đŸ‘źđŸ»â€â™€ïž Vom „FrĂ€ulein Polizeiassistentin“ zur Kriminalbeamtin

Unsere neunteilige Serie „History & Crime in Rudolfsheim (FĂŒnfhaus) Anno dazumal“ – erschienen 2018/19 – von Barbara BĂŒchner fand großen Anklang und gehört zu den meistgelesenen BeitrĂ€gen auf WIENfĂŒnfzehn!

Auf vielfachen Wunsch haben wir uns nun entschlossen, die Serie fortzusetzen. In unregelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden finden Sie nun weitere Forschungsergebnisse aus „History & Crime in Rudolfsheim“.

Barbara BĂŒchner recherchiert unermĂŒdlich in Archiven, durchforstet dutzende Zeitungsartikel und trĂ€gt fĂŒr Sie die spektakulĂ€rsten FĂ€lle zusammen, die sich auf dem Gebiet des heutigen 15. Bezirks zugetragen haben oder von Personen handeln, die im heutigen Rudolfsheim-FĂŒnfhaus wohnhaft oder beruflich (oder sonst wie) tĂ€tig waren.

Erfahren Sie heute, wie sich die TĂ€tigkeit von Frauen von der Polizeiassistentin zur vollwertigen und gleichberechtigten Kriminalbeamtin entwickelt hat.

Alles begann 1911 …

History & Crime

„FrĂ€ulein Polizeiassistentin“ tritt ihren Dienst an

Der 5. Mai 1911 war ein besonderer Tag fĂŒr die Frauenbewegung: In Wien trat ein „FrĂ€ulein Polizeiassistentin“ ihren Dienst als k.k. Staatsbeamtin an.

Atemlos vor Stolz vermeldete die Zeitschrift „Mitteilung des Zentral-Vereines der staatlichen Vertragsbeamtinnen“ im Heft 4 aus 1911:

Wiener Zeitung 5. Mai 1911

Unglaublich – eine Frau als Staatsbeamtin!

(Was hÀtten die Herren damals wohl zu den Kanzlerinnen und Staatschefinnen unserer Zeit gesagt?)

Aber so war es. FrĂ€ulein Franziska Wessely, bis dahin als „Manipulantin“ (Verwaltungsbeamte) im Zentralmeldeamt angestellt, war am 1. Juli 1909 provisorisch und am 5. Mai 1911 fix als Polizeiassistentin angestellt worden.

Grundlage fĂŒr ihre TĂ€tigkeit war der Erlass der k. k. Polizeidirektion Wien vom 1. Februar 1909, Zahl 250/2G, zum „Zwecke einer einheitlichen DurchfĂŒhrung der bezĂŒglich jugendlicher Personen zu treffenden FĂŒrsorgemaßnahmen“. Ihr Jahresgehalt betrug 3.000 Kronen.

Die „Österreichische Krone“ war die GoldwĂ€hrung Österreich-Ungarns bis 1918 und die WĂ€hrung der Republik Österreich von 1918 bis 1925. Sie löste im Zuge der WĂ€hrungsumstellung von 1892 den Gulden ab. In der Umgangssprache bezeichnete man die GoldmĂŒnzen zu 10, 20 und 100 Kronen als „Goldkronen“. In den Jahren 1908-1912 betrug die Kaufkraft der Krone etwa 5 Euro.

Die Zeitschrift „Wiener Hausfrau“ freute sich mit einem ausfĂŒhrlichen Artikel zwischen Tipps zur MĂ€usebekĂ€mpfung und zur Verwendung von Kartoffeln als Tintenwischer ĂŒber den neuen Frauenberuf, der noch unter dem Titel „JugendfĂŒrsorge“ stand:

Wiener Hausfrau Nr. 281, 1.August 1909

Transkript „Wiener Hausfrau“, 1. August 1909, Nr. 281, 6. Jahrgang, Nr. 44

JugendfĂŒrsorge.

Die erste k. k. Polizeiassistentin.

Nicht so „handgreiflich“ wie die Londoner Suffragette, aber eifrig und zielbewusst strebt die deutsche Frau der Erweiterung ihrer Rechte zu, und was die Einzelne erreicht, kommt auch ihren Mitstrebenden zugute. So kann man es denn nur mit aufrichtigster Genugtuung begrĂŒĂŸen, dass wieder ein Schritt nach vorwĂ€rts zu verzeichnen ist, und zwar einer auf dem der Frau so vertrauten Gebiet der JugendfĂŒrsorge.

Mit ErmĂ€chtigung des Ministers des Innern, Dr. Freiherr von Haerdtl, hat der PolizeiprĂ€sident Brzesowsly FrĂ€ulein Franziska Wessely zur k. k. Polizeiassistentin fĂŒr JugendfĂŒrsorge ernannt. Der Wirkungskreis der neuen Beamtin (welche die gewerbliche Fortbildungsschule in BrĂŒnn und die Lehrerinnenbildungsanstalt in Wien absolviert hat und bisher im Zentralmeldungsamt in Verwendung stand) ist ein ebenso schöner als verantwortungsreicher.

Der Polizeiassistentin kommt es zu, als Mittelsperson zwischen Sicherheitsbehörde und privaten Anstalten fĂŒr JugendfĂŒrsorge zu fungieren, bei der Aufrechterhaltung von Zucht und Sitte unter den jugendlichen Arrestanten im Polizeigefangenhaus mitzuwirken (
).

Daher darf wohl im Allgemeinen angenommen und gehofft werden, dass die neue Polizeiassistentin zum Segen fĂŒr die armen misshandelten und verwahrlosten Kinder, fĂŒr die entartete Jugend werde.

Transkript Ende

PolizeiprÀsident, Minister & MinisterprÀsident

Karl Freiherr von Brzesowsky. Bild: Wikipedia.

Karl Freiherr von Brzesowsky (* 7. September 1855 in BrĂŒnn; † 1945 in Wien) war 1907 bis 1914 als PolizeiprĂ€sident Leiter der k.k. Polizeidirektion in Wien.

Guido Freiherr von HĂ€rdtl (* 23. Februar 1859 Wien, † 20. Juli 1928 Wien), Jurist, war 1911 war Minister des Inneren im Kabinett Bienerth.

Richard Freiherr von Bienerth, ab 1915 Graf von Bienerth-Schmerling (* 2. MĂ€rz 1863 in Verona; † 3. Juni 1918 in Wien), war österreichischer Beamter, Minister und MinisterprĂ€sident.

FĂŒrsorgerin fĂŒr die „verwahrloste und entartete Jugend“ – was konnte weiblicher sein als ein solcher Beruf?

So liegt in den zeitgenössischen Berichten ĂŒber Polizeiassistentinnen – die erste gab es ĂŒbrigens 1903 in Stuttgart – denn auch das Schwergewicht auf ihrer mĂŒtterlichen Rolle, ihrem fraulichen FeingefĂŒhl im Umgang mit Kindern, ihrer Schutzfunktion fĂŒr Verlassene und Misshandelte.

Henriette Arendt – 1903 erste Polizeiassistentin Deutschlands

Bild

Henriette Arendt (* 11. November 1874 in Königsberg; † 22. August 1922 in Mainz) war eine deutsche Krankenschwester und wurde 1903 in Stuttgart die erste Polizeiassistentin Deutschlands.

Nach einem ZerwĂŒrfnis mit ihren vorgesetzten Behörden schied sie Ende 1908 aus dem Dienst aus und widmete sich vor allem der Vortrags- und PublikationstĂ€tigkeit gegen den Kinderhandel. Sie war die Tante der Polit-Philosophin Hannah Arendt.

Mag sein, dass viele Leserinnen damals den bedeutsamen Passus ĂŒbersahen, der da lautete:

Transkript „Wiener Hausfrau“, 1. August 1909, Nr. 281, 6. Jahrgang, Nr. 44


 kann sie auch der Vernehmung Jugendlicher zugezogen werden. Bei Kindermisshandlungen, Verwahrlosung und Verwendung von Kindern zum Betteln wird sie in einzelnen FĂ€llen, eventuell unter Beigabe von Polizeiagenten, mit Erhebungen betraut.

Transkript Ende

Der Beruf der Kriminalbeamtin keimt auf

Hier keimt – noch ganz unauffĂ€llig – der Beruf der Kriminalbeamtin.

SpĂ€ter sollte es tatsĂ€chlich zu einer zunehmend grĂ¶ĂŸeren Schere kommen: zwischen der FĂŒrsorgerin, die auf Seiten ihrer SchĂŒtzlinge stehen muss, und der Erhebungsbeamtin, die vor allem dem Gesetz verpflichtet ist.

Henriette Arendt musste ihren Posten quittieren aufgrund „mangelnder LoyalitĂ€t“, woraus man schließen kann, dass sie die Interessen der Frauen und Kinder mehr im Auge hatte als den Vollzug des Gesetzes.

Aus der Wurzel der Polizeiassistentin sprossen daher letztendlich drei verschiedene Zweige:

  • Die FĂŒrsorgerin des Jugendamtes und der Jugendgerichtshilfe sowie der BewĂ€hrungshilfe
  • Die Kriminalbeamtin
  • Und letztlich die Sicherheitswachebeamtin, (der wir einen eigenen Blogartikel widmen)

Aber noch sind wir Anfang des 20. Jahrhunderts, und die Aufregung ist groß genug, dass hier eine Frau – wenn auch nur ganz vorsichtig – in die zu 100% mĂ€nnerdominierten Reihen der Polizei eindringt.

Wieder hatte sich ein kleines StĂŒckchen von der Vision erfĂŒllt, die Marianne Hainisch, eine der Leitfiguren der österreichischen Frauenbewegung, 1870 in ihrer Rede vor dem „Wiener Frauenerwerbsverein“ ihren Zuhörerinnen ausgemalt hatte:

„Die Frau soll zu jedem Beruf berechtigt sein!“

Dabei war damals war schon der bloße Gedanke an höhere Bildung fĂŒr MĂ€dchen ein aberwitziges und radikales Ansinnen. Koedukation, das bedeutete Sittenverfall – und ohnehin wĂ€re das Frauenhirn grĂ¶ĂŸeren Anstrengungen nicht gewachsen, urteilten die weisen MĂ€nner der Zeit.

Einer, der anders dachte, war der PolizeiprÀsident Johann Schober.

Als er am 19. August 1932 einem schweren Herzleiden erlag, widmete ihm „Die Österreicherin“ das folgende dankbare Gedenken:

Transkript „Die Österreicherin“, Nr. 8, 1932

Schon in seiner ersten fĂŒhrenden Stellung als PolizeiprĂ€sident hat er streng darauf gesehen, dass auch den weiblichen Beamten der Polizei eine ihren Leistungen entsprechende Stellung eingerĂ€umt wurde.

Entgegen der Enge des Beamtenschematismus bedeutete im Amtsbereiche Dr. Schobers das weibliche Geschlecht kein Hindernis fĂŒr beruflichen und materiellen Aufstieg. Auch von der Notwendigkeit der Mitarbeit weiblicher Polizei war Dr. Schober ĂŒberzeugt.

Wenn trotzdem das Problem der Polizistinnen in Österreich noch immer nicht gelöst ist, so hat dies seinen Grund in finanziellen Schwierigkeiten, die stĂ€rker waren als der Wille des PolizeiprĂ€sidenten.

Aber der organisatorischen Kraft Dr. Schobers ist es gelungen, die PolizeiĂ€rztin und PolizeifĂŒrsorgerin durchzusetzen.

Transkript Ende

Diesem weit in die Zukunft denkenden Beamten war es also zu verdanken, dass die Vision „Frauen im Polizeidienst“ schließlich Gestalt annahm. Freilich, fĂŒrs erste begegnete man diesen Vertreterinnen eines neuen Frauenberufs mit Misstrauen, ja Feindseligkeit.

Und wenn die Frauen nicht selbst einsahen, wo sie fehl am Platz waren, dann ekelte man sie eben hinaus – so geschehen an eben dieser ersten Polizeiassistentin in Stuttgart, der „ersten deutschen Polizistin“, ĂŒber deren Schicksal das „Neue Wiener Journal“ berichtet.

Erlebnisse einer Polizeiassistentin, Bild: zahlreiche Quellen im Web, hier von Youtube

Transkript (Auszug) „Neues Wiener Journal“, 19. August 1910, Nr. 6042, Seite 6

Schwester Henriette Arendt, deren im Jahre 1907 erschienenes Buch „Menschen, die den Pfad verloren“ so viel berechtigtes Aufsehen gemacht hatte.

Die erste Polizeiassistentin in Deutschland, ist nicht mehr in dieser Stellung in Stuttgart, man hat sie dort nach sechsjÀhriger Wirksamkeit in aller Form weggeekelt.

Sie flĂŒchtet sich mit einer neuen Publikation sozusagen in die Öffentlichkeit, indem sie in diesem neue« BĂŒchlein „Erlebnisse einer Polizeiassistentin“ („SĂŒddeutsche Monatshefte“, MĂŒnchen) schildert, wie BĂŒrokratismus und Engherzigkeit sie aus ihrem segensvollen Wirken hinausdrĂ€ngten.

In der Einleitung schreibt sie:

„Die jahrelangen harten KĂ€mpfe haben meine Gesundheit untergraben und mich gezwungen, am 1. Februar 1909, nach sechsjĂ€hriger TĂ€tigkeit, mein Amt als Polizeiassistentin in Stuttgart niederzulegen.

Scheinbar haben BĂŒrokratismus und Pietismus in diesem Kampfe gesiegt. Aber den Gedanken allgemeiner sozialer Hilfeleistung, ohne engherzige BeschrĂ€nkung, haben sie nicht vernichten können. Er hat sich siegreich Bahn geschafft.

In Hannover, Bielefeld, MĂŒnchen, Leipzig, Dresden, NĂŒrnberg, Kiel, Freiburg i. B., Mainz sind bereits Polizeiassistentinnen zur FĂŒrsorge der Gefangenen angestellt worden.“

Transkript Ende

Da kam es gerade recht, dass es zu der Zeit in Mainz zu einem Skandal um den Amtsmissbrauch der PolizeifĂŒrsorgerin Dr. Schapiro gekommen war. Ängstlich beteuerte daraufhin die Wiener Polizei, dass man hierorts die Polizeiassistentin an einer kurzen Leine halte.

So berichtet die Zeitung „Der Morgen“:

Transkript (Auszug) „Der Morgen“, 9. Oktober 1911, Seite 2:

FrĂ€ulein Wessely, eine frĂŒhere Beamtin des Zentralmeldeamtes, die hier als Polizeiassistentin wirkt, ist nicht dem Vorstand der Sittenpolizei unterstellt, sondern dem Amtsvorstand der Zentrale fĂŒr JugendfĂŒrsorge. Sie fĂŒhrt keine selbstĂ€ndigen Amtshandlungen durch, sondern vermittelt bloß den Verkehr zwischen der Polizei und den verschiedenen Anstalten und Vereinen, die sich mit der JugendfĂŒrsorge befassen. (
) Zur Ausforschung und Überweisung von Prostituierten darf sie gar nie herangezogen werden.

Transkript Ende

„Das interessante Blatt“, 7. April 1927

In den Zeitungen legte man denn auch, wenn ĂŒber die Arbeit der Polizeiassistentin berichtet wurde, das Gewicht eher auf possierliche ZwischenfĂ€lle, bei denen sie sich als Frau, Ersatzmutter und FĂŒrsorgerin beweisen konnte.

Der folgende Bericht aus der „Ödenburger Zeitung“, verfasst von einem pseudonymen „Francis“, lĂ€sst erkennen, wie wenig ernst man die Polizeiassistentin nahm:

„In das Ressort der FĂŒrsorgerinnen fallen jene FĂ€lle, bei denen eine polizeiliche Intervention nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, sondern nur ein Akt freiwilliger und nicht immer erwĂŒnschter Philanthropie ausgeĂŒbt wird.“

Transkript „Ödenburger Zeitung“, 25. MĂ€rz 1936, Nr. 71, Seite 5.

Was die PolizeifĂŒrsorgerin erzĂ€hlt. – Tragödien und Komödien der Großstadt.

Die PolizeifĂŒrsorgerin bekommt einen Dienstzettel. Auf ihm steht Name und Adresse der Partei, die schleunigst besucht und deren persönliche VerhĂ€ltnisse aus einem ganz bestimmten Grund erforscht werden sollen. Die zu besuchende Partei hat nĂ€mlich nur eine Kleinigkeit „angestellt“, die fĂŒr sie allerdings leicht hĂ€tte tragisch ausgehen können. Sie unternahm einen Selbstmordversuch, der sie glĂŒcklicherweise nicht ins angestrebte Jenseits, sondern bloß in ein Polizeikommissariat brachte, wo mit der LebensmĂŒden ein Protokoll ausgenommen wurde. Schon andern Tags erscheint bei ihr die von der Polizei geschickte FĂŒrsorgerin, um Mittel und Wege ausfindig zu machen, die den Selbstmordkandidaten der Nötigung entheben, vielleicht ein zweites- Mal und mit grĂ¶ĂŸerem „Erfolg“ in die Donau zu springen oder den Gashahn aufzudrehen.

Der eifersĂŒchtige alte Esel.

Die Frau, die heute von der FĂŒrsorgerin nicht zum ersten Mal aufgesucht wird, ist gewissermaßen ein Stammgast der Polizei, obwohl sie dem Gesetz noch nie ein HĂ€rchen gekrĂŒmmt hat. Sie ist eine Gewohnheitsselbstmörderin und hat vor einigen Tagen zum siebenten Mal versucht, sich ums Leben zu bringen. Allerdings versĂ€umte sie jedes Mal die Überfuhr ins bessere Jenseits und konnte auch bei ihrem vorderhand letzten Selbstmordversuch gerettet werden. Das Leben freut sie nicht, weil sie von ihrem Mann so schrecklich mit Eifersucht geplagt wird. Dieser Frau wĂ€re eigentlich zu gratulieren. Denn sie ist ĂŒber sechsundzwanzig Jahre verheiratet, hat einen erwachsenen Sohn und ihr Mann ist noch immer eifersĂŒchtig. Jetzt, seit er in Pension gegangen ist, kann es die Frau ĂŒberhaupt nicht mehr aushalten. Sie hatte vor fĂŒnfundzwanzig Jahren das Pech, ihrem Mann einmal, nur ein einziges Mal, untreu geworden zu sein. Er hat ihr dieses Malheur nie verziehen und die Frau förmlich zur Hörigen und Sklavin seiner Eifersucht gemacht. Er beargwöhnt jeden ihrer Schritte seit einem Vierteljahrhundert. Immer noch gibt es Krawalle wegen eines Liebhabers, dem vielleicht schon lĂ€ngst kein Bein mehr weh tut. Und jetzt noch mehr als frĂŒher, weil der pensionierte Gatte den ganzen Tag Zeit hat, ĂŒber den verjĂ€hrten Seitensprung seiner schon lange grauhaarig gewordenen Frau in Wut zu geraten. RegelmĂ€ĂŸig enden die hĂ€uslichen Zwistigkeiten damit, dass die arme Frau auf- und davongeht, „ins Wasser.“ Siebenmal hat sie es probiert, aber dieser Mann ist danach geartet, dass sie es auch ein achtes- Mal versuchen wird und eines Tages die Sache vielleicht doch katastrophal ausgeht. Hier kann die FĂŒrsorgerin kaum etwas anderes machen, als dem noch immer in der BlĂŒte seiner Eifersucht stehenden, beglatzten, dickbĂ€uchigen Pensionisten ins Gewissen zu reden. Der Effekt ist eine Versöhnungsszene zwischen den alten Leuten.
„Und morgen“, sagt die Frau unter der TĂŒr zu der sich verabschiedenden FĂŒrsorgerin, „geht es wieder an
“

Transkript Ende

Fazit des relativ langen Artikels (die anderen zitierten FĂ€lle sind noch alberner): Die Polizeiassistentin können wir uns eigentlich sparen, denn sie kĂŒmmert sich nur um Leute, die vor lauter Langeweile der Polizei unnötige Arbeit machen. Die RealitĂ€t, wie Henriette Arendt sie schildert, sieht anders aus.

Ihre FĂ€lle (zitiert nach dem Bericht im „Neuen Wiener Journal“ vom 18. August 1910):

  • Eine Kellnerin sucht ein gutes PlĂ€tzchen fĂŒr ihr neuntes uneheliches Kind. Von seinen Geschwistern sind nur noch zwei am Leben. Nur Gott weiß es, was aus den anderen geworden ist.
  • Ein verwitweter Hausierer will drei seiner Kinder, die ihm im Wege sind, abgeben.
  • Eine Prostituierte droht ihr neugeborenes Kind umzubringen, wenn es ihr nicht aus den Augen geschafft wird.
  • Eine zum zweiten Mal verheiratete Frau will ihren geliebten fĂŒnfjĂ€hrigen Sohn aus erster Ehe einer braven Familie schenken, weil dem Stiefvater das arme Kind ein Dorn im Auge ist.
  • Eine Rabenmutter, welche fĂŒr ihr an englischer Krankheit (Rachitis, Anm. d. Red.) leidendes Kind mehrmals vergeblich das Geld fĂŒr die Annonce in den Zeitungen ausgegeben hatte, sperrte das unglĂŒckliche Geschöpf schließlich ein und ließ es verhungern.
  • Eine andere Rabenmutter misshandelte ihren unehelich geborenen, in seiner Entwicklung zurĂŒckgebliebenen achtjĂ€hrigen Sohn unmenschlich. Obwohl Polizei und Stadtmission von dem Fall Kenntnis hatten, wurde weder gegen dieses Weib eingeschritten, noch ihm sein unglĂŒckliches Opfer entrissen. Endlich erlöste es der Tod von seinem qualvollen Martyrium. Als es schon lĂ€ngere Zeit friedlich in der Erde ruhte, wurde es plötzlich infolge einer anonymen Anzeige ausgegraben, und da man an dem kleinen Skelett noch die Spuren schwerer Misshandlungen erkennen konnte, kam das entmenschte Weib ins GefĂ€ngnis.
  • Wie viele Tausende von Mark fließen doch alljĂ€hrlich den „Kinderrettungsvereinen“ zu, und wieviel Kindermartyrium könnte verhĂŒtet werden, wenn diese Vereine, ohne RĂŒcksicht auf „WĂŒrdigkeit“ oder „UnwĂŒrdigkeit“, auf guten oder schlechten Leumund der Eltern, ein solches Kind seinen Peinigern abnehmen wĂŒrden!

Transkript Ende

Doch weder Journalistenspott noch Behördenstarrsinn vermochten die Entwicklung aufzuhalten. Die Polizeiassistentin, von Anfang an schwankend zwischen ihrer Rolle als FĂŒrsorgerin und als Erhebungsbeamtin, tendierte zunehmen zu der letzteren, wĂ€hrend die eigentlichen FĂŒrsorge-Aufgaben in andere HĂ€nde ĂŒbergingen.

Die „Reichspost“ fasst diese Divergenz in klare Worte.

Transkript (Auszug) „Reichspost“, 2. Oktober 1927, Seite 21

Nun versteht man aber in Deutschland unter dem Begriff der Polizeibeamtin etwas ganz anderes als bei uns in Österreich. Der Aufgabenkreis der weiblichen Polizei in Deutschland zerfĂ€llt: In eine schutzpolizeiliche TĂ€tigkeit (GefĂ€hrdetenpolizei) und eine kriminalpolizeiliche TĂ€tigkeit (weibliche Kriminalpolizei).

Darnach soll eine genaue Abgrenzung der Arbeitsgebiete der Frauenpolizei zur TĂ€tigkeit der PolizeifĂŒrsorge und anderer Wohlfahrtsstellen statthaben. Denn wiewohl die PolizeifĂŒrsorge dauernd als Ausgangspunkt weiblicher Polizeiaufgaben anzusehen und die weibliche Polizei mit der FĂŒrsorge durch die Arbeitsgemeinschaft an gleichem Menschenmaterial verbunden sein wird, wird in Deutschland eine reinliche Scheidung beider Aufgabengebiete nach Polizei und Wohlfahrtspflege durch ihre Verschiedenheit der Form, des Inhalts und des ganz andersartigen Beheimatetseins als notwendig erachtet.


Die GefĂ€hrdetenpolizei soll sich hauptsĂ€chlich als vorbeugende, verhĂŒtende Institution auswirken, indem sie Frauen, Kinder und Jugendliche, die der Prostitution anheimzufallen drohen oder gefĂ€hrdet und hilfsbedĂŒrftig erscheinen, also z. B. obdachlos in Straßen und Parks umherirren oder alkoholisiert aufgefunden worden, Schutz gewĂ€hrt und helfendes Eingreifen verbĂŒrgt. Die weibliche Kriminalpolizei hingegen, durch deren Schaffung der besonderen BerĂŒcksichtigung und Erforschung der LebensverhĂ€ltnisse des StraffĂ€lligen Rechnung getragen werden soll, ist Organ der Strafverfolgung.

Der weiblichen Kriminalpolizei soll die Bearbeitung bestimmter Straftaten ĂŒberlassen bleiben, bei denen vorwiegend Frauen, sei es als Beschuldigte, Verletzte oder Zeugen beteiligt sind — wie z. B. bei den Delikten der VerfĂŒhrung, Notzucht, SchĂ€ndung, Kuppelei, MĂ€dchenhandel, Kindestötung, Abtreibung.


Die Einvernahme weiblicher Delinquenten durch weibliche Beamte (in Deutschland sind es vielfach Kriminalkommissare, die aus dem Stand der Kriminalbeamten hervorgegangen sind, in Österreich mĂŒssen es jedoch juridisch vorgebildete Beamte sein), trĂ€gt zur Erhöhung der Klarheit der Aussagen bei.

Transkript Ende

Erstes Frauenkommissariat in Hamburg

WĂ€hrend in den anderen StĂ€dten nur einzelne Vernehmungen der weiblichen Polizei ĂŒbertragen wurden, entstand in Hamburg das erste Frauenkommissariat.

Dort ĂŒbernahm die weibliche Kriminaloberinspektion in Hamburg — als Leiterin wurde Josefine Erkens berufen, die als erste Frau die DienstprĂŒfung fĂŒr das Amt eines Kriminalkommissars ablegte — bestimmte Deliktsgruppen zur einheitlichen und vollstĂ€ndig selbstĂ€ndigen Bearbeitung bis zur Abgabe an die Staatsanwaltschaft.

Alles in Ordnung, sollte man meinen. Doch den deutschen Behörden wurde Josefine Erkens bald allzu tĂŒchtig, und wie Henriette Arendt vor ihr wurde sie aus dem Amt geekelt.

FĂŒr eine Frau feiert Josefine Erkens in der Weimarer Zeit einen ungewöhnlichen Erfolg:

Sie macht Karriere bei der Kriminalpolizei. 1923-25 baute sie in Köln die „Frauen-Wohlfahrtspolizei“ auf, 1926 bildete sie in Frankfurt am Main die ersten preußischen Kripobeamtinnen aus, ehe sie ab 1927 die Reform der Hamburger Polizei in Angriff nahm. 1930 zur RegierungsrĂ€tin ernannt, erlangte sie im In- und Ausland hohes Ansehen.

Doch dann geriet sie in Konflikt mit ihrer eigenen Behörde, die sie nach einem aufsehenerregenden Presseskandal 1932 zwangspensionierte und 1933 entließ, weil sie – angeblich – nicht fĂŒr eine FĂŒhrungsposition geeignet war.

1930 in Österreich …

In Österreich hatte sich wĂ€hrenddessen bis zum Jahr 1930 nicht viel getan.

Transkript „Reichspost“, 6. April 1930, Seite 18

Bei uns in Österreich gibt es keine weibliche Polizei im Sinne der oben beschriebenen deutschen Institution. Die Wiener Polizeidirektion beschĂ€ftigt bekanntlich schon seit langer Zeit Frauen im Dienste der polizeilichen FĂŒrsorge; und zwar im polizeilichen Jugendamt, im Amt zur BekĂ€mpfung des MĂ€dchenhandels und der Geschlechtskrankheiten, sowie auf dem Gebiet der TrinkerfĂŒrsorge.

Die Beantwortung der Frage, ob sich die weibliche Polizei nach deutschem und englischem Muster in Österreich durchsetzen und einbĂŒrgern wird, muss zukĂŒnftiger Entwicklung ĂŒberlassen werden.


Jedenfalls ist es sehr begrĂŒĂŸenswert, dass die Tatsache der glĂ€nzenden BewĂ€hrung unserer PolizeifĂŒrsorgerinnen die Polizeidirektion dazu veranlasst hat, deren Zahl durch eine Reihe von Beamtinnen zu verstĂ€rken, die durch ihre vorausgehende praktische Erfahrung im FĂŒrsorgeberuf und ihrer Fachschulung in der sozialen Frauenschule die Eignung fĂŒr den polizeilichen FĂŒrsorgedienst erwarben.

Transkript Ende

Kriminalbeamtin versus FĂŒrsorgerin

Dass aus der Polizeiassistentin doch noch eine vollgĂŒltige Kriminalbeamtin wurde, hĂ€ngt damit zusammen, wie sich gleichzeitig der Beruf der FĂŒrsorgerin entwickelte.

NĂ€mlich in einer Weise, die der Polizeiassistentin auf diesem Gebiet starke Konkurrenz machte.

Schon 1912, also im Jahr nachdem FrĂ€ulein Wessely offiziell in ihr Amt eingesetzt war, eröffnete Ilse Arlt die erste FĂŒrsorgeschule.

(Ilse Arlt, geb. 1. Mai 1876 in Wien, gest.25. JÀnner 1960 in Wien, zÀhlt zu den Wegbereiterinnen wissenschaftsgeleiteter Sozialer Arbeit.)

1913 wurden in Wien erstmals zehn Dienststellen fĂŒr Berufspflegerinnen zum Einsatz in der Jugendwohlfahrt geschaffen. Dieser Einsatz von fix angestellten und entlohnten Berufspflegerinnen, (von denen vorerst gar keine spezifische Berufsausbildung verlangt wurde!), stellte einen ersten Schritt der Herausbildung eines eigenstĂ€ndigen Berufes im Bereich der JugendfĂŒrsorge dar.

Zwei Wege trennten sich.

1.JĂ€nner 1951 – Start des Kriminaldienstes fĂŒr Frauen

Nachdem das StĂ€dtische Jugendamt in Wien einen Großteil der FĂŒrsorgeaufgaben ĂŒbernommen hatte, wurden die PolizeifĂŒrsorgerinnen vermehrt mit verwaltungs- und kriminalpolizeilichen TĂ€tigkeiten betraut.

Nach der NS-MachtĂŒbernahme wurde die PolizeifĂŒrsorge im Herbst 1938 in eine „Weibliche Kriminalpolizei“ umgewandelt, jedoch wurde diese im November 1945 aufgelöst und stattdessen ein „Institut der PolizeifĂŒrsorgerinnen fĂŒr Jugendliche und gefĂ€hrdete Frauen“ eingerichtet.

Die Beamtinnen hatten aber keine Exekutivgewalt.

Im April 1947 wurde in der kriminalpolizeilichen Abteilung der BPD Wien das BĂŒro „Jugendpolizei“ geschaffen, das den Dienst der PolizeifĂŒrsorgerinnen in den Bezirkspolizeikommissariaten, im SicherheitsbĂŒro und im BĂŒro zur BekĂ€mpfung der Geschlechtskrankheiten koordinierte.

Da die Arbeit der Jugendpolizei hauptsĂ€chlich kriminalpolizeilichen Charakter hatte, wurden mit Wirksamkeit vom 1. JĂ€nner 1951 28 PolizeifĂŒrsorgerinnen mit Erlass der Generaldirektion fĂŒr die öffentliche Sicherheit in den Kriminaldienst ĂŒbergeleitet.

Sie erhielten die Bezeichnung „weibliche Kriminalbeamte“, absolvierten den Kriminalbeamtenkurs und erhielten das gleiche Gehalt wie ihre mĂ€nnlichen Kollegen.

Anna Vogel – Erste Polizeioffizierin

Am 1. Juli 1955 trat die erste Polizeioffizierin („leitende weibliche Kriminalbeamtin“) ihren Dienst an – Anna Vogel, die Leiterin der Jugendpolizei wurde und neben dem Beruf auch da Jus-Studium absolvierte.

1971 gab es bei der Wiener Polizei 33 „weibliche Kriminalbeamte“ – zwei leitende, 13 dienstfĂŒhrende und 18 eingeteilte Beamtinnen.

Im Jahr 1970 erledigten sie insgesamt fast 14.000 AktenvorgĂ€nge, sie befragten 849 Kinderund jugendliche MĂ€dchen zu Sittlichkeitsdelikten und fĂŒhrten ĂŒber 2.500 Amtshandlungen wegen abgĂ€ngiger oder gefĂ€hrdeter Kinder und Jugendlicher durch.

Auch diese Beamtinnen waren lange Zeit nicht bewaffnet und konnten daher nicht im vollen Umfang der polizeilichen Aufgaben verwendet werden.

(Quelle: Öffentliche Sicherheit 11-12/2011)

Volle Gleichberechtigung – bitte warten …

Neu war allerdings nur der Titel, die Aufgaben auch der akademisch gebildeten Damen waren im Prinzip dieselben wie die des „FrĂ€ulein Polizeiassistentin“:

Sie beschrÀnkten sich nach wie vor mit wenigen Ausnahmen auf frauenspezifische Amtshandlungen mit Frauen und Kindern, vor allem auf die Bearbeitung von Sexual- und Misshandlungsdelikten.

Um diesen Charakter noch zu betonen, wurde in den 1980er-Jahren von den Frauen als Aufnahmekriterium der Abschluss einer Sozialakademie gefordert. MĂ€nnliche Kriminalbeamte brauchten diese Zusatz-Ausbildung natĂŒrlich nicht.

Was die volle Gleichberechtigung angeht, hieß es also weiterhin: „Bitte warten 
“

Quellen

  • ANNO
  • Magazin Öffentliche Sicherheit 11-12/2011
  • „Erlebnisse einer Polizeiassistentin“ („SĂŒddeutsche Monatshefte“, MĂŒnchen), von Henriette Arendt
  • „Josefine Erkens und die AnfĂ€nge einer weiblichen Polizei in Deutschland“ von Ursula Niehaus
  • Wien Geschichte Wiki
  • Wikipedia

NĂ€chste Folge: Vom „Holaubek-MĂ€del“ zur Sicherheitswachebeamtin – erscheint am 17.11.2019


Hier finden Sie alle Artikel unserer Serie „History & Crime in Rudolfsheim“

Teil 1: Die Verhaftung des Einbrecherkönigs Johann Breitwieser (1918)
Teil 2: Die HyĂ€ne der Armen – Der Kinder-BetrĂŒger Georg Prödinger (1905)
Teil 3: Von einer Greisin erstochen – Das Ende des „Revolvergustl“ (1928)
Teil 4: Der Gattinnenmörder Anton Karner – Eifersucht in der Enge der Proletarierwohnung (1913)
Teil 5: MotorfĂŒhrer Johann PrĂŒgl als DienstmĂ€dchenmörder (1905)
Teil 6: Der Raubmörder und der tapfere Wirt (1920)
Teil 7: „Noch 48 Stunden, dann hol ich ihn mir, den Hager“ (1911)
Teil 8: Eine Greisin im Schlaf abgeschlachtet: Der Raubmörder Anton Senekl (1902)
Teil 9: Raubmord an einem Kind – Der Fall Rudolf Kremser (1914)

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In unserer BroschĂŒre „Blut im Beisl. Historische KriminalfĂ€lle in GasthĂ€usern des 15. Bezirks um 1900“ können Sie weiterschmökern.


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(*) Wiens nÀchste Umgebungen an den Linien, herausgegeben von Anton Ziegler und Carl Graf Vasquez, Wien 1827-1828

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historische Schmankerln aus unserem Sammlungsbestand

„Bezirks(Museums)News & Oldies“
Neuigkeiten aus Gegenwart & Vergangenheit aus dem 15. Bezirk & dem Bezirksmuseum

„History & Crime“
Historische KriminalfÀlle auf dem Gebiet des heutigen 15. Bezirks um 1900.

„Zitat des Monats“
Aussagen berĂŒhmter Persönlichkeiten (aus dem 15. Bezirk) u.a. zu den Themen „Zeit“, „Geschichte“, „Vergangenheit“, etc.

Jeden Donnerstag erwarten Sie abwechselnd folgende BeitrÀge:

„FAQ15“ 
„Renovierte“ (refurbde) BeitrĂ€ge aus der Rubrik „Rubrik â€žFAQ15“

„Es war einmal“
Spannende Rudolfsheim-FĂŒnfhauser Vorort-Geschichte(n)

Kennen Sie schon unseren Podcast „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“?

Seit Februar 2019 berichten wir ĂŒber interessante Menschen und Themen aus Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

Hören Sie doch mal rein 😉

#040 imgraetzl.at – UnterstĂŒtzung und Vernetzung FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten

  1. #040 imgraetzl.at – UnterstĂŒtzung und Vernetzung
  2. #039 Vergangenheit und Zukunft in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus
  3. #038 Darf's ein bisserl Crime sein?

Information – UnterstĂŒtzung – Events

Das Team des Bezirksmuseums Rudolfsheim-FĂŒnfhaus unterstĂŒtzt Menschen dabei, ihr Wissen ĂŒber die Geschichte des 15. Bezirks zu erweitern und sich ĂŒber kulturelle und gesellschaftspolitische Themen zu informieren.

Das Museum nimmt auch seine Aufgabe als Kultur-Drehscheibe des Bezirks wahr und fördert die Begegnung und Vernetzung der BewohnerInnen durch Veranstaltungen und auch durch den Kultur-Podcast „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ .

Der Eintritt ist frei. Alle MitarbeiterInnen sind ehrenamtlich tĂ€tig.

Sie möchten regelmĂ€ĂŸig ĂŒber die AktivitĂ€ten des Museums informiert werden? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!

Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bezirksmuseum Rudolfsheim-FĂŒnfhaus
Rosinagasse 4
1150 Wien
Mail: office@bm15.at
Web: www.museum15.at

Öffnungszeiten
Mo: 17.00-19.00
Fr: 15.30-17.30
(an Feiertagen, schulfreien Tagen und im Juli & August geschlossen)

#viellosimmuseum
#WIENfĂŒnfzehn
#dasVeranstaltungsmuseum
#mansiehtsichimmuseum

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