#FAQ15/076 Wer war Anna Schwender?

Was Sie schon immer über Rudolfsheim-Fünfhaus wissen wollten …

Wer war Anna Schwender? Nun, es gibt insgesamt drei Personen mit diesem Namen: Anna Schwender, verheiratete Hirschberger, Tochter von Karl Schwender sen.; Anna Schwender, geborene Kraft, wieder verheiratete Silberbauer, Ehefrau von Karl Schwender jun. und Anna Schwender, die Tochter von Anna und Karl Schwender jun. Wir wollen uns heute hauptsächlich mit Anna Kraft-Schwender-Silberbauer beschäftigen.

Sie interessieren sich für interessante Details aus Vergangenheit & Gegenwart von Rudolfsheim-Fünfhaus, dem 15. Wiener Gemeindebezirk? Dann sind Sie hier richtig beim Blog WIENfünfzehn!

Haben Sie auch eine Frage? Dann schreiben Sie uns unter faq15@bm15.at

FAQ=Frequently Asked Questions (häufig gestellte Fragen)

Karl Schwender sen. – „sein ganzes Leben dem Vergnügen des Wiener Publikums gewidmet

1906-03-02 Illustrirte Kronen Zeitung, ANNO

Wenn von Schwenders Colosseum gesprochen wird, erwähnt man den Gründer, Karl Schwender sen. (1808-1866), den aus Württemberg in Deutschland stammenden umtriebigen Unternehmer, der 1833 als Zahlkellner begann und schließlich auf einem Teil des Arnstein’schen Besitzes ein gewaltiges Vergnügungs-Lokal mit KaffeehausBierhalleHotelTanzsälen und einem eigenen Omnibusbetrieb gründete.

Bildschirmfoto 2018-02-04 um 17.05.20
Karl Schwender sen.

Karl Schwender war mit Franziska, geb. Hablitschek (1798-1868) verheiratet. Sie hatten zwei Kinder: Karl (geb. 1839) und Anna (spätere Hirschberger).

Taufbucheintrag der Pfarre Reindorf, 1839, für Karl Schwender jun. In der Spalte „Nahme des Getauften“ steht Karl Johann, „Wohnung und Nummer des Hauses“ ist Braunhirschen Nr. 304
Transkribiert von Stefanie Gilli
Name des Vaters: Karl Ludwig; Name der Mutter Franziska Hablitschek.
Quelle: Matrikula Online
Transkribiert von Stefanie Gilli

1837 inseriert Karl Schwender in der Wiener Zeitung, dass er „die Ehre (hat), dem geehrten Publicum bekannt zu machen, daß er sein Kaffeehaus außer der Mariahülfer Linie an der Schönbrunner Hauptstraße [=Mariahilfer Straße], auf dem Braunhirschen Grund Nr. 4, zur Bequemlichkeit für seine respect. Herren Gäste mit einem Garten vergrößert habe. Um dem Wunsche seiner respect. Herren Gäste noch vollkommener zu entsprechen, hat er die Milch von der berühmten Schweizerev (?) des Herrn Freyherrn von Arnstein gepachtet, um zu jederzeit mit gutem Obers, Kaffeh und Milch, wie auch andere Getränke auf’s Beste zu bedienen. Familien, welche von der echten, gesunden kuhwarmen Milch und Obers Gebrauch machen wollen, können in dem Verschleiß=Gewölbe neben dem Kaffehhause ihren Bedarf bestellen. Karl Schwender, Kaffehsieder.“

1837-05-13 Wiener Zeitung, ANNO

Über 30 Jahre war Karl Schwender sen. aktiv. Als er 1866 starb, übernahm sein gleichnamiger Sohn, Carl Schwender jun. (geb. 1839) den Betrieb. Auch ihn kennt man.

1866-12-04 Das Vaterland, ANNO

Transkript

(Karl Schwender) Einer der thätigsten Unternehmer der öffentlichen Buslustigungen der Residenz, Herr Karl Schwender Vater, ist gestern Abends halb 8 Uhr im sechzigsten Lebensjahre einer heftigen Lungenentzündung nach viertägigem Krankenlager erlegen. Der Verstorbene war aus Württemberg gebürtig und kam im Jahr 1835 nach Oesterreich, seit welcher Zeit er in Rudolfsheim lebte.

Karl Schwender jun. (1839-1877)

Karl Schwender jun., Quelle

1866 bedankt sich der erst 27-Jährige für die Anteilnahme anlässlich des Todes seines Vaters.

1866-12-08 Neues Fremden-Blatt, ANNO

Transkript

Danksagung

Allen geehrten P.T. Freunden und Bekannten, welche dem Sarge meines verewigten Vaters folgend, dem Manne die letzte Ehre, erwiesen, welcher sein ganzes Leben dem Vergnügen des Wiener Publikums gewidmet hatte, erlaube ich mir in meinem Namen und im Namen meiner Familie den

herzlichsten, tiefgefühltesten Dank

auszusprechen mit der Versicherung, daß uns diese warme, rührende Theilnahme des Publikums stets unvergeßlich bleiben wird. Wenn etwas im Stande ist, mich in meinem tiefen Schmerz aufzurichten, so ist es die Hoffnung, daß das gütige Wiener Publikum, einen Theil jener Nachsicht und Vorliebe, die es für meinen seligen Vater stets gezeigt, auch auf mich übertragen dürfte, der ich nach Jahre langer eifriger Thätigkeit an meines Vaters Seite jetzt unser ausgedehntes Geschäft in allen Theilen selbständig übernehme, keine andere Aufgabe kennend, als durch unermüdeten Eifer und Fleiß, durch stetes Eingehen auf die Wünsche meiner hochverehrten Gäste das Renomeé des Namens Schwender zu erhalten, und mich in jeder Richtung, in die Fußstapfen meines verewigten Vaters tretend, der Gunst und Huld des P.T. Wiener Publikums würdig zu erweisen.
Rudolphsheim den 6. Dezember 1866
Karl Schwender jun.,
im Namen der trauernden Familie

The Show must go on …

Trotz aller Trauer – „the show must go on“ … Bereits am 13. Dezember werden Festlichkeiten für den 23.12. (ein Festkonzert) und 26.12. (ein „Monstre-Fest“) angekündigt. Erstmals unter Leitung von „Karl Schwender’s Sohn“.

1866-12-13 Fremden-Blatt Carl Schwender jun.

Die drei Annas

Zwei Jahre später stirbt – im 70. Lebensjahr – Karl Schwenders Mutter Franziska, Realitätenbesitzers-Witwe. Inzwischen war Karl schon mit Anna, geb. Kraft, verheiratet und die gemeinsame Tochter Anna – das erste von insgesamt sechs Kindern war geboren.

Auf dem Partezettel finden sich daher alle drei Anna Schwenders.

1868-09-21 Fremden-Blatt_Tod Franziska Schwender

1874 stirbt die kleine Anna mit nur 6 (oder 7) Jahren.

1874-03-15 Illustrirtes Wiener Extrablatt, ANNO

Transkript

Für die zahlreichen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Leichenbegängnis unserer vielgeliebten Tochter


Anna


wird hiermit den verehrten Freunden und Bekannten der tiefgefühlteste Dank abgestattet.
Carl (diesmal mit „C“) und Anna Schwender.

„Seine starke Natur konnte der gefährlichen Krankheit nicht Trotz bieten“

Nur zehn Jahre nach seinem Vater stirbt auch Karl Schwender jun. mit nur 37 Jahren.

1877-91-25 Neue Freie Presse

Transkript

[Karl Schwender.] Der Besitzer des „Kolosseums“ in Rudolphsheim und der „Neuen Welt“ in Hietzing, Herr Karl Schwender, ist gestern, eine halbe Stunde vor Mitternacht, seinem schweren Leiden erlegen. Seine starke Natur konnte der gefährlichen Krankheit nicht Trotz bieten, und nach einem kurzen Todeskampf erlag er um die oben bezeichnete Stunde seinem Leiden. Eine Todesanzeige seitens der Witwe Anna Schwender, die heute Vormittags an den Straßenecken placatirt wurde, gibt bekannt, daß das „Colosseum“ zwei Tage geschlossen bleiben wird.

1877-01-26 Neue Freie Presse_Todesanzeige Karl Schwender jun., ANNO

In der Todesanzeige erfahren wir die Namen der weiteren fünf Kinder, die zwischen 1868 und 1877 auf die Welt kamen:

Karl, Fanny, Caroline, Marie und Johann

„Die liebenswürdige Zauberin, die uns in andere Regionen zu versetzen versteht“

Anna Schwender wurde als Anna Kraft am 31. Dezember 1842 in Guntramsdorf Nr. 8 geboren

Transkribiert von Stefanie Gilli
Taufbuch von Anna Kraft, Matrikula online
Transkribiert von Stefanie Gilli

Etwa 1867, mit 25 Jahren, heiratet sie Karl Schwender jun.

Nur 9 Jahre später ist sie bereits Witwe. Karl Schwender jun. stirbt 1876 mit nur 37 Jahren.

Anna war nun mit 34 Jahren und fünf kleinen Kindern von einem Tag zum anderen zur Rechtsnachfolgerin ihres Mannes geworden. Das Colosseum blieb zwei Tage geschlossen und danach übernahm Anna die Leitung. Diese sollte sie dann fast 20 Jahre bis zum Ende des Betriebes innehaben.

Bilder Anna Schwender: 1877 – 1884 – 1906

Am Leichenbegängnis beteiligten sich zahlreiche Honoratioren der Stadt sowie die Gemeindevertretung, das Generalkommando und die Fahrbach’sche Musikkapelle.

Anna Schwender bedankt sich dafür im Neuen Wiener Tagblatt:

1877-01-28 N Wiener Tagblatt, ANNO

Transkript

Danksagung

Tief gerührt von den zahlreichen Beweisen der aufrichtigen Theilnahme an dem unersetzlichen Verluste meines theueren Gatten, welche meinem schwergeprüften Herzen Trost und Linderung gewährten, fühle ich mich gedrängt, hiefür allen Freunden und Bekannten, sowie allen Jenen, welche meinem Gatten das letzte Geleite gegeben, meinen innigsten Dank auszusprechen.
Insbesondere danke ich der löbl. Gemeindevertretung von Rudolfsheim für die Betheiligung an der Leichenfeier in corpore, ich danke ferner dem hochlöbl. Generalkommando und dem hochgeehrten Herrn Obersten Sametz des Inf.=Reg. Baron Kellner für die erwiesene Ehre der Beistellung der Regimentsmusik zum Kondukte, ich danke endlich der Fahrbach=schen Musik=Kappelle und allen anderen bei der Leichenfeier erschienen Korporationen.
Anna Schwender

Vier Tage nach dem Tod von Karl schaltet Anna Schwender einen Beitrag in der Morgen-Post, in dem sie sich bei der „verehrlichen Redaktion“ für die wohlwollende Gesinnung des Blattes ihrem Gatten gegenüber bedankt und andererseits bekannt gibt, dass sie die Geschäfte ihres Mannes als dessen Rechtsnachfolgerin „unverändert fortführen werde und [sie] bitte, auch mir in der Folge Ihr werthes Wohlwollen angedeihen zu lassen.“

1877-01-30 Morgen-Post_Rechtsnachfolge Anna Schwender

Bereits am 30.1.1877 fand ein Bauern-Ball in Schwenders Colosseum statt. Im letzten Absatz schreibt Anna Schwender, „dass ich als Rechtsnachfolgerin meines verstorbenen Gemals[sic!], dessen Geschäfte unverändert fortführen werde und empfehle mich dem Wohlwollen des geehrten Publikums.“

1877-01-30 Morgen-Post_Nachfolgerin Anna Schwender

Zu Ihrer Zeit war Anna Schwender sehr bekannt und beliebt. Sie wurde als „beste Hausfrau in Wien“ (1878-03-03_Der Floh), als „liebenswürdige Zauberin“ (1882-02-11 Jörgel Briefe) und als „Fee, die in einem Zauberlande regiert“ (1878-01-06 Die Bombe) bezeichnetGästen aus anderen Ländern wurde ein Besuch beim „Schwender“ wärmstens empfohlen.

„… ein beredetes Zeugnis für die Theorie der Frauenemancipation.“

1877-11-25 Die Bombe_Anna Schwender
Audiotranskript 1877-11-25 Die Bombe

„Jeder Fremder geht zum Schwender“

1877-05-29 Jörgel Briefe
Audiotranskript 1877-05-29 Jörgel Briefe
L. Appelrath (Lithograf), „Schwender’s Colosseum“ (15., Mariahilfer Straße/Reindorfgasse), um 1870, Wien Museum Inv.-Nr. 48051/1, CC0 (https://sammlung.wienmuseum.at/objekt/502949/)

„Die Fee, welche in diesem Zauberlande regiert.“

1878-01-06 Die Bombe_Die Fee Anna Schwender
Audiotranskript 1878-01-06 Die Bombe

„Wien ohne Schwender wäre überhaupt gar nicht denkbar.“

1882-02-11 Jörgel Briefe_Anna Schwender
1882-02-11 Jörgel Briefe

1884 heiratete Anna Schwender Johann Silberbauer, der zuvor Geschäftsführer im Ronacher gewesen war. 

1884-05-04 Morgen-Post_Anna Schwender heiratet

Anna Schwender-Silberbauer starb am 28.2.1906 und ist im Schwender’schen Familiengrab am evangelischen Friedhof in Matzleinsdorf begraben.

„Die ehemalige Besitzerin vom Tode ereilt“

1906-03-02 Illustrirte Kronen Zeitung_Anna Schwender gestorben
1906-03-02 Illustrierte Kronenzeitung

„Äußerst rührige Frau Schwender“

1906-03-01 Neues Wiener Tagblatt_Anna Schwender gestorben
1906-03-01 Neues Wiener Tagblatt

Sterbebuch Anna Schwender

Transkribiert von Stefanie Gilli
Sterbebuch, Matricula online – Bei „Name des Verstorbenen“ steht irrtümlich geborene „Graf“, richtig ist „Kraft“; als Todesart ist „Gallensteinkolik“ und „Herzmuskelentartung“ vermerkt
Transkribiert von Stefanie Gilli

Gestorben ist Anna Schwender in der Wohnung ihrer Schwiegertochter in der Diefenbachgasse 46.

Diefenbachgasse 46, Foto: B. Neichl (2021)

Nur wenige Zeit nach ihrem Tod wurden die letzten Reste von Schwenders Colosseum abgerissen …

Eine Nacht bei Schwender

Carl Michael Ziehrer (1843-1922) ließ in einer Polka française (op. 169) – „Eine Nacht bei Schwender“ den einstigen Glanz der Schwender’schen Lustbarkeiten wieder aufleben.

Und vielleicht hatte Ziehrer auch Anna Schwender vor Augen, als er die Polka française (op. 39) „Die Rudolfsheimerin“ komponierte …

Grab 194

Die Grabstätte der Familie Schwender am evangelischen Friedhof in Matzleinsdorf (10., Triester Straße 1) ist noch erhalten. Die Grabnutzung ist allerdings 2005 abgelaufen. Derzeit bemüht sich das Bezirksmuseum um die Erhaltung des Familiengrabes.

Die Familie Schwender ist für den 15. Bezirk aufgrund der Führung der im 19. Jahrhundert wienweit bekannten Vergnügungsstätte „Schwenders Colosseum“ von großer Bedeutung. Nach dieser Familie sind auch der Schwendermarkt und die Schwendergasse benannt.

Das Museum hat beim Referat Kulturelles Erbe der Stadt Wien Kultur, MA 7 – BA 3 einen Antrag für die Übernahme als Ehrengrab der Stadt Wien eingebracht. Sollte dem Antrag entsprochen werden, würde die Stadt Wien dann auf Friedhofsdauer für den Erhalt sowohl baulich als auch für die Pflege aufkommen.

Sie können unser Vorhaben unterstützen, indem Sie diesen Blogartikel kommentieren. Wir sammeln alle Kommentare und lassen Sie dann der MA 7 zukommen.

Damit genug für heute:
Gehaben Sie sich wohl!
Ihre Brigitte Neichl

Mitarbeit: Stefanie Gilli


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Oder wie es Anton Ziegler 1828 (*) so schön ausgedrückt hat:

Jede Belehrung und Berichtigung, welche in Beziehung auf größere Vervollkommnung und Gemeinnutzmachung dieser Herausgabe beabsichtigt ist, wird mit dem ausgezeichnetsten Danke empfangen.

(*) Wiens nächste Umgebungen an den Linien, herausgegeben von Anton Ziegler und Carl Graf Vasquez, Wien 1827-1828

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9 Kommentare zu „#FAQ15/076 Wer war Anna Schwender?

  1. Liebe Frau Prof.in Mag.a Neichl, liebes Team des Museums!

    Nach der eindringlichen und wie schon viele Male zuvor so spannenden und präzisen Schilderung in ihrem Blogartikel der Hintergründe zu Schwenders Colosseum, der Lebensgeschichte der Familie und speziell der Frauen möchte ich Ihren Antrag beim Referat Kulturelles Erbe der Stadt Wien Kultur, MA 7 – BA 3 für die Übernahme als Ehrengrab der Stadt Wien, den Sie eingebracht haben, sehr gerne unterstützen. Damit die Stadt Wien dann auf Friedhofsdauer für den Erhalt sowohl baulich als auch für die Pflege aufkommen würde für dieses überaus wichtigen „Nach-Leben“ einer Kulturinstitution und einem nachhaltigen teil der Stadtgeschichte.

    Mit großem Dank für ihre Arbeit und lieben Grüßen * Brigitte Mayr

    SYNEMA – Gesellschaft für Film & Medien
    Dr.in Brigitte Mayr (wissenschaftliche Leitung)
    Neubaugasse 36/1/1/1
    A-1070 Wien
    E: synema@chello.at
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