­čÄž Guten Morgen Rudolfsheim!

Interview mit Philipp Schneider (VHS Rudolfsheim-F├╝nfhaus)

Episode #033

In der 33. Folge von „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“ berichtet Philipp Schneider, wie er zur Volkshochschule Rudolfsheim-F├╝nfhaus kam, wie die Idee zum Podcast „Guten Morgen Rudolfsheim!“ entstanden ist und welche Ecken und Pl├Ątze er besonders mag im 15. Bezirk.

Mit dabei sind auch die Gr├Ątzelkorrespondentinnen Karin Elise Sturm „Southy“ und Karin Martiny „Nordy“, die aus dem S├╝den und dem Norden von Rudolfsheim-F├╝nfhaus berichten.

Karin Martiny spricht mit Ulla Harms, der Gr├╝nderin der Buchhandlung Das Buchkontor und Besitzerin des Kaffeehauses franzundjulius, Karin Elise Sturm besucht den Gr├╝nder der Augmented Reality-Firma Artivive Sergiu Ardelean.

Co-Moderator dieser Folge ist Maurizio Giorgi.

Weitere Inhalte:

  • Was tut sich im Bezirksmuseum?
  • N├Ąchste Veranstaltungen
  • Ausblick auf die n├Ąchste Folge

Mehr Infos auf www.museum15.at/podcast


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#033 Guten Morgen Rudolfsheim!

Transkript der Podcast-Episode:

Intro

Brigitte
Guten Morgen Rudolfsheim!

Maurizio
Morgen? Es ist fr├╝her Abend, liebe Brigitte.

Brigitte
Ich wei├č, ich wei├č, lieber Maurizio! Ich meinte auch nicht die Tageszeit, sondern den Titel der heutigen Folge.

Maurizio
Und wer w├╝nscht uns da einen guten Morgen?

Brigitte
Die Volkshochschule im 15. Bezirk. Die haben jetzt n├Ąmlich einen Podcast. Der erscheint einmal w├Âchentlich und zwar jeweils Montag fr├╝h und der hei├čt: Guten Morgen Rudolfsheim!

Maurizio
Und worum geht’s da?

Brigitte
Na das verrate ich jetzt nat├╝rlich noch nicht. Das wirst Du und auch Sie, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer, gleich im folgenden Interview h├Âren.

Hallo und herzlich willkommen zur 33. Folge von F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten. Mein Name ist Brigitte Neichl.

Dieser Podcast wird Ihnen pr├Ąsentiert vom Bezirksmuseum Rudolfsheim-F├╝nfhaus, dem Veranstaltungs-Museum im Herzen des 15. Bezirks.

Das Museum bietet Ausstellungen, Veranstaltungen und Events f├╝r Erwachsene und Kinder und diesen Podcast. Mehr dazu finden Sie auf www.museum15.at

Mein Co-Moderator ist in bew├Ąhrter Weise Maurizio Giorgi.

Hallo, lieber Maurizio, ich w├╝nsche Dir einen sch├Ânen Sp├Ątnachmittag oder Fr├╝habend!

Maurizio
Hallo Brigitte, das w├╝nsche ich Dir ebenso und unseren H├Ârerinnen und H├Ârern einen guten Morgen, Nachmittag, Abend oder auch eine Gute Nacht. Je nachdem, wann Sie diese Episode h├Âren.

Du hast mich jetzt schon wieder neugierig gemacht auf das heutige Interview. Ich m├Âchte zu gern wissen, was es mit dem Podcast der Volkshochschule auf sich hat. Legen wir los?

Brigitte
Liebend gern, lieber Maurizio. Also, Ton ab! [00:02:32]

Interview mit Philipp Schneider

Philipp Schneider (VHS Rudolfsheim-F├╝nfhaus) und Brigitte Neichl (Museumsleiterin und Podcasterin)

Brigitte
Mein heutiger Interviewgast ist Philipp Schneider.

Kurz zur Erkl├Ąrung: Da wir uns zum Zeitpunkt des Gespr├Ąchs noch im Lockdown befinden, treffen wir einander via Zoom.

Philipp Schneider gestaltet seit Februar 2021 einmal w├Âchentlich den Podcast „Guten Morgen Rudolfsheim!“ f├╝r die Volkshochschule Rudolfsheim-F├╝nfhaus, die sich ├╝brigens in unmittelbarer N├Ąhe des Bezirksmuseums befindet.

Herzlich willkommen, lieber Philipp!

Philipp
Hallo, liebe Brigitte, vielen Dank f├╝r die Einladung.

Frage 1

Brigitte
Meine erste Frage an Dich:

Wie bist Du zur VHS gekommen, was sind Deine Aufgabenbereiche und was machst Du sonst noch so? Ich wei├č, dass es jetzt mehr als eine Frage, aber irgendwie geh├Ârt das zusammen.

Philipp
Kein Problem! Ich habe 2017 angefangen bei der Akademie der Zivilgesellschaft – das ist eine spezialisierte Einrichtung der VHS Wien – und k├╝mmere mich dort seitdem um die ├ľffentlichkeitsarbeit, um das Netzwerk Zivilgesellschaft und auch um einige Dinge im Lehrgang. Wir unterst├╝tzen dort Menschen, die ehrenamtlich t├Ątig werden wollen, beim Aufbau ihrer Projekte. Und nachdem die Direktorin der Akademie der Zivilgesellschaft dann auch zur Direktorin der VHS Rudolfsheim-F├╝nfhaus wurde [Mag. (FH) Brigitte Pabst], hat es sich dann ergeben, dass ich auch da so ein bisserl in Richtung ├ľffentlichkeitsarbeit unterst├╝tze. Und unter anderem eben jetzt seit dem Fr├╝hjahr in Form dieses Podcasts. [00:03:56]

Frage 2

Brigitte
Kommen wir zur 2. Frage:

Wenn ich das richtig sehe, seit ihr die einzige VHS mit einem Podcast. Da haben wir was gemeinsam: Wir sind auch das einzige Bezirksmuseum mit einem Podcast.

Wie ist die Idee entstanden, was sind die Inhalte, wie oft erscheint er und wo kann man ihn h├Âren?

Und als kleine Zusatzfrage, weil mich das gleich angesprungen hat. Habt ihr euch bei dem Titel irgendwie an dem Film „Good morning Vietnam“ mit Robin Williams orientiert?

Good morning Vietnam! Quelle

Philipp
Das sind jetzt gleich eine Reihe von Fragen. Ich hoffe mal, dass ich es schaffe, alle zu beantworten. Wenn ich eine vergesse, dann erinnere mich noch mal daran.

Wir sind in Wien der einzige VHS-Standort, glaube ich tats├Ąchlich, mit einem Podcast. Im deutschsprachigen Raum gibt es viele Volkshochschulen, die sowas machen. Wir haben uns so ein bisschen vorgenommen, damit einen zus├Ątzlichen Kommunikationskanal aufzubauen, grade auch in Zeiten des Lockdowns, wo wir mit sowohl dem Bezirke also auch den  Kundinnen und Kunden einfach zus├Ątzlich noch in Kontakt bleiben k├Ânnen.

Deswegen haben uns gedacht probieren wir das mal aus, wie das funktioniert, wie es angenommen wird. Und nachdem es sehr gut angenommen wurde, bleiben wir jetzt auch mal dabei.

Der Podcast erscheint jeweils zu Wochenbeginn, also einmal in der Woche, und man kann ihn h├Âren z.b. auf Spotify und auf allen anderen g├Ąngigen Podcast-Plattform, die ist da drau├čen so gibt. Man findet die dazugeh├Ârigen Links auch bei uns auf der Website unter vhs.at/rudolfsheim

Und inhaltlich wollen wir dort eben nicht einfach nur Werbung machen, f├╝r unsere Programm und das, was wir so tun in der VHS, sondern generell so ein bissl zeigen, was sich im Bezirk so abspielt. Also wenn es irgendwo Veranstaltungen gibt, interessante Termine, neue Kooperationen, wo die Leute mitmachen k├Ânnen. Das alles wollen wir so ein bissel transportieren. [00:06:00]

Brigitte
Ja, ich wollt nur noch sagen, wir sind ja da als Museum auch so ein bisschen mit verbandelt.

Philipp
Genau! Ihr seids genauso mit verbandelt wie das Buchcaf├ę Melange und auch wie das Landkind am Schwendermarkt, weil wir da in einem 3er-Radl auch immer wieder verschiedene Inhalte von euch mit transportieren d├╝rfen, die ihr uns zur Verf├╝gung stellts.

Das ist dann z.b. einen Buchtipp aus dem „Buchcaf├ę“, ein aktueller, oder einen kulinarischer Tipp aus dem „Landkind“ vom Schwendermarkt und ihr stellts regelm├Ą├čig f├╝r uns interessante historische Anekdoten zum Bezirk zusammen und das machts dann nat├╝rlich noch mal ein bisschen bunter und vielf├Ąltiger das ganze Programm bei uns.

Vielen Dank an der Stelle auch noch mal daf├╝r, dass ihr da mit an Bord seid.

Brigitte
Ja, wir danken, dass wir eingeladen wurden.

Philipp
Und jetzt ist, glaube ich, noch die Frage nach dem Titel offen, oder? Ich f├╝rcht so spannend wird die Antwort nicht sein. Es hat tats├Ąchlich weniger mit dem Titel oder mit dem Film zu tun. Wir haben einfach ein Brainstorming gemacht, bei uns in der VHS, mit der Direktorin und dem ganzen Team. Haben uns ├╝berlegt, wie man einen solchen Podcast nennen k├Ânnte. Und nachdem der Podcast eben einmal pro Woche jeweils zu Wochenbeginn in der Fr├╝h erscheint, haben wir uns gedacht, ist „Guten Morgen Rudolfsheim!“ ein passender Titel, weil wir uns schon denken, dass man den Podcast oder die jeweilige Episode in der Fr├╝h auf dem Weg zur Arbeit, in der U-Bahn oder wenn man gerade eine Tasse Kaffee trinkt, dass man sich dann die Episode anh├Ârt, und dann passt so „Guten Morgen Rudolfsheim!“ so als Start in den Tag und in die Woche ganz gut.

Die Signation von Guten Morgen Rudolfsheim!

Brigitte
Und wie ist es zur Entscheidung gekommen, dass Du den Podcast sprichst? War das von Anfang an klar?

Philipp
Nachdem ich bei uns so die ├ľffentlichkeitsarbeits-Sachen mache und sonst die Kolleginnen und Kollegen nicht unbedingt in die ├ľffentlichkeit zu dr├Ąngen – sagen wir es mal so – war klar, dass – nachdem das quasi auf meinem Mist urspr├╝nglich gewachsen ist, mit der Idee – ich dann auch gleich das Sprechen ├╝bernehme.

Brigitte
War ja auch eine sehr gute Entscheidung, weil Deine Stimme ist wirklich ein Wahnsinn! Das muss ich an dieser Stelle noch mal sagen. Du hast eine ganz tolle Radiostimme.

Philipp
Freut mich sehr, wenn’s gef├Ąllt, danke. [00:08:04]

Frage 3

Brigitte
Ja, dann kommen wir zur dritten Frage. Wenn Du schon mal in unseren Podcast hinein geh├Ârt hast, dann wei├čt Du vielleicht, dass diese dritte Frage an meine Interviewg├Ąste immer ganz konkret mit dem 15. Bezirk zu tun hat.

Daher auch an Dich die Frage:

Was sind Deine Bez├╝ge zum 15. Bezirk, was fasziniert Dich an Rudolfsheim-F├╝nfhaus und was sind Deine Lieblingspl├Ątze?

Dazu muss ich vielleicht noch erw├Ąhnen, dass sich die Volkshochschule Rudolfsheim-F├╝nfhaus auf bezirkshistorisch sehr interessantem Boden befindet. Dort befand sich noch bis in den 1960er Jahre der ber├╝hmte Einkehrgasthof „zum Schwarzen Adler“. In unmittelbarer N├Ąhe war Schwenders Colosseum, ein in ganz Wien bekanntes und beliebtes Vergn├╝gungs-Etablissement und nicht zuletzt am 15. Dezember 1867 fand dort in Schwenders Colosseum die Gr├╝ndungsversammlung des Wiener Arbeiterbildungsvereins statt. Grund genug also, um die VHS und die unmittelbare Umgebung als faszinierenden Ort zu nennen, aber ich will Deiner Antwort nat├╝rlich nicht vorgreifen.

Philipp
Nat├╝rlich nicht. Ja, ich muss gestehen, bevor ich bei der VHS Rudolfsheim-F├╝nfhaus aktiv wurde, habe ich noch relativ wenig mit dem Bezirk zu tun gehabt, hab nie dort gewohnt, immer irgendwie drumherum. Und wenn ich im 15. war, dann wars so Richtung Westbahnhof, Stadthalle, also die Sachen, die man halt auch als jemand, der nicht im Bezirk wohnt, besucht.

Oder auf der anderen Seite dann angrenzend zum 15. Bezirk, dass man in Sch├Ânbrunn oder im Technischen Museum war, aber eben ansonsten direkt mit dem 15. hatte ich relativ wenig zu tun.

Hab den Bezirk aber mittlerweile durch meine T├Ątigkeit f├╝r die VHS Rudolfsheim-F├╝nfhaus nat├╝rlich ein bisschen besser kennenlernen d├╝rfen und auch vor allem sch├Ątzen lernen d├╝rfen. Und find schon spannend und faszinierend, was sich im Bezirk so tut, wie viele junge kreative Leute da sich zusammentun in den einzelnen Gr├Ątzeln.

Wenn ich jetzt an die Reindorfgasse oder ans Nibelungenviertel oder an den Schwendermarkt auch denke, wo die Leute sich zusammentun und gemeinsam was auf die Beine stellen wollen, um den Bezirk auch weiterzuentwickeln, das finde ich schon sehr spannend und taugt mir schon sehr.

Und wenn mal ├╝ber Lieblingspl├Ątze reden, dann f├Ąllt mir z.b. jetzt gerade eben im Fr├╝hling die Reindorfgasse mit den bl├╝henden B├Ąumen, finde ich super, wenn das Wetter mal passt, was ja momentan leider nicht immer der Fall ist. Aber da bin ich sehr, sehr gerne unterwegs.

Der Rustensteg z.b. bei Sonnenuntergang, der hat so ein bissel Industrieromantik mit den Bahngleisen, die die da unten verlaufen. Das finde ich ganz fein.

Und, ja, das w├Ąren so die zwei Sachen, die mir jetzt gerade so einfallen. Und nat├╝rlich die VHS, die ist nat├╝rlich auch ein spannender Ort, wo sich viel tut. Generell das ganze Bildungsgr├Ątzel – da auch zusammen mit der st├Ądtischen B├╝cherei und mit der Musikschule – ist ein Ort, wo einfach immer was los ist, auch gerade am Vorplatz.

Insofern gibt’s da schon ziemlich viele feine Ecken und viele Dinge zu entdecken und eben auch spannende Initiativen. Sowas wie den Westbahn-Park z.b., wo sich Leute zusammentun und ein Areal, wo man noch nicht genau wei├č, was damit passiert, das irgendwie gemeinsam irgendwie zu gestalten oder Ideen einzubringen, das spricht f├╝r mich immer f├╝r ein lebendigen Bezirk und das finde ich immer sehr spannend und fein [00:11:35]

Brigitte
Ja, da ist doch einiges dabei. Du hast den Bezirk neu entdeckt quasi durch Deine berufliche T├Ątigkeit.

Philipp
Ganz genau und bin sehr froh dar├╝ber.

Brigitte
Wir freuen uns auch, dass Du da bist.

Lieber Philipp, vielen Dank f├╝r das Gespr├Ąch! Ich freue mich, dass Museum und Volkshochschule in engem Kontakt stehen und auch immer wieder zusammenarbeiten und w├╝nsche Dir alles Gute f├╝r die weiteren Podcast-Folgen.

Die Links zum VHS-Podcast „Guten Morgen Rudolfsheim!“ finden Sie liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer nat├╝rlich in den Shownotes und ansonsten w├╝nsche ich Dir einen sch├Ânen Tag.

Philipp
Den w├╝nsche ich Dir ebenso. Danke noch mal f├╝rs Einladen und ja, ich hoffe, dass in Zukunft dann wieder reale Treffen und reale Veranstaltungen dann wieder m├Âglich sind und man sich vielleicht ein Bezirk dann mal wieder sieht.

Brigitte
Sehr gern! Tsch├╝ss, Baba.

Philipp
Tschau.

Interview Ende

Maurizio
Du hast recht mit der Stimme, die ist wirklich sensationell gut.

Brigitte
Ja, gell! Wie f├╝rs Radio gemacht.

Sch├Ân, dass die Volkshochschule jetzt auch einen Podcast betreibt, und dass wir darin auch vorkommen und unseren Beitrag mit bezirkshistorischen Beitr├Ągen leisten. Ich finde es toll, wenn Institutionen im Bezirk kreativ zusammenarbeiten.

Brigitte
Ja, das stimmt! Dem habe ich nichts hinzuzuf├╝gen. [00:12:52]

Gr├Ątzelkorrespondenzen

Brigitte
Und jetzt wird es wieder Zeit f├╝r unsere Gr├Ątzelberichte, die von Karin Elise Sturm aus dem S├╝den von Rudolfsheim-F├╝nfhaus, und von Karin Martiny aus dem Norden des 15. Bezirks kommen.

Beginnen wir diesmal mit Karin Nord „Nordy“. Karin, wo bist Du heute unterwegs und wen hast Du getroffen?

Karin Martiny – Nordy

Karin Martiny
Ja hallo, Brigitte und Maurizio, ich melde mich heute vom Kriemhildplatz, wo man seit ├╝ber 10 Jahren im Buchkontor in die Welt der B├╝cher eintauchen kann. Das Buchkontor ist eine kleine feine Buchhandlung, die auf diesem Platz, der ein Dorf ist, in dem der Wind der Metropole weht, wie es auf der Webseite des Buchkontor zu lesen ist, mittlerweile eine Institution geworden ist.

Es befindet sich im Kriemhildplatz 1 am Eck zur Markgraf-R├╝diger-Stra├če.

Das Buchkontor am Kriemhildplatz 1, Plan: wien.gv.at

Schon ein Blick in die Auslagen verr├Ąt die Vielfalt an Themen. Von Reiseliteratur ├╝ber klassische Literatur, Kochb├╝cher und Sachb├╝cher aus ganz unterschiedlichen Gebieten bis hin zur Kinderliteratur.

Auslage des Buchkontors: Kontorista Classica, Foto: Karin Martiny

Gerne w├╝rde ich hineingehen und das eine oder andere Buch in die Hand nehmen, um darin zu schm├Âkern. Da wir uns immer noch in einem coronabedingten Lockdown befinden, ist das leider nicht m├Âglich.

Aber umso mehr freue ich mich, dass ich gleich Ulla Harms, die Gr├╝nderin und Inhaberin des Buchkontor, treffen werde. Sie hat mich in ihr benachbartes Caf├ę franzundjulius eingeladen, wo sie uns mehr ├╝ber das Buchkontor und franzundjulius erz├Ąhlen wird, und dar├╝ber, wie sie auch in Zeiten von Lockdowns das Gr├Ątzel mit Lesestoff Mittagessen und Kaffee und Kuchen versorgt.

Ulla Harms, Foto: Katharina Lindbichler

Karin Martiny
Ja also, Frau Harms. Also zun├Ąchst vielen Dank f├╝r die Einladung ins Buchkontor.

Ulla Harms
Sehr gerne!

Karin Martiny
Und dass Sie sich die Zeit f├╝r das Gespr├Ąch nehmen. Und das Buchkontor gibt’s ja jetzt schon seit ├╝ber 10 Jahren am Kriemhildplatz. Das ist ja schon zu einer richtigen Institution geworden, kann man sagen und in einem Blogartikel von Books in Vienna habe ich gelesen, dass das hier begonnen hat eigentlich nur mit einem Buchregal, und dass die Gr├╝ndung eigentlich eher zuf├Ąllig passiert ist.

Ulla Harms
Also ich war damals eigentlich Verlagsvertreterin und habe ein gr├Â├čeres B├╝ro gesucht. Und dadurch, dass ich dann hier in das Nibelungenviertel gezogen bin, hab ich dann  dieses Haus und das Nibelungenviertel mehr und mehr entdeckt und hab dann gesehen, dass hier ein Leerstand ist und hab mir gedacht, dann gehen wir halt mit unserem B├╝ro in ein Gesch├Ąftslokal.

Und dann habe ich aber aufwendig restaurieren m├╝ssen. Und wie dann aber dieser gro├če Eckraum frisch renoviert war, habe ich mir gedacht, eigentlich k├Ânnen wir vielleicht ein Regal hinstellen und ab und zu vielleicht mal einen Reclam-Heftl verkaufen.

Auslage des Buchkontors am Kriemhildplatz, Foto: Karin Martiny

Es war nie der Plan, dass ich hier mal eine Buchhandlung aufmache. Und die Buchhandlung ist aber dann eigentlich relativ schnell gewachsen, im Grunde durch unsere Kundinnen und Kunden, die das charmant mehr und mehr eingefordert haben. Und so ist dann halt aus dem einen Regal noch ein zweites gekommen und immer mehr.

Buchkontor: „B├╝cherecke“, Foto: Karin Martiny

Und ich habe mich auch immer als Gr├Ątzel-Buchhandlung verstanden. Ich will da jetzt keinen Elfenbeinturm schaffen, der nur von gro├čer Literatur lebt, sondern wir wollen f├╝r alle Menschen da sein und daf├╝r haben wir auch an m├Âglichst breites Sortiment im Rahmen unserer r├Ąumlichen M├Âglichkeiten.

Eingang ins Buchkontor, Foto: Karin Martiny

Karin Martiny
Und was wir unseren H├Ârerinnen und H├Ârern auch nicht vorenthalten m├Âchten, ist, seit 2019 ja auch das Buchkontor erweitert wurde um das Caf├ę franzundjulius in dem wir gerade sitzen.

Eingang ins Franz und Julius, Foto: Karin Martiny

Ulla Harms
Wie man h├Ârt. also, um es korrekt zu sagen, es ist das Buchkontor nicht erweitert worden, das w├Ąre missverst├Ąndlich, es sind zwei verschiedene Firmen. Das war f├╝r mich eine konsequente Folge eigentlich aus den vielen Gespr├Ąchen in den zehn Jahren mit meinen Kundinnen und Kunden, die oftmals gesagt haben,  es ist so sch├Ân es ist das Buchkontor gibt, aber was jetzt hier noch fehlt, ist ein Kaffeehaus.

Dieses Haus, in dem wir uns befinden, ist eben halt ein wundersch├Ânes Jugendstil-Haus von 1914.

Karin Martiny
Der Name franzundjulius, die Namensgebung verdankt das Caf├ę eigentlich ihren Recherchen ein bisschen zur Bezirksgeschichte.

Ulla Harms
Ja genau! Mir war das halt ein Anliegen, halt dieses Kaffeehaus hier zu renovieren und m├Âglichst die Wurzel des Architekten vielleicht raus zu finden. Und dann haben wir uns lange ├╝berlegt, wie wir es nennen sollen. Und dann haben wir im Keller ein paar alte Sachen gefunden. Der Hausbesitzers ist der Urenkel eines der Erbauers. Und das waren eben zwei Br├╝der, und die haben halt mehrere so Zinsh├Ąuser im 15. und 16, Bezirk erbauen lassen. Und lustigerweise haben die sich das immer geteilt, also die haben gemeinsam immer 50/50 sich diese Zinsh├Ąuser bauen lassen.

Franz und Julius Huber, Neues Wiener Tagblatt 27.10.1913, ANNO
Franz und Julius Huber, Der Bautechniker 1916, ANNO

Und diese Br├╝der, die den Auftrag  gegeben haben den Architekten, die hie├čen Franz und Julius Huber, Irgendwer hat uns das gefallen so als kleine Reminiszenz an die Bauherren, das Kaffeehaus so zu nennen.

Karin Martiny
Ja, dann freue ich mich schon sehr drauf hier wirklich mal bei Kaffee und Kuchen in einem Buch schm├Âkern k├Ânnen vom Buchkontor und sag vielen, vielen Dank f├╝r das interessante Gespr├Ąch. [00:18:09]

Ulla Harms
Ich muss noch dazu sagen, weil Sie ja gesagt haben, am 15. wird es gesendet. Das Buchkontor ist am 15. Mai 2009 er├Âffnet worden, also ist das unser 13. Geburtstag heuer.

Karin Martiny
Ja dann, vielen Dank!

Ulla Harms
Sehr gern.

Karin Martiny
Ja, mit einer herzlichen Gratulation zum 13. Geburtstag und einem „Coffee to go“ vom franzundjulius verlasse ich den Kriemhildplatz, der auf der Webseite des Buchkontor so poetisch beschrieben wird:

Der Wind zieht am Eck eines Jahrhundertwende-Hauses vorbei. die B├Ąume am Kriemhildplatz beugen sich dem Wetter, wir h├Âren das fr├Âhliche Gekreische der Kinder am gegen├╝ber liegenden Kirchenplatz, das Rollen von Skateboard-R├Ądern ├╝ber den Asphalt, das Bellen der Hunde, die in der Allee Gassi gef├╝hrt werden und sp├╝ren, das Buchkontor ist in einem Kleinod der Stadt angesiedelt.

Ja und jetzt werde ich wieder ├╝ber die Schmelz Richtung Akkonplatz spazieren und es mir wieder kurz auf einer Sonnenbank gem├╝tlich machen, um den wunderbaren Kaffee zu genie├čen.

Damit gebe ich zur├╝ck ans F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten – Studio.

Brigitte
Vielen Dank f├╝r das spannende Interview und deine lyrische Moderation. Baba und bis zum n├Ąchsten Mal!

Karin Martiny
Baba und bis zum n├Ąchsten Mal. [00:19:32]

Interview mit Ulla Harms in voller L├Ąnge

Interview mit Ulla Harms in voller L├Ąnge
Interview mit Ulla Harms in voller L├Ąnge auf YouTube

Brigitte
Und jetzt ist Karin Elise Sturm „Southy“ dran. Karin, was hast Du aus dem S├╝den von Rudolfsheim-F├╝nfhaus zu berichten?

Karin Elise Sturm – Southy

Karin Elise Sturm
Hallo, liebe H├Ârerinnen und H├Ârer heute befinde ich mich mitten in unserem sch├Ânen Reindorf-Gr├Ątzel, n├Ąmlich in der Reindorfgasse h├Âchstselbst.

Reindorfgasse 38, Artivive, Plan wien.gv.at

Ganz genau genommen auf der Nummer 38, wo ich ein Interview f├╝hren werde mit Sergiu Ardelean.

Er ist einer der Gr├╝nder von Artivive, um das es heute gehen wird und hat mich in das sehr coole B├╝ro hier eingeladen, um zu besprechen, was Artivive eigentlich genau ist.

Hallo Sergio, vielen Dank f├╝r die Einladung!

 Sergiu Ardelean von Artivive, Foto: Karin Elise Sturm

Sergiu Ardelean
Vielen Dank, dass Du da bist! Freut mich sehr.

Karin Elise Sturm
Dann kl├Ąren wir mal, was Artivive eigentlich genau ist.

Sergiu Ardelean
Artivive ist ein Tool, ein Werkzeug f├╝r K├╝nstler, die im Digitalen arbeiten wollen, aber auch in traditioneller Art und Weise und diese zwei Welten verkn├╝pfen. Die Verkn├╝pfung funktioniert ├╝ber Augmented Reality (*), also das hei├čt, ein Kunstwerk kann digital erweitert werden oder ein Kunstwerk, das im digitalen Raum ist, wird in die Realit├Ąt gebracht.

(*) Unter erweiterter Realit├Ąt (englisch augmented reality, kurz AR) versteht man die computergest├╝tzte Erweiterung der Realit├Ątswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalit├Ąten ansprechen. H├Ąufig wird jedoch unter erweiterter Realit├Ąt nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden, also die Erg├Ąnzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen oder virtuellen Objekten mittels Einblendung/├ťberlagerung. siehe Wikipedia

Sergiu Ardelean
Du kannst es Dir so vorstellen, dass Du z.b. ein Kunstwerk, eine Malerei von Dir hast, und ├╝ber das Handy wird eingeblendet, wie dieses entstanden ist. Vom ersten Pinselstrich bis zum letzten, wie sich die Farben ge├Ąndert haben, wie sich der K├╝nstler oder die K├╝nstlerin umentschieden hat, das Kunstwerk zu gestalten bis zum letzten Detail, wo die K├╝nstlerin oder der K├╝nstler entschieden hat, dass das Kunstwerk fertig ist.

Augmented Reality meets Kunst, Artivive, Foto: Karin Elise Sturm

Karin Elise Sturm
Wie kann ich mir das dann vorstellen f├╝r den User oder die Kunstkonsumentin?

Sergiu Ardelean
Es gibt Kunstwerke, die an der Wand h├Ąngen und ├╝ber das Handy wird dann die Erweiterung direkt ├╝ber das Kunstwerk eingeblendet. Du kannst es Dir so vorstellen, als w├╝rde das Kunstwerk zum Leben erweckt, so ein bisschen wie Harry Potter-Style.

Karin Elise Sturm
Wie lange gibt es das Projekt schon?

Sergiu Ardelean
Die Idee entstand 2016, eigentlich bei einer Ausstellung auch hier in der Reindorfgasse. Und die Firma haben wir dann im Januar 2017 gegr├╝ndet.

Karin Elise Sturm
Wie viele K├╝nstler*innen nehmen teil an Artivive?

Sergiu Ardelean
Zur Zeit haben wir 100.000 K├╝nstler weltweit in 20 L├Ąndern.

Karin Elise Sturm
Und wenn jetzt meine H├Ârer*innen sich interessieren f├╝r Augmented Reality oder um das zu erleben. Wie k├Ânnten sie das jetzt machen?

Sergiu Ardelean
Es gibt die M├Âglichkeit – nach wie vor – zu uns zu kommen in die Reindorfgasse 38, aber auch im Belvedere, in der Albertina oder im MAK. Wir haben auch ein paar Projekte im MUMOK und im Museumsquartier.

Sergiu Ardelean von Artivive, Foto: Karin Elise Sturm

Karin Elise Sturm
Das bringt mich zur letzten Frage. Wir im Bezirksmuseum interessieren immer auch daf├╝r, was die Menschen mit Rudolfsheim-F├╝nfhaus verbindet. Was verbindet euch, also Artivive, mit dem 15. Bezirk? Wie hat es euch noch Rudolfsheim-F├╝nfhaus verschlagen?

Sergiu Ardelean
Ich wohne im 15. Bezirk schon seit 2007 in der Grimmgasse. Und jetzt sind wir – wie wir mehr Platz gebracht haben – sind wir jetzt in der Reindorfgasse 38.

Und wir sind eigentlich sehr stolz, da zu sein. Hier sind irrsinnig viele Kreative. Es gibt in unserer Gasse schon zwei Galerien, mit denen wir zusammenarbeiten und wir sehen auch, dass das auch was wir machen, sehr gef├Ârdert wird und man sieht auch, dass man auch in der Reindorfgasse im 15. Bezirk etwas aufbauen kann, was weltweit agiert.

Karin Elise Sturm
Was f├╝r ein sch├Ânes Schlusswort, super.

Weil es ist immer wieder sch├Ân, ich bin immer wieder ├╝berrascht, was f├╝r interessante Menschen und Initiativen es hier bei uns in Rudolfsheim-F├╝nfhaus und vor allem im Reindorf-Gr├Ątzel gibt.

Es war wundersch├Ân, dass Du mich heute eingeladen hast, vielen Dank f├╝r die Einladung!

Und ich verabschiede mich damit aus der Reindorfgasse 38 von Artivive und gebe zur├╝ck in das F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten-Studio.

Brigitte
Vielen Dank liebe Karin, ich hatte keine Ahnung, dass wir so ein innovatives Unternehmen im Bezirk haben. Danke f├╝r Deinen Bericht. Tsch├╝ss und bis zum n├Ąchsten Mal. [00:23:47]

Karin Elise Sturm
Baba, fiat euch.

Interview mit Sergiu Ardelean von Artivive in voller L├Ąnge

Interview mit Sergiu Ardelean von Artivive in voller L├Ąnge
Interview mit Sergiu Ardelean von Artivive in voller L├Ąnge auf YouTube

Was tut sich im Museum?

Maurizio
Ulla Harms und das Buchkontor kannte ich ja schon, aber ├╝ber das Kaffeehaus franzundjulius und die Geschichte des Hauses wusste ich bis jetzt noch nichts.

Und ja, wie du schon erw├Ąhnt hast, Brigitte, von Artivive hatte ich bis jetzt auch noch nichts geh├Ârt. Spannend, was sich mit der neuen Technik alles machen l├Ąsst und wie man es mit Kunst verbinden kann.

Brigitte
Ja, ich bin wirklich sehr gl├╝cklich ├╝ber unsere beiden Gr├Ątzelkorrespondentinnen. Die erweitern und beleben diesen Podcast ungemein und f├╝hren uns zu vielen interessanten teils bekannten, teils weniger bekannten Ecken des 15. Bezirks und stellen tolle innovative und engagierte Menschen vor.

An dieser Stelle ein Hinweis an Sie liebe H├Ârerinnen und H├Ârer: Die Interviews der beiden Karins waren deutlich l├Ąnger als die Ausschnitte die Sie eben geh├Ârt haben. In voller L├Ąnge k├Ânnen Sie die Gespr├Ąche auf unserem Youtube-Kanal, dem BM15-channel genie├čen. Und zwar unter der Rubrik Gr├Ątzelkorrespondenzen Den Link finden Sie in den Shownotes bzw. im Blogartikel zu dieser Podcast-Folge.

Maurizio, wie geht es im Museum weiter? Wir k├Ânnen ja jetzt immerhin schon sagen, wann wir – wenn Corona will – wird aufsperren k├Ânnen. Allerdings wird es noch nicht so bald sein.

Maurizio
Ja ganz genau, liebe Brigitte, die Renovierungsarbeiten bzw. die Teile, die uns betreffen, sind fast abgeschlossen, aber dann beginnt erst die Arbeit f├╝r uns, wir m├╝ssen Staubwischen, Vitrinen putzen und wieder alles an seinem richtigen Platz r├╝cken.

Da wir ja alle ehrenamtlich t├Ątig sind, muss das gut organisiert sein und dauert nat├╝rlich seine Zeit,

Also langer Rede, kurzer Sinn: Wir werden erst im September wieder ├Âffnen.

Erster ├ľffnungstag wird der Montag, der 6. September sein, 17.00-19.00.

Brigitte
Das dauert zwar ganz sch├Ân lang. Aber wer uns jetzt schon ein wenig kennt, wei├č, dass wir dennoch nicht unt├Ątig sind und neben dem Staubwischen auch noch anderes tun und auch f├╝r Sie liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer bereitstellen werden.

Maurizio
Haben und werden, liebe Brigitte. Auf unserem YouTube-Kanal gibt’s inzwischen 125 (!) Videos, auf unserem Blog WIENf├╝nzehn 427 (!) Artikel und dazu noch ├╝ber 40 Folgen unserer inzwischen 3 Podcasts.

Also da ist sicher f├╝r alle die an Geschichte und Gegenwart des 15. Bezirks interessiert sind etwas dabei, und dabei bleiben wir ja nicht stehen es kommen st├Ąndig neue Inhalte dazu. [00:26:38]

Online-Angebote

Maurizio
Apropos, gibt’s im Mai auch noch Online Angebote, liebe Brigitte!

Brigitte
Na klar wir k├Ânnen es ja nicht lassen. Wie immer am 15. des Monat laden wir Sie ab 19 Uhr zu unserer [ONLINE] Podcast-Party ein.

ONLINE Podcast-Party

Bereits seit 7. Mai ist ein MuseumsTalk zum Thema „Covid-19: Ein Jahr danach. Waren wir am Wendepunkt?“ mit Dr. Erhard Chvojka auf unserem BM15-Kanal nachzuh├Âren und zu sehen.

Und laufend werden die ├Ąu├čerst beliebten Audio-Transkripte, die Sie vielleicht aus unserem Blogartikel kennen, auf YouTube gestellt.

Maurizio
Was sind diese Audio-Transkripte genau?

Brigitte
Das sind – im Gegensatz zu geschriebenen – gesprochene Inhalte historischer Zeitungsartikel. „Die Welt von Gestern zum Nachh├Âren“ sozusagen.

Maurizio
Das ist eine sehr gute Idee! So k├Ânnen Sie, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer, unsere Blogartikel mit allen Sinnen wahrnehmen – naja mit fast allen – lesen, sehen und jetzt auch h├Âren.

Brigitte
Es war wieder sehr sch├Ân, mit Dir zu plaudern, lieber Maurizio, aber jetzt kommen wir schon zum Ende der heutigen Folge. [00:27:47]

Wie geht es weiter?

Maurizio
Ja, ein bisserl ├╝berzogen haben wir auch wieder. Ich hoffe, Sie sehen uns das nach.

Maurizio
Worum wird es denn in der n├Ąchsten Folge von F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten gehen, liebe Brigitte?

Brigitte
Im Juni stellen wir  wieder einen Museumskollegen vor. Thomas Reithmayer wird uns erz├Ąhlen, wie er ins Bezirksmuseum gekommen ist, was er sonst noch so macht, und was f├╝r in die Faszination der Bezirksgeschichte ausmacht.

Maurizio
Darauf freue ich mich schon! Auch wenn man jemanden schon gut kennt, gibt es immer noch Neues und ├ťberraschendes zu entdecken.

Brigitte
Das stimmt!

Lieber Maurizio, wie immer vielen Dank f├╝r deine Unterst├╝tzung und bis zum n├Ąchsten Mal.

Maurizio
Bis zum n├Ąchsten Mal! Ciao, Brigitte.

Rudolfsheim-F├╝nfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Ja, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer, Rudolfsheim-F├╝nfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Wenn Sie ihr Wissen ├╝ber die Geschichte des 15. Bezirks erweitern m├Âchten.

Wenn Sie kulturelle und gesellschaftspolitische Themen sch├Ątzen.

Wenn Sie gespannt auf interessante Menschen und Themen aus Vergangenheit und Gegenwart im 15. Bezirk sind.

Dann sind Sie bei uns richtig!

Besuchen Sie unsere Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum (wenn es halt wieder geht), verfolgen Sie unsere Aktivit├Ąten auf unserer Webseite, unserem Blog, unserem Youtube-Kanal und auf FacebookInstagram & Co. Infos und Links, finden Sie in den Shownotes.

Wir sind auch gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen.

Ich freue mich auf die n├Ąchsten spannenden 15 Minuten bei F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten und verabschiede mich mit der anregende Musik von Nigora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.

Auf Wiederh├Âren!

Ich w├╝nsche Ihnen einen wundersch├Ânen Tag!

Ihre Brigitte Neichl.

Outro



Hier unsere neuesten Blogbeitr├Ąge zum Reinschm├Âkern ­čśë

Jeden Montag finden Sie bei uns abwechselnd folgende Rubriken:

„Bild des Monats“
historische Schmankerln aus unserem Sammlungsbestand

„Bezirks(Museums)News & Oldies“
Neuigkeiten aus Gegenwart & Vergangenheit aus dem 15. Bezirk & dem Bezirksmuseum

„History & Crime“
Historische Kriminalf├Ąlle auf dem Gebiet des heutigen 15. Bezirks um 1900.

„Zitat des Monats“
Aussagen ber├╝hmter Pers├Ânlichkeiten (aus dem 15. Bezirk) u.a. zu den Themen „Zeit“, „Geschichte“, „Vergangenheit“, etc.

Jeden Donnerstag erwarten Sie abwechselnd folgende Beitr├Ąge:

ÔÇ×FAQ15ÔÇť 
„Renovierte“ (refurbde) Beitr├Ąge aus der Rubrik „Rubrik ÔÇ×FAQ15ÔÇť

ÔÇ×Es war einmalÔÇť
Spannende Rudolfsheim-F├╝nfhauser Vorort-Geschichte(n)

Kennen Sie schon unseren Podcast „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“?

Seit Februar 2019 berichten wir ├╝ber interessante Menschen und Themen aus Rudolfsheim-F├╝nfhaus.

H├Âren Sie doch mal rein ­čśë

#040 imgraetzl.at – Unterst├╝tzung und Vernetzung F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten

  1. #040 imgraetzl.at – Unterst├╝tzung und Vernetzung
  2. #039 Vergangenheit und Zukunft in Rudolfsheim-F├╝nfhaus
  3. #038 Darf's ein bisserl Crime sein?

Information – Unterst├╝tzung – Events

Das Team des Bezirksmuseums Rudolfsheim-F├╝nfhaus unterst├╝tzt Menschen dabei, ihr Wissen ├╝ber die Geschichte des 15. Bezirks zu erweitern und sich ├╝ber kulturelle und gesellschaftspolitische Themen zu informieren.

Das Museum nimmt auch seine Aufgabe als Kultur-Drehscheibe des Bezirks wahr und f├Ârdert die Begegnung und Vernetzung der BewohnerInnen durch Veranstaltungen und auch durch den Kultur-Podcast „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“ .

Der Eintritt ist frei. Alle MitarbeiterInnen sind ehrenamtlich t├Ątig.

Sie m├Âchten regelm├Ą├čig ├╝ber die Aktivit├Ąten des Museums informiert werden? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!

Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bezirksmuseum Rudolfsheim-F├╝nfhaus
Rosinagasse 4
1150 Wien
Mail: office@bm15.at
Web: www.museum15.at

├ľffnungszeiten
Mo: 17.00-19.00
Fr: 15.30-17.30
(an Feiertagen, schulfreien Tagen und im Juli & August geschlossen)

#viellosimmuseum
#WIENf├╝nfzehn
#dasVeranstaltungsmuseum
#mansiehtsichimmuseum

3 Kommentare zu „­čÄž Guten Morgen Rudolfsheim!

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