🎧 Anna Boschek – Eine der Glorreichen Acht

Interview mit Florian Boschek ĂŒber eine der ersten acht Frauen im österreichischen Parlament

Episode #004

Brigitte Neichl mit Florian Boschek

Die vierte Folge von „FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten“ beschĂ€ftigt sich mit Anna Boschek, einer der ersten acht Frauen, die 1919 ins österreichische Parlament einzogen. 

Florian Boschek erzĂ€hlt im Interview, wie er dazu gekommen ist, seine Familiengeschichte zu erforschen, was er alles ĂŒber seine Verwandte herausbekommen hat und was Anna Boschek mit dem 15. Bezirk zu tun hat.

UnterstĂŒtzt wird Brigitte Neichl bei dieser Episode von Elisabeth Mayr.

Ebenso erfahren Sie, was sich gerade im Bezirksmuseum tut.

Drei Veranstaltungstipps und ein Ausblick auf die nÀchste Folge runden diese Episode ab.


Die Podcast-Episode zum Artikel

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Transkript der Podcast-Episode:

Intro

Hallo und herzlich willkommen zur vierten Folge von FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten. Mein Name ist Brigitte Neichl und ich freue mich sehr, dass sie wieder dabei sind.

Falls Sie heute neu eingestiegen sind, empfehle ich Ihnen, die erste Folge nachzuhören. Dort erfahren Sie mehr zu Inhalten und Zielen von FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten.

Sollte Sie noch etwas interessieren, was nicht angesprochen wurde, können Sie mich gern unter podcast@bm15.at kontaktieren. Die Mail-Adresse sowie viele weitere Infos finden Sie in den Shownotes. 00:01:17

Die BroschĂŒre zu den Grenzen von Rudolfsheim und FĂŒnfhaus, die ich in der letzten Podcast-Folge verlost habe, sind zu den Gewinnerinnen und Gewinnern unterwegs.

Falls Sie auch Interesse an der Frage haben, wo genau die Grenzen von Rudolfsheim und FĂŒnfhaus verlaufen, empfehle ich Ihnen einerseits die Podcast-Folge Nummer 3 und auch die bereits erwĂ€hnte BroschĂŒre.

Sie erhalten diese zu einem Unkostenbeitrag von 5 € bei uns im Museum.

Wie sie schon gehört haben, habe ich heute wieder UnterstĂŒtzung und zwar von meiner Museumskollegin Elisabeth Mayr. Es redet sich einfach viel leichter zu zweit. 00:01:59

Hallo Elisabeth, schön, dass Du wieder dabei bist!

Elisabeth Mayr
Gerne, es hat sehr viel Spaß gemacht letztes Mal. Ich freue mich auf ein neues Podcast-Abenteuer mit Dir Brigitte.

Ich habe da auch gleich wieder eine Frage. Der Titel der heutigen Folge lautet ja „Anna Boschek – Eine der Glorreichen Acht“. Was meinst Du mit diesen Glorreichen Acht? Ich kenne ja nur die Glorreichen Sieben mit Yul Brunner und Horst Buchholz.

Brigitte Neichl
Ja auf den ersten Blick scheint ein Film mit harten, todesmutigen Westernhelden nicht viel mit dem Pionierinnen des Frauenwahlrechts gemeinsam zu haben.

Elisabeth Mayr
Das stimmt!

Brigitte Neichl
Es geht in den Film, kurz gesagt, um ein kleines mexikanisches Dorf, das regelmĂ€ĂŸig von einer RĂ€uberbande ĂŒberfallen wird. Eines Tages wollen sich das die Bewohnerinnen und Bewohner nicht mehr gefallen lassen und engagieren sieben teils zwielichtige Typen, die ihnen fĂŒr wenig Lohn bei der Verteidigung des Dorfes helfen sollen.

Elisabeth Mayr
Sie haben aber ganz gut ausgesehen.

Brigitte Neichl
Ja, das stimmt, hĂŒbsch waren sie.
Diese sieben haben die unterschiedlichsten Motive zur Teilnahme an diesem Himmelfahrtskommando. Selbstlosigkeit, Menschenliebe und Gerechtigkeitssinn ist vorerst nicht darunter.

Im Verlauf der Handlung leben sie sich aber immer mehr im Dorf ein, identifizieren sich mit den Menschen und ihren Anliegen, und setzen sich schließlich bis zur Selbstaufgabe gegen eine zahlenmĂ€ĂŸige Übermacht fĂŒr eine gerechte Sache ein.

Elisabeth Mayr
Klingt großartig!

Brigitte Neichl
Vier von ihnen lassen allerdings auch ihr Lieben.

Elisabeth Mayr
Das klingt weniger großartig.

Brigitte Neichl
Nein, aber jetzt kommen wir schon in die Richtung, wo die Gemeinsamkeiten sein könnten. 00:03:35

Also, wenn es auch auf den ersten Blick nicht so aussieht, gibt es doch etliche Parallelen zu unseren Glorreichen Acht, also zu den ersten acht Frauen im österreichischen Parlament.
Die Frauen lassen sich auf ein Unternehmen mit ungewissem Ausgang ein.
Sie haben unterschiedliche Motive und Anliegen.
Sie haben gegen vielerlei WiderstĂ€nde – auch in den eigenen Reihen – zu kĂ€mpfen.
Es gibt viel Arbeit und wenig Lohn.

Elisabeth Mayr
Wie auch heute.

Brigitte Neichl
Ja, da hat sich nicht so viel geÀndert.

Sie leisten vollen Einsatz oft bis an ihre physischen Grenzen.

Ein wesentlicher Unterschied – abgesehen davon, dass es sich nicht um eine Fiktion,  sondern um RealitĂ€t und nicht um heroische Revolverhelden, sondern um – unter AnfĂŒhrungszeichen – ganz normale Frauen handelt, ist:
Diese Frauen mussten nicht erst zur Wichtigkeit und Relevanz ihrer TĂ€tigkeit bekehrt werden. Sie sind von frĂŒhester Jugend an von ihrer Mission ĂŒberzeugt.

Also noch mal die Gemeinsamkeiten:

  • Unternehmen mit ungewissem Ausgang
  • unterschiedliche Motive und Anliegen
  • Kampf gegen WiderstĂ€nde
  • viel Arbeit wenig Lohn,
  • voller Einsatz bis an die Grenzen

Und der Unterschied: Von Anfang an ĂŒberzeugt von ihrer Mission.

Reicht das jetzt als ErklÀrung?

Elisabeth Mayr
Ja, ich hab ein gutes Bild. Anna Boschek – Eine der Glorreichen Acht.

Brigitte Neichl
Genau!

Also ich habe ja diesen, es war einmal ein Vortrag, dieses Thema, das habe ich 2009 am Finno-Ugristischen Institut gehalten, diesen Vortrag. Daraus habe ich auch eine Ausstellung gemacht und eben diesen Titel habe ich gewÀhlt in Erinnerung an diesen Film. Damals wusste ich aber noch nicht, dass Anna Boschek mit dem 15. Bezirk verbunden war.

Elisabeth Mayr
Das ist so spannend! Rudolfsheim-FĂŒnfhaus mischt doch immer wieder mit!

Brigitte Neichl
Ja, das scheint so! 00:05:32:

Elisabeth Mayr
Sag Brigitte, was anderes, was tut sich denn sonst gerade im Bezirksmuseum?

Brigitte Neichl
Ja, wir sind jetzt gerade in einer sehr aufregenden Phase. Diese Podcast-Folge wird ja am 15.3. erstmals ausgestrahlt und am Sonntag, dem 17.3. von 10.00-16.00 findet die Eröffnung unserer neuen Sonderausstellung im Rahmen des Tages der Bezirksmuseen statt.

Elisabeth Mayr
Was ist das Thema der Ausstellung?

Brigitte Neichl
Beislkultur.

Elisabeth Mayr
Ah, herrlich!

Brigitte Neichl
Also ganz genau heißt es „Zu Gast in Wien. Beislkultur in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus“.

Elisabeth Mayr
Und was wird es da fĂŒr Highlights geben? Ich bin mir sicher, Du hast Dir wieder ganz was Besonderes einfallen lassen.

Brigitte Neichl
Meinst Du? Ja also, ja, ich glaube schon, dass wir, also nicht ich allein, sondern viele Kolleginnen und Kollegen, uns da etwas Interessantes ausgedacht haben.

Elisabeth Mayr
Und möchtest Du es unseren Hörerinnen und Hörern verraten?

Brigitte Neichl
Ja, gern! 00:06:24

Also nach dem Einlass, ab 10 Uhr wird Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal – den kennen wir ja schon von der Podcast-Folge Nummer 2 – der Bezirksvorsteher des 15. Bezirks. Der wird die Ausstellung offiziell eröffnen. Dann werde ich ein bisschen ĂŒber die Inhalte plaudern und auch die BroschĂŒre „Blut im Beisl. KriminalfĂ€lle in GasthĂ€usern des 15. Bezirks um 1900“ vorstellen.

Elisabeth Mayr
Hast Du die BroschĂŒre geschrieben?

Brigitte Neichl
Nein, nein, das das war unsere Kollegin Barbara BĂŒchner.

Elisabeth Mayr
Wie geht’s dann weiter im Programm?

Brigitte Neichl
Um 11 Uhr hĂ€lt dann Thomas Reitmayer einen Vortrag zur Beislkultur in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus.

Elisabeth Mayr
Und gibt’s noch ein Highlight am Nachmittag?

Brigitte Neichl
Na das will ich wohl meinen! Um 14 Uhr kann man bei dem PubQuiz mitmachen, beim ersten PubQuiz im Museum. 00:07:13:

Elisabeth Mayr
Das ist ja super spannend! Wird es auch so super schwierige Fragen geben wie bei den anderen PubQuizes?

Brigitte Neichl
Na zu einfach wollen wir es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht machen, aber es wird zu schaffen sein und außerdem arbeitet man ja in einer Gruppe.

Elisabeth Mayr
Na, da bin ich aber schon sehr gespannt, wie das wird.

Brigitte Neichl
Kannst Du auch, liebe Elisabeth!

Übrigens: Am Tag der Bezirksmuseen sind alle Bezirksmuseum in Wien von 10 Uhr bis 16 Uhr geöffnet und prĂ€sentieren ihre Sonderausstellungen. Infos dazu finden Sie auf http://www.bezirksmuseum.at

Weiter geht es jetzt mit dem Interview mit Florian Boschek. Er ist ein Verwandter von Anna Boschek.

Elisabeth Mayr
Ah, eine der glorreichen Acht, wie wir jetzt schon wissen.

Brigitte Neichl
Ja genau! Ich wĂŒnsche Ihnen viel VergnĂŒgen und neue Erkenntnisse mit diesem Interview.

Unser heutiger Gast ist Florian Boschek. Eine weitschichtige Verwandte von ihm ist Anna Boschek. 00:08:11:

Anna Boschek war eine der ersten acht Frauen, die am 4. MĂ€rz 1919 in die konstituierende Nationalversammlung fĂŒr die sozialdemokratische Arbeiterpartei einzog.

Hallo Florian, danke dass Du heute hier bist! Kannst Du Dich vielleicht ein bisschen vorstellen? 00:08:29:

Florian Boschek
Ja gerne. Ja also, ich bin der Florian Boschek, bin 18 Jahre alt und besuche derzeit noch die HTL Donaustadt. Bin jetzt im Maturajahr und habe im Zuge meines Sommerpraktikums bei der Wiener Zeitung in meiner Familiengeschichte recherchiert und hab da ĂŒber die Anna Boschek ein bisschen was zusammen getragen.

Brigitte Neichl
Okay, da hast Du schon fast meine nÀchste Frage vorweggenommen. Kannst Du Dich noch genau an den Moment erinnern als Du erkannt hast, welche interessante und wichtige Person Deine Verwandte war, und dass das eben auch wert ist, dass man dann nÀher weiter forscht?

Florian Boschek
Voll ja, ich ich kann mich noch genau erinnern, das war vor, ca. ein oder eineinhalb Jahren, da hab ich auf Twitter vom österreichischen Parlament einen Tweet gesehen, wo sie einen Link gepostet haben, zu ihrer Website, wo sie darĂŒber geschrieben haben, ĂŒber die ersten acht Frauen und da eben auch die Anna Boschek dabei und dann war ich gleich voll interessiert. So ah, Boschek, die heißt genauso wie ich. Und dann hab ich mir gedacht, ich recherchier mal nach und bin dann irgendwann auf die Conclusio gekommen, dass dass ich mit ihr entfernt verwandt bin.

Brigitte Neichl
Das fĂŒhrt schon zu meiner zweiten Frage: Wo hast du geforscht und was hast Du alles herausgefunden?

Florian Boschek
Genau, ich habe im Zuge meines Praktikums ca. ein bis zwei Wochen fĂŒr den Bericht recherchiert, vorrangig online in Archiven von der Uni Wien, aber auch von Partei-Webseiten von der Gewerkschaft, und hab eben rausgefunden, dass Anna Boschek ganz jung zum Arbeiten hat anfangen mĂŒssen, aufgrund ihrer familiĂ€ren Situation, 00:10:07

Sie hatte auch einen Mentor, den Anton Hueber, der in der Gewerkschaft tĂ€tig war, Vorsitzender war, und war dann auch recht frĂŒh politisch aktiv durch den Anton, und war noch sehr frĂŒh Mitglied bei der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei und war da total interessiert und war auch schon ganz frĂŒh bei der Gewerkschaft aktiv und hat auch in der Gewerkschaft gearbeitet und war auch die erste Frau in der Gewerkschaftskommission – was auch sehr einzigartig fĂŒr damals war. 00:10:38

Und auch ziemlich cool war, was sie dort bewegt und umgesetzt hat. Den leichteren Einstieg fĂŒr Frauen z.b., was damals undenkbar war. Was auch ganz cool ist, dass sie die erste Frau im Parteivorstand der Sozialdemokraten war, war auch einzigartig damals – da hat  00:10:53: auch die Wiener Zeitung damals berichtet , da habe ich eh auch den Bericht dabei. Wie sie in den Parteivorstand aufgenommen wurde.

Und dann war sie auch eine der ersten Frauen, die ein Mandat nach dem Frauenwahlrecht 1918 bekommen hat. Da war sie zuerst im provisorischen Gemeinderat in Wien 1919 bis 1920, und dann noch mit der bundesweiten Wahl, der ersten bundesweiten Wahlen nach der Ausrufung der Republik war sie auch eine der ersten acht Frauen in der Nationalversammlung in der provisorischen, konstituierenden nicht provisorischen und hat dort Frauenanliegen und Arbeiterinnenrechte vor allem umgesetzt und hat da ganz viel in Bewegung gesetzt.

Brigitte Neichl
Und wo hast Du ĂŒberall recherchiert? 00:11:44:

Florian Boschek
Ich hatte Kontakt mit dem ÖGB, weil die ganz viele Aufzeichnungen noch hatten, hatte auch mit der UniversitĂ€tsprofessorin Hauch, Gabriella Hauch von der Uni Wien ein Interview, ein GesprĂ€ch, wo ich mit ihr ĂŒber die damalige Zeit geredet habe,  weil die ja viel tiefer als ich recherchiert hat, hat auch in den  stenographischen Protokollen aus der Nationalversammlung, hat sich da durchgewĂ€lzt, und hat mir da ein bisschen was erzĂ€hlen können, wie sie so aufgetreten ist, weil die war eine toughe Frau in der Nationalversammlung. Ja genau das waren so meine vorrangigen Quellen. 00:12:24:

Brigitte Neichl
Ja unsere dritte Frage, die wir haben alle unsere InterviewgĂ€ste stellen, hat immer etwas mit dem 15. Bezirk zu tun. Von dir wĂŒrde ich gern wissen, ob Du uns mehr ĂŒber Anna Boscheks Zeit im 15. Bezirk erzĂ€hlen kannst.

Florian Boschek
Genau, zum 15. Bezirk kann ich nur sagen, dass sie nach 1945, nach ihrem Ausscheiden aus der Politik aufgrund gesundheitlicher Probleme, hat sie auf jeden Fall im 15. Bezirk gewohnt, war dann auch noch in der Sektion tĂ€tig, hat Reden gehalten, also da hat sie sich gar nicht davon abhalten lassen auch von ihren gesundheitlichen Bedingungen, aber hat da leidenschaftlich Reden gehalten in der Sektion und hat sich da vermutlich auch noch fĂŒr Frauenrechte eingesetzt und hat sich fĂŒr Frauen stark gemacht auch im Bezirk.

Brigitte Neichl
Und ihre letzte Wohnadresse, weißt Du die auch? 00:13:17:

Florian Boschek
Was ich herausgefunden habe, hat sie, glaube ich, in der HĂŒtteldorferstraße gewohnt im 15. Bezirk und hat dort bis zu ihrem 83. Lebensjahr, wo sie dann gestorben ist, bis dahin, auch dort gewohnt.

Brigitte Neichl
Das war 1957.

Florian Boschek
Genau ja.

Brigitte Neichl
Ja vielen Dank, dass Du heute hier bei uns warst. Den Artikel, den du in der Wiener Zeitung geschrieben hast, den werden wir in den Shownotes verlinken. Du wirst mir dann noch die Daten zukommen lassen. Ja und falls Du noch mehr herausfindest. Und irgendwie noch auf etwas stĂ¶ĂŸt, auch ĂŒber die genauen VerwandtschaftsverhĂ€ltnisse jetzt, inwiefern Du jetzt mit ihr verwandt bist, wĂŒrde ich mich freuen, wenn Du uns das zukommen lasst.

Florian Boschek
Mache ich sehr gerne.

Brigitte Neichl
Danke, dass Du da warst.

Florian Boschek
Danke, dass ich da sein durfte! 00:14:06:

Elisabeth Mayr
Ein bemerkenswerter junger Mann!

Brigitte Neichl
Ja, das find ich auch! Was der alles herausgefunden hat ĂŒber seine Verwandte.

Elisabeth Mayr
Und es ist so cool, dass Anna Boschek mit dem 15. Bezirk verbunden war, ist, war

(beide lachen).

Brigitte Neichl
Beides: war und ist.

Elisabeth Mayr
Stimmt! 00:14:22

Brigitte Neichl
Du Elisabeth, eine Frage, jetzt frag ich Dich mal was: Möchtest Du unseren Hörerinnen und Hörern diesmal die Veranstaltungstipps bekanntgeben?

Elisabeth Mayr
Ja gerne, aber wir könnten uns auch abwechselnd dieses Mal.

Brigitte Neichl
Ja stimmt, das ist noch besser, wozu sind wir schließlich zu zweit.

Tipp Nummer 1: Wie schon erwĂ€hnt, wird am 17.3. von 10 Uhr bis 16 Uhr unsere neue Sonderausstellung „Zu Gast in Wien. Beislkultur in Rudolfsheim-FĂŒnfhaus“ eröffnet, der Eintritt ist frei. Um 11 Uhr gibt es auch einen Vortrag und um 14 Uhr ein PubQuiz, wie schon erwĂ€hnt, also Sonntag, 17.3.2019 10 Uhr bis 16 Uhr, Rosinagasse 4. 00:15:03

Elisabeth Mayr
Du hast ja gar nicht erwÀhnt, dass es wieder eine Podcast-Party gibt, Brigitte!

Brigitte Neichl
Ja, das ist auch der Tipp Nummer 2, Du hast recht.

Elisabeth Mayr
Das ist jetzt schon die zweite Podcast-Party, oder?

Brigitte Neichl
Ja genau!

Elisabeth Mayr
Also, liebe Hörerinnen, liebe Hörer, falls Sie diese Folge am 15. MĂ€rz vor 19 Uhr hören, können sie noch spontan vorbeischauen, wir freuen uns! Das Motto lautet: Feiern, kennenlernen und vernetzen, der Eintritt ist natĂŒrlich frei. Also, Freitag 15. MĂ€rz von 7 Uhr bis 9 Uhr abends, einfach Vorbeischauen, in der Rosinagasse 4 im 15. Bezirk.

Brigitte Neichl
Tipp Nummer 3: Am 22.3. spricht Mag. Sylvia Kostenzer ĂŒber „Remake Wohnstraße. Von der Idee zur Umsetzung am Beispiel Staglgasse“. Die Staglgasse ist ĂŒbrigens Wiens erste bemalte Wohnstraße! Also, Freitag 22.03.2019, 17:30 bis 19.00 Uhr.

Wenn Sie eine Veranstaltung in 15. Bezirk anbieten, die ich im Podcast bewerben soll, dann kontaktieren Sie mich gerne unter podcast@bm15.at 00:16:16

Elisabeth Mayr
Wir kommen jetzt schon wieder zum Schluss, leider, worum wird es denn in der nÀchsten Episode gehen, Brigitte. 00:16:22

Brigitte Neichl
Wir haben ja heute schon darĂŒber gesprochen, dass beim Tag der Bezirksmuseen unsere neue BroschĂŒre „Blut im Beisl“ prĂ€sentiert wird. In der nĂ€chsten Podcast-Folge spreche ich mit der Autorin dieser Publikation, Barbara BĂŒchner, die auch eine Museumsmitarbeiterin ist. Titel der Episode: „The dark side of Rudolfsheim-FĂŒnfhaus“.

Elisabeth Mayr
Ui, spooky, muss man sich da jetzt fĂŒrchten?

Brigitte Neichl
Nur ein bisschen (lacht).

Elisabeth Mayr
Gut zu wissen!

Brigitte Neichl
Die Folge erscheint am 29. MĂ€rz. Kein 15. des Monats, aber

Elisabeth Mayr
der fĂŒnfte Tag der Woche.

Brigitte Neichl
Genau! 00:16:59

Ja, liebe Hörerinnen und Hörer, Rudolfsheim-FĂŒnfhaus hat viel zu bieten, machen wir was draus –

gemeinsam! (beide)

Ich freue mich auf die nĂ€chsten spannenden 15 Minuten bei FĂŒnfzehn Minuten ĂŒber den FĂŒnfzehnten und verabschiede mich mit der anregende Musik vom Nigora und der berauschenden Stimme von Michael Stark.

Auf Wiederhören!

Ich wĂŒnsche Ihnen einen wunderschönen Tag!

Ihre Brigitte Neichl.

Outro

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