulturelle und gesellschaftspolitische Themen zu informieren.

Das Museum nimmt auch seine Aufgabe als Kultur-Drehscheibe des Bezirks wahr und f├Ârdert die Begegnung und Vernetzung der BewohnerInnen durch Veranstaltungen und auch durch den Kultur-Podcast „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“ .

Der Eintritt ist frei. Alle MitarbeiterInnen sind ehrenamtlich t├Ątig.

Sie m├Âchten regelm├Ą├čig ├╝ber die Aktivit├Ąten des Museums informiert werden? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!

Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bezirksmuseum Rudolfsheim-F├╝nfhaus
Rosinagasse 4
1150 Wien
Mail: office@bm15.at
Web: www.museum15.at

├ľffnungszeiten
Mo: 17.00-19.00
Fr: 15.30-17.30
(an Feiertagen, schulfreien Tagen und im Juli & August geschlossen)

#viellosimmuseum
#WIENf├╝nfzehn
#dasVeranstaltungsmuseum
#mansiehtsichimmuseum

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