Die Zeiten groß, aber unangenehm

Wie gewohnt finden Sie hier am 4. Montag des Monats das „Zitat des Monats“.
Diesmal kommt die Schriftstellerin Lili Grün (geboren 1904) zu Wort, die im heutigen 15. Bezirk aufgewachsen ist.

Zitat des Monats

Unser Zitat des Monats stammt diesmal von Lili Grün.

„Man hat sich ein schlechtes Geburtsdatum ausgesucht. Seit man lebt, sind die Zeiten groß, aber unangenehm.“ aus: Alles ist Jazz (Lili Grün)

Lili Grün (1904-1942)

Lili Grün

Die Schriftstellerin Lili Grün wurde am 3. Februar 1904 im damaligen Österreich-Ungarn geboren und wuchs in der Arnsteingasse 33 auf.

Arnsteingasse 33, Foto: B. Neichl, 2021

Sie war das jüngste von vier Kindern des ungarischen Kaufmanns Armin (Hermann) Grün und seiner Frau Regina Grün, geb. Goldstein. 1942 wurde sie im Vernichtungslager Maly Trostinez ermordet.

Ende der 1920er-Jahre ging Lili Grün nach Berlin, wo sie zur Kabarettszene um Ernst Busch, Annemarie Hase sowie Hanns Eisler gehörte und Gedichte und Geschichten veröffentlichte. 1931 wurde sie Mitglied des politisch-literarischen Kabarett-Kollektivs „Die Brücke“. Dort trug sie abends ihre eigenen Gedichte vor, tagsüber arbeitete sie in einer Konditorei.“ (Wikipedia)

„Grün schrieb Romane, Gedichte und klassische Feuilletons über ihr eigenes Leben. Ihre Feuilletons waren kleine lakonische Geschichten. Grüns Texte erschienen im Tempo, im Berliner Tageblatt und im Prager Tagblatt. Sie schrieb über Machomänner, One-Night-Stands, das Elend der kleinen Angestellten. Immer wieder auch über große und kleine Niederlagen auf der Bühne. Sie trug ihre Gedichte auf Berliner Kabarettbühne als Couplets vor.“ (Wikipedia)

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Damit genug für heute:
Gehaben Sie sich wohl!
Ihre Brigitte Neichl

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(*) Wiens nächste Umgebungen an den Linien, herausgegeben von Anton Ziegler und Carl Graf Vasquez, Wien 1827-1828

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