Karl Popper – Verantwortung für die Zukunft

Wie gewohnt finden Sie hier am 4. Montag des Monats das „Zitat des Monats“ .
Es geht diesmal um unsere Verantwortung für die Zukunft, der wir uns in der Gegenwart bewusst sein müssen.

Zitat des Monats

Unser Zitat des Monats stammt diesmal von Sir Karl Popper (28.7.1902-17.9.1994).

Karl Popper (1902-1994)

Unsere Einstellung der Zukunft gegenüber muß sein: Wir sind jetzt verantwortlich für das, was in der Zukunft geschieht. (Karl Popper)

Karl Popper (1902-1994)

Karl Popper, Foto

Sir Karl Raimund Popper (* 28. Juli 1902 in Wien; † 17. September 1994 in London) war ein österreichisch-britischer Philosoph, der mit seinen Arbeiten zur Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, zur Sozial- und Geschichtsphilosophie sowie zur politischen Philosophie den kritischen Rationalismus begründete.

Der Sohn eines zum Protestantismus konvertierten jüdischen Rechtsanwalts verließ 1918 vorzeitig die Schule und wurde Gasthörer an der Universität Wien. Die Matura legte er erst im zweiten Anlauf ab.

Karl Popper, der ab 1919 in der sozialistischen Studentenbewegung engagiert war, kam über Fritz Kolb mit den Kinderfreunden in Kontakt und erhielt für einige Monate eine Anstellung als Erzieher.

1924 legte Popper, der auch eine Lehre als Tischler abschloss, die Prüfung an der Lehrerbildungsanstalt ab, studierte in der Folge am Pädagogischen Institut und promovierte 1928 bei Karl Bühler.

1930 erhielt er eine Anstellung als Hauptschullehrer in der Schweglerstraße 2-6 – heute Sir-Karl-Popper-Schule, wo er bis 1935 tätig war.

Karl Popper gehörte dem „Wiener Kreis“ (*) an, in dessen Schriftenreihe sein Werk „Logik der Forschung“ erschien.

(*) Der Wiener Kreis des Logischen Empirismus war eine Gruppe Intellektueller aus den Bereichen der Philosophie, der Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften, der Mathematik und Logik, die sich von 1924 bis 1936 unter der Leitung von Moritz Schlick regelmäßig in Wien trafen.

Karl Popper emigrierte bereits 1937 nach Neuseeland, kehrte 1945 nach Europa zurück und nahm 1946 einen Lehrauftrag für Philosophie an der London School of Economics and Political Science an.

1965 wurde er für sein Lebenswerk von Queen Elisabeth II. zum Ritter geschlagen.

Nach seinem Tod wurde die Urne Karl Poppers in einem Ehrengrab auf dem Lainzer Friedhof beigesetzt.

1996 wurde die Hauptschule (seit 2013 Neue Mittelschule mit sportlich-kreativem Schwerpunkt) in der Schweglerstraße 2-6 in Sir-Karl-Popper-Schule benannt.

1998 wurde eine weitere Schule in 4., Wiedner Gürtel 68 nach dem Philosophen benannt. Die Sir Karl Popper Schule (Popperschule – Wiedner Gymnasium) kann als Gymnasium oder als Realgymnasium abgeschlossen werden.

Gedenken

  • Gedenktafel Sir-Karl-Popper-Schule, 15., Schweglerstraße 2-6 (1995)
  • Denkmal im Arkadenhof der Universität Wien (2002)
  • Gedenktafel an seinem Wohnhaus, 13., Anton-Langer-Gasse 46 (2004)
  • Benennung der Karl-Popper-Straße im Bereich des neuen Hauptbahnhofes Wien (2010)

Quellen

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Jede Belehrung und Berichtigung, welche in Beziehung auf größere Vervollkommnung und Gemeinnutzmachung dieser Herausgabe beabsichtigt ist, wird mit dem ausgezeichnetsten Danke empfangen.

(*) Wiens nächste Umgebungen an den Linien, herausgegeben von Anton Ziegler und Carl Graf Vasquez, Wien 1827-1828

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