đŸ‘źđŸ»â€â™€ïž Vom Holaubek-MĂ€del zur Sicherheitswachebeamtin

Unsere neunteilige Serie „History & Crime in Rudolfsheim (FĂŒnfhaus) Anno dazumal“ – erschienen 2018/19 – von Barbara BĂŒchner fand großen Anklang und gehört zu den meistgelesenen BeitrĂ€gen auf WIENfĂŒnfzehn!

Auf vielfachen Wunsch haben wir uns nun entschlossen, die Serie fortzusetzen. In unregelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden finden Sie nun weitere Forschungsergebnisse aus „History & Crime in Rudolfsheim“.

Barbara BĂŒchner recherchiert unermĂŒdlich in Archiven, durchforstet dutzende Zeitungsartikel und trĂ€gt fĂŒr Sie die spektakulĂ€rsten FĂ€lle zusammen, die sich auf dem Gebiet des heutigen 15. Bezirks zugetragen haben oder von Personen handeln, die im heutigen Rudolfsheim-FĂŒnfhaus wohnhaft oder beruflich (oder sonst wie) tĂ€tig waren.

Erfahren Sie heute mehr ĂŒber schwierigen und langwierigen Weg, bis Frauen 1991 endlich als vollgĂŒltigen Sicherheitswachebeamtinnen in Wien ihren Dienst antraten.

History & Crime

Frauen als Wiener Polizeibeamtinnen

Es sollte noch viel Wasser die Donau hinabfließen, bis 1991 die ersten vollgĂŒltigen Sicherheitswachebeamtinnen in Wien ihren Dienst antraten.

Immer wieder wurde versucht, die weibliche Polizei ins „Ersatzmutter-Eck“ abzudrĂ€ngen, obwohl der Sektor „GefĂ€hrdetenpolizei“ bereits von qualifizierten FĂŒrsorgerinnen abgedeckt wurde.

Schritt fĂŒr Schritt mussten sich die Frauen vorwĂ€rtskĂ€mpfen – und zuletzt „durften“ sie den MĂ€nnern gleichgestellt sein, weil diese keine Lust mehr hatten, diesen (im VerhĂ€ltnis zum Risiko) bescheiden bezahlten, lebensgefĂ€hrlichen und vielfach angefeindeten Beruf auszuĂŒben 


Aber kehren wir zurĂŒck ins Jahr 1929, wo wir bereits in den meisten Kulturstaaten Polizistinnen vorfinden – die meisten davon in den angelsĂ€chsischen LĂ€ndern Amerika und England.

Transkript „Die Stunde“, 27. Juni 1929, Seite 6

Frauen als Wiener Polizeibeamtinnen. – Sie haben in der FĂŒrsorgetĂ€tigkeit eine wichtige Rolle.

Bei dem seit einer Woche in Berlin tagenden Weltkongress der Frauen wurde ĂŒber die verschiedentliche Verwendung der Frau im Berufsleben beraten und auch darauf hingewiesen, dass eine weibliche Polizei in jeder Großstadt notwendig sei. Die Vorsitzende der internationalen Kommission fĂŒr weibliche Polizei, Frau Rosa Manus, teilte dem Kongress ĂŒber den Fortschritt der Bewegung, Frauen als Polizistinnen anzustellen, interessante Daten mit.

Nach ihrem Bericht gibt es weibliche Polizei in folgenden Staaten:

AustralienZahl nicht genau bekannt
Österreich 15 Beamtinnen
DĂ€nemark 9 Beamtinnen
England150 Beamtinnen
Deutschland121 Beamtinnen
Norwegen 4 Beamtinnen
RumÀnien 2 Beamtinnen
Schweiz 29 Beamtinnen
USA125 Beamtinnen

Durchweg uniformiert ist nur die englische weibliche Polizei, die als einzige das Recht hat, Verhaftungen durchzufĂŒhren.

Transkript Ende

Bild: Wikipedia
Rosa Manus, eigentlicher Name: Rosette Susanna Manus (geb. 20. August 1881 in Amsterdam; gest. MĂ€rz 1942 in Bernburg), war eine niederlĂ€ndische Feministin, Aktivistin fĂŒr Frauenrechte, Frauenwahlrecht und Initiatorin verschiedener Organisationen.

Über die Frauenpolizei

Dass die Frauen solche Fortschritte machten, rief wieder einmal die mÀnnlichen Witzbolde auf den Plan.

Selbst die „rote“ Zeitung „Arbeiterwille“ in Graz (von 1890 bis 1934 die sozialdemokratische Parteizeitung der Steiermark) schĂ€mte sich nicht, sich in einem (vermutlich fiktiven) Artikel ĂŒber die angeblichen Possen der Ă€gyptischen Frauenpolizei lustig zu machen.


Überhaupt waren ja die Sozialdemokraten der Frauenbewegung anfangs nicht gut gesinnt; sie erschien ihnen ĂŒberflĂŒssig, weil mit dem Anbruch des Sozialismus sowieso alle Probleme gelöst sein wĂŒrden. Die Frauen der ersten Stunde kamen daher vorwiegend aus gutbĂŒrgerlichen Familien.

Transkript Arbeiterwille 13. Mai 1930

Abstimmung ĂŒber die Frauenpolizei. Seit ihrer UnabhĂ€ngigkeit setzen die Ägypter alles daran, ebenso fortschrittlich zu sein, wie die europĂ€ischen Staaten. Besonders um die Reorganisation der Polizei sind sie sehr bemĂŒht und neuerdings haben sie auch eine weibliche Polizei eingerichtet.

Eine arabische Zeitung hat nun eine Abstimmung angestellt, wie man diese weibliche Polizei uniformieren soll. Fast die HĂ€lfte der Antworten sprach sich ĂŒberhaupt gegen die weibliche Polizei aus, andere verlangten weiße Polizistinnen, andere nur Ă€gyptische.

Ein großer Teil der Ägypter aber ist der Ansicht, dass man nur hĂŒbsche Polizistinnen anstellen soll. In diesem Fall mĂŒsste die KriminalitĂ€t stark abnehmen, denn welcher Mann wĂŒrde sich nicht schĂ€men, vor einem reizenden MĂ€dchen als Verbrecher dazustehen?

Eine betrĂ€chtliche Anzahl von Beantwortern stellt sich auf den entgegengesetzten Standpunkt. Nur die hĂ€sslichsten und abstoßendsten Frauen dĂŒrfen eingestellt werden, denn vor einem hĂŒbschen MĂ€del hĂ€tte niemand Respekt. (
)

Den Vogel haben aber die Einsender abgeschossen, die entschieden gegen jede Polizei sind, die zarter Neigungen fĂ€hig ist und stattdessen alles Ernstes die Einstellung von Eunuchen fordern. Nur Eunuchen könnten in gleicher Weise mit mĂ€nnlichen und weiblichen Verbrechern fertig werden, ohne durch GefĂŒhle behindert zu sein.

Nur in einer Sache sind sich alle Beantworter dieser Rundfrage einig: (
) Eine Verbesserung der Polizeiorganisation kann in keinem Falle etwas schaden.

Transkript Ende

Die englische Frauenpolizei

Nachdem nun hoffentlich alle schallend gelacht haben, wenden wir uns wieder der Entwicklung in England zu, wo man am weitesten fortgeschritten war. Die Frauen am Kontinent nahmen sich diese englische Frauenpolizei – zu der sogar eine Motorrad-Staffel gehörte – in jeder Hinsicht zum Vorbild.

Die uniformierten englischen Polizistinnen der Mary Sophia Allen um 1916. Die dritte von links ist Kommandant Mary S. Allen. Foto: „The Policewomans Review“, erschienen 1931 in „Die Österreicherin“.
Margaret Mary Damer Dawson OBE war eine prominente TierschĂŒtzerin (Kampf gegen die Praxis der Vivisektion) und Philanthropin, die den ersten britischen Polizeidienst fĂŒr Frauen mitbegrĂŒndete. Sie und ihre MitkĂ€mpferin Mary Allen wurden mit dem hohen „Order of the British Empire“ ausgezeichnet. Bild: Wikipedia

Im Heft 1 der Zeitschrift „Die Österreicherin“, Jahrgang 1931, berichtet Dr. Carla Zaglits ausfĂŒhrlich ĂŒber die „Police Women“.

Transkript (Auszug):

Die weibliche Polizei in England.  Von Dr. Carla Zaglits.

(
) E s ist bekannt, dass England uniformierte weibliche Polizei besitzt. Wie sich diese auswirkt, wie sie zusammengesetzt ist, darĂŒber will ich hier, da ich gelegentlich einer Englandreise in soziale Einrichtungen Londons Einblick nahm, berichten.

In dem wuchtigen ernsten GebĂ€ude von New Scotland Yard, das, wie viele andere öffentliche GebĂ€ude Londons, sehr dekorativ an der von Schiffen, Schleppern und Docks sehr belebten Themse gelegen ist, hat auch die weibliche Polizei ihre RĂ€ume. (
)

Die weibliche Polizei in London besitzt seit 1924 dieselben Befugnisse wie die mÀnnliche. Sie setzt sich zusammen aus 2 Inspektoren, 5 Sergeanten und 43 Konstablern (Schutzleuten).

Die Aufnahme in die Körperschaft der weiblichen Polizei ist an folgende Grundbedingungen gebunden: Das Alter der Bewerberin muss ĂŒber 22 und unter 30 Jahren sein; die GrĂ¶ĂŸe hat mindestens 1.63 m zu betragen; die Ă€rztliche Untersuchung muss die vollkommene Gesundheit bestĂ€tigen; die Ansuchende muss britischer NationalitĂ€t und von britischer Abstammung sein; ihre Vorbildung und Erziehung muss die Ansuchende befĂ€higen, zumindest gut lesen, schreiben und rechnen zu können, Grammatik und Aufsatz zu bestehen. Der Nachweis allgemeiner Intelligenz ist erforderlich.

Vor ihrer Aufnahme als Constables haben die Kandidatinnen dieselbe Trainingschool durchzumachen wie ihre mĂ€nnlichen Kollegen. Nur in der AusfĂŒhrung der LeibesĂŒbungen bestehen Unterschiede. Der Kurs dauert von mindestens 10 Wochen bis höchstens 17 Wochen. (
)

Eine verheiratete Frau kann keine Aufnahme bei der weiblichen Polizei finden, falls ihr Gatte noch lebt; aber eine Witwe entsprechenden Alters, die nicht allzu kleine Kinder besitzt und deren Kinder nicht auf ihre Pflege angewiesen sind, kann als Kandidatin in ErwÀgung gezogen werden.

Es gibt also fĂŒr die weibliche Polizei in der Praxis die Vorschrift einer Art von Ehelosigkeit, die man vielleicht nicht zu Unrecht fĂŒr die ungestörte AusĂŒbung eines Berufes, der so viel PĂŒnktlichkeit, Bewegungsfreiheit, Umstellbarkeit und Gesundheit erfordert,  wie dies bei der englischen Form der weiblichen Polizei der Fall ist, fĂŒr notwendig erkannt hat. Diese Aufnahmsklausel bildet ĂŒbrigens eine Ausnahme von den Bestimmungen des Sex Disqualification Removal Act (des Gesetzes zur Beseitigung der Disqualifikation wegen geschlechtlicher Unterschiede) vom Jahre 1919, welches bestimmt, dass niemand infolge seines Geschlechtes oder seiner Verheiratung von der AusĂŒbung eines öffentlichen Amtes ausgeschlossen werden kann.

In der Entlohnung, aber nicht nur in dieser, sondern auch in der BeschÀftigungsdauer, bestehen Unterschiede zwischen mÀnnlichen und weiblichen Polizisten.

Der weibliche Polizist bezieht als Constable 3 Pfund, d. i. 60 englische Schilling (1 engl. Schilling i. e. 1.75 österr. Schilling), der mÀnnliche Polizist bezieht 3 Pfund 10 Schilling pro Woche.

Ein Woman-Sergeant bezieht bereits 4.5 Pfund die Woche, und kann bis 5 Pfund steigen, der mÀnnliche Sergeant bezieht dementsprechend mehr.

Der weibliche Polizist hat aber nur 7 Arbeitsstunden, davon eine Freistunde fĂŒr den Lunch. Der mĂ€nnliche 8 Arbeitsstunden, davon nur 1 / 2 Stunde fĂŒr den Lunch.

Es ist also hier eine Art Kurzarbeit und Hand in Hand damit eine LohnkĂŒrzung fĂŒr die weibliche Polizei durchgefĂŒhrt. (
)

Vom Recht der Arretierung auch mĂ€nnlichen Personen gegenĂŒber macht die weibliche Polizei nach Tunlichkeit wenig Gebrauch; manchmal ist es jedoch unumgĂ€nglich nötig. Ich habe diesbezĂŒglich keinerlei Klagen ĂŒber ZwischenfĂ€lle und Auflehnung der verhafteten MĂ€nner gegenĂŒber den weiblichen Polizisten gehört. Eine fĂŒr unsere VerhĂ€ltnisse und die MentalitĂ€t unserer Bevölkerung unvorstellbare Tatsache!

Transkript Ende

Englische Polizistinnen der ersten Stunde ĂŒben den Polizeigriff.
Bild: Originalquelle unbekannt (vermutlich Policewomans Review), abgedruckt in The Mirror.

Interessant, dass es zu der Zeit (1925) in England bereits ein Gesetz gegen Disqualifizierung wegen geschlechtlicher Unterschiede gab, dieses Gesetz aber speziell fĂŒr die Polizistinnen außer Kraft gesetzt wurde; zudem waren sie in gewisser Weise zum Zölibat verpflichtet, und bei der Bezahlung knapste man ihnen auch einiges ab. Aber immerhin: Sie kamen der spĂ€teren Sicherheitswachebeamtin schon betrĂ€chtlich nĂ€her als ihre Kolleginnen auf dem Kontinent.

Weibliche Polizei in Deutschland und Österreich

So entstand denn auch die erste weibliche Polizei in Köln nach englischem Vorbild, worĂŒber die Zeitung „Der Tag“ auf der Innenseite „Der Tag der Frau“ vom 29. MĂ€rz 1926 (zwischen Bananensalat-Rezepten und Kleinanzeigen) berichtet:

Transkript (Auszug)

Zum ersten Mal wurde in Deutschland eine weibliche Polizei im Jahrs 1923 in Köln ins Leben gerufen. Den Anlass dazu bot die berĂŒchtigte Ordonnanz 83, erlassen von der englischen Besatzungbehörde, um dem ungeheuren Anwachsen der Geschlechtskrankheiten entgegenzutreten. Diese Ordonnanz 83 gab der Behörde das Recht, jede „verdĂ€chtige“ weibliche Person auf der Straße festzunehmen und einzusperren. Eine EnglĂ€nderin war es, deren soziales Gewissen sich gegen dieses Verfahren empörte, das zu Rohheiten und Ungerechtigkeiten aller Art Anlass gab. Sie setzte sich mit der weiblichen Polizei in England in Verbindung, auf deren Anregung die weibliche Polizei in Köln organisiert wurde. Sie bildet jetzt das Vorbild fĂŒr die kĂŒnftige weibliche Polizei Preußens.

Transkript Ende

Das Jahr 1934 ging auch an der weiblichen Polizei nicht vorĂŒber. Egal, wie weiblich und fĂŒrsorglich die Polizistinnen auf dem Kontinent sich darstellten, ins Bild der „deutschen Frau und Mutter“ passten sie nicht. Der folgende kurze Ausschnitt zeigt auch, dass die seit 1923 bestehende weibliche Polizei in Deutschland von den zunehmend gleichgeschalteten Medien kurzerhand ignoriert wurde.

Transkript „Grazer Tagblatt“   3. Februar 1934

England meldet: „Weibliche Polizei im Reich“ London, 2. Februar. Die heute aus Berlin nach London zurĂŒckgekehrte Kommandantin des Londoner Frauenhilfspolizeikorps, Miss Allen, berichtet den Zeitungsvertretern, dass ihr MinisterprĂ€sident Göring von seiner Absicht Mitteilung gemacht habe, eine weibliche Polizei in Deutschland zu schaffen. — Hinter diese Nachricht ist wohl ein sehr großes Fragezeichen zu setzen, ist doch das neue Deutschland mehr denn je bestrebt, die Frau ihrem eigentlichen Berufe als Frau und Mutter wieder zuzufĂŒhren. Ob nicht da das MĂ€rchen von der „unerhörten AufrĂŒstung“ im Reich eine neue Wendung erfahren hat? Die gegen das Reich gerichtete Propaganda ist ja in diesen Belangen sehr erfinderisch.

Transkript Ende

Allerdings akzeptiert im Lauf der Zeit sogar der „Völkische Beobachter“ eine weibliche Polizei, solange diese sich auf ihre Ersatzmutter-Rolle beschrĂ€nkt (Völkischer Beobachter 8. Mai 1938). Das Neue Wiener Tagblatt vom 28. Januar 1939 berichtet ausfĂŒhrlich ĂŒber den Vortrag einer Polizistin vor Schulkindern.

Das Neue Wiener Tagblatt vom 28. Januar 1939

Allerdings blieb es nicht bei der „Tante Polizistin“, die VolksschĂŒler vor Gefahren warnte.

„Nach 1933 hatte sich die Ausrichtung der WKP drastisch verĂ€ndert: Hatte in der Weimarer Republik ein Schwerpunkt noch auf der „Interessenwahrnehmung weiblicher Personen gegen die ‘staatlich sanktionierte’ Doppelmoral, sprich die reglementierte Prostitution“ gelegen und – neben zweifelsfrei repressiven Maßnahmen – auch Schutz und FĂŒrsorge fĂŒr weibliche Opfer sexueller Ausbeutung eine wesentliche Rolle gespielt, so verschob sich die TĂ€tigkeit auch der weiblichen Kriminalbeamtinnen im nationalsozialistischen Deutschland eindeutig in Richtung Repression bis hin zur Verfolgung und Internierung betroffener MĂ€dchen und Frauen.“ (Quelle: Wikipedia)

„Himmlers Polizistin“ Friederike Wieking

Einerseits nahm die weibliche Kriminalpolizei im Dritten Reich einen unerwarteten Aufschwung, andererseits wurde sie sehr schnell zum Instrument des totalitÀren Staates, wie das Beispiel Friederike Wieking zeigt.

Diese, „Himmlers Polizistin“ genannt, leitete als einzige Frau zwei Konzentrationslager fĂŒr „entartete Jugendliche“, obwohl sie selbst als „sittlich entartete“ Lesbierin eine Kandidatin fĂŒrs KZ gewesen wĂ€re: Ihr wurden die 1940 bzw. 1942 geschaffenen Jugendkonzentrationslager Moringen und Uckermark fachlich unterstellt, wodurch sie direkt fĂŒr Einweisungen verantwortlich wurde. KZ-Leiterinnen und an Einweisungen beteiligte Beamtinnen berichteten an sie; Lagerberichte wurden von ihr abgezeichnet.

 Von Heinrich Himmler zur Regierungs- und KriminalrĂ€tin ernannt, stand sie im Jahr 1943 auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Im Stab der ReichsfrauenfĂŒhrung sowie als Leiterin der Jugendkonzentrationslager Uckermark/Moringen, FĂŒhrungsspitze der Weiblichen Kriminalpolizei und Chefin im Referat V A III des Reichssicherheitshauptamtes zĂ€hlte sie zu den wohl mĂ€chtigsten Frauen im Dritten Reich. Sie wurde nach 1945 verhaftet und sieben Jahre lang inhaftiert.

Friederike (auch: Friedrike) Johanne Wieking (geb. 3. August 1891 in Gildehaus; gest. 21. August 1958 in West-Berlin) war die ranghöchste Kriminalbeamtin im Dritten Reich. Bild: Video-Ausschnitt von „Ev1.tv der Talk – Biografie der Gildehauserin Friederike Wieking“.

Weibliche Kriminalpolizei in Österreich

Auch in Österreich wurde die PolizeifĂŒrsorge im Herbst 1938 in eine „weibliche Kriminalpolizei“ umgewandelt, ohne dass sich ihre Aufgaben nennenswert verĂ€ndert hĂ€tten, sie wurde denn auch nach 1945 unter dem alten Namen wieder etabliert.

1950 jedoch wurden aus den FĂŒrsorgerinnen wieder weibliche Kriminalbeamte: 28 Frauen wurden mit Erlass der Generaldirektion fĂŒr die öffentliche Sicherheit in den Kriminaldienst ĂŒbergeleitet, absolvierten den Kriminalbeamtenkurs und erhielten das gleiche Gehalt wie ihre mĂ€nnlichen Kollegen.

Am 1. Juli 1955 trat die erste Polizeioffizierin („leitende weibliche  Kriminalbeamtin“) ihren Dienst an – Anna Vogel,  die  Leiterin  der  Jugendpolizei wurde und neben dem Beruf auch das Jus-Studium  absolvierte.

Die „Holobek-MĂ€del“ – Hilfspolizistinnen im beschrĂ€nkten Kompetenzen

Mitte der 1960er Jahre war die Wiener Polizei in eine Krise geraten. Immer weniger MĂ€nner hatten Lust, sich einen Beruf zu wĂ€hlen, der ihnen physisch und psychisch das Äußerste abforderte, sie oft genug in Lebensgefahr brachte und dabei vergleichsweise bescheiden bezahlt wurde – gar nicht zu reden davon, dass Polizisten nur gelegentlich als Helden gefeiert, viel hĂ€ufiger aber als „brutale Bullen“ heruntergemacht wurden.

In dieser Misere kam der in jeder Hinsicht geniale PolizeiprĂ€sident Joschi („I binÂŽs, dei PrĂ€sident!“) Holaubek auf eine Idee.

Waren da nicht alle die Frauen, die seit rund fĂŒnfzig Jahren darĂŒber murrten, dass ihnen der volle Zugang zum Polizeiberuf verwehrt blieb?

Bitte sehr!

Und die Polizei öffnete ihre RĂ€nge fĂŒr die – nein, nicht vollgĂŒltige SWB, sondern die sogenannten „Holaubek-MĂ€dels“, die nichts anderes waren als Hilfspolizistinnen mit beschrĂ€nkten Kompetenzen.

Die 54 Bewerberinnen, die am 1. Oktober 1965 zum Grundausbildungslehrgang in der Marokkaner Kaserne antraten, hatten zwar die gleiche Ausbildung und das gleiche Gehalt wie die MĂ€nner, aber nicht die gleichen Aufgaben. Statt um gefallene MĂ€dchen durften sie sich jetzt um vorschriftswidrig geparkte Autos kĂŒmmern.

„Damals hatten wir reine MĂ€dchenklassen, und in der Kaserne, in der wir untergebracht waren, hat eine SittenwĂ€chterin Tag und Nacht darauf geachtet, dass alles in Ordnung ist“, erzĂ€hlte eine Beamtin der ersten Stunde dem ORF.

Auch der Ton in der Polizeischule sei damals noch militĂ€rischer gewesen, und am Beginn ihrer Karriere mussten die Polizistinnen gemĂ€ĂŸ der strengen Kleiderordnung Röcke tragen.

Die Politessen mit der Trillerpfeife

1971 wurden weiter 34 Frauen als „weibliche Straßenaufsichtsorgane“ (VB/S OStA), wie sie offiziell hießen, ausgebildet und in Dienst gestellt. Sie machten also die Arbeit, die heute die Parksheriffs machen. Auch das Tragen einer Waffe war vorerst den mĂ€nnlichen Kollegen vorbehalten, die „provisorischen PolizeiwachmĂ€nner“ (!) waren lediglich mit einer Trillerpfeife ausgestattet. Hauptaufgabe der „Politessen“: Die mĂ€nnlichen Beamten zu entlasten, damit diese sich umso besser dem echten Polizeidienst widmen konnten.

Ab 1990: Aufstieg in den regulÀren Polizeidienst

Aber so viele HĂ€nde auch hemmend in die Speichen griffen, das Rad der Zeit ließ sich nicht mehr zurĂŒckdrehen. Ab Dezember 1990 gewĂ€hrte man den mittlerweile 200 Politessen die Möglichkeit, bei Interesse durch eine einjĂ€hrige ErgĂ€nzungsausbildung in den regulĂ€ren Polizeidienst aufzusteigen.

In einem Interview im Jahr 2011 mit den „Oberösterreichischen Nachrichten“ erinnerten sich die ehemaligen Politessen Renate Mallinger und Sabine SchĂ€ffer an die Zeit, als sie zu jenen neun Frauen gehörten, die damals in Österreich ihren Dienst mit der Waffe antraten.

Oberösterreichische Nachrichten, 1. Dezember 2011, Auszug:

Frauen im Polizeidienst: „FĂŒr Ă€ltere Polizisten waren wir furchtbar“

OÖN: Wie verlief zu Beginn die Zusammenarbeit mit den Kollegen?

Mallinger: Dadurch, dass ich schon 14 Jahre lang Politesse war, habe ich viele gekannt. Die Ă€lteren Polizisten haben schon geschaut, fĂŒr die war es damals furchtbar. Aber sie haben sich an uns gewöhnt.

SchĂ€ffer: FĂŒr die Jungen heute ist es selbstverstĂ€ndlich, mit Frauen zusammenzuarbeiten. Bei uns hatten die MĂ€nner schon Bedenken. Wenn es um grĂ¶ĂŸere EinsĂ€tze wie eine Rauferei in der Altstadt ging und es hieß, sie mĂŒssten mit einer Kollegin ausfahren. Da haben sie geglaubt, sie seien allein auf weiter Flur. Das hat sich aber schnell eingespielt. Außerdem bleibt man eh nicht allein bei grĂ¶ĂŸeren EinsĂ€tzen.

OÖN: Waren Kriminelle verwundert, von einer Polizistin festgenommen zu werden?

Mallinger: Die Leute haben schon geschaut wie ein Autobus, wenn sie eine Polizistin gesehen haben. Wir standen im Blickfeld, die Bevölkerung musste sich erst daran gewöhnen.

SchÀffer: MÀnner, die beanstandet wurden, waren irritiert. Aber letztlich mussten sie uns Folge leisten.

(
)

OÖN: Wie erlebten Sie die ersten EinsĂ€tze?

Mallinger: Am Anfang hatte ich ein mulmiges GefĂŒhl. Ich erinnere mich, bei meinem zweiten Tagdienst als Polizistin musste ich zu einem Suizid. Wie ist das, wie lĂ€uft das ab, was erwartet mich am Einsatzort? Das waren meine Gedanken.

SchĂ€ffer: Wir haben zwar gewusst, was die Kollegen machen, aber selber waren wir nie dabei. Der erste Ladendieb oder Betrunkene, alles ist neu, wird aber zum tĂ€glichen Brot. Ich weiß noch, wie ich das erste Mal mit Blaulicht Einsatz gefahren bin, schlug mein Herz bis zum Hals.

Zitat Ende

Bild: Polizei on Twitter

Und heute – alles gut?

Heutzutage haben MĂ€nner und Frauen im Kriminaldienst die gleichen Aufgaben. Endlich geschafft also?

Nun ja, nicht ganz. Waren die Frauen auch nach Gesetz und Recht gleichgestellt, so scheiterte doch vieles am menschlichen Faktor, nÀmlich der schon im Interview erwÀhnten UnfÀhigkeit mancher Àlteren Kollegen, sich an eine weibliche Polizei zu gewöhnen. Daran Ànderte sich auch in den darauffolgenden Jahren nichts.

Die wenig zufriedenstellende RealitĂ€t beschreiben die Fachzeitschrift „Die Kriminalisten“ sowie die Tageszeitung „Der Standard“. Die beiden umfangreichen Artikel sind hier im Original nachzulesen:

Die Kriminalisten

Frauen bei der Polizei – Der Standard

Zu welchen GehÀssigkeiten MÀnner gegen ihre Kolleginnen fÀhig sind, findet man hier im Originalton:

Frauen bei der Polizei

Ein steiniger Weg

Es war ein steiniger Weg vom „FrĂ€ulein Polizeiassistentin“ ĂŒber die „Politesse“ bis zur modernen, gleichberechtigten Sicherheitswachebeamtin.

Die Frauen haben nach langen, zĂ€hen KĂ€mpfen geschafft, was Marianne Hainisch 1870 ertrĂ€umte: „Den Frauen soll jeder Beruf offenstehen!“

Trotz alledem: Heute sind Frauen bei der Polizei keine Seltenheit. „Der Anteil der Frauen in der Exekutive nimmt seit Jahren stĂ€ndig zu“, betonte die damalige LandespolizeivizeprĂ€sidentin Michaela Kardeis bei einem Treffen ehemaliger Polizistinnen, die in den Sechzigerjahren als erste Frauen ihre Ausbildung in Wien begannen.

Bereits im Jahr 2006 wurde ihr zufolge bundesweit die Zehnprozentgrenze ĂŒberschritten, und alleine in Wien stellten die Beamtinnen mit 1.322 von insgesamt 7.600 Exekutivbeamten heute einen Anteil von 17 Prozent.

Aktuelle Zahlen der Polizeischule Wien zeigen ebenfalls einen steigenden Trend: Von 850 SchĂŒler*innen sind 204 (24 Prozent) angehende Polizistinnen.

2017 schaffte es Dr. Michaela Kardeis erst zur PolizeivizeprÀsidentin und dann als erste Frau zur Generaldirektorin.

Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka am 1. September 2017 anlĂ€sslich der AmtseinfĂŒhrung der neuen Generaldirektorin fĂŒr die öffentliche Sicherheit Mag. Dr. Michaela Kardeis in Wien. Bild: BMI

Mag. Dr. Michaela Kardeis ist eine Pionierin in einem noch mĂ€nnerdominierten Beruf. Sie ist ein Vorbild fĂŒr viele Frauen innerhalb der Polizei – nachdem sie als erste Frau in Österreich PolizeivizeprĂ€sidentin in Wien war und jetzt als erste Frau Generaldirektorin geworden ist“, sagte Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka am 1. September 2017 anlĂ€sslich der AmtseinfĂŒhrung der neuen Generaldirektorin fĂŒr die öffentliche Sicherheit Mag. Dr. Michaela Kardeis in Wien.

Mit der Bestellung von Kardeis zur neuen Generaldirektorin folgte Sobotka dem einstimmigen Vorschlag der Bestellungskommission, die am 1. August 2017 getagt hatte.

Mag. Dr. Michaela Kardeis wurde am 5. MÀrz 1972 in Salzburg geboren. Sie schloss im MÀrz 1996 ihr Doktoratsstudium der Rechtswissenschaften an der UniversitÀt Salzburg ab.

Nach den beruflichen Erfahrungen beim Land Salzburg trat sie im Jahr 2000 in den Dienst des Bundesministeriums fĂŒr Inneres.

Im November 2001 ĂŒbernahm sie die Leitung der Bundespolizeidirektion Schwechat.

2002 wechselte Kardeis in die Bundespolizeidirektion Wien, wo sie bis Ende 2016 als VizeprÀsidentin tÀtig war.

Seit Anfang 2017 arbeitete sie in der Generaldirektion fĂŒr die öffentliche Sicherheit, wo sie unter anderem die Initiative „GEMEINSAM.SICHER in Österreich“ betreute.

2019 wechselte sie als Verbindungsbeamtin in die USA. Österreich entsendet seit 1999 Verbindungsbeamte. Derzeit gibt es etwa 20 sogenannte BMI-AttachĂ©s im Ausland, die fĂŒr rund 30 verschiedene Staaten zustĂ€ndig sind.

Sie sind „die erste Ansprechstelle fĂŒr Polizei-, Migrations- und Asylangelegenheiten fĂŒr die Behörden im Empfangsland. In ihrer Funktion sind sie Vermittler zwischen den auslĂ€ndischen Behörden und dem österreichischen Innenministerium.“ (Webseite BMI)

Frauenanteil im zeitlichen Verlauf


Die Erwerbsbeteiligung von Frauen ist in Österreich seit Mitte der 1980er Jahre deutlich gestiegen.

Diesem Trend entsprechend steigt auch beim Bundespersonal der Frauenanteil kontinuierlich.

Im Jahr 2017 lag er bei 42,1 Prozent. Bei den Vertragsbediensteten erreichte der Anteil 58,7 Prozent, bei Beamtinnen und Beamten 26,7 Prozent.

Ein Vergleich mit 1995 zeigt, dass der Anteil der Frauen in nahezu allen Untergruppen des Bundespersonals gestiegen ist.

Quelle: https://www.oeffentlicherdienst.gv.at/fakten/bundespersonal/daten/geschlechter/maenner_frauen.html

Der Frauenanteil im Stadtpolizeikommando FĂŒnfhaus liegt laut RĂŒckmeldung der Pressestelle der LPD (Landespolizeidirektion) Wien bei etwa 20 Prozent.

Polizeidienststellen in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus

Polizeikommissariat FĂŒnfhaus f.d. Bezirke 14, 15
1150 Wien, Tannengasse 8-10

Weitere Dienststellen:

  • Journaldienst Polizeijurist
  • Referat 1 – Sicherheitshauptreferat
  • Referat 2 – Verwaltungsstraf- und Vollzugsreferat
  • Referat 3 – Verwaltungsreferat

Polizeiinspektion Wien – Storchengasse
Storchengasse 1

Polizeiinspektion Wien – Westbahnhof
Europaplatz 2

meine meinung

WĂ€re nicht so viel persönliche Frustration fĂŒr die Frauen damit verbunden gewesen, man könnte lachen ĂŒber die Ängstlichkeit der Zeitgenossen, denen schon das „FrĂ€ulein Polizeiassistentin“ in weißem HĂ€ubchen und SchĂŒrzenkleid als bedrohlicher Angriff auf die MĂ€nnerfestung „Polizei“ erschien. Heute sind 17% der Polizeibeamten Frauen, Tendenz steigend, und die Welt ist deswegen nicht untergegangen. Die paar „Ewig-Gestrigen“? „Naja“, so der Kommentar einer Polizistin, „die sterben eh mit der Zeit aus 
“

Quellen


Hier finden Sie alle Artikel unserer Serie „History & Crime in Rudolfsheim“

Teil 1: Die Verhaftung des Einbrecherkönigs Johann Breitwieser (1918)
Teil 2: Die HyĂ€ne der Armen – Der Kinder-BetrĂŒger Georg Prödinger (1905)
Teil 3: Von einer Greisin erstochen – Das Ende des „Revolvergustl“ (1928)
Teil 4: Der Gattinnenmörder Anton Karner – Eifersucht in der Enge der Proletarierwohnung (1913)
Teil 5: MotorfĂŒhrer Johann PrĂŒgl als DienstmĂ€dchenmörder (1905)
Teil 6: Der Raubmörder und der tapfere Wirt (1920)
Teil 7: „Noch 48 Stunden, dann hol ich ihn mir, den Hager“ (1911)
Teil 8: Eine Greisin im Schlaf abgeschlachtet: Der Raubmörder Anton Senekl (1902)
Teil 9: Raubmord an einem Kind – Der Fall Rudolf Kremser (1914)

Sie haben noch nicht genug von „History & Crime in Rudolfsheim“?
In unserer BroschĂŒre „Blut im Beisl. Historische KriminalfĂ€lle in GasthĂ€usern des 15. Bezirks um 1900“ können Sie weiterschmökern.


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Oder wie es Anton Ziegler 1828 (*) so schön ausgedrĂŒckt hat:

Jede Belehrung und Berichtigung, welche in Beziehung auf grĂ¶ĂŸere Vervollkommnung und Gemeinnutzmachung dieser Herausgabe beabsichtigt ist, wird mit dem ausgezeichnetsten Danke empfangen.

(*) Wiens nÀchste Umgebungen an den Linien, herausgegeben von Anton Ziegler und Carl Graf Vasquez, Wien 1827-1828

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„Bild des Monats“
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„Bezirks(Museums)News & Oldies“
Neuigkeiten aus Gegenwart & Vergangenheit aus dem 15. Bezirk & dem Bezirksmuseum

„History & Crime“
Historische KriminalfÀlle auf dem Gebiet des heutigen 15. Bezirks um 1900.

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Aussagen berĂŒhmter Persönlichkeiten (aus dem 15. Bezirk) u.a. zu den Themen „Zeit“, „Geschichte“, „Vergangenheit“, etc.

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„Renovierte“ (refurbde) BeitrĂ€ge aus der Rubrik „Rubrik â€žFAQ15“

„Es war einmal“
Spannende Rudolfsheim-FĂŒnfhauser Vorort-Geschichte(n)

Kennen Sie schon unseren Podcast „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“?

Seit Februar 2019 berichten wir ĂŒber interessante Menschen und Themen aus Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

Hören Sie doch mal rein 😉

#040 imgraetzl.at – UnterstĂŒtzung und Vernetzung FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten

  1. #040 imgraetzl.at – UnterstĂŒtzung und Vernetzung
  2. #039 Vergangenheit und Zukunft in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus
  3. #038 Darf's ein bisserl Crime sein?

Information – UnterstĂŒtzung – Events

Das Team des Bezirksmuseums Rudolfsheim-FĂŒnfhaus unterstĂŒtzt Menschen dabei, ihr Wissen ĂŒber die Geschichte des 15. Bezirks zu erweitern und sich ĂŒber kulturelle und gesellschaftspolitische Themen zu informieren.

Das Museum nimmt auch seine Aufgabe als Kultur-Drehscheibe des Bezirks wahr und fördert die Begegnung und Vernetzung der BewohnerInnen durch Veranstaltungen und auch durch den Kultur-Podcast „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ .

Der Eintritt ist frei. Alle MitarbeiterInnen sind ehrenamtlich tĂ€tig.

Sie möchten regelmĂ€ĂŸig ĂŒber die AktivitĂ€ten des Museums informiert werden? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!

Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bezirksmuseum Rudolfsheim-FĂŒnfhaus
Rosinagasse 4
1150 Wien
Mail: office@bm15.at
Web: www.museum15.at

Öffnungszeiten
Mo: 17.00-19.00
Fr: 15.30-17.30
(an Feiertagen, schulfreien Tagen und im Juli & August geschlossen)

#viellosimmuseum
#WIENfĂŒnfzehn
#dasVeranstaltungsmuseum
#mansiehtsichimmuseum

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