#FAQ15/080 Wie sieht es dzt. (März 2020) im Museum aus?

Was Sie schon immer über Rudolfsheim-Fünfhaus wissen wollten …

Diesmal in eigener Sache und nur ganz kurz: Das Museumsteam muss jetzt sehr stark sein – Das Amtshaus, in dem wir untergebracht sind, wird renoviert. Die Fenster und Türen werden erneuert. Das bedeutet, Staub und Ungemach …

Sie interessieren sich für interessante Details aus Vergangenheit & Gegenwart von Rudolfsheim-Fünfhaus, dem 15. Wiener Gemeindebezirk? Dann sind Sie hier richtig beim Blog WIENfünfzehn!

Haben Sie auch eine Frage? Dann schreiben Sie uns unter faq15@bm15.at

FAQ=Frequently Asked Questions (häufig gestellte Fragen)

Vom Rathaus zum Amtshaus

Das Amtshaus von Rudolfsheim-Fünfhaus befindet sich in der Gasgasse 8-10. Dieses steht an der Stelle des Hofes des ehem. Fünfhauser Brauhauses (gegen Ende des 18. Jhdts. von Nikolaus Christoph Oesterlein erbaut) bzw. des Zobeläums (in den 1860er Jahren von Franz Zobel zu einem Etablissement, volkstümlich Zobeläum genannt, erweitert).

Das Amtshaus des 15. Bezirk, Quelle: bz Bezirkszeitung

Das Amtshaus wurde 1882–1884 von Gustav Matthies und Alois Schumacher im Stil der Neorenaissance als Rathaus der Vorortgemeinde Fünfhaus erbaut. Die vierflügelige Anlage umschließt zwei Höfe. Die Fassaden sind durch Risalite mit Riesenpilastern gegliedert, die Hauptgeschoße durch Klinker und Ädikulafenster hervorgehoben. Die Architekten bedienten sich italienischer und französischer Hochrenaissanceformen. Der Festsaal mit umlaufender Empore ist in seiner originalen Ausstattung erhalten (vgl. Czeike 1980: 18-19 und 42-43 und Wikipedia).

Felix Czeike: Wiener Bezirkskulturführer XV. Rudolfsheim-Fünfhaus, Jugend & Volk, Wien-München 1980

Stiegenaufgang zum Festsaal, Quelle: WikiMedia Commons

Und so sieht das Amtshaus im Bereich des Bezirksmuseums dzt. aus.

Das Amtshaus des 15. Bezirks im März 2021

Bezirksmuseum im Amtshaus

Das BM 15 besteht seit 1972 und befindet sich im Amtshaus in der Rosinagasse 4.

Leo Mistinger gründet einen Verein

Am 20.5.1964 gründete der damalige Bezirksvorsteher Leo Mistinger den Verein Rudolfsheim-Fünfhauser Heimatstube, der sich vorerst nur auf das Sammeln von geeigneten Exponaten beschränkte.

Geburtsstunde des Museums

Erst sieben Jahre später überließ man dem Museum im Parterre des Amtshauses in der Rosinagasse 4 einige Räume.

Mit der Ausstellung „Die Westbahn“ wurde es schließlich am 14.6.1972 eröffnet.

Erste Museumsleiterin war die Sonderschullehrerin Dr. Brigitte Kaufmann.

Die erste Leiterin des Bezirksmuseums Rudolfsheim-Fünfhaus: Dr. Brigitte Kaufmann

Hoher Besuch bei der Eröffnung 1972

Gertrude Fröhlich-Sandner am 14.6.1972 bei der Eröffnung der ersten Ausstellung im Bezirksmuseum Rudolfsheim-Fünfhaus (das Wappenbild links im Bild gibt es noch immer im Museum)

Die Museumsleiter*innen und Stellvertreter*innen auf einen Blick:

1972-1987:   Dr. Brigitte Kaufmann
1987-1991:   Erika Ehmer
1991-1992:   Susanne Böck (prov.)
1993-1994:   Mag. Robert Schlesinger
1994-1996:   Peter Jäger (prov.)
1996-2006:   Dr. Monika Griebl / Mag. Brigitte Neichl
2007-2010:   DDr. Thomas Benesch / Mag. Brigitte Neichl
2011-2020:   Mag. Brigitte Neichl / Eva Müller
seit 2020:     Mag. Brigitte Neichl / Eva Müller / Maurizio Giorgi

2020 feierte Brigitte Neichl ihr 25-Jahr-Jubiläum im Bezirksmuseum

Und 2020 wird renoviert …

Das bedeutet, dass alle Objekte und Arbeitsgeräte verschoben und zusammengestellt werden und alles abgedeckt werden muss. Dann folgt das Aushängen der Fenster und Türen. Diese werden abgeschliffen und neu lackiert. Nach dem Trocknen werden sie wieder eingehängt.

Wenn das geschehen ist, beginnt die eigentliche Arbeit des Museumsteam. Es wird alles gereinigt, die Objekte werden auf ihren Platz gestellt und dann können wir uns unsere Besucher*innen wieder empfangen.

Ein Aufsperren Anfang April erscheint nach einer Besprechung mit der Baufirma recht ambitioniert, es scheint Mitte April zu werden.

Sie hören und sehen uns aber in der Zwischenzeit auf unseren sozialen Kanälen, wie auch hier in diesem Blog.

Und so sieht es dzt. aus im Museum:

Wünschen Sie uns Glück und starke Nerven für die Wiederherstellung nach der Renovierung 😉


Damit genug für heute:
Gehaben Sie sich wohl!
Ihre Brigitte Neichl


Liebe Leserin, lieber Leser!

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Dann schreiben Sie doch einfach einen Kommentar. Nützliche Inhalte mit Quellenangabe bauen wir – mit Verweis auf Ihren Kommentar – gerne noch in den Text ein. Alternativ können Sie uns auch ein Mail an office@bm15.at schicken!

Oder wie es Anton Ziegler 1828 (*) so schön ausgedrückt hat:

Jede Belehrung und Berichtigung, welche in Beziehung auf größere Vervollkommnung und Gemeinnutzmachung dieser Herausgabe beabsichtigt ist, wird mit dem ausgezeichnetsten Danke empfangen.

(*) Wiens nächste Umgebungen an den Linien, herausgegeben von Anton Ziegler und Carl Graf Vasquez, Wien 1827-1828

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