­čÄž Entscheidende ***9er-Jahre f├╝r Rudolfsheim-F├╝nfhaus

Waltraud Zuleger spricht ├╝ber wichtige 9er-Jahre f├╝r den 15.Bezirk

Episode #007

Die siebente Folge von „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“ besch├Ąftigt sich mit denkw├╝rdigen Ereignissen f├╝r den 15. Bezirk, die in ***9er-Jahren stattfanden.

Von der Ersten Wiener T├╝rkenbelagerung 1529 ├╝ber die Fertigstellung der Reindorfkirche 1789 bis zum Einzug der ersten acht Frauen ins ├ľsterreichische Parlament 1919 spannt sich der Bogen der spannenden Ausf├╝hrungen.

Drei Veranstaltungstipps und ein Ausblick auf die n├Ąchste Folge runden diese Episode ab.

Mehr Infos auf www.museum15.at/podcast


Die Podcast-Episode zum Artikel

Podcast kostenlos abonnieren via iTunes (Apple), Google (Android), Spotify, YouTube, Soundcloud, Stitcher oder RSS Feed! Sie k├Ânnen auch in Ihrer bevorzugten Musik- bzw. Podcast-App einfach nach „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“ suchen.

Ebenso k├Ânnen Sie die Podcast-Folgen bequem (und ohne zus├Ątzliche App) auf unserer Website anh├Âren.

„F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“ auf
Facebook
Twitter
Instagram

Newsletter


Links dieser Podcast-Folge


Transkript der Podcast-Episode:

Intro

Wie gesagt um 1789 wurde die Pfarrkirche er├Âffnet. Aber entscheidend war eine erste gemeinsame Unternehmung von den f├╝nf D├Ârfern und damit der erste Schritt zu einem gemeinsamen Bezirk Rudolfsheim langfristig betrachtet.

Hallo und herzlich willkommen zur siebenten Folge von „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“.

Mein Name ist Brigitte Neichl und ich freue mich sehr, dass sie wieder oder auch erstmals dabei sind.

In der heutigen Folge besch├Ąftigen wir uns mit schicksalhaften 9er Jahren f├╝r Rudolfsheim-F├╝nfhaus. Meine Interviewpartnerin – Sie haben Sie zu Beginn schon kurz geh├Ârt – ist meine Museumskollegin Dr. Waltraud Zuleger. [00:01:19]

Bevor wir mit dem Interview starten, erfahren Sie, wie gewohnt, was sich gerade im Bezirksmuseum tut.

Diesmal ist meine Kollegin Elisabeth Mayr nicht dabei. Ich wei├č, dass sie bereits einige Fans unter Ihnen hat. Auch ich sch├Ątze ihre lockere und am├╝sante Art sehr. Aber keine Sorge, Elisabeth ist bald wieder mit von der Partie.

Was die Downloads unseres Podcasts betrifft, habe ich gute Neuigkeiten! Wir kratzen inzwischen schon – so unglaublich, das auch klingt – an der 1000er Marke. Vielen Dank an dieser Stelle an alle treuen H├Ârerinnen und H├Ârer!

Wie immer k├Ânnen Sie mir bzw. dem Museumsteam Ihre Anregungen und W├╝nsche per Mail senden, und zwar an podcast@bm15.at [00:02:20]

Was gibt es Neues im Bezirksmuseum?

Wenn Sie unseren Blog lesen, uns auf Facebook folgen oder live im Museum waren, haben Sie es vielleicht schon gesehen: In einem Fenster des Bezirksmuseum in der Rosinagasse, ist eine sogenannte Impuls-Station angebracht.

Es geht dabei um kleine, feine Lernfreude-Impulse zum selbst entdecken, an ├Âffentlich zug├Ąnglichen Orten. Sie erkennen diese an einem orangen Farbklecks rund um den „Ich lerne“ Button.

Unsere Impuls-Station handelt von einem ber├╝hmten Verbrecher – einer Art Wiener „Robin Hood“. Wenn Sie einmal vor Ort sind, k├Ânnen Sie mitr├Ątseln und die L├Âsung per QR -Code ├╝berpr├╝fen.

Ich verlinke ihnen in den Shownotes den Blogartikel zur Impuls-Station. Dort k├Ânnen Sie die Details nachlesen, wenn Sie das Thema interessiert. [00:03:29]

Und nun w├╝nsche ich Ihnen viel Vergn├╝gen und neue Erkenntnisse mit dem folgenden Interview mit Waltraud Zuleger.

Interview mit Dr. Waltraud Zuleger

Brigitte Neichl
Mein heutiger Interviewgast ist Dr. Waltraud Zuleger.

Falls Sie diesen Podcast regelm├Ą├čig h├Âren oder auch Besucherin oder Besucher des Bezirksmuseum sind, ist Waltraud Zuleger keine Unbekannte f├╝r Sie. Seit dem Jahr 2000 ist sie Mitarbeiterin des Museums, beantwortet unter anderem bezirkshistorische Anfragen, bietet Vortr├Ąge und Kultur-Spazierg├Ąnge an und organisiert die j├Ąhrliche Adventlesung.

Falls Sie Waltraud Zuleger noch nicht kennen, kann ich Ihnen empfehlen, sich Episode 3 anzuh├Âren, da erfahren Sie mehr. Den Link finden Sie in den Shownotes.

Legen wir also los. Zuerst einmal vielen Dank an dich, liebe Waltraud, dass du mich wieder unterst├╝tzt bei einer Podcast Folge.

Waltraud Zuleger
Nun, ich freue mich sehr, dass ich heute gekommen bin.

Brigitte Neichl
2018 war das Jahr der Erinnerungen an schicksalstr├Ąchtige ***8er Jahre, wie 1848, 1918 und so weiter. [00:04:43]
Du hast dazu auch einen Blogartikel mit den wichtigen ***8er Jahren f├╝r den Bezirk verfasst. Den Link finden Sie, liebe H├Ârerin, lieber H├Ârer, nat├╝rlich in den Shownotes.

Jetzt schreiben wir das Jahr 2019 und wieder gibt es viele R├╝ckblicke auf entscheidende vergangenen ***9er Jahre, wie beispielsweise 1919, Einzug der ersten acht Frauen ins ├Âsterreichische Parlament. 1889 habe ich auch noch als Beispiel – Fall des Eisernen Vorhangs.

Meine erste Frage betrifft die Auswirkungen dieser – wie gerade besprochen – allgemeinen ***9er Jahre auf Rudolfsheim-F├╝nfhaus. Gibt es da direkte Auswirkungen, oder kann man das nicht so eindeutig festmachen?

Waltraud Zuleger
Nun, entscheidend ist, ob das Ereignis auch woanders seine Spuren hinterlassen hat. Als Beispiel w├╝rde ich die Erste Wiener T├╝rkenbelagerung nehmen. 1529, 27. September bis 14. Oktober. Sie verdient deswegen Erw├Ąhnung, weil sie in der Geschichte der Stadt Wien und somit auch in der Geschichte unserer Bezirke einen wesentlichen, durchaus leidvollen Einschnitt markiert. [00:05:52]

Wenn man es genau nimmt, es waren ja nur zwei, drei Wochen, aber die Folgen verheerend f├╝r die Umgebung der damaligen Stadt Wien. Wobei man sich vor Augen halten muss, dass das damalige Wien ja nur ungef├Ąhr den ersten Bezirk umfasste, der Rest war ja Umland von Wien. Und Wien war er sehr gut gesch├╝tzt durch die Mauern.

Allerdings die Siedlungen, die Vorst├Ądte waren nicht gesch├╝tzt und sie wurden zerst├Ârt und verw├╝stet, keineswegs nur von den Belagerern, sondern auch von auch von denen, die die Verteidigung organisierten. Man kann davon ausgehen, wenn es Siedlungen zu diesem Zeitpunkt im 15. Bezirk noch gegeben hat, dann sp├Ątestens mit der Wiener T├╝rkenbelagerung sind sie verschwunden. [00:06:32]

Und im Unterschied zu anderen Bezirken, wo es bereits eine Pfarre gab, einen wichtigen Grundherren und ├Ąhnliches, wurde, eigentlich geh├Âren sie zu denen, die nicht mehr aufgebaut wurden.

Brigitte Neichl
Kommen wir zur zweiten Frage: Jetzt wird’s schon bezirksspezifischer. Gab es unabh├Ąngig von diesen allgemeinen ***9er Jahren speziell f├╝r den 15. Bezirk wichtige **9er Jahre? Ich nehme mal an, ja.

Waltraud Zuleger
Nun, Jahre, in denen Ereignis war und die ein „9“ haben, die gibt es. Wobei ich gleich eines vorweg nehmen muss – ein rundes Jubil├Ąum, also ein 100-j├Ąhriges Jubil├Ąum, ein 200-j├Ąhriges, habe ich leider f├╝r den 15. Bezirk heuer nicht entdecken k├Ânnen. Immerhin, wir k├Ânnen zwei halbrunde Jubil├Ąen nachweisen.

Da haben wir erst einmal 1769, hier wird die Erstnennung von 6 H├Ąusern datiert, die angeblich dadurch entstanden sind, dass 5 urspr├╝nglich zur Gumpendorf geh├Ârten, dann wurde ja der der Linienwall gebaut, und dann kam ein 6. dazu. Dies gilt als die erste Nachweisung eines Vorortes mit Namen Sechshaus.

So gesehen, kann man ja sagen, dass der Vorort Sechshaus heuer sein 250 Jahres-Jubil├Ąum gehabt hat. Er ist ja heute vollkommen aus der Erinnerung entschwunden. Einzig eine Sechshauserstra├če erinnert noch daran.

Daneben gibt es aber auch denkw├╝rdige oder zumindest interessante Ereignisse, die in einem 1xx9 Jahr auf dem Areal stattgefunden haben. Ein paar Beispiele:

1309 wird erstmals die Schmelz urkundlich genannt. Ein unverbauter hochgelegener gro├čer Acker bzw. eine Wiesenfl├Ąche – erstmals als die „Smeltz im Preitensewer Aigen“ genannt.

Ein weiteres Jubil├Ąum w├Ąre der 8. November 1789. Damals wurde die Pfarrkirche Reindorf „zur heiligen Dreifaltigkeit“ zum ersten Mal geweiht, und w├╝rde heute sagen, sozusagen er├Âffnet. Die erste Pfarre im 15. Bezirk.

1799, also etwa zehn Jahre sp├Ąter, begegnen wir Franz Wenzel Dadler, nach ihm ist die Dadlergasse benannt. Er erwirbt aus der Verlassenschaft einer Gr├Ąfin Meraviglia das Wirtshaus „zum braunen Hirschen“.

1809 haben wir dann den „Frieden von Sch├Ânbrunn“ – Diktatfriede von Kaiser Napoleon – Ende des f├╝nften Koalitionskrieges – „Schlacht bei Aspern“ sagt Ihnen sicher einiges.


Mit der Schlacht bei Aspern befasst sich ├╝brigens eines der f├╝nf Sondermuseen, das – wie das Bezirksmuseum Rudolfsheim-F├╝nfhaus – zur Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Bezirksmuseen geh├Ârt.


Vielleicht ist nicht uninteressant zu wissen, dass das Hesser-Denkmal im Zusammenhang mit dieser Schlacht eine Erinnerung darstellt.

Brigitte Neichl
Wo befindet sich das?

Waltraud Zuleger
Das befindet sich beim Westbahnhof direkt im Niemandsland – zwischen dem 7. und unserem Bezirk. Ein relativ unbekanntes Denkmal. [00:09:05]

Ebenfalls unbekannt ist auch das zweite Denkmal, das an diese Zeit erinnert. Im Oktober 1809 kam es zu diesem geplanten Attentat des 17-J├Ąhrigen Friedrich Staps, das ja von vornherein gescheitert ist, eigentlich eine Trag├Âdie ist. Jedenfalls, der Mann wurde ja hingerichtet. Der Ort der Hinrichtung war der 15. Bezirk. Und es spricht einiges daf├╝r, dass ein etwas unklares Denkmal auf ihn bezieht. Das allerdings ├Âffentlich heute nicht mehr zug├Ąnglich ist.

Brigitte Neichl
Und wo hat das stattgefunden?

Waltraud Zuleger
Auf dem Gel├Ąnde der Fabrik Oesterlein. Das Denkmal befindet sich Oesterleingasse 1 und 3, zwischen den H├Ąusern. Ist aber nur vom Innenhof, nicht ├Âffentlich zug├Ąnglich.

1869 haben wir dann ein erfreulicheres Erlebnis. Da gr├╝nden die Gebr├╝der Lang – nach ihnen ist eine Gasse benannt – die La Salle Schule. Damals hie├č sie Schule der Schulbr├╝der von St. Benild. La Salle Schule hei├čt erst heute.

20 Jahre sp├Ąter am 24. November 1889 gr├╝ndet der selige Pater Schwartz in F├╝nfhaus den Kalasantiner-Orden, einen Orden f├╝r die Betreuung von Lehrlingen und jugendlichen Arbeitern. Es handelt sich dabei um den einzigen katholischen Orden, der auf dem Areal der heutigen Stadt Wien gegr├╝ndet wurde.

Nun 1899 wird dann die Rudolfsheimer Pfarrkirche „zur heiligen Maria, K├Ânigin der M├Ąrtyrer und zum seligen Rudolf“ geweiht. [00:10:25]

Gehen wir noch ins 20. Jahrhundert: Da haben wir auch die Er├Âffnung des U-Bahn Abschnittes der U3 im Jahr 1989.

Brigitte Neichl
Ja, da ist doch jetzt einiges zusammen gekommen, an wesentlichen ***9er Jahren. Dann kommen wir zur Frage 3: Da geht es jetzt um Deine ganz pers├Ânliche Einsch├Ątzung als Bezirkshistorikerin. Welches dieser genannten ***9er Jahre war Deiner Meinung nach das wichtigste oder entscheidenste f├╝r Rudolfsheim-F├╝nfhaus?

Waltraud Zuleger
Pfarrkirche Reindorf wird er├Âffnet. Immerhin darf man ja eines nicht ├╝bersehen: Diese Pfarrkirche wurde ja gegr├╝ndet, weil sich die f├╝nf damaligen D├Ârfer Reindorf, Braunhirschen, Rustendorf, Sechshaus und F├╝nfhaus zusammengeschlossen hatten, nach dem Motto:

„Wir f├╝nf haben gen├╝gend Einwohner, also haben wir Anspruch auf eine eigene Pfarrkirche. Kaiser Joseph II sagt, jeder darf nicht l├Ąnger als eine Stunde Wegzeit zur Pfarrkirche haben. Warum m├╝ssen wir also nach St. Jakob in Penzing oder nach St. Aegid in Gumpendorf spazieren.“

Sie konnten sich durchsetzen, obwohl die beiden Pfarren, von denen sie weg wollten, sich sehr energisch dagegen gewehrt haben. Wie gesagt 1789 wurde die Pfarrkirche er├Âffnet, aber entscheidend war eine erste gemeinsame Unternehmung von den f├╝nf D├Ârfern und damit der erste Schritt zu einem gemeinsamen Bezirk Rudolfsheim langfristig betrachtet. [00:11:47]

Brigitte Neichl
Und da muss man auch sagen, dass die Reindorfkirche ja momentan das ├Ąlteste Geb├Ąude im Bezirk ist.

Waltraud Zuleger
Das kommt auch noch dazu. Und schlie├člich der Bezirk bekam auf diese Art und Weise automatisch sein Zentrum und heute existiert dieses Zentrum ja noch, die Reindorfgasse ist ja was ganz Besonderes.

Brigitte Neichl
Ja vielen Dank, liebe Waltraud. Vielen Dank f├╝r Deine interessanten Ausf├╝hrungen. Danke, dass Du wieder hier warst und ich w├╝nsche Dir noch einen sch├Ânen Tag und Alles Gute.

Waltraud Zuleger
Kaiser Franz Josef h├Ątte gesagt, „Es hat mich sehr gefreut!“ Ich hoffe, dass wir uns wieder einmal h├Âren. Ich bin da bescheidener.

Brigitte Neichl
Das hoffe ich auch, danke sch├Ân!

Interview Ende

Wie sie geh├Ârt haben, gibt es einige denkw├╝rdige ***9er Jahre f├╝r Rudolfsheim-F├╝nfhaus.

Haben Sie alle gekannt oder war auch etwas Neues f├╝r Sie dabei? Oder kennen Sie auch noch ein entscheidendes ***9er Jahr f├╝r den 15. Bezirk? [00:12:43]

Dann schreiben Sie mir doch unter podcast@bm15.at

Veranstaltungstipps

Und nun habe ich noch – wie gewohnt – noch drei Veranstaltungstipps f├╝r Sie.

Tipp Nummer 1:
Die heutige Podcast-Folge erscheint ja am 15. Mai um 5 Uhr fr├╝h. Und am Abend um 19 Uhr gibt es wieder eine Podcast-Party. Das ist bereits die 4. Das Motto lautet „Feiern – Kennenlernen und Vernetzen“.

Schauen Sie doch vorbei! Mittwoch, 15.05.2019 19.00-21.00, Rosinagasse 4.

Tipp Nummer 2:
Am 17.05. k├Ânnen Sie Waltraud Zuleger, die Sie eben im Interview geh├Ârt haben, live bei einem Vortrag erleben. Der spannende Titel lautet „Es war einmal ein Freiherr in Reindorf ÔÇŽ“ Und es geht um „Lost Places und lost persons in Rudolfsheim-F├╝nfhaus“. Mehr verrate ich dazu nicht.

Also Freitag, 17.05.2019, 17.30-19.00, 1150 Wien, Rosinagasse 4.

Kommen wir zu Tipp Nummer 3: [00:14:07]
Wussten Sie, dass es einen Wiener Jakobsweg gibt, und dass ein Teil dieses Weges durch den 15. Bezirk f├╝hrt? Also, ich habe es jetzt vor kurzem zuf├Ąllig erfahren, und ich fand das Thema ziemlich interessant. Deshalb habe ich Stephan Aigner vom Verein Wiener Jakobsweg zu einem Vortrag eingeladen. Am Freitag, dem 7. Juni wird er zum Thema „Was hat der 15. Bezirk mit dem Wiener Jakobsweg zu tun?“ sprechen.

Freitag, 7.6., von 17.30-19.00, 1150 Wien, Rosinagasse 4.

Noch ein kurzer Hinweis: Wegen Gleisbauarbeiten ist derzeit die Station Staglgasse gesperrt. Wenn Sie das Museum besuchen m├Âchten, m├╝ssen Sie also direkt vom Westbahnhof in die Rosinagasse kommen.

Wie geht’s weiter?

Und nun komme ich schon zum Schluss und verrate Ihnen noch, worum es in der n├Ąchsten Episode gehen wird.

Mein Interviewgast wird Laurin Rosenberg vom Rapideum, dem Rapid-Museum, sein. Sie k├Ânnen auf spannende Gemeinsamkeiten zwischen Rapid und Rudolfsheim-F├╝nfhaus gespannt sein. Und Geschenke wird es auch geben!

Die Folge erscheint am 15. Juni, das ist ein Samstag. Am Abend um 19.00 findet dann unsere 5. Podcast-Party statt.

Ja, liebe H├Ârerinnen und H├Ârer, Rudolfsheim-F├╝nfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus – gemeinsam!

Ich freue mich auf die n├Ąchsten spannenden 15 Minuten bei F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten und verabschiede mich mit der anregende Musik vom Nigora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.

Auf Wiederh├Âren!

Ich w├╝nsche Ihnen einen wundersch├Ânen Tag!

Ihre Brigitte Neichl.

Outro


Wichtige ***9er Jahre f├╝r Rudolfsheim-F├╝nfhaus

1309

Erstmalige Erw├Ąhnung der Schmelz als „Smeltz im Preitensewer Aigen“

1529

Erste Wiener T├╝rkenbelagerung

1769

Erstnennung von 6 H├Ąusern = Sechshaus

1789

Einweihung der Pfarrkirche Reindorf „zur heiligen Dreifaltigkeit“ = erste Pfarre im 15. Bezirk.

1799

Franz Wenzel Dadler erwirbt das Gasthaus „zum braunen Hirschen“

1809

Schlacht bei Aspern, Hinrichtung von Friedrich Staps

1869

Die Gebr├╝der Lang gr├╝nden sie La Salle Schule

1889

Pater Anton Maria Schwartz gr├╝ndet den Kalasantinerorden in F├╝nfhaus

1899

Rudolfsheimer Pfarrkirche „zur heiligen Maria, K├Ânigin der M├Ąrtyrer und zum seligen Rudolf“ wird geweiht



Liebe Leserin, lieber Leser!

Ihnen fehlt etwas? Sie haben weiterf├╝hrende Informationen?
Dann schreiben Sie doch einfach einen Kommentar. N├╝tzliche Inhalte mit Quellenangabe bauen wir ÔÇô mit Verweis auf Ihren Kommentar ÔÇô gerne noch in den Text ein. Alternativ k├Ânnen Sie uns auch ein Mail an office@bm15.at schicken!

Oder wie es Anton Ziegler 1828 (*) so sch├Ân ausgedr├╝ckt hat:

Jede Belehrung und Berichtigung, welche in Beziehung auf gr├Â├čere Vervollkommnung und Gemeinnutzmachung dieser Herausgabe beabsichtigt ist, wird mit dem ausgezeichnetsten Danke empfangen.

(*) Wiens n├Ąchste Umgebungen an den Linien, herausgegeben von Anton Ziegler und Carl Graf Vasquez, Wien 1827-1828

Sie m├Âchten die Arbeit des Bezirksmuseums mit einer Spende unterst├╝tzen?

ÔéČ 10,- spenden
ÔéČ 20,- spenden
ÔéČ 50,- spenden

Gef├Ąllt Ihnen der Artikel? Dann teilen Sie ihn doch mit Ihren FreundInnen!

Schau mal! Ich was Interessantes auf WIENf├╝nfzehn entdeckt!

Hier unsere neuesten Blogbeitr├Ąge zum Reinschm├Âkern ­čśë

Jeden Montag finden Sie bei uns abwechselnd folgende Rubriken:

„Bild des Monats“
historische Schmankerln aus unserem Sammlungsbestand

„Bezirks(Museums)News & Oldies“
Neuigkeiten aus Gegenwart & Vergangenheit aus dem 15. Bezirk & dem Bezirksmuseum

„History & Crime“
Historische Kriminalf├Ąlle auf dem Gebiet des heutigen 15. Bezirks um 1900.

„Zitat des Monats“
Aussagen ber├╝hmter Pers├Ânlichkeiten (aus dem 15. Bezirk) u.a. zu den Themen „Zeit“, „Geschichte“, „Vergangenheit“, etc.

Jeden Donnerstag erwarten Sie abwechselnd folgende Beitr├Ąge:

ÔÇ×FAQ15ÔÇť 
„Renovierte“ (refurbde) Beitr├Ąge aus der Rubrik „Rubrik ÔÇ×FAQ15ÔÇť

ÔÇ×Es war einmalÔÇť
Spannende Rudolfsheim-F├╝nfhauser Vorort-Geschichte(n)

Kennen Sie schon unseren Podcast „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“?

Seit Februar 2019 berichten wir ├╝ber interessante Menschen und Themen aus Rudolfsheim-F├╝nfhaus.

H├Âren Sie doch mal rein ­čśë

#040 imgraetzl.at – Unterst├╝tzung und Vernetzung F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten

  1. #040 imgraetzl.at – Unterst├╝tzung und Vernetzung
  2. #039 Vergangenheit und Zukunft in Rudolfsheim-F├╝nfhaus
  3. #038 Darf's ein bisserl Crime sein?

Information – Unterst├╝tzung – Events

Das Team des Bezirksmuseums Rudolfsheim-F├╝nfhaus unterst├╝tzt Menschen dabei, ihr Wissen ├╝ber die Geschichte des 15. Bezirks zu erweitern und sich ├╝ber kulturelle und gesellschaftspolitische Themen zu informieren.

Das Museum nimmt auch seine Aufgabe als Kultur-Drehscheibe des Bezirks wahr und f├Ârdert die Begegnung und Vernetzung der BewohnerInnen durch Veranstaltungen und auch durch den Kultur-Podcast „F├╝nfzehn Minuten ├╝ber den F├╝nfzehnten“ .

Der Eintritt ist frei. Alle MitarbeiterInnen sind ehrenamtlich t├Ątig.

Sie m├Âchten regelm├Ą├čig ├╝ber die Aktivit├Ąten des Museums informiert werden? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!

Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bezirksmuseum Rudolfsheim-F├╝nfhaus
Rosinagasse 4
1150 Wien
Mail: office@bm15.at
Web: www.museum15.at

├ľffnungszeiten
Mo: 17.00-19.00
Fr: 15.30-17.30
(an Feiertagen, schulfreien Tagen und im Juli & August geschlossen)

#viellosimmuseum
#WIENf├╝nfzehn
#dasVeranstaltungsmuseum
#mansiehtsichimmuseum

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Verbinde mit %s