🎧 Schönes im 15. Bezirk trotz Corona

Was es wĂ€hrend der Coronazeit Schönes in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus zu entdecken gab

Episode #028

In der 28. Folge von „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ hören Sie eine Audio-Collage von Interviews, die wir beim Reindorfgassenfest im September 2020 gefĂŒhrt haben. Die Frage lautete: Was haben Sie wĂ€hrend der Coronazeit Schönes im Bezirk entdeckt?

Co-Moderator dieser Folge ist Maurizio Giorgi.

Mit dabei ist auch wieder GrĂ€tzelkorrespondentin Karin Elise Sturm, die diesmal von den Massentests in der Stadthalle berichtet und ein Interview mit Romana Ledl vom „BuchcafĂ© Melange“ fĂŒhrt.

Weitere Inhalte:

  • Was tut sich im Bezirksmuseum?
  • Ausblick auf die nĂ€chste Folge

Mehr Infos auf www.museum15.at/podcast


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#028 Schönes im 15. Bezirk trotz Krise

Transkript der Podcast-Episode:

Intro

Hallo Maurizio!

Bist du schon in Weihnachtsstimmung?

Maurizio
Ja, ich mag das: Die beleuchteten Straßen, den Geruch von Tannenzweigen, die Kerzen, die Ruhe, die allmĂ€hlich einkehrt, also zumindest großteils.

Brigitte
Ja, so geht’s mir auch. Ein wenig Schnee könnt es auch noch geben fĂŒr meinen Geschmack, Aber bevor wir jetzt zu sehr abschweifen, wollen wir doch zum Thema zurĂŒckkehren, zur heutigen Podcast-Folge.

Hallo und herzlich willkommen zur 28. Folge von FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten.

Mein Name ist Brigitte Neichl. Schön, dass Sie wieder eingeschaltet haben und bei dieser Episode – der letzten in diesem Jahr – dabei sind!

Dieser Podcast wird Ihnen prĂ€sentiert vom Bezirksmuseum Rudolfsheim-FĂŒnfhaus, DEM Veranstaltungs-Museum im Herzen des 15. Bezirks.

Das Museum bietet Ausstellungen, Veranstaltungen und Events fĂŒr Erwachsene und Kinder und diesen Podcast.

Mehr dazu finden Sie auf www.museum15.at

Wie immer mit dabei – Sie haben ihn ja schon gehört – ist mein Co-Moderator Maurizio Giorgi.

Maurizio
Hallo noch mal Brigitte! Schön, wieder hier zu sein. Was hast Du denn heute fĂŒr unsere Hörerinnen und Hörer vorbereitet?

Brigitte
Wie bereits in der letzten Folge angekĂŒndigt, hören Sie heute eine Audiocollage mit Interviews, die wir beim diesjĂ€hrigen Reindorfgassenfest gefĂŒhrt haben.

Reindorfgassen-Fest 2020

Die Frage diesmal lautete: „Was haben Sie wĂ€hrend der Corona-Zeit Schönes im Bezirk entdeckt?“

Und da gab es sehr viele, sehr schöne Antworten, die uns alle dazu anregen können, uns etwas achtsamer und ruhiger durch den Alltag, die Stadt und den Bezirk zu bewegen – so oft es geht auch zu Fuß.

Und wir sollten auch mehr auf die Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung achten. Uns bemĂŒhen, Sie kennenzulernen und uns, wenn nötig, gegenseitig zu unterstĂŒtzen.

Die Interviews haben Maurizio Giorgi und Thomas Reithmayer gefĂŒhrt.

Maurizio
Das klingt sehr gut. Ich bin schon gespannt auf den Zusammenschnitt. Wollen wir beginnen?

Brigitte
Gerne, also Ton ab!

Audiocollage

Was hast Du wÀhrend der Corona-Zeit am GrÀtzel bzw. am Bezirk zu schÀtzen gelernt? (Thomas Reithmayer)

Z.b. den Auer-Welsbach-Park Park, wo man auch mit kleinem Kind, auch wenn die SpielplÀtze zu waren, durchspazieren konnte. Astrid in der Reindorfgasse.

Ich hab einen kleinen Hund bekommen, wĂ€hrend Corona: die Frieda. Und ich hab viel GrĂŒn entdeckt, das ich vorher gar nicht kannte. Also ich wohne auch im 15., aber auf der anderen Seite, sozusagen der Grenze. Um mich hat es eigentlich total ĂŒberrascht, wenn man mit offenen Augen durch den Bezirk geht, dass man doch noch so viel GrĂŒn findet und soviel freie FlĂ€chen. Lena in der Alliogasse.

Wir sind wegen Corona ĂŒberhaupt hier. Wir wĂ€ren eigentlich in SĂŒd-Frankreich, aber da darf man wegen Corona nicht hin, deswegen haben wir gesagt, wir fahren nach Wien. Und habens jetzt wunderschön bei diesem Straßenfest. Jeremy aus MĂŒnchen.

Das Schöne war die Ruhe auf der Straße und in der Straßenbahn. Ich bin der Gregor und wohne in der Kauergasse.

Den Auer-Welsbach-Park habe ich sehr genossen. Heidi, Herklotzgasse.

Wir haben schließen mĂŒssen, weil wir ein Lokal haben und ich hab das erste Mal, seit vielen Jahren, so ein UrlaubsgefĂŒhl gehabt, trotz aller Dramatik und natĂŒrlich Sorge, Ich heiße Gerti und wohne in der Wurmsergasse.

Wir sind gemeinsam mit dem Jonas, sind wir quasi die Radwege, die wir da im Bezirk haben, abgefahren, so hat er ein bisschen geĂŒbt. Clementinengasse, Philipp.

Ich heiße Maurizio und wohne in der Mariahilferstraße. Und ich habe Schönes in der Coronazeit entdeckt, dass man gerne zu Fuß geht.  Wenn man dann bei den HĂ€usern, bei den Fassaden raufschaut, entdeckt man doch sehr schöne Schmuckelement und schöne Fenster und Fassaden. Und das fand ich sehr interessant, weil sonst hetzt man ja einfach nur durch.

Es gibt eine coole Bar, die ich entdeckt habe: Den „Schwarzen Flamingo“, das ist da gleich in der Schwendergasse. Die ist ziemlich lĂ€ssig. Coole Wirtin, coole Leute. Harwig, ich wohne in der Bonygasse (Meidling).

Ja, ich hab wĂ€hrend der Corona-Zeit vor allem den Zusammenhalt im 15. schĂ€tzen gelernt, weil da ist wirklich eine schöne Community entstanden, wie eben das Reindorfgassenfest gerade zeigt. Und ja aus Nachbarn sind Freunde geworden. Ich schließe mich der Meinung an, wir z.b. haben da einen privaten Garten gehabt. Und der Besitzer vom Garten hat dann fĂŒr alle Leute den öffentlich zugĂ€nglich gemacht und das war dann eigentlich sehr entspannt wĂ€hrend der Ausgangssperre. Man hat eigentlich die Nachbarn noch viel intensiver kennengelernt und sich irgendwie verbrĂŒdert mit ihnen. Clemens und in der Reindorfgasse.

Wir sind wieder achtsam mit unseren Nachbarn umgegangen. Wir haben miteinander eben uns unterstĂŒtzt, geholfen, auch MĂŒttern, wo die Kinder nicht im Kindergarten waren, haben wir gegenseitig aufgepasst. Elisabetha und Reindorfgasse.

Ich wohne am Sparkassaplatz und heiße Christoph. Ja, wir haben gemerkt, wie wichtig der Auer-Welsbach-Park ist, das ist halt die grĂ¶ĂŸte und schönste Parkanlage im Bezirk.

Ich habe den Zusammenhalt sehr gern gehabt. Wir haben gleich am Anfang von der Corona eine WhatsApp-Gruppe im Haus gegrĂŒndet und haben uns immer gegenseitig geholfen. Also, der Zusammenhalt war wirklich toll. Selin und Clementinengasse.

Also hier in der Reindorfer hab ich das BuchcafĂ© Melange entdeckt. Ich bin der Florian und ich wohne der Eichenstraße. (Meidling).

Senad, Hofmoklgasse. Es ist keine Neuentdeckung, aber das Schönste war der Auer-Welsbach-Park mit den Kindern.

Also auf alle FĂ€lle der Zusammenhalt bei uns im GrĂ€tzel, vor allem in der Reindorfgasse war das voll nett mit den GeschĂ€ftslokalen, dass man sich gegenseitig ausgetauscht und sich unterstĂŒtzt hat und auch fĂŒr die Nachbarschaftshilfe bei uns. Das man einfach geschaut hat,  ob man jemand anderem was mitnehmen kann und dass man immer gut versorgt wurde. Innerhalb von kĂŒrzester Zeit mit LastenrĂ€dern und Essen vom Schwendermarkt. Das war ja super und sehr aufbauend. Ich bin die Brigitte aus der Reindorfgasse.

Also, ich heiße Elisabeth und ich wohne in der Hofmoklgasse. Ja, dass viel Platz ist, wenn nicht so viele Autos fahren, das fand ich schön. Das könnt sich ruhig so fortsetzen.

Was hast Du wÀhrend der Corona-Zeit am Bezirk bzw. am GrÀtzel zu schÀtzen gelernt? (Thomas Reithmayer)

Kleine Parks um die Ecke, die man noch besuchen dĂŒrfte. Barbara in der Clementinengasse.

Karin, ich wohne in der Ă€ußeren Mariahilferstraße. Ich hab wĂ€hren der Corona-Zeit den Zusammenhalt im GrĂ€tzel entdeckt. Das war so starkes GefĂŒhl von „wir schaffen das gemeinsam“ und „wir machen das gemeinsam“, „wir passen jetzt auf aufeinander“ und „das wird schon werden“ und es war wunderschön im GrĂ€tzel, wie in einem Dorf das gemeinsam durchzustehen. ja, das hat mir wirklich sehr gut gefallen. [00:07:50]

Maurizio
Ja, das sind wirklich sehr schöne Statements! Der Auer-Welsbach-Park scheint ja besonders beliebt zu sein.

Auer-Welsbach-Park

Brigitte
Ja stimmt, der kam mehrmals vor. Und es ist ja auch ein wunderbarer, auch historisch interessanter Park. auf unserem Blog finden Sie ĂŒbrigens einen Artikel dazu. Der Link ist in den Shownotes.

Wir feiern, dass …

Maurizio
Was feiern wir denn schon wieder, liebe Brigitte? Silvester kommt doch erst.

Brigitte
Na Du weißt doch, was sich seit 1.12. bei Dir geĂ€ndert hat.

Maurizio
Ach, das meinst Du. Ja, das ist fĂŒrwahr ein Grund zur Freude und zum Feiern.

… Maurizio Giorgi seit 1.12.2020 stv. Museumsleiter ist

Brigitte
Na dann werde ich das RÀtsel auflösen, liebe Hörerinnen lieber Hörer. Maurizio ist seit 1.12 2012 stellvertretender Museumsleiter.

Das heißt, er unterstĂŒtzt mich, wie auch schon bisher, großartig bei allen Museums-Unternehmungen, unseren Social-Media-AktivitĂ€ten, unserem YouTube-Kanal, aber auch bei ganz profanen Dingen wie der Abrechnung und dem Sommerputz im Museum.

Und  jetzt ist der auch mein offizieller Stellvertreter, falls ich einmal verhindert sein sollte. Herzlichen GlĂŒckwunsch noch mal!

Maurizio
Vielen Dank, liebe Brigitte, fĂŒr dein Vertrauen! Ich freue mich schon sehr auf meine neuen und alten Aufgaben und TĂ€tigkeiten und bin gespannt, was wir noch so alles gemeinsam auf die Beine stellen werden.

Brigitte
Ich freue mich auch auf die Zusammenarbeit.

Was tut sich im Museum?

Brigitte
Maurizio was tut sich bei uns noch im Museum im Dezember?

Maurizio
Das Museum hat zwar wieder geöffnet, aber wir dĂŒrfen noch keine Veranstaltungen durchfĂŒhren.

Unsere Podcast-Party am 15.12. ab 19 Uhr, findet daher virtuell statt und zwar ĂŒber das Programm „Wonder“.

ONLINE Podcast-Party

Auch unsere traditionelle Weihnachtslesung am 18.12. findet diesmal leider ohne Publikum statt.

Wir werden aber einen Zusammenschnitt auf unseren YouTube Kanal, den BM 15-Channel, stellen.

Wir laden Sie auch sehr herzlich in unsere zahlreichen Social-Media-KanÀle ein, wo es laufend neue Inhalte gibt. Alle Infos dazu finden Sie in den Shownotes. [00:10:24]

Bericht der GrÀtzelkorrespondentin

GrÀtzelkorrespondentin Karin Elise Sturm

Brigitte
Danke, Maurizio.

Und jetzt schalten wir um zu unserer GrÀtzelkorrespondentin Karin Elise Sturm. Hallo Karin, wo befindest Du Dich heute

Karin
Hallo Brigitte! Zuerst einmal möchte ich Maurizio ebenfalls zu seiner neuen Funktion als stellvertretenden Museumsleiter gratulieren. Du hÀttest keinen besseren finden können. Maurizio ist total engagiert und ideenreich und ein super netter Kollege.

Maurizio
Danke fĂŒr die Blumen, liebe Karin! Ich arbeite auch sehr gern mit Dir zusammen.

Karin
Aber nun wieder zum Job. Ich melde mich wieder aus dem schönen SĂŒden von Rudolfsheim-FĂŒnfhaus, mit einem kleinen Schwenker zu einem – in Zeiten wie diesen – bedeutsamen Ort, und der befindet sich oberhalb der Westbahn in der NĂ€he der GĂŒrtel-Station Urban-Loritz-Platz.

Brigitte
Wo bist Du da genau, Karin und was gibt es dort Interessantes.

Ich berichte heute von den Corona-Massentests in der Wiener Stadthalle.

Brigitte
Ja spannend,  leg los bitte.

Karin
Ich stehe da vor der Wiener Stadthalle im Vogelweidpark davor und beobachte die Schlange zu den Massentests.

Anstellen fĂŒr den Corona-Test, Dezember 2020, Foto: Brigitte Neichl

Ich hab selber jetzt den Test gerade absolviert. Ist ein falscher Ausdruck. Ich hab ihn gemacht und bin negativ.  Super! Ich möcht euch nur ein bisschen berichten, wie da die Stimmung ist und wie es abgelaufen ist.

Also ich persönlich bin von der Organisation und der Abwicklung dieser Massentests beeindruckt. Man kommt hierher am Vogelweidplatz, es ist eine ganz lange Schlange bis runter zum Parkeingang Richtung Urban-Loritz-Platz, aber die Schlange bewegt sich stetig vorwĂ€rts soll. Also man steht nicht und wartet, sondern es ist ein stetes Gehen in großen AbstĂ€nden. Die Menschen sind sehr aufmerksam und rĂŒcksichtsvoll. Es ist viel Personal da.

Man kriegt gleich sich anstellend in der Schlange eine FFP2- Maske ausgehĂ€ndigt und geht dann in die Halle hinein, wo dann alles – was mich aber beeindruckt hat – mit Linien am Boden, gelben Linien. Man wird einer Linie zugeordnet und dann bewegt man sich eigentlich nur mehr auf dieser Linie entlang zu seiner entsprechenden Teststrecke.

Dort angekommen, lĂ€uft dann alles total strukturiert und organisiert. Man gibt seinen Ausweis her, sein Anmeldungsformular bei einer. Bei mir war das eine Frau am Computer, die gibt die ganzen Daten ein. Und dann steht schon der Herr da im Anzug und Vollvisier Helm und Mundschutz-Maske und in diesem weißen Anzug.  Also das ist bei mir Zack, Zack gegangen. War ich auch schon beim Testen.

Das Testen geht danach ganz schnell. Es ist natĂŒrlich jetzt keine super angenehme Angelegenheit, aber es ist jetzt auch nicht schlimm. Es geht vor allem sehr schnell und dann wird man gleich wieder einem Sessel zugeordnet, die in großen AbstĂ€nden voneinander da aufgestellt sind man dann wartet auf sein Testergebnis. Das ganze hat gesamt 25 Minuten gedauert. Also das ist absolut machbar. Ich hoffe, dass mehr Wienerinnen und Wiener jetzt von dem Angebot Gebrauch machen.

Brigitte
Danke Karin! Hast Du noch etwas fĂŒr uns? [00:13:41]

Karin
Ja, ich bin zurĂŒck in der schönen Reindorfgasse und spreche mit Romana Ledl vom BuchcafĂ© Melange.

Jetzt bin ich schon herinnen im BuchcafĂ© Melange. Man hört, ich glaube, dass eine andere Stimmung ist von der GerĂ€uschkulisse her, neben mir steht der schöne Holzofen,  der schon leise knistert, das Feuer flackert. Ich sitze in einem der schönen Ohrensessel, die da im BuchcafĂ© auf ihre GĂ€ste warten und genieße immer, wenn ich dieses BuchcafĂ© betrete, genieße ich eigentlich diese Stimmung,  diese ruhige angenehme umgeben von vielen BĂŒchern.

Da drĂŒben sind interessante KochbĂŒcher, da oben sind BĂŒcher in verschiedenen Sprachen, Harry Potter lacht mich an von da da drĂŒben. Also es ist immer eine Freude hier im Buch CafĂ© MĂ©lange zu Gast zu sein. Da werden wir die Romana jetzt fragen – apropos zu Gast zu sein: die Gastronomie ist ja geschlossen. ja leider gibt’s im Moment keinen Kaffee, aber das wird sich bald wieder Ă€ndern.

Interview mit Romana Ledl

Romana Ledl

Karin
Guten Morgen, Romana.

Romana Ledl
Ja guten Morgen Karin.

Karin
Vielen Dank, dass ich auf Besuch sein darf bei Dir, magst uns ein bisschen erzĂ€hlen ĂŒbers BuchcafĂ© Melange, wie es gelaufen ist jetzt mit diesem Lockdown-Wahnsinn und WeihnachtsgeschĂ€ft und so weiter, erzĂ€hl uns ein bisschen.

Romana Ledl
Ja also jetzt im zweiten Lockdown, der Ă€hnlich war ja wieder erste im MĂ€rz, hat das BuchcafĂ© Melange einfach weiter BĂŒcher-Bestellservice angeboten. Ja, das ging einfach per E-Mail oder telefonisch.

Karin
Es gibt jetzt auch den Online- Buchkatalog. [00:15:14]

Romana Ledl
Genau, den gibt’s jetzt eben auch. Es gibt jetzt einen eigenen BuchcafĂ© Melange-Onlineshop, da findet man auch alles, was lieferbar ist, mit den Lieferzeiten und der Preisinfo. Was ja auch ganz angenehm ist, wenn man das beim Bestellen vielleicht schon weiß und man kann sich dann sogar aussuchen, ob man es im GeschĂ€ft abholen möchte oder sich per Post schicken lassen will. Und man kann sich auch ĂŒber die GEMMAZONE, ĂŒber das Lieferservice liefern lassen, sofern es halt im sĂŒdlichen 15. Bezirk die Adresse ist.

Karin
Ok, super. Und wie lauft es jetzt, seit wieder offen ist?

Romana Ledl
Lauft soweit gut. Also die UnterstĂŒtzung im GrĂ€tzel ist voll da und es sind sehr, sehr viele neue Kundinnen und Kunden, die uns jetzt auch wĂ€hrend der beiden Lockdowns quasi entdeckt haben und das auch als positiv empfunden haben, dass zum einen die Kleinen sehr viel flexibler auf neue Herausforderungen reagiert haben, und wirklich Kundenservice anbieten und die auch einfach sagen, ja wir wollen, dass die kleinen GeschĂ€fte das auch ĂŒberleben, weil die werden keine großen Förderungen bekommen.

Die beste UnterstĂŒtzung fĂŒr die Kleinen ist, wenn man bei ihnen Einkaufen geht.

Und die beste UnterstĂŒtzung fĂŒr die Kleinen ist, wenn man bei ihnen Einkaufen geht. Weihnachtsbestellungen laufen ein, Onlineshop funktioniert. Leute nehmen das neue Angebot sehr positiv auf und freuen sich darĂŒber und sehen auch, was auch wirklich alles bestellbar ist. Man kann z.B. auch sehr viele Spiele bestellen bei Buchhandlungen.

Karin
Ok, also Geschenke auch.

Romana Ledl
Also auch Geschenke, die keine BĂŒcher sind. Das können Bastelsachen sein, das können Spiele sein, das können DVDs sein, HörbĂŒcher. Alles mögliche.

Also es lohnt sich auf jeden Fall einmal nachzuschauen, wenn ich was brauch, ob’s das eventuell in einem kleinen GeschĂ€ft gibt.

Karin
Ich seh aber auch hier herinnen jetzt im BuchcafĂ© Geschenkartikel. Das heißt, man kann bei Dir ja auch zusĂ€tzlich zu den BĂŒchern Geschenke, Papier. Was gibt’s alles bei Dir.

Romana Ledl
Ja also, was es bei mir jetzt neben den BĂŒchern auch gibt, sind z.b. – großes Thema – Kalender, da gibt es einiges. Also den sehr beliebten alle Jahre wiederkehrenden Katzenkalender gibt es zum Beispiel oder Literaturkalender. Dann gibt’s eine große Auswahl von wirklich schönen Weihnachtskarten, es gibt bei mir Weihnachtspapier, es gibt Geschenkpapier allgemein, es gibt NotizbĂŒcher. Ich hab Stifte mit Poesie-SprĂŒchen.

Also ich versuche natĂŒrlich bei meinem Geschenk-Angeboten Sachen zu haben, die fĂŒr Leute sind, die gerne lesen oder mit geschriebenem Wort am meisten Freude haben, aber es gibt natĂŒrlich auch Dinge die ĂŒber das hinausgehen.

Karin
Na super, dann vielen Dank fĂŒr das Interview.

Romana Ledl
Ja, ich danke Dir, liebe Karin.

Karin
Und alles Gute ja, noch alles Gute fĂŒr das WeihnachtsgeschĂ€ft. Und wenn wir uns nicht mehr sehen: Frohe Weihnachten!

Romana Ledl
Frohe Weihnachten. Jetzt ist ja schon die Zeit, dass man sich das wĂŒnscht.

Karin
Genau. Super, Romana, danke!

Romana Ledl
Gerne.

Karin
Alle Infos finden Sie wie immer im Blogartikel zu dieser Podcast-Folge. Der Link ist in den Shownotes.

So das war’s, liebe Brigitte. Ich gebe zurĂŒck ins FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten- Studio und freue mich auf meinen nĂ€chsten Einsatz als GrĂ€tzelkorrespondentin im SĂŒden von Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

Brigitte
Vielen Dank, liebe Karin fĂŒr Deinen Bericht und bis zum nĂ€chsten Mal!

Karin
Tschau! [00:18:42]

Brigitte
Wir konnten jetzt nur einen kurzen Zusammenschnitt des Interviews bringen. Das gesamte GesprÀch finden Sie im Blog- Artikel zur Podcast Folge.

Interview mit Romana Ledl vom Buchcafé Melange in voller LÀnge

Interview mit Romana Ledl, Langfassung

Maurizio
Wieder sehr abwechslungsreich und spannend, was uns Karin da berichtet hat. Ich werde mir mal auf jeden Fall auch das gesamte Interview mit Romana Ledl vom Buchcafé Melange anhören.

Brigitte
Wir kommen nun schon zum Ende der heutigen Folge.

Maurizio
Liebe Brigitte, erzÀhlst Du uns noch kurz, wie es mit unseren beiden Podcasts weitergeht?

Brigitte
Gern!

Zeitreise durch Wien Rudolfsheim-FĂŒnfhaus

Unser zweiter Podcast heißt ja „Zeitreise durch Rudolfsheim-FĂŒnfhaus“ und den gestalte ich gemeinsam mit Bezirkshistorikerin und Museumsmitarbeiterin Waltraud Zuleger.

Wir begeben uns da auf eine Zeitreise durch den heutigen 15. Wiener Gemeindebezirk Rudolfsheim-FĂŒnfhaus. In Form einer Miniserie bewegen wir uns bei dieser Reise in die Vergangenheit zwischen Ende des 12. Jahrhunderts bis Mitte des 20. Jahrhunderts. In fĂŒnf kompakten Folgen behandeln wir dabei die Geschichte von Rudolfsheim-FĂŒnfhaus. Die ersten beiden Folgen sind am 30.10. und am 30.11. erschienen. Die nĂ€chste folgt am 30.12.

Maurizio
Wie lautet der Titel der Episode?

Brigitte
Ein Attentat auf Napoleon.

Maurizio
Napoleon? Der hat auch was mit dem 15. Bezirk zu tun? Das ist ja interessant.

Wie geht es weiter?

Maurizio
Und worum wird es im neuen Jahr 2021 am 15.1. gehen, Brigitte?

Brigitte
Im JĂ€nner werden wir uns wie schon im Vorjahr wieder zusammensetzen und ĂŒber das vergangene Jahr reflektieren. Wie ist das Podcast-Jahr gelaufen? Was hat uns gut gefallen? Was kann man noch verbessern? Was haben wir gelernt? Welche neuen Ideen möchten wir 2021 umsetzen?

Wenn Sie liebe Hörerin, lieber Hörer dazu auch Ideen und WĂŒnsche haben, schreiben Sie uns unter podcast@bm15.at Wir bauen das dann gerne in unsere Freestyle-Folge ein. [00:20:53]

Und jetzt wĂŒnschen wir Ihnen trotz der derzeitigen Krise besinnliche, ruhige, kraftspendende Festtage


Maurizio
und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Brigitte
Lieber Maurizio, vielen Dank fĂŒr deine UnterstĂŒtzung, und bis zum nĂ€chsten Mal!

Maurizio
Danke, liebe Brigitte. Ich wĂŒnsche Dir auch alles Gute und freue mich wirklich sehr, dass wir beide jetzt mit vereinten KrĂ€ften und Ideen fĂŒr das wundervolle Bezirksmuseum und alle seine analogen und virtuellen Angebote und Aktionen tĂ€tig sind.

Ja, liebe Hörerin, lieber Hörer, Rudolfsheim-FĂŒnfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Wenn Sie ihr Wissen ĂŒber die Geschichte des 15. Bezirks erweitern möchten.

Wenn Sie kulturelle und gesellschaftspolitische Themen schÀtzen.

Wenn Sie gespannt auf interessante Menschen und Themen aus Vergangenheit und Gegenwart im 15. Bezirk sind.

Dann sind Sie bei uns richtig!

Besuchen Sie unsere Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum, verfolgen Sie unsere AktivitĂ€ten auf unserer Webseite, unserem Blog, unserem Youtube-Kanal und auf FacebookInstagram & Co. Infos und Links, finden Sie in den Shownotes.

Wir sind auch gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen.

Ich freue mich auf die nĂ€chsten spannenden 15 Minuten bei FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten und verabschiede mich mit der anregende Musik von Nigora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.

Auf Wiederhören!

Ich wĂŒnsche Ihnen einen wunderschönen Tag!

Ihre Brigitte Neichl.

Outro



Schau mal! Ich was Interessantes auf WIENfĂŒnfzehn entdeckt!

Hier unsere neuesten BlogbeitrĂ€ge zum Reinschmökern 😉

Jeden Montag finden Sie bei uns abwechselnd folgende Rubriken:

„Bild des Monats“
historische Schmankerln aus unserem Sammlungsbestand

„Bezirks(Museums)News & Oldies“
Neuigkeiten aus Gegenwart & Vergangenheit aus dem 15. Bezirk & dem Bezirksmuseum

„History & Crime“
Historische KriminalfÀlle auf dem Gebiet des heutigen 15. Bezirks um 1900.

„Zitat des Monats“
Aussagen berĂŒhmter Persönlichkeiten (aus dem 15. Bezirk) u.a. zu den Themen „Zeit“, „Geschichte“, „Vergangenheit“, etc.

Jeden Donnerstag erwarten Sie abwechselnd folgende BeitrÀge:

„FAQ15“ 
„Renovierte“ (refurbde) BeitrĂ€ge aus der Rubrik „Rubrik â€žFAQ15“

„Es war einmal“
Spannende Rudolfsheim-FĂŒnfhauser Vorort-Geschichte(n)

Kennen Sie schon unseren Podcast „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“?

Seit Februar 2019 berichten wir ĂŒber interessante Menschen und Themen aus Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

Hören Sie doch mal rein 😉

#040 imgraetzl.at – UnterstĂŒtzung und Vernetzung FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten

  1. #040 imgraetzl.at – UnterstĂŒtzung und Vernetzung
  2. #039 Vergangenheit und Zukunft in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus
  3. #038 Darf's ein bisserl Crime sein?

Information – UnterstĂŒtzung – Events

Das Team des Bezirksmuseums Rudolfsheim-FĂŒnfhaus unterstĂŒtzt Menschen dabei, ihr Wissen ĂŒber die Geschichte des 15. Bezirks zu erweitern und sich ĂŒber kulturelle und gesellschaftspolitische Themen zu informieren.

Das Museum nimmt auch seine Aufgabe als Kultur-Drehscheibe des Bezirks wahr und fördert die Begegnung und Vernetzung der BewohnerInnen durch Veranstaltungen und auch durch den Kultur-Podcast „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ .

Der Eintritt ist frei. Alle MitarbeiterInnen sind ehrenamtlich tĂ€tig.

Sie möchten regelmĂ€ĂŸig ĂŒber die AktivitĂ€ten des Museums informiert werden? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!

Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bezirksmuseum Rudolfsheim-FĂŒnfhaus
Rosinagasse 4
1150 Wien
Mail: office@bm15.at
Web: www.museum15.at

Öffnungszeiten
Mo: 17.00-19.00
Fr: 15.30-17.30
(an Feiertagen, schulfreien Tagen und im Juli & August geschlossen)

#viellosimmuseum
#WIENfĂŒnfzehn
#dasVeranstaltungsmuseum
#mansiehtsichimmuseum

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