Gleichzeitig Österreicherin, Bosnierin und Europäerin

Wie gewohnt finden Sie hier am 4. Montag des Monats das „Zitat des Monats“ .
Es geht diesmal um eine Aussage der dzt. Ministerin für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz Alma Zadić (seit Jänner 2020) über vielfältige Zugehörigkeiten.

Zitat des Monats

Unser Zitat des Monats stammt diesmal von Alma Zadić.

„Gerade das vielfältige New York hat mir gezeigt, dass man durchaus Österreicherin, Bosnierin und Europäerin gleichzeitig sein kann.“ (Alma Zadić)

(Zitat aus News Nr. 24.8.2020, abgerufen am 27.9.2020)

Alma Zadić

Ministerin Alma Zadić, Bildquelle: Wikipedia

Alma Zadić (geb. am 24.5.1984) ist eine ursprünglich aus Bosnien stammende österreichische Juristin, ehemalige Rechtsanwältin und Politikerin. Von 9. November 2017 bis 7. Jänner 2020 war sie Abgeordnete zum Nationalrat. Seit dem 7. Jänner 2020 ist sie Bundesministerin für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz (für ihre Partei Die Grünen).

Zadić flüchtete als Zehnjährige mit ihren Eltern während des Bosnienkrieges nach Österreich. Hier besuchte sie die Volksschule Ortnergasse in Rudolfsheim-Fünfhaus und später das Gymnasium in der Ettenreichgasse im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten.

Im oben genannten Zitat beschreibt sie die Erkenntnis, dass man vielfältige Zugehörigkeiten – in ihrem Fall als Österreicherin, Bosnierin und Europäerin – haben kann und haben dürfen soll.

Im Interview mit der Zeitschrift News sagt sie weiter, dass „Kinder mit Migrationsgeschichte (…) oft in dem Glauben auf(wachsen), nicht dazu zu gehören. Das führt dazu, dass sie entweder versuchen sich der einen Identität loszusagen oder die andere sehr stark betonen. Diesen inneren Kampf sollten die Kinder nicht führen, denn es ist völlig Okay beides zu sein“.

Mehr über Alma Zadić finden Sie hier:

Damit genug für heute:
Gehaben Sie sich wohl!
Ihre Brigitte Neichl

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(*) Wiens nächste Umgebungen an den Linien, herausgegeben von Anton Ziegler und Carl Graf Vasquez, Wien 1827-1828

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