🎧 Erinnerungen fĂŒr die Zukunft

Eine Audiocollage

Episode #026

In der 26. Folge von „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ stellen wir Ihnen unser Projekt „Erinnerungen fĂŒr die Zukunft“ vor.

Seit Anfang 2020 fĂŒhren wir Interviews mit Menschen aus dem 15. Bezirk. Wir unterhalten uns dabei ĂŒber Freizeitgewohnheiten und Erinnerungen an Kinos.

Die Ergebnisse werden fĂŒr eine Ausstellung, eine Ausgabe unserer Edition BezirksmuseumBlogartikelSocial Media-BeitrĂ€ge und diese Podcast-Folgen aufbereitet.

Co-Moderator dieser Folge ist Maurizio Giorgi.

Mit dabei ist wieder GrĂ€tzelkorrespondentin Karin Elise Sturm, die ĂŒber Neuigkeiten im 15. Bezirk berichtet.

Veranstaltungstipps und ein Ausblick auf die nÀchste Folge runden diese Episode ab.

Mehr Infos auf www.museum15.at/podcast


Die Podcast-Episode zum Artikel

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Ebenso können Sie die Podcast-Folgen bequem (und ohne zusÀtzliche App) auf unserer Website anhören.

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#026 Erinnerungen fĂŒr die Zukunft

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#026 Erinnerungen fĂŒr die Zukunft

Transkript der Podcast-Episode:

Intro

Hallo und herzlich willkommen zur 26. Folge von FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten. Mein Name ist Brigitte Neichl. Schön, dass Sie wieder eingeschaltet haben.

Dieser Podcast wird Ihnen prĂ€sentiert vom Bezirksmuseum Rudolfsheim-FĂŒnfhaus, DEM Veranstaltungs-Museum im Herzen des 15. Bezirks.

Das Museum bietet Ausstellungen, Veranstaltungen und Events fĂŒr Erwachsene und Kinder und diesen Podcast.

Mehr dazu finden Sie auf www.museum15.at

Brigitte
Ein herzliches Willkommen an meinen Co-Moderator Maurizio Giorgi und an unsere GrÀtzelkorrespondentin Karin Elise Sturm. Hallo Maurizio! Hallo Karin!

Maurizio
Hallo Brigitte! Fein, dass wir drei wieder gemeinsam live beisammen sitzen.

Karin
SelbstverstÀndlich mit Babyelefanten-Abstand.

Brigitte
Das PR-Dreamteam des Bezirksmuseums.

Maurizio
Heute gibt’s ja wieder eine Audiocollage, stimmt’s?

Brigitte
Ja, genau! Es geht um unser Projekt „Erinnerungen fĂŒr die Zukunft“.

Karin
Worum geht’s denn bei diesem Projekt?

Brigitte
Wir fĂŒhren ja seit Anfang des Jahres Interviews mit Menschen aus dem 15. Bezirk. Wir unterhalten uns dabei ĂŒber Freizeitgewohnheiten und Erinnerungen an Kinos.

Die Ergebnisse werden wir dann fĂŒr eine Ausstellung, eine Ausgabe unserer Edition Bezirksmuseum, Blogartikel, Social Media-BeitrĂ€ge und eine Podcast-Folge aufbereiten.

Und die Podcast-Episode mit einigen Ausschnitten aus diesen Interviews prÀsentieren wir heute.

Karin
Ah, hat euch die Covid-19-Pandemie da nicht ziemlich zurĂŒckgeworfen?

Brigitte
Ja, Du hast recht! Das FĂŒhren von Interviews ist in der Coronazeit nicht ganz einfach. Viele – an sich Interessierte – sind vorsichtig und sagen teilweise auch ab.

Wir haben aber dennoch schon einige sehr interessante GesprĂ€che gefĂŒhrt. Wir hoffen, bis Ende des Jahres noch auf die geplanten 15 Interviews zu kommen.

Maurizio
Jetzt hast Du uns aber schon sehr neugierig gemacht. Wollen wir starten?

Brigitte
NatĂŒrlich gern. Also, los geht’s!

Audiocollage „Erinnerungen fĂŒr die Zukunft“

Brigitte
Sie hören jetzt einen Zusammenschnitt einiger Interviews, die wir fĂŒr das Projekt „Erinnerungen fĂŒr die Zukunft“ gefĂŒhrt haben.

Zu hören sind: Franz T., geboren 1930.
In der Haidmannsgasse. Hausgeburt.

Erwin L., Jahrgang 1934
Clementinengasse 11, vorne Hausherren-Wohnung, Haus mit Verzierung, im Hof hinten, der ein bisschen tiefer gesetzt war, mit MetallgĂ€ngen.

Gerhard D., geboren 1941
Hab meine Kindheit im 15. Bezirk, in der Selzergasse 24 und spÀter in der Preysingasse 17 verbracht.

Christel S., Jahrgang 1942.
Aufgewachsen bin in der Felberstraße 88. Also ich war, bis auf ein Jahr immer im 15. Bezirk und immer in der Gegend.

Waltraud V., geboren 1942
Wir waren wirklich auch als Kinder sehr oft auf der Schmelz.

und Eva M., Jahrgang 1947.
Und als Kind gewohnt habe ich in der Herklotzgasse 21 und zwar von 1947 bis ungefÀhr 1962.

FreizeitaktivitÀten mit den Eltern

Brigitte
Im ersten Teil geht es um die FreizeitaktivitÀten mit den Eltern. [00:04:13]

Gerhard D.
Mein Vater hat auch Drachen gebastelt. Das eine war ein blauer Stern, also so mit Spinnenpapier-  fĂŒnfzackiger Stern – und das andere war ein Sechseck -halb rot und halb grĂŒn. Und wir sind auf die Schmelz gegangen, Drachen steigen lassen. Das heißt, er das gemacht. Ich war da zu klein und zu ungeschickt und zu feig. Und ich hab immer gezittert, dass der Wind den davonreißt.

Und dann waren meine Eltern – da war ich ungefĂ€hr ein Jahr alt – in einem Kasperltheater. Und da haben sie wegen mir – damit ich mit einem Jahre oder vielleicht zwei Jahren gut sehe, haben sie also die teuersten Karten ganz vorn genommen. Und der Kasperl kommt herein und singt laut: „Hurax, dax dax, packs bei der Hax, hau’s um die Erd‘, damit man’s hört“ und ich habe angefangen zu brĂŒllen, ich hab mich so gefĂŒrchtet. Die teuren Karten waren natĂŒrlich umsonst gekauft. Meine Eltern mussten mich schnappen und nach Hause gehen, bis ich mich beruhigt habe.

Freizeit ohne Eltern

Brigitte
Im 2. Teil stellten wir die Frage, wie die Freizeit ohne Eltern verbracht wurde.

Franz T.
Wissen’s, wie die Splitter singen? Wenn die Kanonen, wenn die raufschießen, die Flak [Flugabwehrkanone, Anm.], die zerreißt’s ja dann, die Dinger. [singt] Die haben wir dann zusammengesammelt. So große. NatĂŒrlich, wenn sie Sie getroffen hĂ€tten, wĂ€ren Sie tot gewesen. Das waren so große StĂŒcke. [00:05:41]

Brigitte
Was haben Sie gemacht damit?

Franz T.
Na gespielt halt.

Brigitte
Aber was spielt man mit denen?

Franz T.
Irgendwas. Wir haben ja nichts gehabt zum Spielen so viel.

Brigitte
Also so wie Murmel werfen?

Franz T.
Ja, wir haben gesagt: „Da schau, ich hab einen Splitter gefunden!“ [00:05:55]

Erwin L.
Na ja, was haben wir sonst getrieben? Wir wir noch kleiner waren – die Clementinengasse, das, glaube ich, ist die ist Dingelstedtgasse, und da vorne, vis a vis vom 11er-Haus,  ist so eine Kisten fĂŒrs Sandstreuen gewesen. Das war unser Treffpunkt. Dort auf der Kiste haben wir uns immer getroffen. Was haben wir gespielt? RĂ€uber und Gendarm. Sagen wir, die ĂŒblichen  Kinderspiele. Im Winter ĂŒberhaupt im Schnee. Wenn um Gottes willen eine im ersten Stock die Fenster offen gelassen hat, da haben Ziel geschossen in den ersten Stock. Wenn uns irgendein Hausmeister sekkiert hat, kann  schon passieren, dass man dem die Scheibe eingeschlagen hat.

Gerhard D.
Mit den Nachbarkindern, wobei ich an der Kittelfalte der Mama gehĂ€ngt bin. Habs gern gehabt, wenn das NachbarmĂ€del zu mir gekommen ist, aber ich bin nicht gern hinĂŒber gegangen.

Brigitte
Was habt ihr da gespielt?

Gerhard D.
Na ja, soweit ich mich erinnere, dieses Mutter-Vater-Kind. Wobei der KĂŒchentisch der Luftschutzkeller war. Da haben wir das Tischtuch bis zum Boden runtergezogen und sind da hinein geklettert und haben also das nachgespielt, was der normale Alltag war.

FĂŒr mich wars also schon ein Erlebnis, wenn die am Westbahnhof ausgeladen haben und dann sind die Elefanten und Kamele durch die Selzergasse hinaufmarschiert und die Zirkuswagen. Vom Aufgabe schreiben natĂŒrlich keine Idee. Und da hat meine Mutter sehr viel Einsicht und Nachsicht gehabt. Sie hat eh gesagt, das bringt eh nix. „Geh rauf in den Zirkus, mach das heute am Abend, Deine Aufgaben.“ Bin ich heute noch dankbar dafĂŒr. Und wĂ€hrend der Tierschau ist sie mit einer Jause raufgekommen und hat mir durch den Holzzaun, also die Jause gegeben, dass ich nicht noch einmal einen Schilling zahlen muss fĂŒr den Eintritt. Und ich ich habe das also genossen, da diesen Stallgeruch usw.. [00:07:52]

Christl S.
Weil du gesagt hast, Jugend. Jugend war ich bei den Roten Falken. Dann Freizeit war eben die Falken, Dann bin ich viel schwimmen gegangen, eislaufen. Und auf der Schmelz war ein Freiluft. Wenn es gefroren ist, haben sie Wasser aufgespritzt und du hast Eislaufen können. Und am schwarz-weiß Platz war ich auch ein bisschen. Der ist bei der Schweglerstraße / Guntherstraße war dort ein Sportplatz und dort hat man auch eislaufen können.

Thomas Reithmayer
Wo hast Du Deine Freizeit ohne Eltern verbracht?

Eva M.
Das gab’s nicht! Als Kind, als MĂ€dchen, gab’s das nicht. Also aus dem Haus gehen, war strikt verboten. Das ist mir dann vielleicht mit 14 ab und zu gelungen, weil meine Mutter dann gearbeitet hat. Aber ansonsten als Kind war das nicht ĂŒblich.

Thomas Reithmayer
Und wie es Dir dann gelungen ist, 1, 2x auszubrechen, was hat man da gemacht? 

Eva M.
Da hab ich mich runter geschlichen, den GĂŒrtel rechts hinunter, wo der GĂŒrtel da so eine scharfe Biegung macht. Beim MargaretengĂŒrtel. Da gab es rechter Hand  einen kleinen Prater [VergnĂŒgungspark Gaudenzdorf, Anm]- kann man jetzt nicht sagen –  Auf jeden Fall war dort – glaube ich – ein Autodrom und zwei Schaukeln. Und auf das Schaukeln war ich … Aber ich glaub, ich war nicht öfter als 2x dort. [00:09:19]

Thomas Reithmayer
Mit der Eltern ist man dort nicht hingegangen?

Eva M.
Nein! Das war an und fĂŒr sich eine verrufene Gegend. Weil gleich daneben, irgendwo in einer Gasse drinnen, war ein Freudenhaus. Man hĂ€tte mich nicht erwischen dĂŒrfen …

Kinoerinnerungen

Brigitte
Und zum Schluss wollten wir wissen, an welche Kinos im Bezirk sich unsere GesprÀchspartner*innen noch erinnern können.

Thomas Reithmayer
Wenn wir jetzt von Kinos reden. Was sind so die Kinoerinnerungen? Oder die Filme, die so Eindruck gemacht haben?

Erwin L.
Das Reindorfkino, in der Reindorfgasse. Jeden Sonntag Pat und Patachon, Tom and Jerry. Und es ist ziemlich lang, sind wir dort alle miteinander dort ins Kino gegangen. Dann spĂ€ter, wie dann mehr die amerikanischen Filme gekommen sind, natĂŒrlich „Blutoper“ hat sein mĂŒssen Johnstraße, das war die Blutoper, im Gloriette-Kino [14. Bezirk, Penzing, Anm.].

Thomas Reithmayer
Warum Blutoper?

Erwin L.
Da ist das Blut ĂŒber die Leinwand geronnen. Mein Lieber. Das waren also die ganzen Wildwestfilme.

Gerhard D.
Ja, die erste und zweite Reihe hatte in allen Kinos ein- und denselben Preis. Das waren damals so in etwa 2,30 Schilling, 2,50 Schilling. Und vor allem als Kind saß man noch tiefer im Sessel, musste also noch mehr das Gesicht hinaufrecken zur Leinwand und links und rechts schauen. Und das war die typische Haltung wie die MĂ€nner beim Friseur sich rasieren ließen, nicht. Kopf zurĂŒck, und den Hals prĂ€sentieren. Daher hieß das immer, wir gehen in die „Rasierloge“, weil alles andere war zu teuer. Als wir dann Ă€lter waren – allerdings war ich nicht dabei – also, weiß ich – 15, 16, 17 Jahre. Dann konnten sich manche schon die Schmuselogen leisten.

Brigitte
Die letzte Reihe.

Gerhard D.
Nein, nein, da waren eigene Logen sogar, in manchen Kinos. So wie im Theater, nicht. Nur haben die Jugendlichen vom Film nicht viel mitgekriegt.  Die sind ja zum Schmusen dorthin gegangen

Waltraud V.
Ich kann mich zurĂŒckerinnern, dass im Apollo-Kino auf der Schanzstraße – da bin ich noch nicht in die Schule gegangen – dass es den Disney Film „Bambi“ gegeben hat.

Eva M.
Ja, meine erste Erinnerung, das war eine ganz schreckliche Sache. Und zwar das Tivoli-Kino Winckelmannstraße, Ecke Sechshauserstraße. Und da wurden wurden auch MĂ€rchenfilme gezeigt an den Nachmittag. Und meine Mutter ist mit mir hingegangen, HĂ€nsel und Gretel anzuschauen. Und ich schĂ€tze, dass ich drei oder vier Jahre war und habe angeblich so geweint und geschrien, wie die Hexe gekommen ist, dass meine Mutter mit mir das Kino verlassen musste. Und danach gab’s die ersten Jahre ganz wenig Kino. Und dann so wie ich 12 oder 14 gewesen bin, ist mein Vater mit mir ab und zu ins Raimund Kino gegangen oder Reindorf-Kino auch. In die anderen eher weniger. [00:12:16]

Was tut sich im Museum?

Bezirksmuseum Rudolfsheim-FĂŒnfhaus

Maurizio
Das ist ja wirklich spannend, was unsere GesprÀchspartner*innen da an wertvollen Erinnerungen mit uns geteilt haben.

Karin
Ja, das finde ich auch. Gut, dass sich das Bezirksmuseum da einbringt, und wir nach der vielfÀltigen Aufarbeitung, die Du schon genannt hast, Brigitte, möglichst viele Menschen mit diesen Erinnerungen bereichern.

Brigitte
Ja, das haben wir vor. Diese Interviews werden eben nicht nur gesammelt – das natĂŒrlich auch – aber wir wollen die Ergebnisse auch weitergeben.

Maurizio
Das heißt, wir haben noch viel vor.

Brigitte
Ja, genauso ist es, Maurizio. Du, magst du unseren Hörerinnen und Hörern kurz erzÀhlen, was sich so im Museum tut?

Maurizio
Ja, gerne. FĂŒr unsere Veranstaltungen im Museum ist es weiterhin so, dass wir Sie bitten, nur mit Mund-Nasen-Schutz einzutreten und sich gleich beim Eingang die HĂ€nde zu desinfizieren und dann auf den Mindestabstand zu achten.

In der letzten Podcast Folge haben wir noch davon gesprochen, dass sich maximal 20 Personen im Museum aufhalten können. Das hat sich geĂ€ndert. Wir mussten die Anzahl auf 10 reduzieren. Damit schĂŒtzen wir Sie und uns und Sie können sicher unsere Veranstaltung verfolgen.

Am 15.10. findet wieder unsere beliebte Podcast-Party statt.

Und am Tag darauf, am 16.10., haben junge und junggebliebene Talente, die Gelegenheit, bei der 9. open mic night ihr Können vor Publikum zu beweisen.

Und am 29.10. machen wir beim 2. KinderKunstFest mit und bieten einen Workshop fĂŒr Kinder zwischen 6-9 Jahren an. Das Thema „Ein Bild beginnt zu sprechen“.

Die Details finden Sie wie immer auf unserer Webseite www.museum15.at/veranstaltungen

Den Link finden Sie in unserem Blogartikel zur Podcast-Folge.

Bitte melden Sie sich bzw. ihr Kind bei Interesse auf jeden Fall an.

Wir schneiden auch immer wieder Veranstaltungen mit, z.b. die open mic night und stellen diese dann auf unseren YouTube Kanal. Den Link finden Sie auf unserer Webseite www.museum15.at

Brigitte
Danke, Maurizio, fĂŒr den Überblick ĂŒber unsere Angebote. Liebe Karin, was gibt es sonst Neues in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus? Magst Du uns berichten? [00:14:48]

GrÀtzel-Neuigkeiten von GrÀtzel-Korrespondentin Karin Elise Sturm

GrÀtzelkorrespondentin Karin Elise Sturm (rechts)

Karin
Sehr gerne. Ich freue mich sehr, ein paar Veranstaltungen im Reindorf-GrĂ€tzel ankĂŒndigen zu können. Die Lage bleibt ja wegen Corona etwas unsicher, was die mittelfristige Zukunft anbelangt. Es könnte kurzfristig zu VerĂ€nderungen der Veranstaltungsvorschriften kommen, was eine Planung schwierig macht. Aber im 15. plant man trotzdem gerne interessante Veranstaltungen. Das Leben muss ja, solange es irgendwie möglich ist, weitergehen und FĂŒnfhaus hat – nicht nur diesen Monat – so viel zu bieten.

Im Gasthaus Dingelstedt3 z.b. in der Dingelstedtgasse 3 – mitten in FĂŒnfhaus – auf dem schönen Domplatz am GĂŒrtel gelegen, gibt es seit Neuestem eine kleine, aber feine Ausstellung. Anna Höfinger, eine Kunstgeschichte-Studentin und ehemalige Mitarbeiterin des Wiener Wirtshauses prĂ€sentiert ihre Fotoarbeiten in den GastrĂ€umen des Lokals. Unter www.dingelstedt3.at finden Sie Details und Telefonnummer fĂŒr Reservierung und Planung Ihres Besuchs. Das Lokal hat werktags von 17 Uhr bis Mitternacht geöffnet und natĂŒrlich werden alle Hygienemaßnahmen eingehalten, die gut und wichtig sind zu dieser Zeit.

Eine weitere wichtige Ausstellung, nĂ€mlich GrĂ€tzelheld*innen fĂŒr Rudolfsheim-FĂŒnfhaus findet noch bis Mitte Dezember im Gebietsbetreuung-StadtteilbĂŒro statt. Im Rahmen eines grĂ¶ĂŸeren Projekts wurden bis Herbst 2020 14 Menschen ausfindig gemacht, die sich in besonderer Weise um den 15. Bezirk verdient gemacht haben. Eine Auswahl der GrĂ€tzelheld*innen wurde interviewt, portrĂ€tiert und mit ihrer Geschichte einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Unter anderem wurden ihre großen Fotoportraits im Öffentlichen Raum ausgestellt. Brigitte, Du kennst das Projekt gut, weil du ja selber eine GrĂ€tzelheldin bist!

Jedenfalls werden die Geschichten der Menschen jetzt im Rahmen einer Ausstellung auch vorgestellt und ich freue mich schon sehr darauf, mir die Ausstellung bald anzusehen. Noch bis 18. Dezember in der Sechshauser Straße 23. Öffnungszeiten und weitere Infos zum Projekt gibt’s unter www.gbstern.at [00:17:03]

Am 28. Oktober veranstaltet der Kulturverein Rudolfsheim einen Konzertabend im Brick-5 in der Herklotzgasse 21, dessen Konzept sehr interessant ist, wie ich finde. Unter dem Titel „Square Waltz“ wird das Programm von Jazz bis zum neu interpretierten Walzer reichen. Man kann gespannt sein, wie die Musiker*innen den Bogen spannen werden. Der 28. Oktober ist ein Mittwoch-Abend und die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Details finden Sie auf der Webseite des Kulturvereins unter kv15.wien

Dieses Monat freue ich mich darĂŒber hinaus noch ein weiteres Highlight bekannt geben zu können.

Das Buchcafé Melange in der Reindorfgasse 42 feiert seinen 4.Geburtstag!

Romana Ledl, die BuchhĂ€ndlerin hat sich dafĂŒr ein absolut covid-sicheres Konzept ausgedacht. Die Lesung von Susanne Kristek, die ihren Thailand-Weihnachtsreise-Roman „Nur die Liege zĂ€hlt“ prĂ€sentieren wird und ein anschließendes Konzert mit Bernd Ammann werden als Kopfhörer-Veranstaltungen organisiert. Die Besucher*innen der Veranstaltungen werden sich frei im BuchcafĂ© und  dem Bereich davor bewegen können, wĂ€hrend sie der Lesung und dem Konzert lauschen. Zu Bernd Ammanns toller Musik haben wir auch schon getanzt! Mit Kopfhörern macht das einen Riesenspaß und die Kopfhörer ermöglichen, sicher Abstand zu halten zu anderen Besucher*innen.

[00:18:33] Wer die Walking Concerts des Oliver Hangl kennt, der auch hier die Kopfhörer-Technik stellt, weiß welchen Spaß dieses silent Veranstaltungen machen.

Die Reindorfgassen-GeschĂ€fte eben44, urban tool bzw. do something beautiful, die Metaware sowie die Galerie improper walls in der nĂ€heren Umgebung des BuchcafĂ© Melange werden an diesem Abend ebenfalls geöffnet sein, was es ermöglichen wird, gleich die ganze obere Reindorfgasse zu besuchen die Umgebung kennenzulernen und vielleicht ein wenig zu flanieren und shoppen zu gehen im schönen FĂŒnfhaus

Abschluss findet die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Besuch des Schwarzen Flamingos in der Schwendergasse gleich ums Eck.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur mit Mund-Nasen-Schutz möglich. Wegen der begrenzten Teilnehmer*innenzahl ist es dringend nötig, sich anzumelden. Einfach eine Mail an info@buchcafe-melange.com schicken und schon steht einem interessanten Kulturabend im feinen Reindorf-GrÀtzel nichts mehr im Wege.

So das war’s fĂŒr diesen Monat, Brigitte. DafĂŒr, dass die Zeiten so unsicher sind, ist eh ziemlich viel los bei uns, das Reindorf- GrĂ€tzel setzt ein starkes Lebenszeichen und ich freue mich auf spannende Veranstaltungen.

Brigitte
Liebe Karin, lieber Maurizio! Vielen Dank fĂŒr Eure Berichte und eure UnterstĂŒtzung und bis zum nĂ€chsten Mal!

Karin
Baba!

Wie geht es weiter?

Maurizio
Liebe Brigitte, erzĂ€hlst Du uns noch kurz, was fĂŒr die nĂ€chste Podcast-Folge geplant ist.

Brigitte
Ja, Maurizio, die nÀchste Folge erscheint am 30.10.

Maurizio
Wieso denn das? Wir bringen unsere Episoden doch immer am 15. des Monats heraus.

Brigitte
Ja, das ist auch keine ĂŒbliche Folge von FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten. Ich habe mich gemeinsam mit Bezirkshistorikerin und Museumsmitarbeiterin Waltraud Zuleger auf eine Zeitreise durch den heutigen 15. Wiener Gemeindebezirk Rudolfsheim-FĂŒnfhaus begeben. In Form einer Mini-Serie bewegen wir uns bei dieser Reise in die Vergangenheit zwischen Ende des 12. Jahrhunderts bis Mitte des 20. Jahrhunderts.

In fĂŒnf kompakten Folgen behandeln wir dabei die Geschichte von Rudolfsheim-FĂŒnfhaus. Erscheinen werden diese Episoden zwischen Oktober 2020 und Februar 2021 jeweils am letzten Tag des Monats. [00:20:58]

Maurizio
Das ist ja wieder mal eine sehr gute Idee und mit Waltraud Zuleger haben wir da eine sehr kompetente Kollegin fĂŒr das Thema. Ich freue mich schon auf die erste Folge.

Und worum wird es am 15.11. gehen, Brigitte?

In der nĂ€chsten Folge spreche ich mit Karin Kneißl, der GeschĂ€ftsfĂŒhrerin von Lok Couture.

Lok Couture ist ein BeschĂ€ftigungsprojekt fĂŒr Menschen, die aufgrund psychischer Probleme derzeit keine Möglichkeit haben, am Ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. [00:21:30]

Maurizio
Klingt auch sehr spannend!

Ja, liebe Hörerin, lieber Hörer! Rudolfsheim-FĂŒnfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam.

Wenn Sie ihr Wissen ĂŒber die Geschichte des 15. Bezirks erweitern möchten.

Wenn Sie kulturelle und gesellschaftspolitische Themen schÀtzen.

Wenn Sie gespannt auf interessante Menschen und Themen aus Vergangenheit und Gegenwart im 15. Bezirk sind.

Dann sind Sie bei uns richtig!

Besuchen Sie unsere Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum, verfolgen Sie unsere AktivitĂ€ten auf unserer Webseite, unserem Blog, unserem Youtube-Kanal und auf FacebookInstagram & Co. Infos und Links, finden Sie in den Shownotes.

Wir sind auch gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen.

Ich freue mich auf die nĂ€chsten spannenden 15 Minuten bei FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten und verabschiede mich mit der anregende Musik von Nigora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.

Auf Wiederhören!

Ich wĂŒnsche Ihnen einen wunderschönen Tag!

Ihre Brigitte Neichl.

Outro



Schau mal! Ich was Interessantes auf WIENfĂŒnfzehn entdeckt!

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